Neue Ambiente 2012 Sonderschau „Solutions” zeigt clevere Konsumgüter mit hoher Marktrelevanz
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Neue Ambiente 2012 Sonderschau „Solutions” zeigt clevere Konsumgüter mit hoher Marktrelevanz

17.01.2012 | Messe Frankfurt
Ambiente 2012: Clevere Lösungen sind bei den Konsumenten gefragt, vor allem wenn es um Kochen, Genuss und Tafeln geht. Neue Materialien, Techniken und Gestaltungsmerkmale zeichnen die Konsumgüterprodukte der Zukunft aus. Die neue Sonderschau „Solutions“ gibt im Foyer der Halle 4.0 einen Überblick und zeigt echte Innovationen. Im Interview: Sebastian Bergne, Kurator „Solutions“
Ambiente Trends 2011: Quelle - Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera
Ambiente Trends 2011: Quelle - Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera
Ambiente Living 2011, Quelle Quelle - Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Thomas Fedra
Ambiente Living 2011, Quelle Quelle - Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Thomas Fedra
Ambiente Giving 2011, Quelle - Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera
Ambiente Giving 2011, Quelle - Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera
Konzipiert von der Messe Frankfurt für die Weltleitmesse Ambiente, verfolgt „Solutions“ dabei einen neuen Ansatz, den Bereichsleiterin Nicolette Naumann erläutert „Wir haben dieses Format entwickelt um Einkäufer auf der Ambiente gezielt über Innovationen bei Produkten zu informieren, die eine hohe Marktrelevanz bei verschiedenen Verbrauchergruppen haben, sich aber nicht vorrangig über den Designaspekt definieren und somit nicht den Auswahlkriterien eher designorientierter Sonderschauen entsprechen.“

Das Video-Interview zu „Solutions“ mit dem Designer Sebastian Bergne finden Sie auch auf www.ambiente.messefrankfurt.com

Interview mit Sebastian Bergne:
Wie schwierig ist es, im heutigen Konsumgütermarkt Innovation zu schaffen?
Ich halte es heutzutage für sehr schwierig, wirklich innovative Konsumgüter zu entwickeln. Doch wir sollten es unbedingt versuchen. Denn besonders in unserer modernen Welt wird es immer wichtiger, neue Produkte nicht nur zu oberflächlichen Neuauflagen zu machen, sondern ihnen etwas wirklich Innovatives zu geben. Und Innovation kann hier auch eine ganz kleine Neuheit sein, keinesfalls muss das Rad neu erfunden werden. Ein intelligenter Materialeinsatz oder eine clevere Idee, immer verbunden mit einem bestimmten Vorteil für den Verbraucher – das ist es, was zählt. Natürlich kann das auch etwas ganz Großes sein. Doch es gilt immer zu bedenken, dass jedes Unternehmen seine eigene Kundengruppe und sein eigenes Segment bedient, und dass es seinen Markt kennt. Und so muss jedes Unternehmen die Innovation entwickeln, die zu seinem Markt passt und die Erwartungen seiner Verbraucher erfüllt.

Warum ist die Ambiente der richtige Ort, um eine Sonderschau wie "Solutions" auf den Weg zu bringen?
Ich finde, die Ambiente bietet das ideale Umfeld für eine Ausstellung dieser Art, allein aufgrund der vielen unterschiedlichen Aussteller, die dort ihre Produkte präsentieren. Bei einer so großen Messe sind Firmen des gesamten Spektrums vertreten: Ob Dritthersteller, designorientierte Unternehmen oder kleine, individuelle Designer – alle stellen unter einem Dach aus. In diesem Umfeld haben wir eine riesige Auswahl an Produkten, die für unsere Sonderschau potenziell in Frage kommen.

Was erwartet die Besucher der Sonderschau "Solutions" zur Ambiente in Frankfurt?
Die Idee ist im Gespräch mit Nicolette Naumann (Bereichsleiterin der Ambiente) entstanden. Wir haben überlegt, nach welchen Kriterien wir eine Produktauswahl der anderen Art für die Messe Frankfurt treffen und in einer Ausstellung präsentieren können. Es gibt Design Plus und es gibt die Trendschauen, doch wir wollten eine Auswahl, die sich eher an der Sichtweise des "Normalverbrauchers" orientiert. Er hat nicht denselben Anspruch an die Gestaltung eines Produkts wie ein sehr designorientierter Konsument. Ihm geht es vielleicht mehr um Ideen und Innovationen – und um die Funktionen, die ein neues Produkt für ihn erfüllt.

