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[00:00:10] Genau!
[00:00:10] Und sie kommt gebürtig aus Bremen und wir sind uns in ganz vielen Dingen uneinig.
[00:00:15] Wir sind sehr unterschiedliche Menschen aber wir waren uns einig dass wenn wir sesshaft werden das wir nach Hamburg wollen und dann haben wir auch Ratsfatz während Corona...
[00:00:23] Von Bremen aus.
[00:00:24] eine wesentliche Verbesserung wenn ich das anmerken darf.
[00:00:27] Das lassen wir jetzt noch
[00:00:28] sehen,
[00:00:30] da bin ich aber bei dir.
[00:00:32] Also die Positionen, die ich da begleitet hatte war schon sehr präsent und das ist natürlich dann auch.
[00:00:40] irgendwann verliert man auch den Hand zur Realität weil nur weil man an Bord da sehr bekannt ist.
[00:00:45] Gehst du raus?
[00:00:46] Kein Mensch kennt einen!
[00:00:48] Und das war schon spannend.
[00:00:50] wie was es mit einem macht Wenn es ein anderer Hoteldirektor gewesen wäre, wenn es eine andere Timing gewesen wäre und ein anderes Hotel gewesen wäre dann wäre die Entscheidung glaube ich anders ausgefallen.
[00:00:59] Aber dieses Gesamtpaket zu sagen Ich mache das jetzt!
[00:01:03] Das war wirklich das alles Entscheidende Und ich finde unsere Branche sollte sich auch auf LinkedIn gar nicht verstecken weil das ist mal ganz ganz tolle Plattformen gerade in der Hotellerie sich sichtbar zu machen Weil ich hab's grad schon gesagt Hotels sind keine erklärungsbedürftigen Produkte.
[00:01:17] man hat da im BtoB Bereich wenn man sie aus der Sales Perspektive jetzt nochmal betrachtet unglaublich viele Möglichkeiten, die richtigen Entscheider anzusprechen oder zumindest sich sichtbar zu machen und somit auch das Hotel.
[00:01:28] Oder mein eigenen Campingplatz?
[00:01:31] Da sind wir dann wieder zusammen.
[00:01:33] Wir machen den zusammen!
[00:01:35] Genau
[00:01:36] da habe ich jetzt ganz ehrlich, dass ist wirklich irgendwo Quatsch aber da hab' ich schon manchmal drüber nachgedacht, das wär cool.
[00:01:59] Dieser zweite Podcast ist eigentlich der erste, aber aus aktuellem Anlass wurde der Zweite der Erste.
[00:02:05] Alles klar?
[00:02:06] Auf jeden Fall meine Vorfreude auf den erhabenen oder ehrwürdigen sehr groß!
[00:02:11] Denn aus unserem Kennenlernen Mai auf der UMR ist ein richtig toller Kontakt entstanden.
[00:02:16] Phipps Junior ist deshalb heute Gastgeber auf dem Volksdorfer Wochenmarktplatz zu Hamburg.
[00:02:23] Um die Ecke ist eine Koralle und mir ging Übersitz ein Influencer.
[00:02:28] Wie ist er zu diesem geworden?
[00:02:30] Und was er von AIDA, TUI, Radio-Energie, StarVax und ZWF Hours mitgenommen hat?
[00:02:37] Ein herzliches Willkommen an den derzeitigen Nichturlauber Sebastian Herbst.
[00:02:42] Mein Gott!
[00:02:43] Was für große Worte!
[00:02:45] Erwürdig!
[00:02:46] Oh mein Gott... Die Messlatte ist hoch!
[00:02:48] Hallo Sascha!
[00:02:51] Das sind die Namensdeutung.
[00:02:53] Da ist meine Namens-Deutung!
[00:02:54] NamensDeutungen
[00:02:55] haben und erwürdig.
[00:02:56] Von Sebastian?
[00:02:57] Ja Ah, das wusste ich tatsächlich
[00:02:59] nicht.
[00:02:59] Das ist immer die Überraschung hier.
[00:03:00] also einige Wissens tatsächlich weil sie es auch schon mitbekommen haben dass ich das so mache.
[00:03:04] aber ja deshalb sonst würde ich mir zu was nicht an kommen.
[00:03:07] das wäre mir dann auch ein bisschen unangenehm.
[00:03:10] Wie passend sag' ich's einfach mal so
[00:03:14] Genau So Nicht-Urlauber Was ist das denn?
[00:03:19] Ein Nichturlauber ist jemand der im Moment quasi Freie Zeit hat, aber diese freie Zeit doch wieder mit Kehrarbeit nutzt.
[00:03:30] Also ich bin in Elternzeit auf dem Punkt zu bringen.
[00:03:33] Genau, Elternzeit verbinden ja manche irgendwie auch Urlaub machen.
[00:03:37] Wir waren auch an der Ostsee drei Wochen, aber wer zwei kleine Kinder unter zwei Jahren zu Hause hat, der weiß... dass das alles andere als Urlaub ist, dass man alles andere auch als Zeit für sich hat.
[00:03:49] Aber trotzdem eine unglaublich schöne Zeit verbringt mit den Kindern und deshalb macht man so eine Elternzeit.
[00:03:53] Du hast es halt auf deinem Link in Profil.
[00:03:55] Deshalb wollte ich das ein bisschen zum Anlassen.
[00:03:56] Den fand ich ganz witzig!
[00:03:57] Ja ja... Wie lange bist du in der Elternzeit?
[00:04:02] Das ist... sieben Wochen.
[00:04:04] Sieben Wochen bin ich in Elternzeit, genau vier Wochen kriege ich davon nur eltern Geld.
[00:04:08] Also drei Wochen die letzten drei Wochen wird es ein bisschen eng aber geht dann ja auch bald wieder los.
[00:04:15] Ja wir sind ja einige Dinge bewusst geworden ja bestimmt auch wie du jetzt mit Geld richtig umgehst.
[00:04:21] was ist dir denn am Weltkindertag bewusst geworden?
[00:04:23] Was du so schön in deinem letzten Linkenbeitrag geschrieben hast.
[00:04:29] also erst mal das Kinder das schönste und herausforderndste Geschenk überhaupt sind.
[00:04:40] Und dass man mit seinen Aufgaben wirklich wächst, also ich habe mir mein Leben lang vorgestellt wie es ist Kinder zu haben und hab mich natürlich auch ein bisschen vorbereitet.
[00:04:51] nur jeder Mensch.
[00:04:52] aber man kann sich auf diese Zeit gar nicht vorbereiten und Ich habe festgestellt dass diese Verantwortung die man auf einmal dann hat sowas Großes ist.
[00:05:03] und wo ich dann auch immer Angst vor hatte, dass sie einen erschlägt.
[00:05:06] Aber irgendwie obsgenetisch oder keine Ahnung wird ein Schalter umgelegt und man wächst natürlich in diese Vaterrolle rein.
[00:05:18] Und was mir auch noch aufgefallen ist wir haben mit einem Kind gestartet.
[00:05:24] Genau
[00:05:25] genau und diese Floskel.
[00:05:27] wahrscheinlich werden jetzt alle Eltern die nur in Anführungsstrichen ein Kind haben, die Augen rollen.
[00:05:33] Aber ein Kind ist kein Kind!
[00:05:36] Es ist wirklich so... Also unser Leben hat sich mit einem Kind etwas verändert, aber das zweite hat wirklich alles auf dem Profi gestellt.
[00:05:45] Vor allen Dingen weil die auch beide noch sehr klein sind wie gesagt zu einer zu zwei unter zwei und es ist anstrengend als Zwillinge zu haben, weil die beiden komplett andere Bedürfnisse haben wenn der eine Schläfe die andere spielen, wenn die andere spielen möchte oder möchte der andere schlafen die wecken sich gegenseitig auf.
[00:06:03] und wenn man ein Zwillinger hat sie sind ja im gleichen Alter wie es naturgemäß so ist.
[00:06:08] Und die machen ja eigentlich fast alles simultan, aber um auf den Punkt zu kommen was mir am Weltkindertag wirklich bewusst geworden ist dass ich unglaublich gerne Papa bin.
[00:06:19] Sehr gut und deine berufliche Laufbahn startete mit einem Bachelor of Science in der Fachrichtung Sportwissenschaften.
