Igeho 2011: Gebäudeunterhalt bleibt ein zentraler Kostenfaktor
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Igeho 2011: Gebäudeunterhalt bleibt ein zentraler Kostenfaktor

05.10.2011 | Igeho

Facility Management (FM) ist heute als Wissenschaft anerkannt und hat sich auf dem Markt einen festen Platz erobert. Denn nicht nur in der Hotellerie, auch in Heimen und Spitälern wächst der Bedarf nach systematischer Bewirtschaftung und effizientem Gebäudeunterhalt. Anbieter und Nachfrager nutzen deshalb die diesjährige Igeho als Plattform und Diskussionsforum für neue FM-Trends. Die Igeho, die Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Ausser-Haus-Konsum, findet vom 19. bis 23. November in Basel statt

Der Hallenplan der IGEHO / Bildquelle: IGEHO
Der Hallenplan der IGEHO / Bildquelle: IGEHO

Damit die Hotellerie hochstehenden Komfort und die Gastronomie erstklassige Küche bieten können, muss sich die Branche auf Sauberkeit und eine einwandfrei funktioniernde Haustechnik verlassen können.

Dafür sind die Unterhaltsspezialisten vom Facility Management (FM) verantwortlich - einer Disziplin, die in den vergangenen Jahren deutlich an Selbstbewusstsein und öffentlicher Anerkennung gewonnen hat. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Zulieferer, die mit neuen Entwicklungen dem Kostendruck begegnen und gleichzeitig dem Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit nachkommen.

Igeho erlaubt Networking
Eine dieser Innovationen, die zugleich Energie und Kosten spart, sind LED-Leuchten. Daniel Tschopp, Leiter Hotellerie im Bethesda Spital Basel, wünscht sich weitere Innovationen: "Noch immer warten wir auf benutzerfreundliche, optisch ansprechende Patiententische und Multimediaterminals, die zudem einfach zu reinigen sind."

Doch auch wenn die Hardware stimme, gehe es nicht ohne eine fundierte Ausbildung des FM-Personals. Im Bethesda erstellt man einen Jahresplan für die Grundschulung und übt zusätzlich an neu beschafften Gerätschaften, wobei in kleinen Gruppen gewisse Arbeitsabläufe "on the job" umgesetzt und diskutiert werden.

Für den Praktiker Tschopp hat die Igeho eine besondere Bedeutung, weil die Fachmesse auf engstem Raum eine umfassende Marktübersicht bietet und er mit den Lieferanten diskutieren kann. "Zudem schätze ich das Networking mit Kolleginnen und Kollegen und das Besichtigen und Ausprobieren von Geräten", so Tschopp.

Stromsparen beim Staubsaugen
Ein solches Gerät könnte der Kärcher-Trockenstaubsauger T12/1 ecoefficiency sein: Gegenüber dem Vorgängermodell kommt er mit 40 Prozent weniger Strom aus. Der Eco-Staubsauger ist eines von diversen Geräten, mit denen Kärcher an der Igeho sein Sortiment für die Empfang, Aussenbereich, Innenbereich und Wellness/Hotelzimmer repräsentiert.

"Wir wollen unseren Stand nicht überladen, sondern geben Interessenten die Möglichkeit, wenige, dafür zentrale Geräte vor Ort zu testen", so Doris Huber, Marketingverantwortliche bei Kärcher Schweiz AG.

Grundbildung - ein Muss in der Hauswirtschaft
Neben der Hardware ist bei jeder hauswirtschaftlichen Tätigkeit das Personal zentral - entsprechend wichtig sei die Ausbildung, betont Barbara Kaufmann, Präsidentin der OdA Hauswirtschaft Schweiz. Der Verband ist für die beiden Grundbildungen Fachfrau/Fachmann Hauswirtschaft EFZ sowie Hauswirtschaftspraktiker/in EBA zuständig.

"Ohne Aus- und Weiterbildung geht auch in der Wäscheversorgung, Gästebetreuung, Reinigung und Verpflegung nichts mehr", so Kaufmann. Dabei finden Ausbildungsabgängerinnen und -abgänger meist problemlos eine Stelle, vorwiegend in Heimen und Spitälern. Zudem ist der Trend zum Outsourcing rückläufig: "Die steigenden Anforderungen an Qualitätssicherung und Hygiene bewirken bei Fremdreinigern ähnliche Kosten, wie sie mit eigenen Mitarbeitern anfallen."

