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[00:00:00] Helga, weißt du warum Helga?
[00:00:01] Warum?
[00:00:02] Das ist die alten nordische Formen von der russischen Olga.
[00:00:05] Ja.
[00:00:06] Wusstest du
[00:00:06] das?
[00:00:07] Ja, wusste
[00:00:07] ich.
[00:00:07] Verdammt!
[00:00:08] Jetzt nenn dich alle Helga.
[00:00:09] ne?
[00:00:11] Zum Glück nicht Holger.
[00:00:14] Auch gut genau.
[00:00:15] Und dann dachte ich so, wo Alba Moderatorin werden, das bestimmt auch ein cooler Beruf.
[00:00:21] So wie war Moderatori?
[00:00:23] Die Heike Macke hat's ja.
[00:00:25] Beglaubst
[00:00:30] du, die Hotels werden alle sich ans Internet anschließen?
[00:00:33] Nee setz dich ja nicht durch.
[00:00:37] Und genau deswegen kann man diese Frage auch nicht zu KI stellen weil es ist aber... Es ist wie eine Naturgewalt also wie das wirklich.
[00:00:46] auf einem ganz basic Level ändern sich jetzt Dinge und da kann man nicht mehr sagen ich mache's nicht oder ich werde es nicht tun oder ich weiß es nicht.
[00:00:55] Das ist einfach unmöglich.
[00:00:57] Menschen haben immer Angst vor Veränderung.
[00:01:00] Und ich glaube, es ist nicht immer Angst v.
[00:01:02] K.I.,
[00:01:02] das ist wahrscheinlich oftmals einfach Angst vor Änderung.
[00:01:11] Hier ist der Hotelier.de-Podcast Mehr Wertwissen für die Hotellerie und Gastronomie mit Sascha Brenning.
[00:01:22] Moin zusammen!
[00:01:24] Mitten in Berlin hat sich Phipps Junior an der Nähe des Gesundheitsbrunnen niedergelassen.
[00:01:29] was auf der Internorge die Schnack- und Ruoase war ist hier die Womo-Bioase.
[00:01:35] Ziemlich treffend, wie ich nach zwei Nächten bemerken darf!
[00:01:39] Und hierhin haben eine heilige und Ich uns vom Hospitality Festival Abnext davon gestohlen um endlich mal miteinander zu Podcasten.
[00:01:48] Siehst die Definition von KI und füllt diese mit sympathischer MI aus.
[00:01:53] Herzlich Willkommen dem Podcast Star Helga.
[00:01:56] Holger Häuser Schön dass du hier bist.
[00:01:59] Danke Sascha.
[00:02:01] Ich freu mich auch total hier zu sein.
[00:02:04] Helga, weißt du warum Helga?
[00:02:05] Warum?
[00:02:06] Das ist die altnordische Form von der russischen Olga.
[00:02:09] Ja.
[00:02:10] Wusstest du das?
[00:02:10] Ja, wusste
[00:02:11] ich!
[00:02:11] Verdammt, jetzt nenn dich alle Helga.
[00:02:13] ne?
[00:02:14] Jetzt ein Glück nicht Holger.
[00:02:17] Ja gut genau.
[00:02:19] Ja, warum?
[00:02:19] Olga?
[00:02:20] Häuser Podcast da also ab fünf anderen Formaten habe ich aufgehört zu zählen.
[00:02:25] Meinst du dass wir ja noch was Neues rauskriegen?
[00:02:27] Ich glaub schon, mit dir ja.
[00:02:31] Ich weiß tatsächlich gar nicht der wievielte Podcast das ist?
[00:02:33] Ich hab wirklich bei fünf aufgehört zu ziehen.
[00:02:35] Das sind einige die du gemacht
[00:02:37] hast.
[00:02:37] Ja, der Letzte den ich gemacht habe, der ist noch gar nicht draußen war Tisch für drei.
[00:02:42] Oh!
[00:02:43] Der kommt jetzt glaube ich die Tage raus.
[00:02:45] Alle
[00:02:45] Achtung, das wäre dann auch Königsklasse.
[00:02:48] Bisschen neu, hat mich sehr geerd gefühlt aber hier in Fifth Junior tatsächlich auch.
[00:02:54] Das will ich wohl hoffen.
[00:02:56] Tisch für Drei Alle Achtung.
[00:02:58] Wir machen das jetzt anders, weil wir haben einige Einspieler und wir fangen mal ein bisschen weiter vorne an.
[00:03:04] Also eigentlich gehen wir zeitlich von bis... Jetzt kommt aber erstmal
[00:03:10] die Überraschungsfrage!
[00:03:13] Nämlich die erste und den hast du auch schon gesehen?
[00:03:18] Dort hat eine Brille auf.
[00:03:20] da bist du im Beirat
[00:03:23] Rolf.
[00:03:24] Ja erzähl mal über Rolf.
[00:03:26] Rolf Slickers was macht er?
[00:03:28] Ja Rolf ist von Servitex.
[00:03:31] Ich glaube, weiß ich genau was sein Titel ist, aber Head of Business
[00:03:34] Development?
[00:03:35] Geschäftsführerne habe ich jetzt notiert.
[00:03:38] und im Beirat da sitzt du mit Sandra Ruch-Novsky und Stefan Gerhard
[00:03:42] Neuerdings auch mit Tommy.
[00:03:44] Tommy?
[00:03:45] Ja unser Tommy.
[00:03:47] Karl!
[00:03:48] Ah der ist auch noch dabei okay... Was macht ihr da in Beirats?
[00:03:53] Also das ist etwas was Rolf ins Leben gerufen hat und was sich tatsächlich richtig toll finde weil nämlich er ja in einer Branche unterwegs ist, die so ein bisschen wie soll ich sagen traditionell ist mit Wäscherei und so
[00:04:10] weiter.
[00:04:13] Und das ist auch richtig mit Hardware verbunden.
[00:04:16] also da muss wirklich noch der Lkw kommen die Wäsche abholen irgendwo hinfahren waschen zurück bringen usw.
[00:04:22] und sofort.
[00:04:23] und er hat die Idee gehabt, dass er alle Teilegeschäftsführer mit an den Tisch holt.
[00:04:33] Einmal im Jahr und da auch mal externe Impulse reingibt.
[00:04:37] Und so ist dann diese Beiratsidee entstanden.
[00:04:40] Dieser Beirat ist in den letzten Jahren sukzessive gewachsen und ich muss sagen das ist echt immer super!
[00:04:46] Toller Austausch.
[00:04:47] Also wirklich ein toller Tag, selbst ich.
[00:04:52] Wo ich auch ganz viel lerne tatsächlich.
[00:04:55] Also zum Beispiel beim letzten Mal habe ich mich ganz lange mit dem ... Ich glaube Moritz heißt der?
[00:05:01] Unterhalten.
[00:05:02] er hat die Wäschereien Stettiner so in Polen und hat mir dann von der Robotisierung erzählt und wie sie jetzt da eben Roboter einführen wollen usw.
[00:05:12] Und also fand ich total beeindruckend richtig cool!
[00:05:16] Schön.
[00:05:17] So, Rolf, dann erzähl mal!
[00:05:20] Liebe Olga hier ist der Rolf.
[00:05:22] Ja was ich gerne von dir wissen möchte ist... Du bist Geschäftsfrau, du bist Ehefrau und bist Mutter.
[00:05:30] Bist in verschiedenen Gremien und gefühlt auf jedem Event und das über Ländergrenzen hinaus Und du bist immer tiefenentspannt und gut gelaunt.
[00:05:40] Wie schaffst du das?
[00:05:43] Das mal kannst du absetzen Als Einstiegsfrage, weil sonst hätte das nachher... Ich finde das mal ganz gut.
[00:05:51] Wir kennen dich ja auch alle so und es ist eine berechtigte Frage.
[00:05:56] Ja!
[00:05:56] Das ist eine schwierige Frage für mich zu beantworten, weil ich kann ja nicht so recht sagen warum ich bin wie ich bin.
[00:06:05] Aber tatsächlich hatte ich schon in einem meiner vorherigen Jobs im Deutschen Bundestag den Spitznamen Sonnenschein, weil ich immer mit guter Laune ins Büro gekommen bin.
[00:06:17] Alle haben sich gefreut, wenn ich da war und gesagt habe, wenn du da bist, gute Stimmung ist immer total schön!
[00:06:24] Warum bist du eigentlich immer so gut gelaunt?
[00:06:26] Ich weiß nicht.
[00:06:28] Ich gehe gerne positiv durch den Tag Heißt ja nicht, dass ich auch meine schlechten Tage und mal schlechte Laune und schwere Phasen habe.
[00:06:39] Aber ich trage sie halt glaube ich einfach nicht so nach außen.
[00:06:42] Naja und das was du machst, machst du gerne?
[00:06:44] Und
[00:06:45] auch das!
[00:06:45] Siehst ihr auch was das für Früchte trägt und das kommt sicherlich auch dazu.
[00:06:49] Ja total genau.
[00:06:51] und eine vielleicht eine Sache die für mich ganz viel ausmacht ist Schlaf und Sport.
[00:06:57] Also es ist eigentlich so auch no-brainer, also ich schlafe wahnsinnig viel.
[00:07:01] Ich bin spätestens um halb zehn im Bett.
[00:07:04] Schlafe mindestens neun Stunden und ich mach einmal am Tag Sport und das ist einfach der absolut beste Ausgleich für mich.
[00:07:12] vielleicht habe ich deswegen auch so gute Laune immer.
[00:07:14] Ja!
[00:07:16] Neun Stunden Schlaf?
[00:07:17] Das kriege ich ja in zwei Nächten mal gerade.
[00:07:19] Es war nahe dass sie jetzt übertrieben aber mehr als wenn's mal gut läuft ziehen Und bis bei sechs reicht es bei mir eigentlich auch, sondern ein
[00:07:26] gutes Gefühl.
[00:07:27] Aber man braucht ein gutes Gefühle.
[00:07:29] Ja das ist ja individuell.
[00:07:30] Ja, nee... wissenschaftlich
[00:07:35] irgendwie.
[00:07:36] Ich hab das wohl gelesen aber ich habe auch andere Meinungen gelesen.
[00:07:38] also von daher für mich ist dass wenn ich dann gut ausgeruht bin ist das okay und in neun Stunden ist es sehr ewig hier, dass sich sowas geschafft hat.
[00:07:45] Echt jetzt?
[00:07:45] Oh
[00:07:45] Wahnsinn!
[00:07:46] Das ist
[00:07:48] unmöglich.
[00:07:49] Aber deshalb meine ich ja, das ist schon individuell Ausbildung.
[00:07:54] Jetzt zieh mal darüber, hast du zwei Sachen gemacht.
[00:07:57] Freie Universität Berlin und wie wird das?
[00:08:01] Emory University.
[00:08:04] Also ich habe ja einen Baden-Württemberg-Abbitur gemacht und konnte dann tatsächlich mehr aussuchen was ich studiere weil ich ein sehr gutes Abi gemacht hab Und habe lange Zeit tatsächlich damit geliebäugelt, eine Schauspiel-Ausbildung zu machen.
[00:08:21] Weil eine meiner Leidenschaften ist das Theater.
[00:08:25] Ich hab schon in der Grundschule angefangen, Theater zu spielen und die ganze Schulzeit über mich Theater gespielt.
[00:08:32] Das war wirklich eine meiner großen Leidschaften immer gewesen.
[00:08:36] Und hab mich aber vernünftigerweise für ein Studium gesehen!
[00:08:44] Und dann habe ich aber tatsächlich ein Studium gewählt, was mich einfach inhaltlich total gereizt hat.
[00:08:50] Politikwissenschaften?
[00:08:51] Genau!
[00:08:52] Ich hab an der FU in Berlin studiert und bin dann zwischendrin in die USA, in die Emery – das ist eine sehr gute Uni in Atlanta – war da zwei Semester, bin dann wieder zurück, hab hier den Abschluss gemacht im Berlin und hab dann im Deutschen Bundestag angefangen zu arbeiten,
[00:09:12] Kommt gleich zu.
[00:09:13] Ja, straightforward wartet in dem Fall.
[00:09:15] Kommt wir gleich zu?
[00:09:16] Okay das ist schon mal interessant!
[00:09:17] Jetzt habe ich ja was Neues eingeführt und Fragen auf LinkedIn.
[00:09:23] Und jetzt habe ich, jetzt haben wir hier gesagt, wir wehen nicht denn aus, so jetzt waren es zwei immerhin mit aller Anfang ist halt schwer aber alles gut.
[00:09:31] Zwei Fragen sind's und die lese ich jetzt direkt vor, zumindest die einen hast du ja, die anderen hast ihr gar nicht gesehen.
[00:09:37] Die kommt dann noch an Torren von Schürr fragt, also CEO von Wayport mit denen du auch sonst einiges machst.