[00:06:26] Die Schwerpunkte waren dabei Freizeit Gesundheit und Tourismus.
[00:06:30] Was hast du während dieses Studiums nur an Praktikas absolviert?
[00:06:35] Ja, genau.
[00:06:35] Also ich bin ein Mensch... Ich war jetzt nie jemand der in einer Grundschule in der ersten Reihe gesessen hat und sich gemeldet hat und genau mit Schnipsen, der genau wusste was er machen möchte, dass er Ingenieur werden möchte oder Arzt werden möchte.
[00:06:47] also ich bin Mensch und da bin ich jetzt mit fast vierzig immer noch, die so ein bisschen treiben lässt, der seinen Interessen gefolgt ist.
[00:06:53] und meine große Interesse oder meine große Leidenschaft ist nun mal Sport.
[00:06:58] Und für mich kam auch gar kein anderes Studienfach infrage!
[00:07:00] Ich glaube ich hätte auch gar nichts anderes gekonnt im schönen Ruhrgebiet an der Boromaru-Universität studiert.
[00:07:09] Und was ich dafür Praktika gemacht habe, also während meiner Sportstudiums wollte ich eigentlich immer Sportjournalist werden.
[00:07:16] Ich hab beim Westdeutschen Rundfunk ein Praktikum gemacht bei der legendären Radio Bundesliga Konferenz.
[00:07:22] Echt?
[00:07:22] Ja ja, beim hessischen Rundfunken in Frankfurt war ich und dann, in Hamburg hier und so habe ich die Stadt auch lieben gelernt.
[00:07:34] Da habe ich bei der damals war noch der Hauptsitz von der Sportbild, also vom Axelspringer Verlage Boulevard-Sportjournalismus war hier und dort habe ich auch acht Wochen hospitiert und habe dann tatsächlich gemerkt Ich liebe Sport aber dem Boulevard Teil davon mag ich nicht so gerne Aber die Liebe zu Hamburg ist bis heute geblieben.
[00:07:56] Und ich habe damals schon gesagt, irgendwie hab hier keine Familie in Hamburg aber wenn nicht mal Sessaf werden sollte und eine Familie den gründen möchte dann soll es Hamburg sein.
[00:08:06] das hat noch ein paar jährchen gedauert aber Es hat jetzt funktioniert und immer wenn ich in diesen Hamburger Hauptbahnhof mit dem Zug eingefahren bin haben wir wirklich so einen Heimatgefühl versprüht.
[00:08:16] Ich weiß nicht woher das kommt aber ich habe mich immer willkommen Geheißen gefühlt obwohl ich gebürtiger NRW-ler Bin aber auch nicht mehr weg.
[00:08:23] Nee, sehr schön!
[00:08:24] So haben wir uns ja unterhalten darüber und mag es ja auch meinen Verein sehr...
[00:08:29] Ja den Hamburger Sportmann, den mag ich tatsächlich sehr gerne.
[00:08:32] Was hast
[00:08:33] du auch gesagt?
[00:08:34] Dein Verein also die stehen ja nicht so gut da beide.
[00:08:38] Wir haben jetzt den ersten Sieg gemacht Und ihr habt jetzt einen Trainer von dem anderen komischen Verein hier Vorher war beim anderen komischem Verein aus Hamburg ein bisschen optimistisch dass das sich verfängt.
[00:08:49] Ja, genau.
[00:08:49] Ich bin ja großer Bursamantin mit Gladbach-Fernwilft vom Niederrhein.
[00:08:53] Leider bin ich nicht in den Siebzigerjahren geboren,
[00:08:56] da war es ja wirklich... Also ich habe dich auch nicht bewusst mitgenommen.
[00:09:01] die guten Zeiten!
[00:09:03] Also was heißt optimistisch?
[00:09:05] Es kann ja nur besser werden.
[00:09:06] also der Staat, den Gladbach jetzt hingelegt hat.
[00:09:10] wenn's noch schlechter wird dann sind wir glaube ich schon zum Winter abgeschieden.
[00:09:14] Ja, ja ganz richtig.
[00:09:15] Es gibt irgendeine geile Geschichte die mir dazu eingefallen ist Mallorca vor einigen Jahren mit die Krause gesehen im Megapark und dann hat er danach eine Autogrammstunde gegeben ich natürlich schon einen kleinen Kessel hin und an dem nächsten Abend hat Gladbach gegen HSV gespielt und es war die gleiche Konstellation eigentlich wie jetzt beide nach einem vierten fünften Spieltag richtig schlecht gestartet Und Klappbach glaube ich auch in den Nullpunkten und HSV-III.
[00:09:46] Ich glaub das war tatsächlich auch so, dann haben wir das Foto gemacht, da hab' ich zu ihm gesagt.
[00:09:52] Dann hat er gesagt, na Klappedach wird morgen gewinnen, hat er denn laut gesagt als er gesungen hat?
[00:09:57] und dann hat er gedacht, na Miggi mit morgen, es wird aber nix mit Klapedach, ne?
[00:10:00] Dann HSV muss gewinnen!
[00:10:02] Wir brauchen die Punkte!
[00:10:05] Ja wie aber
[00:10:05] auch?!
[00:10:07] Das ist halt
[00:10:07] nichts zu ändern.
[00:10:08] Und dann haben wir beide gegrins, und dann hat der Fotograf abgedrückt.
[00:10:11] Ja, ja!
[00:10:11] Mit Mikki Krause hast du auch Gladbach-Felden oder so eine.
[00:10:15] Das werde ich nie vergessen.
[00:10:16] Auch wenn ich das schon ein bisschen fast getankt
[00:10:19] habe...
[00:10:19] Aber das ist die Geschichte zu Hass von Gladbach und ähnliche Voraussetzungen wie jetzt wobei da ein bisschen unten standen.
[00:10:24] aber es ist ja auch erst anfangen und
[00:10:27] genau
[00:10:30] auf jeden Fall Gladbach muss auf jeden fall auch drin bleiben.
[00:10:32] also da wünsche ich mir andere.
[00:10:34] Ja, andere weg.
[00:10:37] Es wäre schade so ein Traditionsverein in der zweiten Liga.
[00:10:39] Ich meine die Jahre haben wir ja auch schon hinter uns.
[00:10:43] Wie genau?
[00:10:43] Es ist am Anfang also der Osterhase.
[00:10:46] wie Uli Hoeneß immer gesagt hat bringe ich ja auch nicht die Schale.
[00:10:49] Ne, wie sagt da immer der Weihnachtsmann bringt sich die Meisterschale Sondern der Oesterhase Meister werden war beide mit Sicherheit nicht.
[00:10:57] Aber absteigen tun wir hoffentlich auch nicht.
[00:10:58] Nee,
[00:10:59] nee, nee das glaube ich auch.
[00:11:00] Und im Jahr zwei tausend zwölf wurde er Studienschwerpunkt Tourismus auch dein beruflicher.
[00:11:06] Es ging nach Südamerika, den Kanan oder Nordeuropa.
[00:11:10] Womit und als was?
[00:11:12] Ja, genau.
[00:11:13] Also ich habe natürlich ganz viele Sachen im Sportstudium gelernt.
[00:11:15] aber das will ich noch eben kurz bevor ich dann meine große Karriere auf Hoa See beschreibe sagen Das Studium ist das eine das fachliche.
[00:11:24] Ich hab menschlich viel viel mehr gelernt.
[00:11:26] Ich habe zum ersten Mal in der WG gewohnt und ich habe zum Ersten mal alleine gewohnen.
[00:11:29] Ich hab tatsächlich Freunde fürs Leben dort kennengelernt also mein ehemaligen Kommiliton, mein ehemeiliger Mitbewohner.
[00:11:34] Wir sind auch alle irgendwie in Hamburg gelandet Und wir haben hier schon einen ganz coolen Freundeskreis aufgebaut.
[00:11:40] und dass es wirklich neben dem fachlichen natürlich und wie man wissenschaftlich arbeitet, schon der größte Mehrwert die soziale Komponente von diesem Studium.
[00:11:49] Und ich finde das sollte auch nicht vergessen werden weil man sich ja auch menschlich weiterentwickelt wenn man ja auch weg aus der Heimat ist und von den Eltern ist.