Unverzichtbar bleibt der ständige Austausch mit anderen Berufsleuten. Um diesen zu fördern, organisiert die OdA Hauswirtschaft Schweiz an der Igeho eine Talkrunde zum Thema "Transkulturelle Arbeitswelten" mit Vertretern aus der Reinigungs-, Bildungs- und Integrationsbranche.

FM hat sich etabliert
Facility Management hat sich hierzulande erst vor kurzem formiert, vor zehn Jahren noch war FM vielerorts ein Fremdwort. Erst recht Mühe hatten jene, die wie das Institut für Facility Management an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wädenswil dem Thema einen Platz in Forschung und Lehre verschaffen wollten.

"Heute hat sich die öffentliche Wahrnehmung zum Glück verändert, FM ist als Managementdisziplin anerkannt", bilanziert Thomas Wehrmüller, Leiter des Instituts für FM. Der Masterabschluss, für den man jahrelang kämpfen musste, sei inzwischen eine Selbstverständlichkeit. FM ist denn auch deutlich mehr als eine blosse Kombination von Reinigung, Gebäudeunterhalt und Hauswartung, weil eine interdisziplinäre Zusammenarbeit nötig wird. "Dieses vernetzte Denken ermöglicht es, Sparpotenziale zu identifizieren", ist Wehrmüller überzeugt.

Stetige Professionalisierung
Um die Leistung einheitlich zu dokumentieren, gegen aussen transparent zu machen und dem Einkäufer der Dienstleistung eine objektive Wahl zu ermöglichen, geht der Trend in Richtung Standards. So ist die Branche jetzt daran, die Schweizer Norm FM zu implementieren - eine Umsetzung der europäischen Norm. Uneinheitlich sind die Meinungen, ob ein Outsourcing Sinn macht oder kontraproduktiv ist.

Wehrmüller: "Als Leitphilosophie hat sich das Auslagern zwar nicht generell durchgesetzt, aber je nach Kontext kann es wirtschaftlich sein." Welchen Weg man auch immer geht, die Diskussionen ums Outsourcing haben dazu geführt, dass auch jene Betriebe, die ihr FM-Personal weiterhin selbst unter Vertrag nehmen, einen Professionalisierungsschub erlebt haben.

Trumpf für nachhaltige Lösungen
Unter zusätzlichen Spardruck könnte das Facility Management in den nächsten Jahren mit der Einführung der Fallpauschalen (DRG) im Gesundheitswesen geraten. Denn je nach Behandlungsart entfallen in den Spitälern 25 bis 40 Prozent der stationären Kosten auf die Support-Prozesse.

Allerdings lasse sich die Sparschraube zum Beispiel im Reinigungswesen nicht beliebig anziehen, warnt Wehrmüller: "Wenn etwa eine Personalreduktion dazu führt, dass die Leerzeit im Operationssaal länger wird, läuft etwas falsch."

Und bei aller Effizienz werden die Aspekte Nachhaltigkeit und Energiemanagement immer wichtiger. Lösungen, die diese Anforderungen integral abdecken, haben deshalb besonders gute Marktchancen.

Die Igeho bietet Lösungen für das Facility Management
Erfahrungsgemäss ist die Igeho eine wichtige Messe für Fachbesucher aus dem Facility Managament. Hier findet  man u.a. Textilien, Entsorgungs- und Reinigungslösungen. Entwicklungen im Facility Management sind auch Themen in den Gesprächsrunden im Igeho Forum.

Die Igeho ist somit die richtige Plattform für die Verantwortlichen des Care-Bereichs in Altersheimen, Spitälern und Kliniken. Hier bietet die Igeho 2011 eine grosse Anzahl Aussteller mit passenden Produkten, Konzepten und Lösungen. Talkrunden zum Thema Facility Managament finden am Mittwoch, 23. November 2011, zwischen 11.00 Uhr und 13.00 Uhr im Igeho Forum statt. Halle 2.2

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Veranstalter:
MCH Messe Schweiz (Basel) AG
Igeho
CH-4005 Basel

Telefon: +41 58 200 20 20
Fax: +41 58 206 21 88
E-Mail: info@igeho.ch">info@igeho.ch

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