[00:09:47] Mich würde interessieren welchen Berufswunsch Olga Häuser als Kind hatte?
[00:09:51] Wollte sie schon immer KI-Startupgründerin werden?
[00:09:55] Nee, offensichtlich nicht!
[00:10:00] Aber das hängt tatsächlich mit dem Schauspielen zusammen.
[00:10:04] Also nachdem ich hier Äh, Ärztin Ballerina und so weiter werden wollte.
[00:10:09] So einen in der Grundschule, was halt alle Mädchen werden wollen.
[00:10:13] Wollte ich dann im Gymnasium tatsächlich Frontfrau einer Band werden?
[00:10:18] Ja!
[00:10:19] Ich bin immer noch großer PJ Harvey-Fan.
[00:10:22] Ich liebe PJ Harvey und sie ist finde ich eine der coolsten Sängerinnen
[00:10:29] ever.
[00:10:29] Was macht die für ne... Also
[00:10:31] bisschen so rockig indie.
[00:10:35] Und ich hab sie live auf einem Festival gesehen.
[00:10:38] Da war ich in der Oberstufe und dachte, die ist so cool!
[00:10:43] Ich will von Frau Einer Band
[00:10:44] werden.".
[00:10:45] Ist problembar aber, dass ich nicht ... Also weder habe ich ein Instrument gespielt noch konnte ich gut singen.
[00:10:50] Kann ich immer noch nicht?
[00:10:51] Und dann dachte ich, boah, aber Moderatorin werden das bestimmt auch ein cooler Beruf.
[00:10:57] Wie war Moderatori?
[00:10:58] Genau?
[00:10:59] also ja, das waren meine Berufswünsche.
[00:11:10] Ja, du hast das schon angedeutet.
[00:11:11] Deutscher Bundestag natürlich total spannend muss ich sagen.
[00:11:15] Du hast von zwei elf bis zwei siebzehn für zwei CDU-Bundestags gerade Abgeordnete gearbeitet.
[00:11:20] Erzähl mal wie du da hingekommen bist.
[00:11:21] jetzt war das schon ein bisschen voraus vorweggenommen.
[00:11:24] aber Bei wem du tätig warst und worin deine Tätigkeiten bestanden?
[00:11:28] Ja, also ich hab angefangen bei Siegfried Kauder.
[00:11:30] Er war damals Rechtsausschussvorsitzender.
[00:11:32] Das ist der Bruder von Volker Kaudern.
[00:11:34] Vielleicht erinnern sich noch die einen oder anderen an Volker.
[00:11:37] Er hat sehr lange Fraktionsvorsitzer.
[00:11:39] Unter Angela Merkel...
[00:11:40] Genau!
[00:11:42] Und bei ihm habe ich damit quasi angefangen, sondern da war ich wissenschaftliche Mitarbeiterin.
[00:11:48] Also erst tatsächlich studentische Hilfskraft haben schon während dem Studium bei ihm gearbeitet Und
[00:11:54] er
[00:11:56] ist der Wahlkreisabgeordnete in dem Wahlkreist, wo ich Abitur gemacht habe.
[00:12:01] Also wo ich herkomme quasi und genau nicht hatte halt schon immer gute Noten.
[00:12:04] Ich war ein kleiner Streber.
[00:12:05] schon immer mit meinen Zeugen konnte ich mich überall bewerben
[00:12:11] Ohne Schauspielerei,
[00:12:14] genau.
[00:12:15] Und nee und dann habe ich mich bei ihm beworben und er hat mich sofort genommen und wir hatten auch tatsächlich echten... Also sagen wir so, er war kein einfacher Mensch, auch kein einfacher Chef aber ich hatte immer einen ganz guten Zugang zu ihm und eher zu mir.
[00:12:28] Ich hab ihn immer sehr geschätzt.
[00:12:30] Er ist einfach hochintelligent Wahnsinnig effizient ein extremer Workaholic Aber der hat echt die Themen einfach wahnsinnig gut im Griff Und ich hab ihn als Politiker wirklich, wirklich sehr geschätzt.
[00:12:46] Und er ist dann aber nicht mehr wiedergewählt
[00:12:49] worden?
[00:12:49] Nicht mehr nominiert worden!
[00:12:50] Genau und doch erwartet es sich... Also erst nicht
[00:12:53] von der CDU nicht nominierend worden.
[00:12:54] Er ist als Unabhängiger angetreten, hat drei Prozent geholt.
[00:12:58] Ja genau und dann war ich bei Peter Bayer.
[00:13:02] das ist ein Abgeordneter aus Düsseldorf also eigentlich genauer gesagt Mettmann und so, also düsseldorfer Speckgüttel.
[00:13:10] Und das war auch super spannend, weil Peter Bayer war Berichterstatter für Verteidigungs- und Außenpolitik in der Fraktion.
[00:13:17] Das war auch eins meiner Schwerpunkten im Studium.
[00:13:21] Und es hat inhaltlich wahnsinnig viel Spaß gemacht.
[00:13:24] Jetzt kommt aber so ein bisschen die Brücke zu dem was ich jetzt mache.
[00:13:28] Ich habe da nicht nur zuständig für Außensicherheitspolitik sondern tatsächlich auch für Digitalpolitik mit einem Fuß sozusagen und hatte da halt auch schon viele Berührungspunkte zum Bitcoin, zur IT-Branche usw.
[00:13:45] Und genau, dann kamen irgendwann so ein bisschen die ersten Inspirationen, vielleicht auch mal selber was machen.
[00:13:54] Abgeordnete stehen ja immer wieder im Kreuzfeuer, verdienen zu viel Geld, hören sich selbst die Bezüge, sitzen nie zu Debatten im Bundestag.
[00:14:01] Punkt zwei kann man sicher diskutieren, aber ich möchte diesen Job für kein Geld der Welt machen ehrlich gesagt.
[00:14:06] Du hast nie frei?
[00:14:08] Wenn du z.B.
[00:14:08] in deinem Wahlkreis bist musst du auch für die Wähler Menschen parat stehen und schildern mal aus deiner langen Erfahrung wie ein Politiker Alltag aussieht.
[00:14:16] Ja brutal!
[00:14:17] Das ist einfach nur ein brutaler Alltag.
[00:14:19] Deswegen brach und ja auch die ganzen Mitarbeiter sowas ich als Referentin gemacht habe, ich war ja sozusagen das Brain.
[00:14:26] also ich hab immer die inhaltliche Vorbereitung gemacht, also auch Reden geschrieben Grußworte aber auch für Podiumsdiskussionen
[00:14:34] usw.,
[00:14:35] das Briefing des inhaltlichen Briefings geschrieben
[00:14:38] Aber das noch nicht mit KI?
[00:14:39] Das noch nicht mit KE.
[00:14:40] Ich bin tatsächlich damals ... Also
[00:14:42] das war deine MIE?
[00:14:43] MIE und ich bin so richtig hardcore in die Bibliothek teilweise gegangen, weil der Bundestag hat eine wunderschöne Bibliotek und habe da echt noch Bücher, Zeitschriften oder Veröffentlichungen geholt ausgelesen und so.
[00:14:58] Und genau, weil die sonst selber nicht alles schaffen.
[00:15:02] Die haben so einen dichten Terminkalenders... Da ist keine Luft dazwischen um sich wirklich vorzubereiten und nur ruhig meine Rede zu schreiben wobei viele auch selber schreiben.
[00:15:11] Also z.B.
[00:15:12] Siegfried Kauder hat alle seine Reden selber geschrieben, teilweise auch tatsächlich.
[00:15:17] Nur wenn es halt sehr knapp war habe ich dir dann geschrieben oder zumindest vorbereitet.
[00:15:23] Und ja, also ... Nee.
[00:15:25] Ich würde auf gar keinen Fall in die Politik erst schon allein deswegen.
[00:15:29] Das ist echt ein brutaler Job!
[00:15:30] Einfach du bist non-stop unter Druck auch.
[00:15:34] Also ich meine auch dieser emotionale Druck, weil man kann es dann nie jemandem recht machen oder das ist halt Politik.
[00:15:40] Du musst einfach immer den bestmöglichen Kompromiss finden und alle kannst du niemals glücklich machen.
[00:15:45] Und jetzt bei zehn Jahren weiter ist natürlich noch alles viel extremer?
[00:15:48] Ja.
[00:15:49] Ränder sind's... größer geworden.
[00:15:53] Social Media ist schwierig, mal vorsichtig ausgedrückt.
[00:15:57] und ja auf einer Seite muss man sagen sie verhalten sich auch nicht immer besonders intelligent.
[00:16:01] also sowas zu was wir jetzt hier machen das macht ja keiner von denen, dass er das mal darstellt was macht ein Abgeordneter jetzt ganzen Tag?
[00:16:07] Dass man dann mal weiß warum kriegen die denn die Bezüge überhaupt so?
[00:16:10] und dass ich natürlich selber immer die Diäten erhöhen sozusagen.
[00:16:14] es ist natürlich auch problematisch so und dann kommt natürlich dieser Eindruck.
[00:16:17] aber Deshalb finde ich, dass man wichtig hat.
[00:16:19] Der Wolfgang Basbauer im Vortkast hatte das auch gefragt und es war mal wichtig ... Dass man das aus der Warte sieht und wo du das jetzt so erlebt hast.
[00:16:29] Bei allen Fehlern dieser machen
[00:16:30] etc.,
[00:16:31] trotzdem wir beide wollten's nicht machen weil du gar keine Ruhe mehr hast.
[00:16:38] Du warst Politikerin wie Angela Merkel, Wolfgang Schäuble oder Sigmar Gabriel.
[00:16:45] Wolfgang Bosbach kenne ich auch.
[00:16:46] Werker von diesen oder anderen hatte dich da beeindruckt, kann man das so sagen?
[00:16:53] Ja doch!
[00:16:54] Ich muss tatsächlich sagen, dass ich ein großer Merkel-Fan bin.
[00:16:57] Ich weiß es jetzt vor allem im Nachgang sehr umstritten aber sie war zumindest für meine Generation eines der großen weiblichen Vorbilder Und ich finde sie nach wie vor ... ist es einfach eine wahnsinnig faszinierende Frau und Politikerin.
[00:17:15] Also die ganze Zeit, wo ich im Bundestag war, war sie Bundeskanzlerin?
[00:17:18] Ja!
[00:17:19] Ich bin auch mit ihr schon mal auf Zug gefahren.
[00:17:23] Was hat sie dich gefragt?
[00:17:24] Nichts.
[00:17:26] Leider.
[00:17:27] Aber ich habe sie auch nicht gefragt.
[00:17:28] Ich hab mich nicht getrunken, aber so viele Bodyguards
[00:17:31] um uns rum.
[00:17:32] Also Finger gehoben heute Abend, lieber nicht.
[00:17:36] Genau.
[00:17:38] Und ja, auf jeden Fall ... Sie war tatsächlich einfach ein zweiner Vorbilder, muss ich ganz ehrlich sagen und nicht glaube in meiner Generation mich wahrscheinlich nicht die Einzige, die das sagt.
[00:17:48] Auch eine tolle Politikerin sehr besonnen, sehr intelligent.
[00:17:52] Klar hat sie nicht alles toll gemacht.
[00:17:54] aber wer macht's schon?
[00:17:55] Wer macht es schon ein zu hundert Prozent recht?
[00:17:58] Ja also
[00:17:59] Okay Wolfgang Schäuble
[00:18:02] Ja, also den habe ich tatsächlich gar nicht so richtig kennenlernen durften leider.
[00:18:07] Den finde ich dann ja richtig gut.
[00:18:10] Also der hat auch viel deutsche Einheit und so was dafür gemacht und war immer das scharfe Gewissen und auch mal gegen die eigenen Leute.
[00:18:16] Das fand ich ganz gut.
[00:18:19] Auch um brillanter Kopf?
[00:18:21] Ganz brillanter Kopf!
[00:18:25] Dann können wir nochmal aufsetzen wenn wir bei dem Thema schon sind.
[00:18:29] Politik... Ja, wir haben das heute auf.
[00:18:32] Das tut mir leid.
[00:18:36] Die Lieblingsbürokratie!
[00:18:39] Bei der Lieblinsbürokratie?
[00:18:40] Genau Also...
[00:18:42] Also, dass er das Einzige was ich dir gegeben habe.
[00:18:45] Genau
[00:18:46] zu vorbereiten.
[00:18:47] Sonst kannst du dich jetzt noch mal auslassen, was ich alles nicht gemacht hab?
[00:18:50] Nein,
[00:18:50] nein!
[00:18:51] Alles gut.
[00:18:51] aber tatsächlich da wüsste ich gar nicht so lange nachdenken weil... Das ist eigentlich bei uns im Unternehmen eine der nervigsten Bürokratien die wir machen müssen.
[00:19:02] es immer wieder diese Datenschutzdiskussion Und ich sage bewusst Diskussion, nicht Datenschutz an sich.