[00:11:59] Genau nach dem Studium im Buchen habe ich tatsächlich dann auch Nordrhein-Westfalen verlassen.
[00:12:04] Ich hab auf AIDA auf dem Kreuzfahrtsschiff angeheuert Ganz normal, dann Anfang zwanzig, Anfang Mitte zwanziger als Clubteam-Mitarbeiter also als Animateur in Anführungsstrichen gestartet im westlichen Mittelmeer von Mallorca aus.
[00:12:19] Ich habe da Volleyball mit den Gästen gespielt und sie animiert sich zu amüsieren Pieke des Small Talks kennengelernt, denn man hat da damals zweihunderttausend Passagiere an Bord.
[00:12:36] Jede Woche neue Gäste die unterhalten werden möchten und da muss man schon Bock auf Menschen haben.
[00:12:42] Und
[00:12:43] zwar zu jeder Zeit?
[00:12:44] Zu jeder Zeit und auch sieben Tage die Woche das ist twenty four seven.
[00:12:49] also man hatte kein freien Tag Aber ich habe da so viele tolle Leute, so viel tolle Gäste kennengelernt.
[00:12:55] Auch so viel Dankbarkeit.
[00:12:57] und damals habe ich auch noch viel Kinderbetreuung gemacht.
[00:12:59] wie das Herz aufgeht, wie man sich fühlt wenn Kinder einen vergöttern Das hat richtig Spaß gemacht Hat er aber dann auch nach dem ersten Vertrag, nach vier Monaten habe ich schon gemerkt.
[00:13:11] Okay das habe ich jetzt vier Monate hier gemacht da muss noch was kommen und hab dann gefragt wie wird man denn Teamleiter?
[00:13:19] Genau die Uhren auf Kreuzfahrtschiffen ticken ein bisschen anders, die ticken ein bisschen schneller.
[00:13:24] Das hat mich wirklich nach vorne gebracht.
[00:13:26] Ich wurde dann Clubteamleiter, ich hatte dann zehn Animateure oder Clubteameiter inklusive DJ im Team.
[00:13:31] und das Schöne bei Ida ist die schmeißen einen nicht direkt in der Führungsposition sondern die schulen ein.
[00:13:36] erst mal also.
[00:13:37] ich habe ganz ganz tolle Führungskräfteseminare bekommen mit dem Ansatz dass sich mich selbst erstmal kennenlernen soll wie zicke ich was hab ich für stärken?
[00:13:45] Was habe ich für schwächen?
[00:13:46] Wie reagiere ich auf Stress?
[00:13:47] Wie löse ich Konflikte mit mir selber?
[00:13:50] und sobald ich mich dann selbst habe kennengelernt und diesen Ansatz finde ich unglaublich toll, weil es gibt nichts Schlimmeres als eine Führungskraft zu haben die sie selbst nicht kennt.
[00:14:01] Weil wie soll man dann andere Leute einschätzen können oder andere Menschen?
[00:14:05] Und das lernt man natürlich auf AIDA unglaublich schnell, weil man mit so vielen Menschen in Kontakt ist, nicht nur mit den Mitarbeitenden, sondern auch mit den Gästen Und das war eine unglaublich tolle Zeit.
[00:14:17] Ich habe das gute drei Jahre gemacht, wie du schon richtig gesagt hast im westlichen Mittelmeer, Mallorca ausgestartet aber auch eine Transatlantiktour von Portugal über den Atlantik nach Rio de Janeiro des Südamerika runter vom Cap Horn bis zum Nordcap.
[00:14:34] quasi alles gesehen mit dem Kreuzfahrtschiff muss aber auch sagen alles zu seiner Zeit.
[00:14:40] Also ich war da in meinen zwanzigern, ich hatte noch etwas andere Power als ich wollte und auch ein paar andere Schwerpunkte.
[00:14:48] Ich habe mir immer gesagt, ich möchte diese Erfahrungen die hier an Bord haben alle mitnehmen aber irgendwann auch ins normale Leben in Anführungsstrichen wieder zurücktransferieren weil das Leben auf einem Kreuzwirtschaftschiff das ist eine Blase, dass es eine Tourismusblase Irgendwann auch verlassen, weil irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen wo man in dieses normale Leben außerhalb dieser ganzen Tourismusblase nicht mehr zurechtkommt.
[00:15:16] Wie sah der Alltag aus auf den Kreuzfahrtsschiff?
[00:15:19] Ja also erst mal ging es morgens relativ früh los.
[00:15:23] da hat man quasi die Party am Vorabend abdekoriert und die neue Partie auf dekoriert.
[00:15:29] Da ging der Tag so um acht Uhr morgens los.
[00:15:31] Dann haben wir alle zusammen gefrühstückt.
[00:15:34] Dann ging es mit den Aktivitäten los, wieder Volleyball, Botcher, Dat konnte man spielen.
[00:15:42] Da wurden wieder aufgeteilt und dann gab es Schiffsführungen mit den Passagieren.
[00:15:49] Dann gab es Mittagsaktivitäten, zum Beispiel ein Kennenlern-Treff für Alleinreisende.
[00:15:55] Der war mittags und dann gab's den Singletreff für allein Reisende die aber nicht alleine bleiben wollen.
[00:16:01] Den gab's abends, den hab ich immer sehr gerne moderiert.
[00:16:04] Nachmittags gab's auch andere Aktivitäten.
[00:16:07] also entweder wurde da nochmal Volleyball gespielt oder noch mal Botcher gespielt.
[00:16:10] Dann das legendäre AIDA Bingo durften wir moderieren mit den Aktivzahlen und so weiter.
[00:16:18] Das hat unglaublich viel Spaß gemacht!
[00:16:21] Wenn man Bock hatte, konnte man auch Ausflüge begleiten.
[00:16:26] Es gibt ja das ganze Scouting-Team auf AIDa die Inseln oder die Destination auch erkunden.
[00:16:33] Da konnten wir als Clubteam Mitarbeiter mal mitfahren.
[00:16:38] also wenn das Schiff Im Hafen lag, hatten wir eigentlich über einen Tag entspanntes Programm.
[00:16:44] Wenn es See-Tage waren... Also wo das Schiff
[00:16:48] von Bord gegangen ist?
[00:16:50] Genau weil die Passierungen vom Bord gegangen sind hatte man jetzt nicht so unbedingt diesen Entertainment Fokus als wäre wenn wir auf See sind also wo der Schiff auch über den Tag fährt.
[00:17:00] da ist es natürlich vollgeprocht mit Aktivitäten Und abends nach dem Bingo ging es dann eigentlich auch direkt immer in die Anytime-Bar, also in die Disco und da war's dann auch jeden Abend Halli Galli.
[00:17:14] Also jeden Abend... Wie man so schon sagt hoch die Tassen?
[00:17:19] Und ja, einfach Spaß haben die Menschen zum Tanzen zu animieren.
[00:17:23] Ich weiß nicht wie oft ich alleine auf der Tanzfläche erstmal die Tanzflächen eingetanzt habe.
[00:17:27] Dann gab es auch noch DJ-Dienste weil wir verschiedene Bars hatten und nur einen DJ an Bord Zu der Zeit.
[00:17:32] das hat sich auch alles noch ein bisschen verändert.
[00:17:34] Das ist ja schon fast zehn Jahre her Die Schiffe sind noch größer geworden.
[00:17:37] Ja Und deshalb sage ich auch man sollte dieses Leben auch irgendwann verlassen.
[00:17:43] Ich bin schon ein Mensch, Thema Alkohol.
[00:17:47] Es war halt immer verfügbar und jeder hat auch erwartet dass man mittrinkt vom alten Glühnen die ganzen Motopartys Black and White Party es war immer der Zugang zu Alkohl da Und auch als Crewmitglied natürlich kostenlos.
[00:18:01] Man wird ständig eingeladen und ich bin Charakter das ist auch irgendwann gefährlich Und da muss man schon sehr diszipliniert sein, sich da an Bord auch nicht zu verlieren.
[00:18:11] Und habe ich Gott sei Dank dann auch nicht gemacht sondern irgendwann auch gesagt okay bis hier und nicht weiter.
[00:18:19] aber es war schon toll!
[00:18:22] Es gab da auch AIDA TV LIVE.
