Grillkunst ist Lebenskunst
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Grillkunst ist Lebenskunst

01.08.2015 | Rostocker Messe- und Stadthallengesellschaft mbH

Interview mit Matthias Dettmann (MD), Geschäftsführer DEHOGA MV e.V., und Annett Liskewitsch (AL), Projektleiterin der GastRo zu den Vorbereitungen der GastRo 2015

Grillgut / Bildquelle: Rostocker Messe- und Stadthallengesellschaft mbH
Grillgut / Bildquelle: Rostocker Messe- und Stadthallengesellschaft mbH

MD: To grill or not to grill? Diese Frage scheinen Sie sich gestellt und beantwortet zu haben. Wie sind Sie auf die Idee gekommen, bei einer Messe Mitten im November das Thema „Grillen 2.0” als Sonderthema zu wählen?

AL: Diese Frage muss sich kein Grill-Liebhaber und kein Gastgeber mehr stellen. Grillen ist zum Ganzjahrestrend geworden. „Warum bis zum Sommer warten, wenn man auch im Winter grillen kann. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Grills.”, so der Slogan auf der Internetseite eines Grillanbieters (www.brennwagen.de).

Die Industrie bietet nicht nur den wahrhaft Grillverrückten, sondern auch den Gastronomen unendlich viele Produkte, um 365 Tage im Jahr von einem der heißesten Trends profitieren zu können. Bereits im vergangenen Jahr stießen wir in Fachzeitschriften und in der Tagespresse, in TV-Sendungen und auf Fachmessen regelmäßig auf das Thema Grillen. Ferner kamen die Themen Fleisch, BBQ und Grillen im Messebeirat des Öfteren zur Sprache. Doch Grillen bedeutet nicht nur Fleischeslust.

Auch Feines und Zartes darf auf den Rost. Ganze Menüs werden auf dem Grill zubereitet.  Unter dem Motto „Grillen 2.0” wollen wir die Aktualität und Bandbreite sowie das Traditionelle und Innovative beim Grillen präsentieren. 

MD: Warum ist Grillen momentan so angesagt?

AL: Grillen bedeutet nicht nur Nahrungsaufnahme, sondern auch Lebensfreude. Es ist aufgrund der trendigen Produkte und des Feelings, das beim Zusammensein um das moderne Feuer vermittelt wird, zum Lifestyle geworden. Vielleicht hängt es auch mit dem Gefühl von Freiheit und Abenteuer zusammen, mit Ursprünglichkeit und Ungezwungenheit als Gegenpol zu strengen Regeln und Hektik im Alltag.

Grillen ist eine klassische Garmethode und eigentlich die Mutter aller Kochkünste. Es gibt immer wieder Zeiten, in denen sich die Menschen zurück besinnen und bereits Dagewesenes neu interpretieren. Das passiert in der Mode, im Möbel-, Wohnraum- oder Automobildesign. Und unter dem Motto „back to the roots” auch im Bereich Grillen.

MD: Was kommt alles auf den Rost? Mit „back to the roots” gewiss das Einfache und Ursprüngliche. Es gibt doch aber bestimmt auch einige „moderne” Highlights?

AL: Selbstverständlich. Fleisch und Wurst sind nach wie vor die Klassiker auf dem Rost. Findige Gastronomen begeistern ihre Gäste zusätzlich mit Fisch und Gemüse, dazu passende Saucen und Marinaden. Es gibt Grillevents, bei denen komplette Menüs auf dem Grill zubereitet werden: Von der Antipasti, über Fisch, Fleisch und Pizza bis hin zum Kuchen und Eis. Ausgeklügeltes Zubehör macht es möglich, auch Gemüse, Kartoffeln oder Desserts optimal zu grillen.

MD: Dabei spielt die richtige Technik gewiss eine große Rolle?

AL: Das stimmt.  Und die Auswahl ist riesig: Vom klassischen Holzkohlegrill, über Gas- und Elektrogeräte, bis hin zu kompletten Outdoor-Küchen, Kombinationen aus Grill und Backofen oder mobilen Grills, die dem Grilleur zum PoG — zum Point of Grill — folgen. Welche Art von Grill man benutzt, hängt davon ab, welche Geschmacksnote erzielt werden soll.

Hier hat jeder Grill seine besonderen Eigenschaften. Doch nicht nur die Qualität der Geräte, sondern auch die Qualität der Zutaten ist gerade beim Grillen enorm wichtig. Denn hier kommt es auf den ursprünglichen Geschmack an, der durch Kräuter, Gewürze und Marinaden nur hervorgehoben werden soll. 

MD: Das Thema, und dementsprechend die Auswahl an Geräten und Produkten, ist unglaublich breit gefächert. Da fällt es schwer, das Richtige für den jeweiligen Bedarf auszuwählen. Bietet die die GastRo 2015 Entscheidungshilfen?

AL: Genau das war der Grund, warum wir „Grillen 2.0” als Themen-Spezial gewählt haben. Sowohl mit der Ausstellung als auch im Begleitprogramm möchte die GastRo informieren, zum Vergleichen, Testen und selbst Ausprobieren animieren. Es werden Grillgeräte und Zubehör, Besteck und Geschirr, darunter zum Beispiel auch kompostierbares Einweggeschirr sowie transportable Menüschalen präsentiert.

Natürlich dürfen die passenden Nahrungs- und Genussmittel sowie vegetarische und vegane Alternative nicht fehlen. Auch Bier gehört definitiv zum Grillen. Hier ist der Trend „Craft Beer” ein großes Thema, das auf der GastRo bedient werden soll. Seien Sie gespannt, auf das GastRo-Bier, das auf der Messe gebraut wird. Ferner wollen wir der Frage, welches Brot am besten zu welcher Bratwurst passt, nachgehen. Grillvorführungen und Grillseminare — mit Theorie und Praxis — werden das Angebot zum Themen-Spezial „Grillen 2.0” abrunden.

MD: Vielen Dank für das Gespräch. Das Thema hört sich sehr spannend an. Und auch abseits des Grillens, wird es wieder viel Neues auf der GastRo zu entdecken geben. Davon bin ich überzeugt. Der DEHOGA MV wünscht weiterhin alles Gute für die Vorbereitungen der 26. GastRo, die vom 08. bis 11. November 2015 in der HanseMesse Rostock stattfindet. www.gastro-rostock.de

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