[00:19:09] Das ist super wichtig.
[00:19:10] Regulatorik ist wichtig.
[00:19:12] Aber was halt die ganze Zeit passiert ist, die Hotels, die Hotelketten haben natürlich ihre Datenschutztbeauftragten.
[00:19:19] diese wollen sorry jetzt Datenschütz beauftragte aber hier muss es so sagen wollen natürlich irgendwie auch ihre Daseinsberechtigung haben wollen.
[00:19:28] Dann müssen halt Nachfragen, Stunden generieren keine Ahnung was, müssen ja vorzeigen dass sie ihren Job machen.
[00:19:35] das heißt wir kriegen dann Fragen zu unseren ganzen Compliance Dokumenten.
[00:19:40] Wir sollen Termine mit denen machen und dann alles immer das gleiche diskutieren immer das Gleiche beantworten und das nervt halt so weil wir haben das alle schon schriftlich da.
[00:19:53] man kann das einmal durchlesen wir sind compliant die haben das uns auch nicht alles selber ausgedacht, sondern selbstverständlich mit einer Rechtsanwaltskanzlei alles vorbereitet und implementiert usw.
[00:20:06] Aber immer diese ewig gleichen Diskussionen und Fragen und das nervt so krass!
[00:20:14] Kann man das nicht ablegen?
[00:20:15] Und dann können die das wieder aufrufen?
[00:20:17] Ja, aber das Problem ist ja der Prozess.
[00:20:20] Sie müssen jetzt zeigen, dass sie was gemacht haben und sich damit beschäftigt haben.
[00:20:26] Also muss natürlich E-Mails produziert werden, vielleicht Meetings gemacht werden ... Das ist halt das Nervige!
[00:20:33] Kann ich
[00:20:34] nix gegen
[00:20:34] machen?
[00:20:35] Nee, kannst du nichts gegenmachen.
[00:20:36] Ich weiß es auch von meiner Tochter oder meiner ihr Freundin, die zum BAföG-Eintrag immer wieder das neu einreichen muss.
[00:20:45] Und immer wieder schriftlich, also nicht digital.
[00:20:50] Was soll das?
[00:20:50] Es ändert sich doch nichts und wenn sich was ändert wird es den schon sagen.
[00:20:54] Wenn sie's nicht sagt dann kriegt sie nachher einen Aufendeckel.
[00:20:56] aber was soll das ja?
[00:21:00] Das sind wir bei Behörden sehr unterschiedlich wie die digital aufgestellt sind.
[00:21:06] teilweise gehts ich hatte als neuschender Beispiel die Tankregel um zwölf Uhr.
[00:21:13] Ab zwölf Uhr einmal die Preise erhöhen darfst als Tankschild.
[00:21:15] Ach so, das ja!
[00:21:16] Und dann hatte ich ja jetzt letztes Mal schon gesagt aber trotzdem hier auch noch mal weil ich das auch so frappierend finde... Das Kartellamt prüft alle Preise und bildet die digital ab und schickt es an die Bundesländer, die da dafür zuständig sind dort dann entsprechend Bußgelder zu verhängen.
[00:21:33] Jetzt ist in den Bundesländern teilweise noch gar nicht der Verantwortliche bestimmt.
[00:21:38] Das heißt sie können Dann auch zwei, drei Mal die Preise erhöhen weil kommt ja keine Strafe.
[00:21:44] Weil die Bundesländer es nicht hinkriegen größtenteils da eine Verantwortlichkeit herzustellen und deshalb funktioniert's jetzt nicht so wirklich richtig.
[00:21:54] Das ist zum Thema Bürokratie und Behörden und Politik Dialog.
[00:22:01] Sag mal, wie ich das ausgesprochen habe.
[00:22:03] Du
[00:22:03] kannst es dir aussuchen!
[00:22:04] Wir sagen alle sowohl Dialogue-Shift als auch Dialog-Shifting.
[00:22:09] Für mich ist ja die nicht englische Version.
[00:22:11] Das weiß jeder den Podcast.
[00:22:13] Ich hab immer ein bisschen Schwierigkeiten, weil ich's nie sprechen muss.
[00:22:15] Also Dialog Shift, Dialog shift noch einmal.
[00:22:19] Zahlen zum Siebenjährigen?
[00:22:20] Es gibt jetzt sieben Jahre.
[00:22:22] Können wir später nochmal sagen, fand ich total spannend... Die Zahlen also im Jahr two-neinzehn, Januar zwei-neunzehnt startete dein Abenteuer Dialogue-Shift, Dialogue Shift.
[00:22:34] Wer oder und was hat dich dazu angetrieben?
[00:22:37] Und was steckte hinter der Startversion oder auch Vision?
[00:22:41] Ja also die Geschichte habe ich schon ein paar Mal erzählt.
[00:22:44] Ich mag sie aber auch selber sehr gerne weil die nämlich... Das ist kein Unternehmen, was sozusagen auf dem Reißbrett am Stand ist.
[00:22:51] So nach dem Motto ey los mal gucken wo ein großer Markt bist dann machen wir irgendwas da wo die Kohle fließt sondern tatsächlich hatten wir die Idee als Hotelgäste also einfach als End-User unseres Produktes.
[00:23:05] ich habe die Firma ja mit meinem Mann gegründet.
[00:23:08] Er ist der CTO, also erster technische Gründer bei uns.
[00:23:12] Und wir waren beide einfach sehr viel in Hotels unterwegs.
[00:23:15] Also ich ... wegen meiner Tätigkeit im Bundestag, er war Unternehmensberater und war da entsprechend auch viel unterwegs.
[00:23:24] Dann waren wir z.T.
[00:23:25] zusammen im Urlaub und hatten einfach die Herausforderungen, die der ein oder andere Gast halt dann hat.
[00:23:33] Wir waren in so einem ganz großen Ressort in Südfrankreich Und die hatten damals, wie soll ich sagen, eigentlich keinerlei Möglichkeiten außer Papier und Mensch.
[00:23:45] herauszufinden, wann wo was stattfindet.
[00:23:48] Also das ist so ein riesengroßes Resort war übrigens früher mal ein riesiger Campingplatz.
[00:23:53] inzwischen haben die halt schöne Häuschen und Lodges und so weiter drauf gebaut und ich glaube der Camping Platz ist inzwischen so klein wie diese Wohnmobil-Oase hier und alles andere sind halt irgendwelche Häuschien.
[00:24:05] also circa fünfzig Plätze haben wir hier ungefähr.
[00:24:07] ja so wird es da wahrscheinlich inzwischen auch sein.
[00:24:10] Und wenn man in die kleine Lodge gekommen ist, dann war da so ein Stapel Papier und die Rezeption war ganz am Anfang bei der Einfahrt.
[00:24:22] Man musste aber von unserem Haus, wir am Strand waren ungefähr zwanzig Minuten hinlaufen im Hochsammer.
[00:24:29] Da haben wir uns auch gedacht, warum geht das nicht einfacher?
[00:24:33] Das wäre so cool, wenn wir einfach eine WhatsApp schreiben können!
[00:24:37] könnten und sowas fragen könnten, wann gibt es morgen Pilates oder wie schaut das Kinderprogramm aus?
[00:24:46] Oder wo kann man abends am besten essen.
[00:24:49] Das war natürlich ein Ressort mit einem wahnsinnigen Angebot also zwei Spars fünf Restaurants usw.
[00:24:56] Und das sind damals die Ursprungsidee von DialogueShift und ich erinnere euch tatsächlich noch daran weil wir saßen abends auf dem Strand mit unserem Rosé Und haben genau darüber diskutiert.
[00:25:07] Warum kann man denn jetzt nicht einfach im Chat schreiben?
[00:25:11] Weil Chat war damals seit Jahrzehntausend, sechs zu siebzehn, achtzehn und das große Thema war ja auch die große Diskussion wird Chat, die Webseite ablösen.
[00:25:20] Da kamen also die ersten Chatboards und es waren diese erste Chatboardwelle.
[00:25:25] Und dann haben wir gesagt, hey da könnte doch was dran sein.
[00:25:28] Wir haben halt Verscherche gemacht, Interviews gemacht und so weiter.
[00:25:32] Und dann ist es Jahrzehnteundneinzehnten gegründet.
[00:25:34] Dann kam Corona und dann war die große Scheiße am
[00:25:37] Dampfen.
[00:25:38] Aber es gab damals noch etwas Attiquates nicht?
[00:25:42] Also doch!
[00:25:43] Es gab schon ein paar... Anbieter auch, die mal quasi mit dieser alten KI-Technik also NLP, also Natural Language Processing heißt das.
[00:25:52] Also quasi der Vorgänger von Large Language Models, die basierend halt eben auf NLP auch Chatbots angeboten haben.
[00:26:00] aber die gibt's fast alle inzwischen nicht mehr.
[00:26:02] Es war so diese erste Generationen, die es tatsächlich auch nicht durchgehalten hat.
[00:26:11] Dialogue Shift und Rote Jedi haben mindestens einige Meinsamkeit, weißt du welche?
[00:26:15] Nee.
[00:26:16] Nee?
[00:26:17] Unabhängigkeit!
[00:26:20] Wie wichtig war und ist das dir?
[00:26:23] Wahnsinnig wichtig, aber witzig.
[00:26:25] Du kennst mich tatsächlich gut,
[00:26:26] interessant.
[00:26:28] Freiheit und Unabhänglichkeit haben eine große Bedeutung für mich.
[00:26:35] Wir haben ja kein Venture Capital aufgenommen, wir sind so genannt Bootstrapped.
[00:26:41] Bin ich auch bootstrapped?
[00:26:42] Ich glaube schon!
[00:26:43] Das kann ich ausfällen.
[00:26:47] Ja, wir haben tatsächlich unsere eigenen Mittel reingesteckt und sind organisch gewachsen.
[00:26:51] Und waren dann irgendwann mal profitabel, sind jetzt hoch profitabel und einfach unabhängig.
[00:26:56] Das heißt uns sitzt kein Investor im Nacken der sagt oh du musst jetzt aber in zwei Jahren zehnmal so viel Umsatz machen und keine Ahnung was.
[00:27:05] und hier meine KPIs ich will doch meine Rendite sehen.
[00:27:09] sondern wir sind ambitioniert auf jeden Fall.
[00:27:13] Aber wir haben das alles selber in der Hand.
[00:27:17] Und es ist schön, das macht ganz viel Lebensqualität aus und vielleicht ist das auch ein Grund warum ich immer so gute Laune habe?
[00:27:23] Genau!
[00:27:23] Das hatte ich ja vorhin schon angedeutet.
[00:27:25] Bei mir ist es ja ähnlich.
[00:27:26] Wir haben es ja auch aufgebaut jetzt neunzehn Jahre lang.
[00:27:28] Fünfzehn Jahr also zweit oder zweieinhalb.
[00:27:34] immer keine Schulden gemacht, nicht.
[00:27:35] Sondern das bisschen was wir damals hatten immer gleich reingesteckt in die Seite.
[00:27:40] und ja jetzt sitzen wir deshalb hier und von daher ist es auch eine tatsächliche Gemeinsamkeit und habe das auch nicht vor zu ändern weil genau dass ich kann so machen wie ich möchte und ihr könnt so machen, wie ihr wollt Ein Riesenvorteil.
[00:27:55] Ja, genau und am Ende des Tages ist es ja auch für unsere Kunden interessant weil wir sind einfach ein Unternehmen was stabil da steht.
[00:28:03] Wir sind profitabel, wir wirtschaften langfristig.
[00:28:07] das heißt dass es uns in einem Jahr oder drei Jahren noch gibt ist sehr sehr wahrscheinlich.
[00:28:13] Wenn jetzt halt irgendein Start-up daherkommt und sagt ich habe zehn Millionen eingesammelt wie geil!
[00:28:18] Jemand glaubt an mich so ja aber bei dir wird auch jedes Jahr neu entschieden ob du deine dass die CPIs alle erfüllt bist, und dann heißt es in or out.
[00:28:27] Das heisst, ob dann so jemand in drei Jahren noch da ist?
[00:28:31] Hm, Chance ist fifty-fifty!
[00:28:33] Und das ist schon auch wichtig für Hoteliers zu wissen, weil immer dieses, oh, der hat ganz viel Geld eingesammelt, das ist ja ganz toll.
[00:28:39] Das ist eigentlich gar nicht super vielleicht für den Hotelier, denn am Ende ist es ein High Risk Venture.
[00:28:47] Weil ansonsten, wofür brauchen sie sonst das Geld?
[00:28:50] wegen des Risikos Und bei uns ist das halt alles inzwischen schon stabil.
[00:28:56] Bei mir auch!
[00:28:57] Das freut mich!
[00:29:00] Du hattest jetzt aber gar nicht so mit der Hotellerie an sich gearbeitet, Gastronomie?
