HGK-Fördererfolg mit Strukturierung und Digitalisierung
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HGK-Fördererfolg mit Strukturierung und Digitalisierung

16.06.2017 | HGK Hotel- und Gastronomie-Kauf eG

Hannover/Nürnberg. Auf der Generalversammlung der HGK in Nürnberg blickte der Vorstandsvorsitzende Dr. Urban Uttenweiler zurück auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016. Die Einkaufskooperation konnte sich weiter als Marktführer für die Hospitality-Branche in Deutschland behaupten und wuchs abermals stärker als der Gesamtmarkt

Vorstand und Aufsichtsrat der HGK (v. l.): Dr. Urban Uttenweiler, Krister Hennige, Ernst Fischer, Gereon Haumann, Prof. Dr. Carolin Steinhauser, Hans-Hubert Imhoff, Gerald Pütter, Stefan Wild, Hardy Voges / Bildquelle: HGK / Matthias Merz Nürnberg
Vorstand und Aufsichtsrat der HGK (v. l.): Dr. Urban Uttenweiler, Krister Hennige, Ernst Fischer, Gereon Haumann, Prof. Dr. Carolin Steinhauser, Hans-Hubert Imhoff, Gerald Pütter, Stefan Wild, Hardy Voges / Bildquelle: HGK / Matthias Merz Nürnberg

Mit einem in 2016 weiter gestärkten Leistungsportfolio und den Tätigkeits- und Projektschwerpunkten 2017 unternehme HGK alles, um den Förderauftrag für ihre Mitglieder mit allen Kräften zu erfüllen, so Uttenweiler. Das Angebotsportfolio der HGK wurde geschärft und plakativ strukturiert, um die Leistungen und Mehrwerte den HGK-Mitgliedern und potentiellen Betrieben noch anschaulicher darlegen zu können.

Erneut konnte die Genossenschaft ihren zentralregulierten Umsatz um 4,5 Prozent auf 419 Mio. Euro steigern. Die Netto-Bonusausschüttung pro Mitglied erreichte ihren bisherigen Höchstwert. Eine überaus positive Bilanz konnte der Vorstandsvorsitzende der HGK auch mit Blick auf den Bilanzgewinn ziehen. Dieser wuchs um 27 Prozent auf 1.072 T€. Euro. Die erfreuliche Entwicklung bei Umsatz und Ergebnis sei vor allem zurückzuführen auf eine Erhöhung des Durchschnittsumsatzes pro Mitglied sowie die Einsparung von Kosten.

Zusätzlich sorgten auch die günstigen konjunkturellen Rahmenbedingungen für Rückenwind. 110 Mitglieder wurden 2016 neu hinzugewonnen. Die durchschnittliche Bonusausschüttung pro Mitglied konnte zum 14. Mal in Folge erhöht werden. „Die Würdigung des Genossenschaftsgedankens als Unesco-Weltkulturerbe ist ein positives Signal für die Zukunftsfähigkeit dieser starken Unternehmensform, getreu dem Motto „HGK — Mit uns ist zu rechnen!”, betonte Dr. Urban Uttenweiler.

So werde das genossenschaftliche Förderprogramm 2017 charakterisiert durch „die neue HGK” mit einer modifizierten Aufgliederung des Einkaufsportfolios in die vier Geschäftsfelder Einkaufsvorteile, Digitale Dienstleistungen, Einrichtungs- und Renovierungsangebote sowie Online-Gästegewinnung, die einen klaren Mehrwert für die Hotellerie und Gastronomie versprächen. Uttenweiler verwies außerdem auf den erfolgreichen Relaunch des Internetauftrittes in 2017, mit dem „die neue HGK” dies auch im Online-Auftritt widerspiegele.

Damit Gastronomie- und Hotelbetriebe den gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen gewachsen seien, nehme die Digitalisierung im HGK-Angebot einen besonderen Stellenwert ein. Zur Weiterentwicklung der Einkaufskooperation gehöre u. a. die pilotierte digitale Bestellplattform „HGK-Order”, die, wie das Kreditorenmanagementsystem HGK-BackOffice, die Abläufe in den rückwärtigen Funktionen von Hotellerie und Gastronomie vereinfachen und beschleunigen solle, erklärte der Vorstandsvorsitzende.

Ziel sei es, der Breite der Mitglieder diese IT-Infrastruktur zu vorzüglichen Konditionen anzubieten. Mit rund 400 teilnehmenden Betrieben konnte die Marktführerschaft in Europa bei Kreditorenmanagementsystemen weiter ausgebaut werden. Ein wichtiges Anliegen der HGK sei es außerdem, ihre Mitglieder dabei zu unterstützen, auch das junge Klientel als Übernachtungs- und Restaurantgäste anzuziehen. Hier spielten z.B. die Angebote der HGK aus dem Bereich „Online-Gästegewinnung” eine gravierende Rolle.

Geplant sei auch eine Ausweitung des Leistungsportfolios der HGK-Interieur Partner. Neben der Renovierung und Sanierung von Hotelzimmern, Bädern und öffentlichen Bereichen sollen dazu künftig auch die Ausstattung von Küchen und die Umsetzung gastronomischer Konzepte und Wellness-Fitnesslösungen gehören. Voraussetzung für Fördererfolg sei immer auch Markterfolg, betonte Uttenweiler. Dabei seien die Rolle und der Einfluss der Mitglieder entscheidend, zum Beispiel wenn es darum gehe, die Leistungen und Angebote der Liefer- und Dienstleistungspartner im Einkauf aktiv zu nutzen.

Hier konnte HGK bei wichtigen, namhaften Lieferpartnern eine Verbesserung von Konditionen verbuchen, die so nur die HGK und ihre Mitglieder erhalten. „Unser Ziel ist und bleibt auch in diesem Jahr die Gewinnung neuer Mitglieder für die HGK und so auch Neukunden für die Liefer- und Dienstleistungspartner”, betonte Dr. Urban Uttenweiler. „Uns ist zudem an einer weiteren Intensivierung der Betreuung unserer Mitglieder gelegen. Insbesondere, um eine größere Aufmerksamkeit auf das bestehende Nutzenportfolio der HGK zu lenken.

Die dafür erforderliche Nähe zu unseren Mitgliedern stellen in diesem Jahr HGK-Vertrieb und -Einkauf verstärkt auch durch das neue Format der HGK-RegioEvents her.” Aufgrund der im ersten Tertial überplanmäßigen Entwicklung, blickt Uttenweiler auch positiv auf die weitere geschäftliche Entwicklung der HGK. „Offenbar spricht auch in Zukunft viel für diese mehr als 2000 Jahre alte Organisationsform der Genossenschaft. Auch weiterhin ist mit der HGK zu rechnen”, so Dr. Urban Uttenweiler.

Auf dem Programm stand dieses Mal auch die Verabschiedung des langjährigen, nebenamtlichen Vorstandes Waldemar Fretz, der sein Amt mit 67 satzungsbedingt an Hardy Voges, Eigentümer und Betreiber des Parkhotel Berghölzchen in Hildesheim, übergibt. Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat wurde Hans-Hubert Imhoff in seinem Amt bestätigt und Frau Prof. Dr. Carolin Steinhauser vom Hotel Bayerischer Hof Dresden neu in den Aufsichtsrat gewählt.

Tags: Zentralregulierung, Delkredere

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