[00:18:24] das durfte ich als Clubteam Mitarbeiter oder Clubteamsleiter dann moderieren und gerade in Südamerika war's so... Man hatte gar keinen anderen Fernsehempfang.
[00:18:31] also die Gäste waren gezwungen AIDAA TV LIVE zu Und man hat schon so ein bisschen der kleine Star an Bord, weil jeder einen kannte.
[00:18:41] Abends war dann auch mal Bühnenmoderation das schon Ensemble hat getanzt.
[00:18:44] Das habe ich auch alles an moderiert also die Positionen die ich da begleitet hatte Die war schon sehr präsent und Das ist natürlich dann auch.
[00:18:53] irgendwann verliert man auch den Hand zur Realität, weil nur weil man an Bord da sehr bekannt ist.
[00:18:59] Es ist raus und keiner...
[00:18:59] Es ist heraus, kein Mensch kennt einen!
[00:19:02] Und das war schon spannend wie was er es mit einem macht.
[00:19:05] und aber unglaublich auch Moderationstraining wie man Leute zum Tanzen animiert, wie man auf der Bühne, ich meine das Theatrum, dass fast da auch knapp tausend Leute.
[00:19:17] Das hat richtig richtig Spaß gemacht und ich will jetzt wirklich nicht missen meinen Kindern Ich würde es denen nie verbieten, das zu machen.
[00:19:23] Ich würde auf jeden Fall den aber immer sagen Das ist nicht das wahre Leben.
[00:19:27] Guckt dass ihr diese Erfahrung mitnimmt Aber verlasst es irgendwann auch wieder.
[00:19:33] Okay Hör euch jetzt aufsetzen Die Lieblingsbürokratie Ja mal gucken Lieblungsbürokratie also ich hab's nochmal präzisiert Eine die du nicht so magst Und die darfst dir jetzt preisgeben
[00:19:54] Meine Lieblinsbürogratie.
[00:19:57] Da muss ich schon zur Hotellerie kurz zurück...
[00:19:59] Ja, macht ja nix.
[00:20:01] Ich muss das jetzt so machen, weil sonst bald sehe ich nachher alle einen Spieler und deshalb muss ich ein bisschen auseinanderziehen.
[00:20:06] Also
[00:20:07] da muss ich auf jeden Fall von meinem aktuellen Job in der Hotelleriesprechen.
[00:20:11] Ich bin hier im Sales-Tätich Director of Sales & Convention und habe auch viel mit den Corporates zu tun und den Firmenvereinbarungen Und Lieblingsbürokratie.
[00:20:22] Stichpunkt Rate Loading.
[00:20:24] Als ich das zum ersten Mal gemacht habe, bin ich fast vom Glauben abgefahren was das für ein komplizierter Prozess ist.
[00:20:30] Vom unterschriebenen Vertrag mit einer Firma wo man an einem Preis eine Rate verhandelt hat bis zu dem Punkt dass sie auch buchbar ist im GDS also in den internen Buchungssystem von Firma XY.
[00:20:43] Also wir fliegen zum Mond, wir kriegen mit Roboter Essen serviert.
[00:20:48] Wir reden alle von Userfreundlichkeit, von Nutzerfreundigkeit und vom vernünftigen Interface.
[00:20:53] Aber was das für ein Aufwand ist?
[00:20:56] Das ist wirklich heftig.
[00:20:58] und Stichwort Digitalisierung.
[00:20:59] Ich hoffe wirklich dass es in den nächsten Jahren besser wird weil man kann sich nicht vorstellen wie viele Sachen man da eingeben muss Vom Rackcode PCC Was man vom Kunden haben muss.
[00:21:10] dann geht das über fünf verschiedene Schnittstellen bis am Ende die Rate dann geladen ist, dann ist sie aber falsch geladen.
[00:21:17] Dann ist sie irgendwie nicht buchbar über ein halbes Jahr, dann spricht man noch mal mit dem Kunden der sagt oh da hatte ich ja einen Zahlen-Dreher drin.
[00:21:24] also diese menschliche Komponente kommt auch noch dazu.
[00:21:27] und dieser bürokratische Aufwand, da bin ich tatsächlich froh dass sich den in Zukunft erstmal nicht mehr
[00:21:32] haben.
[00:21:32] Ja verstehe ich hört sich schon schrecklich an!
[00:21:35] Ich bin ja nichts einer Praxis möchte ich nichts mit zu tun haben.
[00:21:41] Ich habe das mal mitgebracht, Finanz an Stade.
[00:21:44] Da sollte ich meine Rückzahlung bekommen also privat und dann haben die mir ein Formular zugeschickt was du halt so handschriftlich ausfüllen musst.
[00:21:57] Dann hab' ich das per E-Mail hingeschickt Und dann haben sie mir zurückgeschickt.
[00:22:00] Das können Sie nicht angehen, muss Datenschutz gründen.
[00:22:03] Und haben wir noch einmal einen Schrieb geschickt.
[00:22:04] den muss ich da nochmal ausführen Zur Rückzahlung.
[00:22:09] Willkommen, vielen Dank!
[00:22:12] Also ich habe eine E-Mail hingeschickt freiwillig meine Daten da rübergepasst und das akzeptieren die nicht.
[00:22:21] Krass!
[00:22:21] Toll ne?
[00:22:22] Okay ja...
[00:22:23] Das ist mein Lieblingsbürokratie für heute.
[00:22:25] Boah,
[00:22:26] also mit der hab' ich auch froh, da habe ich auch nichts mitzutun.
[00:22:29] Hier krieg meistens keine Rückzahlungen.
[00:22:32] Das hatte ich mal Glück aber ein bisschen gedauert bis ich die bekommen habe.
[00:22:38] Bei deiner nächsten Berufung hattest du mit, wenn ich sie richtig erkannt habe, Lena Gerke, T-Schweiger oder Leonardo DiCaprio zu tun.
[00:22:47] Ja, genau.
[00:22:48] Ich habe dann quasi den ... die Tourismusbubble in die Medienblase verlassen
[00:22:56] oder was?
[00:22:56] Genau,
[00:22:57] da ich auch viel an Bord moderiert habe ist irgendwann der Programmdirektor von Radio Energy Tim Tornow, ich finde den Namen einfach legendär.
[00:23:06] mit dem haben wir hier immer noch Spuralisch und Kontakt.
[00:23:11] Der hat mich angesprochen und hat gefragt, ob ich da mal richtig moderieren möchte.
[00:23:14] Wo hat er dich gesehen gehört?
[00:23:16] Auf AIDA, irgendwo außerhalb der zwölf-mein-Zone.
[00:23:20] Hat er mich angesprochen!
[00:23:22] Und ich war damals dann auch schon drei Jahre an Bord und war auch Zeit für eine Veränderung... ...und bin dann quasi nach Berlin gezogen und habe dann bei Radio Energy in Berlin Ein Voluntariat angefangen, ein Moderationsvoluntariat.
[00:23:37] Das ist letztendlich eine Ausbildung in den Medien wo ich dann zum Moderator ausgebildet wurde.
[00:23:43] Und wie es in der Ausbildung natürlich üblich ist, man kriegt die undankbaren Rollen.
[00:23:48] Also in der Hotelerie ist das so als Azubi macht man ja auch alles, auch die Drecksarbeit... ...und in den Medien ist es so.
[00:23:55] im Radio ist die absolute Primetime natürlich die Morningshow also das hört man.
[00:23:59] dann ist das zweite Primetime der Nachmittag die sogenannte Drive Time meist von Arbeit nach Hause fährt.
[00:24:07] und dann gibt's noch andere Moderationsstrecken wo die meisten Menschen kein Radio hören und die habe ich moderiert.
[00:24:17] Abends zum Beispiel abends und nachts durfte ich moderieren, irgendwann auch vormittags.
[00:24:22] Aber was mir am meisten gefallen hat, ich habe dann ja auch zum ersten Mal in der Hauptstadt gewohnt.
[00:24:27] In Berlin und da gibt es natürlich auch ganz viele Filmprämien.
[00:24:30] also neben der ganzen Moderationsgeschichte im Studio war ich auch ganz viel oft eher unterwegs beziehungsweise auf Veranstaltungen durfte Autogrammstunden von YouTuber moderieren war mal Warm Upper von Crow.
[00:24:43] Also das war wirklich ganz ganz unglaublich toll.