[00:29:07] Aber du bist dann aufgrund der Erfahrungen oder die ihr da gemacht habt bis darauf gekommen und bist doch jetzt in einer Hotellerier sowas von drin?
[00:29:15] Ja...
[00:29:16] Oder kanntest du vorher irgendwelche Routiers oder so auch
[00:29:18] nicht?
[00:29:19] Nee, auch nicht.
[00:29:20] Tatsächlich... Das ist eigentlich etwas was ich noch mal machen würde.
[00:29:25] Weil das einfach super hart ist.
[00:29:27] Also in einer Branche etwas gründen wo du keinerlei Netzwerk hast kann auch wenig Knowledge natürlich, weil die Branche das muss man sich alles aneignen.
[00:29:38] Das haben wir natürlich alles inzwischen aufgeholt.
[00:29:40] Wir kennen unsere Kunden wahnsinnig gut, kennen noch die Probleme der Hoteliers oder der Hotellerie sehr gut und die Herausforderung.
[00:29:49] aber dass muss man alles sicher arbeiten und das ist am Anfang natürlich hart und dann vor allem wenn auch noch Corona kommt in den ersten Jahren es ist doppelt
[00:29:57] hart.
[00:29:58] Genau Corona als das Wütete Ich traf euch das als Start-up natürlich sehr.
[00:30:03] Wie habt ihr diese Zeit hinter euch gebracht?
[00:30:05] Du, keine Ahnung ehrlich gesagt!
[00:30:07] Das war echt hart weil wir hatten... Also wir haben jetzt seit Jahrtausend
[00:30:12] neunzehn gestartet.
[00:30:14] Genau,
[00:30:14] er hatten dann unsere ersten Kunden.
[00:30:16] Er hatte Ende des Jahrhunderts in unserer erste Hotelgruppe aus der Schweiz mit zehn Hotels unter Vertrag.
[00:30:25] Es sind richtig gut ins Jahr gestartet.
[00:30:27] Wow!
[00:30:28] Nur zwanzig Hotels?
[00:30:29] Wie toll!
[00:30:31] Und dann kam Corona.
[00:30:32] Dann ist natürlich alles eingefroren erst mal bis ... zwei, ja so Mitte, einundzwanzig ungefähr.
[00:30:38] Bis es dann richtig wieder ... bis alles wieder in Gänge kamen.
[00:30:43] Deswegen sage ich auch immer das Wachstum, was wir jetzt haben.
[00:30:46] Wir sind jetzt bei fast tausendfünfhundert Hotels.
[00:30:48] Das haben wir eigentlich seit ... einund zwanzig oder fast zweieinzwanziger, weil nämlich Corona hat uns anderthalb Jahre lang einfach eingefronen und ... Das war schon hart.
[00:30:58] Ehrlich gesagt, ich weiß auch nicht warum wir nicht aufgegeben haben.
[00:31:02] Ich frag mich das oft, weil wir hatten...
[00:31:05] Jetzt ja nicht hier gesessen?
[00:31:07] Ja schon!
[00:31:07] Aber ich frage mich wirklich ernsthaft wenn jetzt also die gleiche Situation jetzt mit dem gleichen Umsatz und so, Herr Wieser am Anfang, ich glaube, ich würde das nicht mehr machen.
[00:31:19] Ich würde das Ding abwickeln und irgendwas Neues machen.
[00:31:22] Keine Ahnung, wir haben daran geglaubt.
[00:31:25] Wir haben keine Ahnung einfach ausgeharrt und gedacht das wird alles schon wieder ... Und dann wusste nicht dass es so lang wird.
[00:31:32] ne?
[00:31:32] Das war ja immer diese Schreibchenweise Wiedernlockdownee, dann ist alles wieder auf.
[00:31:36] okay vielleicht war's der letzte Lockdownee Wiedermockdown, das war furchterlich was für eine Qual!
[00:31:42] Ihr habt aber den Chatboard nutzen lassen von Klinikkonzernen wie Wandes, oder?
[00:31:47] Ja genau.
[00:31:48] War
[00:31:48] das noch irgendwie was gebraucht in der Entwicklung.
[00:31:52] Naja, das hat uns so ein bisschen am Leben gehalten tatsächlich.
[00:31:55] Weil wir haben dann... und so haben wir Corona dann tatsächlich überbrückt.
[00:32:00] in der Hotellerie haben wir dann quasi gar nichts mehr gemacht und haben dann wie Wand ist mit einem Corona-Chatbot ausgestattet?
[00:32:09] Haben da noch weitere Kliniken dazu bekommen.
[00:32:13] Wir hatten insgesamt fünf große Kliniken die wir mit einem Chatbot aus gestattet haben hat halt Fragen zu Corona beantwortet.
[00:32:22] Also so was wie, meine Frau bekommt ein Kind darf ich dann als Vater in den Kreissaal und so Geschichten?
[00:32:30] also da ging es viel um halt Krankenhausprozesse.
[00:32:33] wie ändern die sich durch Corona?
[00:32:34] Wie ist das jetzt gerade etc.
[00:32:36] pp.
[00:32:37] Und das war der Wahnsinn.
[00:32:38] weil also der Traffic auf diesem System war extrem hoch.
[00:32:43] Der rbb hat über uns berichtet in der abendschau Da sind erst mal bei uns alles zusammen gekracht, weil so viele Leute diesen Chatboard ausprobiert haben.
[00:32:54] Weil da konnte man auch Sachen fragen wie ich hab Schnupfen und Hals, die könnte ich jetzt Corona haben?
[00:32:59] Dann hat der einen durchgeführt zu Fragen gestellt hast du auch Fieber, dann sagt er wahrscheinlich hast du kein Corona aber usw.
[00:33:08] Und dann sind halt so viele Leuten in diesem ... Haben so viele Menschen diesen Chatbot ausprobieren dass bei uns erstmal alles zusammengekracht ist.
[00:33:17] Aber das war ganz interessant.
[00:33:20] Und dann, als das Thema abflaute, kam aber zum Glück die Hotellerie wieder?
[00:33:24] Das hat uns ein bisschen gerettet... Aber ihr habt
[00:33:26] ja viel gelernt und nicht mit dem täglichen Druck von Sicherheit, sondern wiewandt es jetzt unter anderem?
[00:33:35] Ja, das ließ sich aber tatsächlich jetzt nicht alles übertragen.
[00:33:40] Wir haben eine Sache aus der Umsetzung mitgenommen.
[00:33:47] Gerade in Berlin haben dann viele auf Arabisch diesen Chatboard benutzt.
[00:33:51] Und da mussten wir halt arabisch unterstützen und das ist aber von rechts nach links und so weiter, und sofort erfordert das ein bisschen eine Unprogrammierung.
[00:33:59] oder haben wir dann arabisch-türkisch
[00:34:01] usw.,
[00:34:02] haben wir auch unterstützt.
[00:34:04] Das haben wir zum Beispiel mitgenommen in die Hotellerie weil vorher konnten wir keine Arabische jetzt schauen und jetzt haben wir sogar einige Hotels beispielsweise im Zellamsee inklusive Telefonie also Voice AI, die das halt auf Arabischen und das ist natürlich super, aber ansonsten haben wir jetzt ehrlicherweise nicht so viel mitnehmen können.
[00:34:28] Wie lange habt ihr den Chatbot dann eigentlich entwickelt bevor ihr an den Start gegangen seid?
[00:34:33] Wir haben es tatsächlich zusammen mit Kunden entwickelt also man nennt das auch Customer Development.
[00:34:38] Wir haben einen sogenannten MVP Minimal Vival Product entwickelt, also quasi eine kleine Version des Produktes und hatten dann unser allerersten Kunden das Hotel Mercur in Baden-Baden.
[00:34:51] Hallo Matthias!
[00:34:51] Liebe Grüße an dieser Stelle, an
[00:34:53] dich...
[00:34:57] Matthias ist immer noch übrigens Kunde bei uns und nutzt alles, was wir haben.
[00:35:01] Weil wir inzwischen nicht nur den Chatbot haben.
[00:35:05] Und wir haben das dann tatsächlich mit den ersten Kunden weiterentwickelt.
[00:35:08] also die Hoteliers haben uns Feedback gegeben, haben gesagt ja wir brauchen doch dieses und jenes und könntet ihr das?
[00:35:13] und so?
[00:35:14] Dann haben wir das eben mit dem Feedback der Kunden einfach immer weiterentwickelt.
[00:35:20] Wie viel Zeit benötigt ein Chatbot wenn du ihn neu einsetzt um einen Großteil der Fragen von Hotelgästen zu beantworten?
[00:35:28] Eigentlich geht das recht schnell.
[00:35:30] Also inzwischen, wir sagen ja auch nicht mehr Chatbot dazu sondern erst einfach HotelKI weil Chatbot ist halt ein Kanal.
[00:35:38] aber man kann das gleiche quasi als Voice AI benutzen oder als E-Mail für um E-mails zu schreiben und bei uns ist es ja so dass alles auf einer Knowledge Base fußt.
[00:35:50] also es gibt wirklich quasi einen AI Brain wie wir das nennen.
[00:35:54] Da sind dann die ganzen Hotelinformationen drin.
[00:35:57] Also im Grunde alles, was das System über das Hotel wissen muss und mit Gästen zu kommunizieren.
[00:36:02] Da sind auch die ganzen Anbindungen also zum Beispiel für Buchungen usw.
[00:36:07] Sind dann auch da zentral hinterlegt.
[00:36:11] Und dadurch dass KI ja inzwischen Webseiten auslesen kann, alle Arten von Textdokumenten auslese kann sogar Bilder interpretieren kann.
[00:36:21] Andere Knowledge Management Systeme andocken kann.
[00:36:25] also wir haben zum Beispiel eine tolle Kooperation mit System wie Giata Drive das ist ohne so ein Content Management System für Hotels oder auch mit so System wie Guestnet also gerade für die Ferienhotellerie oder auch Hotel Messenger, die haben da halt ganz viel Content drin.
[00:36:41] So was wie das Sportprogramm, das Spa-Programm des Wochenmenüs und irgendwelche Eventsveranstaltungen seiner Aufgüste etc.
[00:36:50] Und das docken wir quasi an und alles was da drin ist steht auch der KI zur Verfügung.
[00:36:55] Das heißt man kann auch wirklich ganz dynamische Inhalte sogar darin haben, weil sowas wie was kann ich morgen machen?
[00:37:01] Und dann gesagt die KI am Morgen kannst du um zehn nur die Wanderung mit Kurt machen oder I don't know langlauftraining mit der Oma Hilde für die Kinder oder was auch immer dass es so gibt.
[00:37:13] Und dadurch, dass man halt ganz viele verschiedene Wissensquellen und Datenquellen andocken kann ist so ein System eigentlich relativ schnell implementiert.
[00:37:22] Okay
[00:37:23] auch das hast du jetzt schon eingedeutet beim BOT ich nenne ihn immer noch so war ja damals so es ist nicht geblieben.
[00:37:29] was gibt's denn für weitere Bots bei euch?
[00:37:33] Also Wir haben, also bis zu den Enden des Jahrzehnts, kam dann immer die nächste Evolution-Stufe der KI.
[00:37:43] Also LLMs, large language models oder Generative AI und da waren wir tatsächlich eines der ersten Unternehmen überhaupt was dann die KI Komponente ausgetauscht hat.
[00:37:53] Also wir hatten nicht mehr dieses starren System das quasi Frage erkennt die Antwort matcht, die vordefinierte.
[00:38:03] Sondern selber einfach eine Knowledge-Base auslesen kann und dann selber die Antwort formulieren kann.
[00:38:10] Und dann haben wir relativ schnell dann die E-Mails einentwickelt also als Plug in einen Outlook zum Beispiel dass sie dann eben Hotelmitarbeitende dabei unterstützt Emails zu beantworten ja auch in allen möglichen Sprachen.
[00:38:24] Und dann haben wir im November, den JETBOT zu telefonieren.
[00:38:32] Und Anfang diesen Jahres ist Journey Messaging die Möglichkeit, proaktive Nachrichten an Gäste rauszusenden.
[00:38:38] Damit haben Hotels einfach die Möglichkeit wirklich mit einer KI-Plattform eigentlich ihre gesamte Gästekommunikation zu automatisieren und dann sogar auch proaktiven Nachrichten.
[00:38:49] also was wie ein Pre-Stay Message oder eine Willkommensnachricht nach dem Check in
[00:38:53] usw.,
[00:38:54] auch eine Upsell Message vor der Anreise zu senden.
[00:38:58] Und das System ermöglicht auch Buchungen, was tatsächlich auch richtig cool ist.
[00:39:04] Das heißt wenn jetzt jemand anruft und buchen möchte dann je nach Anbindung weil KI braucht immer auch Infrastruktur.
[00:39:11] aber wenn es die Anwendung ans PMS oder auch an das Buchungssystem gibt dann kann sie tatsächlich auch kompletten Buchungen ermöglichen und das ist richtig toll!
