Intergastra 2012: Caterer
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Intergastra 2012: Caterer

11.11.2011 | Messe Stuttgart
Gute Zeiten für Caterer - Ideen und Equipment für das Wachstumsgeschäft liefert die INTERGASTRA vom 11. bis 15. Februar 2012 in Stuttgart
Die INTERGASTRA öffnet vom 11. bis 15. Februar 2012 auf dem neuen Messegelände in Stuttgart ihre Pforten. Zum dritten Mal in Folge wurde die Ausstellungsfläche auf nun 90.000 Quadratmeter erweitert. Der Trend zum Außer-Haus-Verzehr ist ungebrochen, die Varianz an Möglichkeiten nimmt zu. Zu diesem Erfolg tragen Convenienceprodukte ebenso bei wie die für Caterer notwendige Technik. Die Messe bietet neue Impulse und einen Überblick zum aktuellen Stand.

Wer heute unterwegs Appetit bekommt, hat die Qual der Wahl. Ob Frühstück, Mittagessen oder ein kleiner Imbiss zwischendurch – die Innenstädte bieten eine nie gekannte Vielfalt vom Coffee to go, Wraps oder Döner aus der Hand über Suppenküchen bis zum Italiener an der Ecke. Der Verzehr außer Haus nimmt zu. In Restaurants, Cafés, Kantinen und an Imbissständen geben 90 Prozent der privaten Haushalte in Deutschland Geld aus. Durchschnittlich 97 Euro pro Monat zahlten sie im Jahr 2008 für das Außer-Haus-Essen. Noch fünf Jahre vorher waren es lediglich 89 Euro. Für Caterer sind gute Zeiten angebrochen.

Laut BBE Branchenreport bescherte 2010 den Unternehmen gute Geschäfte und prognostiziert, dass das Marktvolumen in den nächsten fünf Jahren sich um rund 30 Prozent auf fünf Milliarden erhöhen wird. Dieses beträchtliche Potenzial verdankt die Branche dem mittlerweile deutlich verbesserten Image.  Sowohl Technik wie Produkte bieten Gastronomen die Möglichkeit sich von Mitbewerbern abzugrenzen und gleichzeitig Kunden zu begeistern.

Wesentliche Baustein des Erfolges sind Convenience Produkte, die heute für das schnelle Geschäft beispielsweise bei Veranstaltungen oder in Kantinen meist nicht mehr wegzudenken sind. Der Kunde ist anspruchsvoll und der Caterer muss den Spagat bestehen, mit wenig Personal unter hohem Zeitdruck, bei knappen Budgets hervorragende und vor allem gleichbleibende Qualität zu liefern.

Gesund und frisch soll es sein. Die mediterrane Küche kommt Gourmets wie gesundheitsbewussten Schlemmern dabei sehr entgegen und boomt deshalb seit Jahren. Salomon FoodWorld hat seine servEasy Range um vier mediterrane Varianten erweitert, die jeweils im biologisch abbaubaren und kompostierbaren Kochpergamentsäckchen einfach nur erhitzt werden und garantiert ein Hingucker sind. Neu im Angebot sind Risotto Funghi, Vitello&Tagliatelle, Avocado & Tomato Salad sowie Couscous Taboulé Salad.
 
Nicht jeder kann am Buffet einfach zugreifen. Eine zunehmende Zahl an Verbrauchern leidet an Nahrungsmittelallergien oder -unverträglichkeiten. Produzenten stellen sich darauf ein.16 Millionen Deutsche haben eine Laktoseintoleranz und sind eine ernstzunehmende Zielgruppe erklärt die Salomon

Foodworld GmbH, Großostheim. Mit dem Laktose freien Sortiment aus frittierten Mozzarella-Sticks „Mozzas“ und gefüllten, frittierten Peperonis „Peppertizer“lässt sich ein Buffet ohne Genussverzicht erweitern. Die Produkte sind alle konvektomat geeignet.

Auch EDNA International GmbH, Zusmarshausen, konstatiert mittlerweile eine hohe Nachfrage nach Spezialprodukten. Sie führen deshalb ein reichhaltiges Angebot mit 130 verschiedenen gluten- und lactosefreien Produkten. Dazu gehören Frühstücksartikel wie Brote & Brötchen, Croissants & Kuchen, Knabbergebäck, Kekse & Snacks sowie glutenfreie Pasta. Um dabei höchste Flexibilität zu gewährleisten und den kurzfristigen Bedarf zu berücksichtigen bietet EDNA hier sogar eine Vielzahl von Mix-Kartons, so dass der Kunde dadurch auch geringe Stückzahlen pro Produkt ordern kann.

Nicht nur aufgrund gesundheitsbedingter Einschränkungen achten Verbraucher heute genauer auf das, was sie essen. Viele entscheiden sich für fleischlose Alternativen. Alpenhain bietet dafür Back-Käse-Mahlzeiten wie Emmentaler, Camembert oder Frischkäse – alle garantiert ohne Aromen, Farbstoffe, Konservierungsstoffe oder Geschmacksverstärker. Die Produkte sind paniert und vor gebacken und lassen sich schnell regenerieren. Neu dazugekommen im Tiefkühlsortiment sind das Käse-Medaillon mit Grillstreifen sowie für die warme oder kalte Küche Camembert-Scheiben mit Weißschimmel sowie Mozzarella Scheiben.

Im Segment Brot und Backwaren geht der Trend eindeutig in Richtung Bio, ist das Unternehmen EDNA überzeugt. Sie haben deshalb 2011 die Bio-Marke „all Day long“ neu eingeführt und werden sie zur INTERGASTRA präsentieren. Zum Sortiment gehören über 100 Bioprodukte. Von Brötchen, Brot über Laugengebäck bis hin zu Kuchen und süßen Croissants ist alles zu haben und alles mit dem europäische BIO-Gütesiegel.