[00:24:47] Warm Upper auch noch?
[00:24:48] Warm Upper genau vor seinem Konzert Und dann... Rote Teppichreporter einsetzte.
[00:24:55] Das war meine Lieblingsbeschäftigung, weil da habe ich sie nämlich dann alle getroffen die du gerade aufgezählt hast Lena Gerke, Tils Schweiger.
[00:25:03] Ich durfte mit Leonardo DiCaprio fünf Minuten quatschen und der hatte ja eine Oma Die leider verstorben ist aus Erkenschwick Eine deutsche Oma und er spricht ja auch ein bisschen deutsch.
[00:25:13] Ich hab tatsächlich mit ihm auf Deutsch sprechen können.
[00:25:15] Wir hatten exklusiv Interviews mit Justin Bieber.
[00:25:18] Ich saß nach halbe Stunde Mit zwei anderen Kollegen nur mit Justin Bieber im Raum und hab gedacht Mein Gott, jetzt bin ich hier wirklich in einem ganz anderem Leben angekommen.
[00:25:28] Oder aber auch beim Bambi, beim deutschen Fernsehpreis diese ganzen Aftershow-Partys also das waren alles Sachen die mir unglaublich viel Spaß gemacht haben.
[00:25:37] Das waren aber die Highlights.
[00:25:38] Also so geht es natürlich nicht immer weiter, diese Kernarbeit im Radio wirklich in einem Studio zu stehen, zum Menschen zu sprechen, die man nicht sieht... Da muss ich auch wirklich sagen da hat mir dann auch irgendwie die Leidenschaft gefehlt und das hat mir nicht so getaugt.
[00:25:53] Da habe ich dann auch schnell gemerkt Berlin ist auch nicht das gleiche Wetter wie auf Mallorca oder auf dem Kreuzfahrtschiff.
[00:25:59] Ich war da Ende zwanzig und hab dann mit gemerkt so boah nee irgendwie muss ich wieder zurück in die Sonne Und die isst in Berlin irgendwie nur gefühlt für Wochen im Jahr da.
[00:26:07] und dementsprechend nach knapp zwei Jahren habe ich dann die Hauptstadt auch wieder verlassen, meine Koffer gepackt.
[00:26:13] Und dann ging es zurück in die Sonne!
[00:26:14] Was heißt so genau?
[00:26:16] Also du wachst am Uhr von ca.
[00:26:17] hunderttausend Hörern.
[00:26:18] das ist ja auch nicht ohne.
[00:26:19] Nee, wenn man sich das so im Radio muss man es sich halt vorstellen.
[00:26:24] Dass man wirklich zu unglaublich vielen Menschen spricht also hunderttausend Menschen.
[00:26:28] Robby Williams hatte mal ein Konzert da hat er vor hundert tausend menschen gespielt.
[00:26:32] und Wenn man sich dass bildlich vorstellt hey ich stehe jetzt auf der bühne wo Hunderttausehn Menschen mich sehen und dann was zu sagen Das ist schon heftig Die sieht man natürlich im radio nicht.
[00:26:43] dementsprechend Ist man auch ein bisschen unbeschwerter.
[00:26:47] aber Genau, das ist schon eine Hausnummer gewesen und manchmal denke ich auch vielleicht hätte ich ein bisschen langatmiger sein sollen in dieser Medienbranche.
[00:27:00] Dann hätte ich vielleicht dann auch irgendwann den Morgen moderieren dürfen!
[00:27:04] Aber zu dieser Zeit habe ich wirklich gemerkt, nee, ich war noch nicht so weit.
[00:27:08] Ich war noch nie so weit, dass sich einen normalen Tagesablauf wie jeder andere Mensch auch hat morgens zur Arbeit zu gehen und abends nach Hause zu kommen sein Haushalt nebenbei zu machen.
[00:27:18] irgendwie war ich noch nicht soweit Und dementsprechend war eine innere Stimme näher, ich muss jetzt wieder zurück ins Hospitality-Geschäft
[00:27:28] Genau!
[00:27:28] Und da jetzt nochmal die Frage Du siehst die Reaktion der Hörer nicht, aber hast du ein gutes Feedback bekommen.
[00:27:36] Wie viel das aus?
[00:27:38] Das ist es ja!
[00:27:39] Also wir haben jetzt gerade einen Podcast und die uns zuhören sehen wir natürlich auch nicht.
[00:27:43] Aber ich rede ja zu dir Und ich sehe deine Reaktionen.
[00:27:49] Jetzt lachst du zum Beispiel beim Radio.
[00:27:51] Beim Radio hast du zum Beispiel eine Moderation, hast dann ein super Witz reingebaut.
[00:27:55] Eine gute Paar Ante bringst die keiner lacht!
[00:28:00] Man weiß jetzt nicht ist es gut angekommen?
[00:28:02] Ist das nicht gut
[00:28:03] angekommen?!
[00:28:04] Du kannst aber auch die totale in Anführung eine Scheiße gesagt haben.
[00:28:10] Da kommt auch keine Reaktion, also es ist jetzt nicht so... Also
[00:28:12] kriegt man keine Briefe?
[00:28:13] Keine E-Mails oder so?
[00:28:15] Briefen,
[00:28:16] wenn ihr mal kriegt tatsächlich keine Briefen mehr geschickt!
[00:28:18] Gut
[00:28:18] Briefer jetzt okay.
[00:28:19] Nein nein, da ruft keiner an und sagt Ey das ist... Also
[00:28:23] du weißt ja tatsächlich nicht, du wirst dann abhängig von dem, ob du noch senden darfst oder nicht?
[00:28:26] Ja
[00:28:27] also du hast natürlich, man spricht davon Airchecks mit dem Vorgesetzten, da werden sich natürlich schon deine Sendungen gehört und man kriegt ein Feedback dazu, aber so diese simultane Feedback wie man es zum Beispiel in der Hotellerie ständig hatte.
[00:28:39] Ich meine wenn du an einer Rezeption bist oder hast einen Beschwerdegespräch da hast du den Gast direkt vor Augen.
[00:28:45] Das ist natürlich auch nicht immer angenehm, aber du hast zumindest eine Interaktion.
[00:28:49] und ich glaube das war das wo ich nicht so richtig mit klar gekommen bin weil ich war kein Mensch der irgendwas mit Medien machen möchte.
[00:28:57] Ich war immer ein Mensch, der irgendwas mit Menschen machen wollte und die habe ich irgendwie im Radio nicht gesehen.
[00:29:02] Und ich glaube das war auch so wenn ich mich jetzt hier in diesem Gespräch selbst reflektiere.
[00:29:07] Der Punkt, der mich dann auch wieder vom Radio weggebracht hat.
[00:29:11] Ja und hast du eben gesagt keine direkten Reaktionen?
[00:29:14] Du hast aber eine direkte Reaktion gehabt Da hast du so im Jahr zum Lachen zu bringen, das hat aber auch nicht funktioniert.
[00:29:21] Oh doch!
[00:29:23] Ich habe da zumindest ein zum Lachen gebracht und der war ich selbst.
[00:29:30] Das ist ja gut!
[00:29:31] Du warst auf der Stand-up Comedybühne auch noch?
[00:29:34] Richtig,
[00:29:34] das habe ich in dieser Berlinzeit gemacht.
[00:29:37] Ich habe mich als Stand up Comedian versucht im Quatsch Comedy Club, in der Talent-Schmiede.
[00:29:45] Da haben wirklich richtige Größen angefangen also Kristall zum Beispiel Oliver Pocher waren da, die haben ja wichtige Weltkarrieren hinter sich und ich war auch da.
[00:29:56] Bevor die Karriere angefangen hat sie dann schon aufgehört.
[00:29:59] Dann war ich aber auch noch bei Nightwash in Köln in dem Wachterlong, da war auch so ein Talentbewerb und ich glaube das skusiert auch irgendwo bei YouTube.
[00:30:07] den Auftritt, den ich da hatte Luke Mockridge, den kannte damals auch noch kaum Mensch.
[00:30:11] Der hat da moderiert und da habe ich dann gedacht, ja.
[00:30:14] Ich glaube auf Aida hab' ich die Leute in der Urlaubsatmosphäre auch zum Lachen gebracht auf diesen Moderationssteps, das kann ich auch mal in Berlin in der Hauptstadt versuchen.