[00:39:20] Weil wir sehen halt bei unseren Hotels wieder einfach krass Umsatz reinkommt und das halt voll automatisiert ohne dass irgendein Mensch was machen
[00:39:28] muss.
[00:39:29] Und ihr kooperiert ja auch mit anderen Unternehmen, ne?
[00:39:31] Das fand ich auch so spannend.
[00:39:32] zum Beispiel mit Smart Host wie ergänzt ihr euch zum Beispiel und wo es Dialog Shift noch integriert?
[00:39:39] Wir haben ganz viele Integration, die kann ich jetzt gleich alle auch erzählen tatsächlich.
[00:39:43] Jetzt mit Smart-Tos haben wir zur Schwindeltolle Kooperation und die haben ja ein Angebotsmanager also gerade für die Ferienotellerie relevant also wo die Leute nicht buchen gleich sondern erst mal einen Angebot haben wollen.
[00:39:54] und früher war das ja so da musste man halt so ein Formular ausfüllen und Formular ist jetzt halt bisschen so im KI-Zeitalter.
[00:40:01] Ist
[00:40:01] das Fax?
[00:40:02] Genau!
[00:40:04] Und wir haben jetzt mit SMARTUS einfach die Kooperation, dass man das im Chatbot machen kann.
[00:40:07] Da kann ich mir sagen, ich hätte gerne ein Angebot und dann führt der Chatbot einen so quasi im Dialog da durch und sagt ja, ich hättet die Uni-Zimmerkategorie und welche Wünschstudie und welche Verpflegungsart also nur Frühstück oder Heipelsohn, Vollpensionen usw.
[00:40:21] Führt einen komplett dadurch und dann schickt quasi unsere AI den Datensatz raus, dann SMARTOS das System, generiert das Angebot und sendet es direkt an die Gast.
[00:40:30] Und ja wir haben echt viele tolle Kooperationen wo halt quasi KI-und andere Systeme einfach zusammenarbeiten um einfach gewisse Hotelprozesse zu automatisieren oder einfach smooth... also einfach smoother zu machen.
[00:40:43] also wie gesagt man muss kein Formular mehr ausführen sondern hat einfach ein Dialog.
[00:40:48] Es mag ich ja einen Messen so gerne Dann sagen sie auch in der Norge oder was weiß ich welche auch immer Ja.
[00:40:55] Da zeigt man sich, ob da jetzt gerade viel weil rauskommt.
[00:40:59] So weiß man nicht so aber man diskutiert halt viel.
[00:41:02] Man guckt sich die anderen an und dann kommen solche Kooperationen zustande.
[00:41:05] das finde ich so.
[00:41:06] Auch jetzt wo wir hier sind ab nächst ja auch Und dann kommt sowas dabei raus und so können alle voneinander profitieren.
[00:41:12] Ich
[00:41:13] find echt gut.
[00:41:14] Naja es ist ja ein Ökosystem und das ist halt nun mal so dass natürlich Die Hotel-Tec-Landschaft einfach sehr fragmentiert ist und ich glaube Das wird sie in Zukunft tatsächlich auch noch sein.
[00:41:24] also Kein Winertext at all Markt.
[00:41:27] Vor allem wenn wir zum Beispiel auch in die Schweiz und noch Österreich gucken, wo es teilweise richtig lokale Anbieter gibt Und das wird sich langfristig oder mittelfristig sowieso nicht ändern.
[00:41:40] Deswegen sind Kooperationen so wichtig, weil wie ich vorhin schon gesagt habe auch wenn du irgendwie ein fancy AI-System hast aber momentan zumindest noch braucht der AI eine Infrastruktur.
[00:41:50] also KI ist ja keine Zauberei sondern KI braucht irgendwo Daten, da musst du irgendwas reinschreiben was eine Buchung reinschreiten oder verfügbarkeiten kommunizieren und irgendwo liegt das alles Erraschungsfrage!
[00:42:08] Wir kommen zu Ringhotels und wir kommen zu unserer guten, zumindest meiner guten Freundin Petra Weinde.
[00:42:17] Geschäftsführender
[00:42:18] Vorstand der Ringhotel.
[00:42:20] Und sie hat auch eine Special-Frage.
[00:42:22] Wundert mich bei ihr nicht.
[00:42:26] Liebe Olga
[00:42:27] ich freue mich dass wir uns vor ein paar Jahren kennenlernen durften mittlerweile auch zusammenarbeiten und habe wirklich höchsten Respekt vor deiner Leistung Und vor allem was du für die Branche bewegst.
[00:42:40] Mich würde interessieren, dass in einer von Männer geprägten Tech-Landschaft braucht man natürlich als Gründerin und CEO ein verdammtiges Fell... ...und besonders wenn es um Investorengespräche oder harte Verhandlungen geht.
[00:42:54] Welches Learning war für dich persönlich auf deinem Weg als Frau an der Tech-Spitze?
[00:42:58] Der größte Gamechanger!
[00:42:59] Um an deinen Visionen festzuhalten und deinen Weg zu gehen.
[00:43:02] Das würde mich sehr interessieren.
[00:43:04] Ich freue mich auf viele weitere treffen und auch dein Weg weiter zu verfolgen.
[00:43:09] Und wünsch euch einen richtig launigen Hotcast, euch beiden!
[00:43:14] Ciao!
[00:43:16] Bisher können wir uns nicht beschwinden über ein Launing-Podcast
[00:43:18] oder?
[00:43:20] Das können wir nicht... Aber ja gute Frage.
[00:43:22] tatsächlich das ist schon Thema.
[00:43:27] ich bin halt wenig keine Ahnung.
[00:43:32] Jetzt kommt hier in unsere Ecke, wo eigentlich gar nichts mehr hinpasst.
[00:43:35] Kommt noch ein neues Bulli.
[00:43:38] Der ist ja sehr rangerauscht und das sind T-Vier, würde ich sagen.
[00:43:42] Das stellt sich jetzt dahin.
[00:43:43] also ihr seht hier etwas los und trotzdem haben wir es hier ganz ruhig und herzlich.
[00:43:51] Grüße an Philipp von Boatman.
[00:43:53] Lieber Philipp die Deine Gefühle führten von damals, wo Zweiundzwanzig in Düsseldorf und vom Campingplatz Lürich.
[00:44:00] Die haben wir hier noch ein leicht überschritten.
[00:44:01] also da würde ich sagen der gefühlten... ...fünfundfünfzig Grad ne?
[00:44:05] Ja hab' ich jetzt einen Rekord gebrochen!
[00:44:06] Ja
[00:44:06] du hast nen Temperaturrekord gebrauchen.
[00:44:09] Also Philipp muss sich anstrengen dass er dann nochmal wieder rankocht.
[00:44:12] Hallo Philip liebe Grüße auch von mir.
[00:44:16] So es hat ein bisschen eingeparkt ist ja gleich fertig
[00:44:20] Sehr gut.
[00:44:20] Also die Frage von Petra ist super spannend und ich freue mich, dass sie sie gestellt hat weil das ist tatsächlich manchmal nicht alles selbstverständlich für uns Frauen Und so gern wir auch tun als ob wir alle schon gleichberechtigt wären und alles überhaupt kein Problem mehr sein.
[00:44:37] Wir sind alle E-Cole usw.
[00:44:38] Es ist tatsächlich einfach überhaupt nicht so.
[00:44:43] Woran ich immer wieder gescheitert bin und auch nach wie vor scheitere sind diese ganzen informellen Strukturen.
[00:44:49] Also die ganze Bro-Clubs, die sich auf die Schulter klopfen und zusammen ein Trinken gehen und keine Ahnung was... Da kann ich halt einfach nicht so gut mithalten!
[00:45:01] Und ich glaube mein Learning der letzten Jahre war da tatsächlich das auch gar nichts machen zu müssen Sondern man kann das einfach auf seine eigene Art und Weise machen.
[00:45:11] Und gerade wenn man als Frau und als Unternehmerin heraussticht, hat er auch wiederum seine Vorteile.
[00:45:19] Also ich sage immer so gerne Spaßerzahl, weil ich bin halt immer die Quotenfrau auf irgendwelchen Panels oder die Quotenfrau auf der Bühne.
[00:45:27] Weil wir brauchen mal noch eine Speakerin.
[00:45:29] Na ja fragt mal in der Holgerhäuse und kann das doch schonmal gesehen?
[00:45:34] Also nein no Fans!
[00:45:35] Ich hoffe ich werde auch angefragt wegen der Inhalte aber ich sag das über so spaßerzahlbar.
[00:45:41] Aber ich bin ja auch froh, dass sich da tatsächlich was beitragen kann.
[00:45:45] Und gerade auch im Bereich Tech ist es glaube ich wirklich nicht so einfach, Frauen zu finden die dazu sprechen können.
[00:45:56] Es hat aber auch Vorteile und Nachteile wie immer im Leben.
[00:46:03] Keine Ahnung, ein Gründerteam hast du von drei gleichaussehenden Anfang-Dreißigjährigen.
[00:46:08] Die kennen wir alle.
[00:46:10] die Bilder ja es ist halt boring.
[00:46:12] natürlich werden dir zum Beispiel nicht so abgedruckt irgendwo oder porträtiert wie jetzt irgendwie eine Gründerin.
[00:46:18] also das ist halt eben einer der Vorteile.
[00:46:22] oder auch jetzt gerade bei Verhandlungen.
[00:46:25] vielleicht verhandelt man dann noch anders mit mir vorsichtiger eben weil ich eine frau bin.
[00:46:29] Ich glaube, man muss einfach sich selber kennen und wissen was man unabhängig von seinem Geschlecht, unabhängt von Gender gut kann und nicht so gut kann.
[00:46:40] Und das halt entsprechend auch Leverage also entsprechend ausspielen oder ausschöpfen.
[00:46:47] Gut finde ich auch, dass die andere Seite sagt, dass das auch Vorteil haben kann.
[00:46:50] Absolut!
[00:46:51] Nicht immer einseitig.
[00:46:53] Ja und Petra, die Regentales in eine wirklich gute Zukunft führt muss man sagen.
[00:46:58] also mit dem sie da am Ruder ist hat sich der Einiges getan geändert zum Positiven und da gratulieren wir hier mal an dieser Stelle dazu liebe Petra und auch zu der schönen Frage.
[00:47:11] Am vierzehnten elften zwundzwanzig hast du beim HGK Future, der ein Vortrag mit dem Titel Hotelerie in zehn Jahren trennt und technisch logische Entwicklungen, die die Hotelerie verändern werden abgehalten.
[00:47:24] Was davon hat sich nach knapp vier Jahren schon bewahrheitet?
[00:47:27] Das ist witzig dass du das sagst.
[00:47:28] ich habe letztens jemand getroffen Der meinen allerersten vortrag zu diesem thema und zwar beim AHGZ-Kongress im Europa Park eben ich glaube juni oder julie Jahrzehntausendvierundzwanzig gehört hat.
[00:47:44] Das war sehr ähnlich, HGK und HGZ.
[00:47:47] Und er hatte dann so gesagt ... Krass!
[00:47:50] Ich hab damals deinen Pulsvortrag gehört, das ist der Wahnsinn was sich davon bewahrheitet hat.
[00:47:55] Weil nämlich was ich da gesagt habe.
[00:47:57] Also ich hab im Grunde drei Megatrends geziert.
[00:48:01] Und eine hat sich wirklich eins, mehr oder weniger eins zu eins, es wahr geworden.
[00:48:08] Und zwar dass eine ist ... Ich habe den Film Her, also quasi auf der folialischen Bild von dem, also screen to quasi vom Film gehabt.
[00:48:18] Für alle die nicht kennen das ist so ein Science-Fiction Drama aus dem Jahr zehntausenddreizehn.
[00:48:22] da geht es darum dass in Zukunft die Menschen alle so einen AI System haben mit denen sie sprechen und das alle möglichen Aufgaben für sie erledigt irgendwelche Buchungen durchführt und E-Mail schreibt und keine Ahnung was.
[00:48:35] Und ich habe damals gesagt, da kommen wir hin.
[00:48:37] Weil KI entwickelt sich rasant und werden sehr bald mit KI sprechen wie mit einem ganz normalen Menschen oder halt so.
[00:48:43] das wird so natürlich sein mit KI zu sprechen mit Menschen.
[00:48:47] Und das andere Big Trend war in der Robotics.
[00:48:51] Da ist einfach auch die Entwicklung von Robotics und Robotern so schnell voranschreitet, dass wir bald auch selbstverständlich sogenannte Co-Bots im Hotel haben werden, die keine Ahnung, in der Küche eingesetzt werden oder für die Zimmerreinigung.
[00:49:06] Ist jetzt noch nicht ganz tatsächlich da aber man sieht ja schon ... Das kommt sehr wahrscheinlich in den nächsten Jahren.