Hiestand & Suhr hat bereits seit Jahren ein Basissortiment an Brot und Brötchen in Bio-Qualität. Darüber hinaus sind die Backwaren des Schweizer Convenience-Experten ob süß oder salzig für Vegetarier geradezu prädestiniert. Wer fleischlos essen möchte, hat die große Auswahl: Laugen-Sesam Bagel oder die neuen Kreationen Oliven- oder  Peperoni-Ciabatta piccola  bis hin zu den gefüllten Spinat-Feta-Strudel, Rucola-Tomaten-Snack oder Käseschnecke Quattro Formaggi. Dazu gesellt sich  das breite Sortiment an süßen Varianten rund um Croissant, Gipfel und Plunder. Neu dazugekommen sind Butter Croissant mit Aprikosen- oder Kirschfüllung in der XL Variante mit 110 Gramm oder beispielsweise Cappuccino und Double-Chocolate Muffin mit 123 Gramm ebenfalls in der XL-Liga.
 
Seit knapp 25 Jahren ist  Taifun, Freiburg, im Geschäft. Ihr vegetarisches Biosortiment vereint gleich zwei Wünsche in einem. Denn das Unternehmen produziert Sojaprodukte, die naturgemäß vegetarisch sind, und zwar für den Biomarkt.  2010 haben die Sojaexperten aufgrund zunehmender Nachfrage eine Gastrolinie entwickelt und sind damit erstmals auf der INTERGASTRA vertreten. Das Sortiment umfasst jeweils fünf Frische- und Tiefkühlprodukte. Natur- und Räuchertofu, Tofu in Basilikum und Bratwurstvarianten werden frisch geliefert. Gerichte wie Falafeltaler, Curry-Annanas-Taler oder vorfritiertes japanisches Bratfilet mit Zitrone sind als Tiefkühlware im Angebot. Noch ist der Umgang mit Tofu für manchen Caterer oder Gastronomen gewöhnungsbedürftig, weiß das Unternehmen. Doch sind sie eine einfache und schmackhafte Möglichkeit,  Zielgruppen zu erreichen, die sich vegan oder glutenfrei ernähren wollen und das in Bio-Qualität.

Frische Convenience-Küche setzt entsprechende Technik voraus. Die Ansprüche an die Hardware lauten heute: einfacher Aufbau, intuitive Handhabung, platzsparende Lagerung, zuverlässige und möglichst geringe elektrische Anschlusswerte. Der Trend: energiesparende Multifunktionsgeräte. Eine Absenkung des Energieverbrauchs von mehr als 40 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Geräten ist heute keine Seltenheit mehr.

Gustav Scholl Apparatebau GmbH & Co. KG, Marienberg hat speziell für Frontcooking das System Multi 4 aus der Reihe Multi-Line 65 entwickelt. Die Grundidee: Mit einem Basisgerät kombiniert mit drei Aufsätzen lässt sich kochen, braten, grillen und Pasta kochen. Die Investitionskosten werden gesenkt und der Platzbedarf minimiert. Dabei reduzieren sich die Energiekosten um bis zu 50 Prozent, prognostiziert das Unternehmen.

Auch Rieber GmbH & Co. KG, Reutlingen verspricht eine Absenkung des Energieaufwandes um bis zu 50 Prozent gegenüber herkömmlichen Gargeräten. Das wird beispielsweise mit der hybrid-kitchen möglich – eine mobile, multifunktionale Küche. Dank spezieller Funktionstür mit getrennt steuerbaren Heizungen und Lüftern hat man die Wahl zwischen mehreren Betriebsarten. Eine weitere multifunktionale, wie energiesparende Entwicklung der Reutlinger sind Thermoplates. Sie eignen sich sowohl für das Lagern, Zubereiten oder am Buffet ausgeben. Sie sind mit einem Mehrschichtmaterial ausgestattet, das die Wärmeleitfähigkeit um das zehnfache erhöht -  ein Vorteil beim Erhitzen wie beim Kühlen.

Die Entwicklung innovativer, ressourcenschonender Produkte ist ein zentrales Anliegen der Rational AG, Landsberg. Mit dem multifunktionalen SelfCookingCenter whitefficiency ist das auf jeden Fall gelungen. Das Gerät ersetzt 50 Prozent aller traditionellen Gargeräte wie Kombidämpfer, Heißluftöfen oder Friteusen, versprechen die Landsberger. Es garantiert nicht nur einfachste Bedienung auch für ungelerntes Personal, sondern stellt eine Energieeinsparung um 30 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Kombidämpfern in Aussicht und bis zu 70 Prozent im Vergleich zu traditionellen Gartechniken wie Pfanne oder Friteuse.
 
Auch die Blanco CS GmbH + Co. KG, Oberderdingen, beschäftigt das Thema Energieeffizienz. Sie stellt die neue Generation ihrer Bankettwagen vor, die nicht nur technisch überzeugen, sondern zudem mit dem reddot design award 2011 ausgezeichnet wurden. Durch innovative technische Maßnahmen kann der Energieverbrauch um bis zu 42 Prozent gesenkt werden, versprechen die Experten. Auch die Steuerung der Grillplatten und Multibräter aus dem Blanco-Cook-Kochgeräteprogramm ist so ausgelegt,  dass Kochzonen je nach Auslastung zu- beziehungsweise weggeschaltet werden können, um den Energieverbrauch zu senken.

In immer kürzeren Abständen präsentiert die Branche neue technische Entwicklungen und spannende Kreationen für die Gäste. Deshalb wird der Besuch der INTERGASTRA 2012 manche Überraschung parat haben.

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