[00:30:26] Er ist natürlich etwas ganz anderes.
[00:30:27] Also Menschen in Berlin zum Lachen zu bringen, die einen anstrengenden... Das
[00:30:34] hat das auch erwarten!
[00:30:35] Genau wenn man wirklich nicht da der Animateur in einer Urlaubsatmosphäre ist wo keiner was richtig erwartet, wo der Tag mit einem Glas Sekt startet und sowieso alles lustig ist weil wir ja im Urlaub sind, dass es keine große Kunst die Leute zum Lachens zu bringen.
[00:30:52] Wenn du dann aber wirklich anmoderiert wirst als ein Mensch Menschen zum Lachen bringt.
[00:30:57] Das
[00:30:57] ist was ganz anderes und ich hatte da wirklich Momente auf der Bühne, wo ich wirklich gedacht habe, ey!
[00:31:05] Wo ist hier die Luke?
[00:31:06] Wo ich reinspringen kann?
[00:31:08] Weil das ist gerade so unangenehm für mich, für alle die hier im Raum sind.
[00:31:13] aber man ist auch durchgegangen und es hat mich auf jeden Fall dazu gebracht, dass ich gar keine Angst mehr habe irgendwelche Vorträge zu halten vor Menschen zu sprechen weil ich bin da wirklich auf so einer Open Stage in Berlin durch die Hölle gegangen.
[00:31:29] man kann sich das so vorstellen.
[00:31:31] Open Stage bedeutet jeder kann da hinkommen und der meint er ist lustig und erzählt ein bisschen was.
[00:31:38] Ich war da quasi dann an einem Montagabend.
[00:31:41] Die Laune sowieso bei den Menschen schon ein bisschen im Keller, die sind dann dahin gekommen und saßen damit verschränkten Abend vor... Vor einem und... Ja ja jetzt mach aber mal auf!
[00:31:51] Jetzt bring mich mal zum Lachen.
[00:31:53] Und du stehst dann mit deinem Mikrofon und deinen halbgaren Witzen, die du zweimal vorm Spiegel geübt hast und redest und redes und redet es aber erst dreißig Sekunden, aber dir kommt es vor als ob sie drei Stunden sind.
[00:32:07] Keiner lacht.
[00:32:08] Es war wirklich so... es hat noch nicht mal jemand, glaube ich, geatmet!
[00:32:12] Es war eine toten Stille und ich bin dann rausgegangen.
[00:32:21] Irgendjemand hat mir noch ein Glas Bier in die Hand gedrückt.
[00:32:24] Ich bin nach Hause gegangen, hab mir die Decke über den Korb gezogen und gesagt, okay das mach' ich beim nächsten Mal auf jeden Fall besser.
[00:32:31] Aber alles hat seinen Sinn?
[00:32:32] Und was du eben erzählt hast dazu gebracht dir da nichts mehr passiert im Prinzip.
[00:32:38] Du bist gesteht und wenn dann noch mal was schief geht, kannst du damit umgehen?
[00:32:43] Besser kann man es nicht lernen.
[00:32:44] Richtig!
[00:32:45] Und diejenigen, die im Stand-up Wesen auch Karriere gemacht haben, die sind alle durch diese Hölle gegangen... Natürlich!
[00:32:52] ...und das, was jetzt vor Tausenden von Menschen funktioniert, das haben sie auch alle auf kleinen Bühnen geprobt, trainiert, machen die immer noch und die haben's auch wirklich verdient solche Konzertsäle dann zu füllen, weil das ist so wie es im Sales auch kein Sprint ist.
[00:33:07] Es ist in so einer Comedy-Karriere immer ein Marathon und diesen Marathon war ich da nicht bereit zu gehen.
[00:33:14] Ich hab's mal ausprobiert und habe gemerkt, ja, das war ganz lustig aber
[00:33:19] reich.
[00:33:19] Ich finde das super!
[00:33:20] Also muss ich echt sagen... Und vor allem hat man trotzdem was mitgenommen.
[00:33:23] Voll!
[00:33:23] Das ist wichtig.
[00:33:24] Hast du schon eingedeutet dein chronisches Fernweh brachte dich wieder zurück in die Hotellerie?
[00:33:29] Tui Sensima, heute Tui Blue war ein Franchise-Produkt und deiner Aufgabe bestand auch darin zu kontrollieren ob alle Tujstandards
[00:33:37] umgesetzt
[00:33:39] werden.
[00:33:40] Wurden die das?
[00:33:42] Ja also eigentlich schon erst mal war egal wie die Positionen des Geheißenares.
[00:33:47] also hieß Concept and Guest-Villation Manager.
[00:33:49] ich fand erstmal toll dass ich wieder zurück in der Sonne war zurück im Urlaubsgeschäft mit
[00:33:56] Wer von schlecht gelauten
[00:33:59] Berliner hin zu... ständig ein bisschen angetüdelten entspannten Urlaubern.
[00:34:07] Da war ich erst mal froh, aber letztendlich hatte ich natürlich auch eine Aufgabe da!
[00:34:10] Also der Konzept-Part war so... Du sagst es ja gerade ist ein Franchise Produkt gewesen.
[00:34:16] also da sind natürlich auch viele Standards vorgegeben worden von TUI wie das Hotel dann auch als TUI Blumarke oder TUI Sensi Marke performen soll.
[00:34:26] Wie das Frühstückbuffet aufgebaut aufgebaut ist.
[00:34:31] Es ist immer so ein plakatives Beispiel, das sollte professionelles Abendentertainment sein!
[00:34:37] und es soll jetzt nicht irgendwie die Tochter oder der Sohn vom Hoteldirektor da ein bisschen jonglieren oder singen, weil das unter der Dusche ganz gut funktioniert.
[00:34:45] Sondern es sollen wirklich professionelle Künstler sein.
[00:34:48] Es soll eine Käseauswahl beim Frühstücksbefehl von mindestens sieben sein.
[00:34:52] Die Frühstück-Zeiten sollen eingehalten werden Nicht wie's manchmal ohne irgendwelche Klischees zu bedienen.
[00:34:58] in südeuropäischen Ländern ist Ja, sieben Uhr ist Frühstückt aber halb acht machen wir mal auf.
[00:35:02] Nein Das waren natürlich alles Qualitätsstandards wo Ich als Verbindungsglied zwischen Hotelier und Tui fungiert habe.
[00:35:11] Und da hab ich schon gelernt, was es bedeutet mit einem sehr stolzen spanischen Hoteldirektor knapp dreißigjähriger zu kommunizieren und denen davon zu überzeugen was jetzt gut ist und was jetzt schlecht ist.
[00:35:25] Und da habe ich ganz viel über Kommunikation gelernt, über Menschen zu überzeugern wo sie eigentlich gar nicht von überzeugt sind.
[00:35:32] also das war wirklich sehr sehr viel tiefen Psychologie weil es bringt einfach nichts menschen einfach Standards vor die nase zu setzen so wie es gemacht und Es aber nicht zu erklären.
[00:35:42] Ich hab immer versucht den mehrwert zu erklären.
[00:35:44] zum beispiel für einen deutschen Urlauber ist die Frühstücksmalzeit unglaublich wichtig.
[00:35:51] Das Frühstück ist mit die wichtigste Mahlzeit und im Idealfall kann sie im Urlaub auch draußen stattfinden, weil das verbindet ein deutscher Urlauba mit Urlaub machen.
[00:36:00] Für den Spanier reicht manchmal ein Croson und ein Kaffee irgendwo mit einer Zigarette.
[00:36:07] Das reicht!
[00:36:07] Weil die haben gar nicht diese Vorstellung was das Frühstuck für einen ist.
[00:36:11] dafür finden die das Abendessen viel wichtiger Und das so ein bisschen zu malerieren, ein bisschen erklären.
[00:36:18] Das hat mir unglaublich viel Spaß gemacht!
[00:36:21] Ich war da auf Ibiza, auf Mallorca, ein Jahr auf Tenerife also nur mit Spaniern hatte ich zu tun und dann aber auch eine Saison auf Sakintos und habe dann mit Griechen gearbeitet.
[00:36:32] Unglaublich tolle Erfahrungen, unglaublich toller Hotels, unglaubliche viel für mich gelernt.