[00:49:12] also die Entwicklungen sind auch hier rasant.
[00:49:14] also was man da so sieht Bildern wie humanoide Roboter, Kühlschränke einräumen und Handtücher falten.
[00:49:20] Und Zimmer putzen
[00:49:22] usw.,
[00:49:23] das ist schon enorm was sich da gerade entwickelt.
[00:49:26] Der dritte Trend der hat sich nicht bewahrheitet.
[00:49:29] Das war das Metaverse weil bevor wir alle über KI gesprochen haben war das große Thema.
[00:49:35] Einundzwanzigzeinzwanziger Metavers das Metavers kommt die virtuelle Realität werden nicht mehr in Hotels reisen Wir werden alles nur noch virtuell erleben und und und Da haben ja dann auch schon die großen Brands wie Chanel, aber ich glaube auch sogar Acor haben schon investiert und Werbebudgets ausgegeben in Roblox und virtuellen Welten usw.
[00:49:59] Das ist tatsächlich mit diesem KI-Sprung der dann Ende twenty-two kam irgendwie ziemlich schnell abgeflaut.
[00:50:09] Ja, du bist ohnehin sehr gefragt.
[00:50:10] Das haben wir schon gesagt Hotel, Direktor und Vereinigung, Flair-Hotels, Regenhotels, IHA, ASMR alle wollen deine Expertise.
[00:50:16] Hast du das Gefühl dass die KI jetzt wirklich in der Hotellerie ankommt?
[00:50:21] Also wo steht diese zweite Frage?
[00:50:24] Wo steht diese wenn mir die eben genannten Bubbles verlassen?
[00:50:28] Ja, total.
[00:50:29] Und ich glaube man kann da auch die Hotellerie ausklammern weil ich glaub' man kann einsetzen in der Wirtschaft oder in der Gesellschaft einfach überall.
[00:50:38] Weil wenn wir uns ziemlich jetzt anschauen wie KI uns unterstützen kann wirklich auf allen Ebenen also egal ob ich jetzt irgendwie keine Ahnung ein Konzept entwickle oder eine Vertragsprüfung erstmal mit Kainer so ne Vorprüfung machen will oder einen Prozess automatisieren möchte so coole Use-Cases und das eigentlich wirklich in jeder Organisation, in jedem Unternehmen.
[00:51:03] Und dann gibt es natürlich... Also es gibt quasi die Sachen, die ich selber machen kann oder mit meinem Team machen kann – mit, keine Ahnung, einem Cloth zum Beispiel!
[00:51:12] Aber es gibt auch einfach richtig coole Lösungen also quasi so off the shelf Lösungen die großen KI-Lösungen, die einfach inzwischen wahnsinnig gut unterstützen können.
[00:51:23] Und ein Bereich ist tatsächlich einfach die Kommunikation oder alles was guest facing ist weil KI so gut sprechen und schreiben kann das heißt alles wo Kommunikations eine Rolle spielt kann man einfach wahnsinn nicht gut KI einsetzen Kundenanfragen für Reservierungen, Buchungen, Support-Anfragen aller Art.
[00:51:49] Aber auch man denke vielleicht an einen Check in mit KI oder einfach alles Mögliche.
[00:51:54] Alles was mit Kommunikation zu tun hat kann automatisiert werden.
[00:51:58] und dann haben wir natürlich noch die operative Seite.
[00:52:00] also man denke da an keine Ahnung irgendwelche Excel-Tabellen und Listen-Abgleichen, da ist ja so ein bisschen eine NoBrainer Funktion oder auch so größere Sachen wie Buchhaltung mit KI.
[00:52:14] Also erstens gibt es jetzt schon richtig tolle Anwendungen.
[00:52:16] die werden immer besser, die gehen immer mehr in die Tiefe und in die Breite und ich glaube tatsächlich dass wir in drei bis fünf Jahren einfach eine wahnsinnige Durchdringung von KI in wahrscheinlich allen Unternehmen sehen werden.
[00:52:31] Und ich möchte kurz ganz liebe Grüße senden an Marlon Meiser von den Meiser Hotels der letzten, letzte Woche erst beim die Hoca Fachgruppentag in Stuttgart.
[00:52:41] Weil das was ganz Tolles gesagt hatte und ich habe ihn so gefeiert für diese Aussage.
[00:52:46] Und zwar hat er gesagt wir Hoteliers sind scheiß Prozessen nicht mehr ausgesetzt weil wir haben jetzt selber etwas in der Hand und zwar KI um unsere Scheißprozesse zu automatisieren und in den Griff zu bekommen.
[00:53:02] Wir brauchen kein Entwickler mehr, wir brauchen nicht unbedingt mehr die große Softwareanbieter.
[00:53:06] Klar kommt auf das Problem an und im Prozess aber wir brauchen eigentlich gerade für diese kleinen Scheiß-Prozesse brauchen wir keinen Softwareentwickler mehr keine Anbietern mehr sondern wir haben selber Cloth, wir haben Chatchity Und wir können dasselbe machen, wir können selber automatisierend und er hat so coole Use Cases auch genannt was sie gemacht haben im Hotel um täglich mindestens eine Stunde manuelle Arbeit einzusparen.
[00:53:32] Das finde ich so cool, ist einfach toll!
[00:53:36] Also das kommt auf jeden Fall an und ist schon angekommen.
[00:53:39] und wenn wir jetzt die genannten Bubbles verlassen also dort wird das ja alles weitergegeben von der HSMA-Wissenstransfer dahin.
[00:53:47] aber sobald ich doch außerhalb dieser Institution gehe sieht es doch nicht gut aus.
[00:53:52] Wenn ich jetzt irgendwo aus Land gehe oder so dann KI ist nicht viel los,
[00:53:56] oder?
[00:53:57] Nö.
[00:53:57] Wieso?
[00:53:58] Warum sagst du das?
[00:53:58] Das glaube ich nicht!
[00:54:00] Weil KI ist doch nichts mehr was nur Unternehmen vorbehalten ist.
[00:54:04] Ich meine wir
[00:54:05] alle... Aber selbst tun Sie es jetzt wirklich?
[00:54:09] Schon ja also ich sehe das schon definitiv Ja wenn wir haben hier ein breites Kundenspektrum.
[00:54:14] Wir haben ja von großen Gruppen bis zu kleinen Häusern mit zwanzig Zimmern irgendwo im Allgäu oder Schwarzwald oder keine Ahnung war's oder irgendwo in den Alpen Guck mal, da gibt es ja ganz viele Hotels wo auch die Töchter nicht neffen keine Ahnung was den Betrieb übernehmen oder irgendwie mitarbeiten.
[00:54:33] Oder auch neue junge Mitarbeiter haben für dies doch KI keinen...
[00:54:38] Also wenn sie's weiterführen das ist dann halt die Frage.
[00:54:42] Ja aber ich glaube nur sagen dass es nichts was man nehmen muss das ist etwas was einfach kommt kommt einfach.
[00:54:52] Weil das ist so, dass durchdringt alles in KI, durchdringt unsere ganze Gesellschaft, durchtrinkt unsere ganze Wirtschaft.
[00:55:00] Das ist so wie ja eigentlich noch wirklich krasser als das Internet.
[00:55:05] also kannst du sagen Ja Beglaubst du, die Hotels werden alle sich ans Internet anschließen?
[00:55:11] Nee, setze ich ja nicht durch.
[00:55:14] Und genau deswegen kann man diese Frage auch nicht zu KI stellen weil es ist aber... Es ist wie eine Naturgewalt also wie das wirklich.
[00:55:24] auf einem ganz basic Level ändern sich jetzt Dinge und da kann man nicht mehr sagen Ich mach's nicht oder ich werde es nicht tun oder ich weiß es nicht.
[00:55:32] Das ist einfach unmöglich.
[00:55:34] Oder Du wirst gegangen
[00:55:35] Ja
[00:55:36] Okay.
[00:55:38] Vor ein paar Wochen warst du im Silicon Valley und hast wem an den Lippen gehangen?
[00:55:45] Ich war auf einer richtig tollen AI-Konferenz...
[00:55:49] In der Strahltie!
[00:55:51] Ja, das war echt toll!
[00:55:52] Das
[00:55:55] ist da wirklich eine tolle Reise.
[00:55:57] Und was cool war an der Konferenz war zu sehen mit etwas von der Selbstverständlichkeit die Amerikaner KI, also schon längst implementierend im Einsatz haben wie da ganze Unternehmen und Organisationen einfach umgebaut werden.
[00:56:19] Wie KI Agents überall eingesetzt werden, um effizienter zu werden mehr Umsatz zu machen, Kosten zu sparen.
[00:56:26] und ich fand das schon sehr faszinierend weil Gut, jetzt ist natürlich das Silicon Valley wirklich ein bisschen am anderen Ende des Spektrums.
[00:56:34] Das ist natürlich alles dann nochmal ein bisschen extremer.
[00:56:36] aber ich dachte schon so wow also So viel diskutieren wir noch und fragen uns doch, ob das geht.
[00:56:43] Bestes Beispiel autonomes Fahren.
[00:56:46] ist das möglich in Deutschland?
[00:56:48] Und keine Ahnung funktioniert.
[00:56:51] Diese ganzen Scheißdiskussion darum.
[00:56:53] Da ist es total selbstverständlich dass sich in so ein Robotaxi oder in so einen Vamo rein setzt und dann so ein Auto durch den krassesten San Francisco Verkehr fährt Und auch gar nicht so, weil hier stellt sich das vor, oh, den fährt er es ja so langsam und so.
[00:57:08] Nein!
[00:57:08] Das fährt ganz normal also als ob da ein Mensch sitzen würde.
[00:57:11] genauso fährt auch dieses Auto ohne Menschen.
[00:57:15] Da ist es einfach völlig selbstverständlich.
[00:57:19] Es war schon sehr inspirierend ehrlich gesagt.
[00:57:22] Jason
[00:57:24] Lemkin.
[00:57:25] Ja, dem hast du an den Lippen gehangen.
[00:57:28] Aussehen lautet da einen Link in Post von vor zehn Monaten wie KI gerade das Internet verschlingt von dir.
[00:57:35] Daraus folgende Fragen kommen mir da in den Sinn und sind schon angedeutet, wo liegen die KI Chancen für die Hotellerie?
[00:57:42] Da waren wir schon ganz gut weit!
[00:57:44] Und hier ergänzend von Sitz-Gedroh Talent Attraction und Employer Brand Managerin der Durintootels,
[00:57:53] die
[00:57:54] gefragt hat ich... Einiges hat mir von der Frage schon, deshalb kürze ich das hier ab.
[00:57:58] Viele Hotelbetriebe nutzen KI schon und hatten wir eben auch aber unterschiedlich intensiv.
[00:58:02] wie können wir aus deiner Sicht als Branche schneller gemeinsam diese Lücke schließen?
[00:58:08] Das wäre jetzt die erste komplexe Frage.
[00:58:11] der zweite Folg gleich
[00:58:13] Also im Grunde genauso wie alle anderen Unternehmen da draußen.
[00:58:18] weil also es gibt jetzt etwas was unfassbar mächtig ist und unfassbar gut darin ist.
[00:58:25] Und das Potenzial hat, die Produktivität wirklich dramatisch in Organisation zu steigern.
[00:58:33] Ich meine es so hundertprozentgenau so wirklich dramatische.
[00:58:38] Und wir müssen aber einfach als Organisation, als Team, als Menschen also wohl Management Level und auch Mitarbeiter Level natürlich den Zugang dazu finden.
[00:58:49] Und die richtigen Implementierungen für uns herausfinden.
[00:58:53] Da ist es jetzt zum Beispiel bei Dialogue-Shift nicht anders als in einem Hotel um ehrlich zu sein weil Wir haben zB auch ganz viele noch manuelle Prozesse oder ineffiziente Prozesses, zumindest mal Prozessen wo man schneller und effizienter werden könnte.
[00:59:11] Und ist das ja bei uns genauso?
[00:59:13] Müssen wir auch gucken, wie können wir Prozess X schneller machen oder besser machen.
[00:59:18] Dann müssen wir uns auf die Suche begeben, müssen wir neugierig sein und gucken was gibt es da drauf?
[00:59:23] Können wir selber bauen?
[00:59:24] Gibt es schon fertige Tools dafür?
[00:59:26] Was bedeutet selber Bauen?
[00:59:28] Wann lohnt es sich tatsächlich etwas selber zu bauen?
[00:59:30] Wanne sollte ich das einkaufen?
[00:59:32] Es sagt immer baut selbst eure Intelligenz aber kauft die Infrastruktur ein weil als Hotel kann man natürlich nicht irgendwas... ein AI-Agent zum Beispiel, der business critical ist kann man einfach nicht selber betreiben weil die Ressourcen hat man einfach.
[00:59:49] Deswegen muss man sowas selbstverständlich auslagern.