So hat das Konzept von "Solutions" nach und nach Gestalt angenommen: Die Produkte, die dort ausgestellt werden, sollten etwas Neues haben. Sie sollten besonders funktional sein oder neue Materialien verwenden. Oder aber sie sollten bekannte Materialien in einem ganz neuen Kontext zeigen. Die Unternehmen sollen hier ihre eigenen Entwicklungen vorstellen. Es geht nicht so sehr um den visuellen Designaspekt, sondern eher darum, wie der Benutzer von den Produkten profitieren würde. Unternehmen, die sich um Innovation bemühen, aber vielleicht in einem anderen Markt aktiv sind, bekommen hier die Chance, ihre Produkte optimal in Szene zu setzen.

Was die Besucher meiner Ansicht nach von "Solutions" erwarten können, ist eine Zusammenstellung ausgewählter Produkte. Es handelt sich hierbei nicht um eine Auszeichnung im Sinne eines Preises: Wir wollen Produkte zeigen, auf die wir gestoßen oder die uns begegnet sind und die uns aus irgendeinem Grund begeistern, weil hinter ihnen eine Idee steckt. Das kann eine kleine Idee sein oder eine große – Hauptsache, sie ist sinnvoll entwickelt und zeigt den Nutzen für den Verbraucher. Mögen einige dieser Produkte auch schlichtweg "undesignt" aussehen: Ihr großes Plus ist vielleicht eine tolle Idee, wofür sie in meinen Augen einen Platz unter den Exponaten in "Solutions" verdient haben.

Wie werden Sie den Besuchern die Sonderschau "Solutions" präsentieren?
Ich halte es für sehr wichtig, dass die Sonderschau die Produkte unmittelbar verständlich präsentiert. Dies würde der Art von Produkten gerecht werden, die wir ausgewählt haben. Das Umfeld sollte möglichst neutral sein, uns schwebt eine fabrikähnliche Atmosphäre vor. Neben jedem Produkt erklärt ein Video, was das Exponat neu oder so besonders macht, und vermittelt dem Betrachter das Gefühl, er probiere es gerade selber aus. So ersetzt ein kurzer animierter Filmclip gewissermaßen die Beschriftung der Exponate – ganz direkt und unmittelbar. Wir wollen keine komplizierte Konzeptausstellung, die gesamte Schau lebt von ihrer Verständlichkeit und Klarheit.

Inwiefern spiegelt die Sonderschau "Solutions" Ihre eigenen Erfahrungen als Designer wider?
Die Erfahrungen meines Unternehmens rund um die Themen Design und Gestaltung sind sehr vielfältig. Das ist auch einer der Gründe, warum mich Nicolette Naumann nach unserem interessanten Gespräch gefragt hat, ob ich mich nicht in das Projekt einbringen möchte. Wir arbeiten einerseits mit großen multinationalen Konzernen zusammen, die Produkte für den Massenmarkt herstellen und über Supermärkte vertreiben. Der Käufer erfährt nicht, wer der Designer ist – das Produkt wird für einen bestimmten Verbraucher entworfen, der damit ein bestimmtes Problem lösen will. Mit diesem Konzept haben meine Kunden Erfolg. Auf der anderen Seite entwerfen wir Nischenprodukte für designorientierte Marken oder werden auch von öffentlicher Hand mit besonderen Aufträgen betraut. In diesen Fällen ist das Ergebnis natürlich viel enger mit mir und meinem Namen verbunden. Hier sind das Produkt und die Lösung eines Problems Ausdruck unserer persönlichen Kreativität. Es ist diese Bandbreite unserer Erfahrung, die das Thema von "Solutions" in vollem Umfang abdeckt.

Internationale Leitmesse Ambiente
Die Ambiente ist die internationale Leitmesse und weltweite Nummer 1 für Produkte rund um den gedeckten Tisch, Küche und Hausrat, Geschenk- und Dekorationsartikel sowie Wohn- und Einrichtungsaccessoires. Zum Start des Geschäftsjahres zeigen 4.500 Aussteller auf 330.000 Bruttoquadratmetern fünf Tage lang, was 2012 in den Geschäften rund um den Globus zu sehen sein wird. Ein Must ist die Ambiente aber nicht nur wegen ihres einzigartigen Produktangebots, das in Breite und Tiefe weltweit ihresgleichen sucht: Die weltweit bedeutendste Konsumgütermesse bietet gleichzeitig eine Vielzahl an Events, Trendinszenierungen und Preisverleihungen.

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