[00:36:36] Das war der Konzeptbereich und dann der Guest-Relation Part.
[00:36:40] Da war natürlich auch im Beschwerdemenagement.
[00:36:42] von den Gästen die über TUI gebucht haben, ging es natürlich darum wenn man was nicht funktioniert hat einfach der Ansprechpartner vor Ort zu sein und hatte aber auch eine Führungsverantwortung.
[00:36:54] also ich war der Vorgesetzte von allen TUI Mitarbeitenden.
[00:36:58] das waren meistens so zehn zwölf Leute.
[00:37:00] Das waren die Reiseleiter die Ausflüge zum größten Teil verkauft haben, die Fitnesstrainer, die Animateure oder Gastgeber Und da ging es natürlich dann auch darum, die Leute bei Laune zu halten.
[00:37:14] Das waren auch anstrengende Tage.
[00:37:16] Das hat natürlich auch viel mit People-Leading zu tun, mit Leadership und Motivation, mit Konflikt.
[00:37:24] bewältigungen weil natürlich in solchen teams wo alle mehr oder weniger auch privat aufeinander hängen, weil keiner ein eigenes private leben hat.
[00:37:32] Weil alle nur da sind um zu arbeiten muss man relativ schnell in die konflikte reingehen weil sonst bauscht sich sowas auf.
[00:37:39] Man hat halt nicht die möglichkeit.
[00:37:40] so ich gehe erst mal zwei tage nach hause es wochenende und montag sieht die welt schon wieder anders aus.
[00:37:45] das ist in der destination was anderes und da habe ich auch wieder bei der tui unglaublich tolle seminare bekommen.
[00:37:53] aus den Seminaren in der Praxis umsetzen, hat für mich unglaublichen Mehrwert gehabt.
[00:37:59] Eine unglaublich tolle Zeit war das.
[00:38:02] Ja schon wieder was ganz anderes, aber schon faszinierend!
[00:38:07] Für mir war es ja nicht vergönnt irgendwie mal ins Ausland zu gehen oder so, weil ich dazu gar nicht fähig war aufgrund meiner ganzen Geschichte, da war ich erstmal froh, dass einfach Maruhe war.
[00:38:19] heute ist das ein bisschen anders Nur mich natürlich dafür wirklich zu alt und zu eingesessen, aber es ist schön so unterwegs zu sein.
[00:38:25] Auch heute hier heute.
[00:38:27] Du guckst du Hamburg das ist ja auch dann eine Stunde ne?
[00:38:29] So zumindest hier raus und jetzt mit dir zu stehen.
[00:38:31] übrigens wir haben ein Traumwetter blauer Himmel einen Septembertaf vom Allerfeinsten die Blätter färben sich schon...
[00:38:40] Kaiser Wetter!
[00:38:41] Also wirklich
[00:38:41] oder?
[00:38:42] Es ist wirklich Also, wie man es in Hamburg nicht anders kennen.
[00:38:45] Blauer Himmelsch, das kann da drauf sein!
[00:38:47] Ich hab Hamburg noch nie anders erlebt.
[00:38:50] Und jetzt gucken wir auch nochmal... Wir haben die Chorale vorhin erwähnt oder ich habe mir noch gar nicht gesagt.
[00:38:54] Choralle ist was?
[00:38:55] Die sehen wir hier von...
[00:38:56] Genau, das ist wirklich ein... Wir sind ja hier in Volkstor.
[00:39:00] Der Name ist auch wirklich Programm.
[00:39:02] Es ist tatsächlich ein kleines Dorf in Hamburg Und die Koralle ist unser Dorfkino quasi.
[00:39:10] Das ist so ein ganz kleines uriges Kino nicht irgendwie mit zehn Riesen-Sälen wo auch noch irgendwelche Speaker auftreten sondern wirklich so ein uriges kino wo auch eine Rolle ist wo man so ein kleites Ticket bekommt wo ein Popcorn-Stand ist und wo es auch nur Popcorn gibt.
[00:39:28] Also, da gibts nicht irgendeiner was.
[00:39:29] Es gibt wirklich nur Popkorn!
[00:39:31] Ein richtig uriges kleines Kino.
[00:39:33] und das Schöne ist man kann da spontan vorbeigehen weil... Da ist immer Platz frei.
[00:39:40] Faszinierend.
[00:39:40] ja wir haben auch in der Nähe eine Hasefeldtant war auch so'n Kino dass in Verbindung mit dem Hotel Maia auch großartig, da wirst du auch noch am Tisch bedient und alles hat sich auch toll weigeter entwickelt.
[00:39:52] Das dazu wo wir sind jetzt Geht's mal in die Freundin?
[00:39:59] Verraschungsfrage!
[00:40:03] Lass auf, das ist nicht die einzige.
[00:40:07] Und ...
[00:40:09] Sharifa Helmas.
[00:40:13] Sagt ihr was?
[00:40:14] Ja.
[00:40:15] Das
[00:40:16] jetzt war im Empire Riverside und Hotel Hafen Hamburg.
[00:40:19] Ja ja doch, kenne ich doch.
[00:40:21] Ist nach Nürnberg gegangen auch eine schöne Stadt und konnte Managerin im Außendienst bei der Metro.
[00:40:27] Hier kommt Ihre Frage...
[00:40:29] Moin lieber Vassi, ich habe dir eine Frage mitgebracht.
[00:40:33] Die lautet gab es einen Moment in deiner Karriere bei dem du im Nachhinein denkst genau hier hat sich alles verändert und was genau hatte sich verändert?
[00:40:43] Beste Grüße aus Nürnberg!
[00:40:49] Ja die liebe Sharifa, gute Frage.
[00:40:54] Ist das schon mal gut?
[00:40:55] diesen moment gab's tatsächlich öfter Mal.
[00:40:59] okay Zweimal würde ich es tatsächlich hier gerne erzählen.
[00:41:05] Einmal war es, als ich entschieden habe das Radio zu verlassen weil Ich habe schon immer auf AIDA gemerkt, ich moderiere unglaublich gerne.
[00:41:18] Ich glaube ich hab da auch ein Stück weit Talent für und möchte Es einfach mal komplett hauptberuflich ausprobieren wie das ist
[00:41:28] ob
[00:41:29] mein Talent dafür reicht oder ob es halt doch nicht reicht, weil man muss ja in dieser hart umkämpften Medienwelt schon zu den Top drei Prozent gehören, um da seinen Lebensunterhalt mitzuverdienen.
[00:41:43] Und ich habe gemerkt dass ich das Talent nach wie vor habe.
[00:41:48] aber mir hat komplett die Leidenschaft irgendwann gefehlt und somit auch die Disziplin am Ball zu bleiben, weil Talent alleine reicht nicht, um gut zu sein.
[00:41:59] Ich habe mich für meine Radiosendungen kaum vorbereitet und hab das trotzdem fast aus dem Stegreif immer noch überdurchschnittlich gut hinbekommen.
[00:42:08] Aber eben nur überd Durchschnittliche Gut, nicht richtig gut!
[00:42:11] Weil dafür mir die Leidenschaft und die Disziplin gefehlt hat... Und das war für mich eine extrem gute Erkenntnis.
[00:42:18] Okay ich habe das mal ausprobiert Und habe für mich gemerkt, nein das Medium dieser Karriereweg ist nicht der richtige.
[00:42:25] Ich bin unglaublich froh dass ich es ausprobiert habe weil ich hätte sonst mir wahrscheinlich jetzt mit vierzig gedacht boah warum hab' ich's nicht einfach mal probiert?
[00:42:35] Das liegt mir doch eigentlich.
[00:42:36] Nee eben nicht!
[00:42:37] Ich habs versucht und jetzt bin auch viel gelassener zu sagen ich höre gerne Radio weiter, ich gucke mir gerne Moderation im Fernsehen an aber für mich wäre das nichts gewesen.
[00:42:50] Der andere Punkt, der war quasi vor guten vier Jahren.
[00:42:54] Damals habe ich... Boah, wie alt war ich da?
[00:42:58] Da war ich schon Mitte dreißig und habe mich dazu entschieden von Starbucks.
[00:43:04] Da hatte ich, da war ich Store Manager, hatte ein Team von fünfundzwanzig Leuten, hab dafür Gastronomie Verhältnisse auch ganz gutes Geld verdient muss ich wirklich sagen.