[00:59:52] Aber wenn man jetzt keine Ahnung, irgend sowas macht und einen AI Agent der Listen abgleicht.
[00:59:57] Easy!
[00:59:57] Das kann man super einfach selber einfach implementieren und den täglich oder einmal die Woche da drüber laufen lassen usw.
[01:00:05] Und deswegen ich glaube meine Empfehlung ist da wirklich einfach neugierig sein.
[01:00:11] Die richtigen Leute natürlich entsprechend auch stärken im Team und vielleicht sogar jemand einstellen, der das übernehmen kann, je nachdem wie man das leisten kann Und da einfach wirklich relentlessly, also wirklich mit einer vehement die ganze Zeit umsetzen, umsetzten.
[01:00:29] Weil das ist nämlich der nächste Punkt.
[01:00:30] KI ist nicht etwas, wo man sagen kann... Okay, wir drücken mal aufs Knöpfchen.
[01:00:35] Dann machen wir KI und dann wenden wir uns wieder unserem Hotelbetrieb zu.
[01:00:38] Und
[01:00:38] dann ist der Umsatz ein hundert Prozent erhöht?
[01:00:40] Genau!
[01:00:40] Das funktioniert so halt nicht.
[01:00:42] Weil das ist einfach eine Technologie die entwickelt sich extrem schnell weiter.
[01:00:48] Heute kann man dieses machen in sechs Monaten wahrscheinlich noch mehr und es ist einfach ein Thema da muss man permanent dran bleiben.
[01:00:55] Ich will jetzt aber auch keine Angst machen weil ich kann mir vorstellen also hört jetzt der einen oder anderen sagt so Gott jetzt noch mehr Arbeit ja wo soll ich das denn alles das dann schaffen.
[01:01:03] Ich habe doch sowieso jetzt schon keine Zeit, aber ich glaube tatsächlich es ist wahnsinnig wichtig das richtige Mindset zu haben!
[01:01:13] Man muss natürlich nicht jetzt schon seit Jahrzehntausend sechsundzwanzig alles perfekt machen und überall AI Agents einführen in seinen Betrieb, aber man muss sich schon dessen bewusst sein dass da einfach ein wahnsinniges Potenzial für jede Organisation drin
[01:01:27] liegt.
[01:01:27] Man musste halt für sich betriebswirtschaftlich entscheiden will ich Potenzial ausschöpfen jetzt, nächstes Jahr übernächstes Jahr oder gar nicht.
[01:01:37] Und ich glaube das diese Frage muss man sich schon
[01:01:41] stellen.
[01:01:42] Wie nimmt man die Leute mit, die da jetzt kritisch sind und die aber damit machen müssen sozusagen im Hotel?
[01:01:47] Ich weiß nicht.
[01:01:48] glaubt man kann nicht jeden mitnehmen.
[01:01:50] so ehrlich muss man sein.
[01:01:52] Die die man mitnehmen kann die gehen mit und der Rest ist nur sich halt fragen ob die noch die richtigen sind für die Organisation.
[01:02:00] Oder ob man sie auch anders einsetzen kann.
[01:02:01] Man muss nicht jeder AI-Manager sein im Hotel.
[01:02:04] Im Hotel übrigens ja schon gar nicht, wenn wir uns mal überlegen was das ist und die Zukunft von Hotellerie?
[01:02:09] Ist es wirklich das autonome Hotel wo ich nur noch mit einem Hologramm spreche und keinen einzigen Menschen mehr sehe?
[01:02:17] Ja oder nein?
[01:02:18] Kommt auf!
[01:02:19] Kommt auch
[01:02:20] an.
[01:02:20] Genau, kommt aufs Hotel drauf an aber es wird mit Sicherheit eben auch in Grad zum Beispiel der Ferienhotellerie und der Luxushotellerie genau das Gegenteil davon geben.
[01:02:29] also das Hotel mit richtig vielen Mitarbeitern wo schon auch im Hintergrund vieles automatisiert ist Aber im Vordergrund zum Gast einfach tatsächlich noch diese menschliche Begegnung als ich sag mal so als Experience einfach bewusst wahrscheinlich auch eingesetzt wird.
[01:02:47] Und trotz, dass das alles gut ist und so weiter gibt es ja trotzdem Risiken.
[01:02:50] Welche Risiken siehst du in punto KI?
[01:02:53] Beziehungsweise wenn alles so ungebändigt weitergeht besteht dann nicht die Gefahr, dass sich das Ganze irgendwann selbstständig...
[01:03:01] Das ist ja ein bisschen schon fast eine philosophische Frage um auf den Film zurückzukommen.
[01:03:09] Da passiert aus dir tatsächlich also Spoiler ich für alle die zuhören.
[01:03:13] Guckt trotzdem den Film!
[01:03:16] Aber das Schöne ist bei dem Film, dass nicht jetzt so wie bei Terminator die KI sich gegen die Menschen wendet.
[01:03:21] Sondern die KI verlässt sozusagen die Menschen oder steigt quasi eine sphäre Höhe auf und verlässte die Menschen Und ich weiß es nicht.
[01:03:34] Also was ich glaube?
[01:03:38] Ich glaube, wo es keinen Diskussionsspielraum gibt ist, dass wir in unserem Leben definitiv noch die Superintelligenz erleben werden.
[01:03:47] Die Intelligenz, die schlauer ist als der Mensch, der einfach viel mehr kognitiv-intellektuell leisten kann als ein Mensch.
[01:03:57] Da kommen noch einige krasse Umbrüche auf uns zu – also gesellschaftlich und wirtschaftlich!
[01:04:04] Ich glaube, da wird einiges sich noch umkrempeln müssen.
[01:04:06] Wenn man überlegt, dass Intelligenz dann nichts mehr kostet oder nur noch Strom kostet?
[01:04:11] Oder vielleicht ist das sogar ... Keine Ahnung, ich sag immer in vierzig Jahren ist das Stromproblem oder Energieproblem gelöst durch Kernfusion.
[01:04:21] Ja, der Kernspaltung.
[01:04:22] Nee, Kernfusion nicht Spaltung!
[01:04:25] Aber ja, also ob dann KI sich gegen uns wendet, das glaube ich tatsächlich nicht.
[01:04:30] Weil am Ende des Tages ist es halt immer noch...
[01:04:34] Ich hoffe es!
[01:04:35] ... eine
[01:04:35] künstliche Intelligenz.
[01:04:37] Ich bin da tatsächlich sehr positiv.
[01:04:40] Du merkst ja schon, ne?
[01:04:41] Ja, alles gut aber man muss das andere auch interessieren.
[01:04:43] Genau, genau.
[01:04:44] Also ich sehe da weniger die Risiken.
[01:04:49] Auch das Internet hat Risiken.
[01:04:51] Es gibt das Darknet, es
[01:04:57] gibt
[01:04:59] Social Media und so weiter.
[01:05:01] Nichts ist immer positiv und toll.
[01:05:03] Genauso ist es auch bei KI.
[01:05:05] aber ich glaube KI ist per se nicht schlimmer als die anderen Risiken, die wir jetzt auch schon in Kauf nehmen.
[01:05:13] Wir haben das jetzt zum Teil beantwortet und trotzdem kommt Räuf nochmal!
[01:05:21] Überraschungsfrage!
[01:05:23] Nummer zwei von Rolf.
[01:05:52] kann man den Menschen die Angst nehmen vor KI in ihrem Alltag.
[01:05:59] Hatten wir schon ein bisschen, noch mal jetzt nochmal am konkreten Beispiel von... Ja!
[01:06:05] Schöne Frage.
[01:06:06] Läuft nochmal.
[01:06:07] Menschen haben immer Angst vor Veränderung und ich glaube es ist nicht immer Angst für KI, ist das wahrscheinlich oftmals einfach Angst vor mitnimmt im Sinne von, dass man ihnen aufzeigt was Veränderung genau bedeutet.
[01:06:26] Wie sich das auswirken wird auf den Mitarbeiterinnen wie der Job sich verändern wird.
[01:06:33] und wenn man da eben das positive betont dann glaube ich kann man den Ängsten entgegen wirken.
[01:06:43] Ich glaube ganz nehmen kann man sie wahrscheinlich nicht.
[01:06:46] Aber ich habe da tatsächlich ein sehr schönes Beispiel vom Hotel Oderberger hier in Berlin.
[01:06:52] Die haben schon vor einiger Zeit, schon vor Einigen Jahren unseren Chatbot implementiert und da hatten die Mitarbeiter tatsächlich bedenken bis hin zu Ängste weil sie gesagt haben naja jetzt implementiert ihr dann den Chatbot braucht ihr uns nicht mehr werden wir dann weniger im Team?
[01:07:10] Und dann haben Sie das ganze Chatbot Implementierungsprojekt im Grunde an das Team übergeben.
[01:07:16] Wir haben uns gesagt, ihr gebt dem Chatbot jetzt einen Namen, ihr entscheidet wie das Ganze aussieht, wie dieses Eikendamen Chatbot aussehen soll, wie es begrüßen soll und wie die Tonalität sein soll.
[01:07:32] Ihr füttert das Ganze mit Wissen usw.
[01:07:35] Und dann haben sie das live gebracht und das Telefon hat.
[01:07:40] viel weniger geklingelt.
[01:07:41] Das ist so viel weniger, dass Tini tatsächlich ... Also Tini hat das damals implementiert, Tini liegt man, als sie dachte, das Telefon sei kaputt.
[01:07:49] Ja!
[01:07:51] Und dann haben aber die Mitarbeiter gesagt ne, Tni ich glaub' das is der Chatbot weil ich glaube ganz viele rufen nicht mehr an, weil die sich einfach im Chatbotselber oder über den Chatbott selber informieren und dann halt fragen wann hat da Schwimmbad auf?
[01:08:03] wo kann ich mein Ticket kaufen?
[01:08:06] Kann ich nächstes Wochenende noch kommen zu euch?
[01:08:08] und so weiter uns fort.
[01:08:11] Sie hat erzählt, dass sie die Mitarbeiter so intensiv eingebunden haben während dieser Implementierungsphase.
[01:08:20] Haben sie dann erkannt das der Chatbot tatsächlich gar keine Bedrohung für sie ist sondern eigentlich eine Megaentlastung und eine Megaunterstützung?
[01:08:29] Und ich glaube, das ist es halt.
[01:08:31] Also man muss im Grunde den Mitarbeitern einfach zeigen, also wirklich aufzeigen was für ein Mehrwert sie eigentlich so in dem System
[01:08:40] haben ganz
[01:08:40] konkret den Mehrwert
[01:08:42] zeigen.
[01:08:43] und ein anderer Punkt, den finde ich auch ganz wichtig habe ich vorher auch nicht erwähnt ist tatsächlich Lead by Example also auch als Leadership Team, als Geschäftsführung, als Hoteldirektorin und was auch immer.
[01:08:58] selber kann ihn nutzen, selber kann implementieren.
[01:09:00] Selber sagen hey guck mal ich habe letztens einen richtig coolen Skill gebaut für dieses und jenes nutzt den doch auch.
[01:09:07] Oder ein schönes Beispiel ist auch die Anna Wiesler vom See Hotel Wieslar.
[01:09:10] Ganz liebe Grüße!
[01:09:11] Ganz liebe Grüße, die auch was richtig Cooles gemacht hat.
[01:09:15] und zwar haben jeden Morgen die Tischkarten schreiben müssen also für die Gäste.
[01:09:21] da steht dann immer so Familie Häuser, Zimmer, onehundertdreiundzwanzig usw.
[01:09:25] Und jeden Morgen saß da jemand und hat eine Stunde lang diese Karten für die neuen Gästel geschrieben.
[01:09:31] Das war ja eine total unnötige Arbeit um ehrlich zu sein.
[01:09:33] Einen schönen Arbeiten.
[01:09:36] mit schöner Auswirkungen mal
[01:09:38] nicht.
[01:09:38] Ja, aber sie hätte gesagt nee ich möchte dass die Dame die das macht, dass sie eigentlich was anderes macht und zwar soll sie lieber Frühstücksvorbereitung helfen usw.
[01:09:48] Und dann hat sie selber also Anna hat selber mit Kloot im Grunde ein Agent gebaut, der jeden Morgen jetzt aus einer Exeliste einen Serienbrief erstellt.
[01:10:01] Den sie nur noch austrucken muss.
[01:10:03] Da hat es schon die fertig ausgedruckten Kärlchen und die müssen nur noch eingeschoben werden und fertig.
[01:10:08] Und das hat Sie halt als Chefin gemacht!
[01:10:12] Das ist ein super schönes Beispiel weil wenn die Chefin mit so was daherkommt dann nimmt natürlich auch das Team das ganz anders war Und ich glaube, das ist auch noch mal so ein guter Punkt für viele.
[01:10:26] Da sind wir doch der Frage jetzt ganz gut nahe gekommen wie man Menschen die Angst in aller Anführung nehmen kann.
[01:10:32] Kommunikation, wie immer.
[01:10:34] Ja.
[01:10:34] Auch das
[01:10:35] schön.
[01:10:37] Tini Diekmann!
[01:10:41] Schöne Stichwort, witzig war es nicht abgesprochen?
[01:10:47] Überraschungsfrage
[01:10:50] Hoteldirektoren von Hotel Oderberger hast du eben schon gesagt und Nach jahrelanger Battle Live war sie auch in meinem Podcast.
[01:10:59] Das ist ein sehr schöner Podcast und das habe ich damals auch so gesagt, hier kommt Ihre Überraschungsfrage!
[01:11:06] Hallo liebe Olga!
[01:11:08] Ja, ich freue mich sehr dass der Sascha mich gefragt hat ob ich dir eine Überraschutzfrage stellen kann und das mache ich natürlich sehr gerne.
[01:11:17] Wir beide kennen uns jetzt ja auch schon eine Weile Ich weiß gar nicht wie viele Jahre aber wir sehen uns definitiv auf vielen Events hier in Berlin Und beim HSM a und so weiter.
[01:11:28] Und haben jetzt ja auch zusammen beziehungsweise war ich Gast bei deinem Format Zukunft gebucht, was ja auch sehr spannend ist Genau in die Richtung geht auch meine Frage und zwar du bist ja eine riesige Corrifel Was KI und Hospitality betrifft.
[01:11:43] also wen soll man fragen wenn nicht dich?
[01:11:45] Du machst viele Talks und bist in so vielen Shows usw.
[01:11:48] Also bis da wirklich immer upfront und up to date.
[01:11:52] Und wirklich eine Kuriferee!
[01:11:55] Mit meiner Frage muss ich jetzt selber eingehabendes Lüften, und zwar... Ich bin ja bei uns auch so Digitalisierungsmanagerin und kümmere mich um die Digitalisierung und alles im Haus zu automatisieren usw.
[01:12:07] Aber ich muss gestehen Im privaten Bereich drücke ich tatsächlich, immer wenn ich reise meine Boardkarte fürs Flugzeug oder die Bahnkarte tatsächlich zusätzlich zu der Digitalen noch aus.
[01:12:18] Irgendwie aus Sicherheit!
[01:12:19] Ich krieg es nicht weg.
[01:12:20] und jetzt lautet meine Frage du als KI-Kuri fair?
[01:12:24] Was gibt es im privatenbereich was du uns jetzt verraten möchtest das du tatsächlich noch analog machst oder halt nicht mit KI wo man's von dir denken würde?
[01:12:35] Also gibt es irgendwas, was du uns verraten kannst?
[01:12:37] Was machst du ohne KI, was man gar nicht von dir denken würde.
[01:12:41] Vielen Dank und ganz liebe Grüße!
[01:12:45] Eine sehr kurz gehaltene Frage.
[01:12:47] ich habe versucht die zu kürzen aber das hat nicht geklappt.
[01:12:50] Danke Schöntini.
[01:12:51] Danke
[01:12:51] Tini.
[01:12:52] Jetzt habe ich mir einen Ohrigen verloren.
[01:12:56] also gute Frage.
[01:12:58] Schon wieder.
[01:12:58] Ich hab ihn aufgehoben.
[01:13:01] Ich habe tatsächlich so einige analoge Dinge, die ich noch selber quasi noch so mache wie vor fünfzig Jahren.
[01:13:08] Ein Beispiel ist Lesen.
[01:13:10] Jetzt ist ja Lesen nichts was man mit KI machen kann aber ich lese tatsächlich nur richtige
[01:13:17] Bücher.
[01:13:17] Ja, kein Tulino oder so...
[01:13:19] Genau!
[01:13:20] Weil ich einfach diese haptik dieses Gefühl ein Buch in der Hand zu haben einfach total mag.
[01:13:26] das gehört für mich zum Lesen einfach total dazu und ich weigere mich da tatsächlich irgendwie auf einem Kindl oder so zu lesen.
[01:13:36] dann gibt es noch etwas und zwar führe ich tatsächlich Tagebuch und zwar schon seit ungefähr fünf Jahren.
[01:13:43] da hat mir die liebe Anna Heuer von der HSMA Vor fast fünf Jahren hast du mir mal dieses Buch empfohlen, Five Lines a Day oder so.
[01:13:57] Also da geht es im Grunde darum, dass man fünf Jahre lang jeden Tag nur ganz kurz aufschreibt was man so gemacht hat.
[01:14:02] und das mache ich tatsächlich.
[01:14:04] seit Anna mir das empfuhlen hat Und das mache ich tatsächlich mit der Hand, mit einem Stift sitze ich da und schreibe da fast jeden Tag tatsächlich rein was so am Tag war.
[01:14:15] Was schön war.
[01:14:16] und soweit so ein bisschen meine Dileits des Tages.
[01:14:20] Das ist etwas, was sich auch sehr mag, dieses Schreiben.
[01:14:25] nicht tippen sondern wirklich... Schreiben mit einem Stift.
[01:14:29] Das ist ja tatsächlich auch erwiesen, dass das eine psychologische Wirkung hat.
[01:14:34] und zwar gibt es so einen Heck habe ich letztens in dem Podcast gehört... überwältigt ist, mit Emotionen oder irgendwie eine Krise hat und die Gedanken überschlagen sich usw.
[01:14:48] Das es total hilft das einfach aufzuschreiben weil nämlich beim Schreiben sich die Gedanken ordnen und quasi so ein bisschen kanalisieren.
[01:14:56] und wenn man das aufgeschrieben hat dann fühlt man sich viel besser.
[01:15:00] Und deswegen finde ich schreiben tatsächlich einfach wichtig und tatsächlich schön.
[01:15:06] Und freue mich auch, dass meine Tochter jetzt das auch macht.
[01:15:09] Sie führte ziemlich am Book of Delights.
[01:15:12] Sie schreibt jeden Tag was ihre mindestens drei schönen Momente am Tag waren.
[01:15:18] Und das finde ich ganz toll!
[01:15:20] Auch das natürlich erwiesene Maße.
[01:15:21] Das geht rein in diese Dankbarkeit.
[01:15:25] Wie sagt man diese Routine, diese Dankbarkeitsroutine?
[01:15:29] Die ja auch erwiesener Maßen dazu hilft dass man zufriedener glücklicher ist weniger traurig weniger gestresst und so weiter.
[01:15:36] Und sie schreibt das auch einfach jeden Abend mit Stift auf
[01:15:40] Papier.
[01:15:41] Es könnten sich auch die Medien mal vornehmen, dass sie mal auch was Positives schreiben und nicht immer nur Negatives.
[01:15:48] Das könnten Sie zum Beispiel ... Die Tagesschau könnte man zum Schluss oder am Anfang eine positive Nachricht bringen.
[01:15:54] Das würde uns allen ein bisschen helfen, ohne was schön zu reden.
[01:15:59] Und dann die dritte Sache, das erhört kommt aber tatsächlich gehört zur ersten dazu.
[01:16:04] Ich lese tatsächlich ganz klassisch Zeitung.
[01:16:08] Ich habe die Munddiplomatik abonniert.
[01:16:12] Das ist quasi mein einzig, also einer noch der wenigen Zugänge den ich hab zur Außen- und Sicherheitspolitik.
[01:16:20] Es kommt einmal im Monat, ich freue mich immer ungefähr so zwischen dem siebten und dem neunten.
[01:16:24] Also aus Frankreich?
[01:16:25] Aus Frankreich entspricht!
[01:16:26] Ja aber ich habe die deutsche Ausgabe genau und ich lese es nicht auf Französisch.
[01:16:31] Und dann freue ich mich immer, da kommt diese Zeitung, das riecht so... Das fühlt sich so toll an und dann sitze ich da immer am Wochenende vor allem wirklich mit dieser Zeitung in der Hand und gehe so die Zeitung.
[01:16:42] Da haben wir wieder einiges gemeinsam, das hab' ich jetzt nicht diese Zeitungen, aber andere Zeitschriften, habe und auch dieses Gefühlbuch genau das Gleiche.
[01:16:51] Jetzt lese ich nicht so viele Bücher, aber wenn muss es das auch sein?
[01:16:54] Und mit Schreiben mache ich tatsächlich auch, wenn ich Notizen mache immer noch auf unseren alten Schmierzetteln... Das sind auch die alten Hotelgutscheine, die wir damals ... das ist ja schon ewig.
[01:17:03] Da haben wir solche Paken zur Hause und dabei schreibe ich dann immer so schmierig drauf rum genau aus diesen Gründen.
[01:17:11] Und wenn ich irgendwas zusammenrechne... Also Mathe war irgendwann zu viel für mich.
[01:17:15] aber drei Satz-und Kopfrechnen?
[01:17:17] Ja!
[01:17:18] Das mache ich immer noch und es klappt immer ganz gut.
[01:17:19] und das sind Fähigkeiten, wenn du das nicht machst.
[01:17:21] Nicht schreibst, sondern geht dir was, was du schon gesagt hast, verloren entsprechend.
[01:17:29] aufzuschreiben, habe ich auch eine sehr intensive Geschichte gehabt.
[01:17:32] Will ich jetzt nicht so weiter ausführen?
[01:17:34] Aber es war auf jeden Fall ... Hat mir extrem geholfen, dass sich was Nicht-Schönes aufgeschrieben habe, das dann an einem schönen Ort verbrannt haben mit einer guten Freundin zusammen und... Dann war das seitdem für mich
[01:17:48] besser!
[01:17:49] Aber ist es total schön auch ... Es ist total wichtig die Schöne Sachen aufzufreiben.
[01:17:54] Das hab' ich nämlich letztens gemerkt.
[01:17:57] Ich hab auch so ein Tagebuch, da schreibe ich wirklich selten rein.
[01:18:00] Also irgendwie dreimal im Jahr und dann habe ich als ... Als mein Sohn geboren wurde, da hatte ich so eine Phase.
[01:18:08] Da war ich unfassbar glücklich!
[01:18:10] Also wirklich das Spienhormone mit rein.
[01:18:12] Aber auch einfach so eine wunderschöne Lebensphase und ich war einfach so wirklich zu hundert Prozent glücklich... ...mit allem, mit meinem Leben, mit mir selber.
[01:18:21] Ach, das war wunderschön.
[01:18:22] Und ich habe das aufgeschrieben.
[01:18:23] Wirklich seitenweise habe ich es so geschrieben wie gut dieses ist, jenes ist wie schön und
[01:18:30] und und
[01:18:31] Und das ist so
[01:18:31] toll,
[01:18:32] dass dann zu lesen.
[01:18:33] Weil man kann sozusagen diese Gefühle wieder hochholen und da hab ich ... Ich habe mich letztens wieder gelesen und dachte wow!
[01:18:42] Was für ein Effekt?
[01:18:43] Ich hab das gelesen, ich war einfach nur so total überwältigt wie der volles tollen Gefühl.
[01:18:50] Da dachte ich ja es ist so wichtig nicht nur das negative aufzuschreiben so therapiemäßig sondern tatsächlich auch das positive festzuhalten um dahin wieder zurückkommen zu können.
[01:19:01] Ganz, ganz schön.
[01:19:02] Ganz toll!
[01:19:03] Ich bin sehr gespannt was du in deinem Tagebuch über diesen Podcast schreibst.
[01:19:09] Kannst du mir an der Maske stecken wenn du Lust hast?
[01:19:11] Das ist alles geheim.
[01:19:14] Die letzte Passage war jetzt sehr beeindruckend mit diesem schönen... Das ist ja so ein kleiner Appell, vielleicht von uns nicht nur an die Medien generell.
[01:19:22] Aber auch wirklich die schönen Sachen zu sehen und es passiert täglich viel Doofes aber es passiert auch sehr viel Schönes.
[01:19:27] also wir zum Beispiel sind podcast fand ich ausgesprochen schön.
[01:19:29] Ja ich auch
[01:19:32] Die Abnext finde ich auch wieder toll.
[01:19:34] und wo wir gleich wieder hin zurückgehen.
[01:19:36] Aber erst mal, wir sind jetzt bei ungefähr siebenundfünfzig Grad lieber Philipp Wir haben eben noch am Späti ein schönes Einheimisches Bier aus vom Tegernsee gehört!
[01:19:47] Das beste Bier Berlin.
[01:19:50] Ich glaube das wäre uns gleich draußen schön, wo es ja vielleicht zehn Grad
[01:19:53] noch heißer ist.
[01:19:55] Oder wir setzen uns gleich in die Sonne.
[01:19:58] Ich danke dir ganz, ganz doll.
[01:19:59] Richtig richtig schön.
[01:20:01] Das fand ich auch, Sascha.
[01:20:02] Vielen Dank dir!
[01:20:03] Und wir sagen tschüss!
[01:20:20] Tschüss!