[00:43:10] Komm wir
[00:43:10] gleich noch mal zu ja!
[00:43:11] Genau kommen wir noch zu.
[00:43:12] und hab dann aber gesagt Ich fange als Junior Sales & Marketing Manager bei den TWENTY-FIVE HOURS Hotels an.
[00:43:19] Jeder kann sich vorstellen das ist eine Junior Position in der Hotelerie.
[00:43:22] also mit Geld wird man nicht tot geschmissen.
[00:43:25] Aber ich habe da wirklich auf fünfzig Prozent meines Gehalts verzichtet, aber ich hatte so ein gutes Bauchgefühl als ich mit unserem Hoteldirektor Patrick Maurea gesprochen hab.
[00:43:34] Als ich dieses Hotel gesehen habe diesen ganzen vibe von dieser brand und Ich habe wirklich für mich gedacht okay diese Gehalts einbußen, die investiere ich jetzt in meine Karriere.
[00:43:45] Weil ich glaube das was ich hier wieder finde ist genau das was sich super gut kann.
[00:43:50] und wenn man eine Sache gut kann macht man sie ja auch oder gerne macht macht man Sie ja auch gut.
[00:43:56] Und das war glaube ich ein sehr entscheidender Punkt dass Ich jetzt hier sitze und unglaublich zufrieden und glücklich bin mit der Entscheidung weil sich in diesen vier Jahren Auch alles zum guten gefügt hat.
[00:44:11] Das war wirklich der Punkt.
[00:44:14] Wenn es ein anderer Hoteldirektor gewesen wäre, wenn es eine andere Timing gewesen wäre und ein anderes Hotel gewesen wäre dann wäre die Entscheidung anders ausgefallen.
[00:44:22] Aber dieses Gesamtpaket zu sagen ich mache das jetzt, das ist alles Entscheidende.
[00:44:28] Es sollte
[00:44:28] auch da so sein.
[00:44:30] Ich bin ein Fan von Alles hat seinen Sinn ohne dass ich hier mehr darauf einsteigen würde.
[00:44:36] aber ich finde schon diese Konsequenz, die du da beim Radiojob auch den hinzuschmalen.
[00:44:43] Man hätte es ja auch weitermachen können und sicherlich auch irgendwie funktioniert.
[00:44:47] aber dann zu sagen ne das ist nicht.
[00:44:49] ich habe das auf andere Art und Weise gehabt.
[00:44:51] als ich aus der Not geboren damals bei uns Grenzschutz angefangen habe bin ich dahin war nicht davon überzeugt.
[00:45:00] aber mein Vater hat das gemacht und ich musste.
[00:45:02] aus einer Situation musste ich das machen Und es war halt, da war ich auch noch zu jung für Raushapsischen beschrieben.
[00:45:09] Zu jung um irgendwie ... Von zu Hause weg zu sein, wo er endlich mal ein bisschen ruhig war im Leben und ich hab mich da wahnsinnig unwohl gefühlt und hab dann plötzlich einen Bänderriss, dreifach einen Benderriss bekommen während der Ausbildung das war völlig ungern nur rumgesprungen und das war dann für mich so Zeichen und gesagt hat nee hau hier ab alle waren dagegen mein Großvater et cetera.
[00:45:34] Dann durchgesetzt, das war dann auch nicht leicht.
[00:45:36] Aber ich habe gesagt, ich bin hier so unglücklich und das war ... Ich hab dann auch noch Jahrgespieler davon Alp geträumt.
[00:45:42] Da ist jetzt nichts Schlimmes passiert aber es war für mich eine Scheißzeit!
[00:45:45] Und... Das ist auch so ne Entscheidung mit sehr einer meiner besten Entscheidungen meines Lebens und daran muss ich jetzt grad denken wenn du von deinem Radio-Job redest und da dann auch ein bisschen anders gelagert
[00:45:57] Voll.
[00:45:58] Ich denke immer, man sollte schon teilweise ein bisschen Langatmigkeit haben und durch dieses Tal der Tränen gehen.
[00:46:03] also nicht irgendwie direkt nach Tag einzusagen ohne dann ist nichts für mich.
[00:46:06] Das habe
[00:46:07] ich auch nicht gemacht.
[00:46:07] Nein nein das war auch gar kein...
[00:46:09] Ganz wichtig.
[00:46:11] Ich ja auch nicht!
[00:46:11] Ich hab mir auch Zeit gegeben.
[00:46:13] aber wenn man dann wirklich nach einer gewissen Zeit merkt okay ich gehe hier mit Bauchschmerzen hin, ich werde hier richtig krank Und dann ist das auch die Verantwortung gegenüber, sich selbst da die Reißleine zu ziehen oder so.
[00:46:25] Das hast du ja offensichtlich dann auch richtig gemacht.
[00:46:28] Genau und jetzt haben wir ihn schon erwähnt.
[00:46:29] Jetzt schießen wir ihn mal dazwischen.
[00:46:35] Verrassungsfrage!
[00:46:38] Patrick Morera hat eine Überraschungsfrage für dich.
[00:46:43] Ich bin mal gespannt.
[00:46:47] Liebe Sascha vielen Dank dass ich eine Podcast-Frage stellen darf.
[00:46:51] und lieber Basti hier ist der alter Chef und Freund Patrick Ich darf dir eine Postkastfrage stellen, eine Überraschungsfrage sozusagen und habe mir lange Zeit Gedanken gemacht darüber.
[00:47:04] was ist dich der Frage.
[00:47:06] Und da wir oft über den Rucksack gesprochen haben die du voll machen solltest bevor du twenty-five hours wieder verlässt stelle ich dir eine ganz besondere Frage und zwar welche drei Dinge gehören unbedingt in dein sprichwörtlichen Rucksacks für den nächsten Job?
[00:47:20] Die ich dir mitgegeben hab?
[00:47:22] Das würde mich wirklich sehr interessieren.
[00:47:24] Und wenn ihr dann noch ganz kurz Zeit habt, über eine weitere Frage zu sprechen, dann würde mich interessieren was dachtest du nach unserem ersten Bewerbungsgespräch über mich und was davon hat sich später bestätigt?
[00:47:36] Vielen Dank und ganz viel Spaß euch!
[00:47:44] Ja, also erst mal hat mich sehr gefreut dass er Freund gesagt hat weil das kann ich auch nur so zurückgeben.
[00:47:50] Ich finde es ist immer ein bisschen schwierig sein direkt vor gesetzten Freund zu bezeichnen weil letztendlich steht man ja auch im Geschäftsverhältnis aber er isst ja nicht mehr also offiziell noch bis zum dreißigsten neunten mein Chef Aber ich kann's auf jeden Fall nur zurück geben.
[00:48:02] Das ist wirklich Nicht nur ein freundschaftliches Verhältnis geworden.
[00:48:05] Es ist wirklich ein Freund geworden der mich in diesen vier jahren So inspiriert hat, motiviert hat und immer so angefasst hat wie man mich anfassen muss.
[00:48:19] im übertragenen Sinn natürlich dass ich einen guten Job mache.
[00:48:23] Und er fragte mich ja nach den drei Eigenschaften die in meinem Rucksack sind, die er mir beigebracht hat oder die ich in den The Twenty Five Outlets gelernt habe für meine neue Position.
[00:48:33] und da ich ein sehr... impulsiver Mensch bin und manchmal auch aus der Situation direkt reagiere.
[00:48:46] Was natürlich zu meinem naturell gehört, weil ich mal ein emotionaler Mensch bin aber was im geschäftlichen Kontext und auch in einer Führungsposition vielleicht auch etwas rationaler vielleicht mal betrachtet werden sollte das hat er zu jeder Zeit gut gemacht.
[00:49:02] Ich hatte nie das Gefühl dass er irgendwie eine Entscheidung überstürzt getroffen hat immer drüber geschlafen hat, weil er sich immer selbst die Zeit gegeben hat und nicht selbst unter Druck gesetzt hat.
[00:49:13] Ich muss jetzt direkt von der Aktion in die Reaktion
[00:49:17] kommen.".
[00:49:17] Und das hatte mir eigentlich nie richtig gesagt.
[00:49:21] Das hat mir vorgelebt wie man es richtig macht.
[00:49:27] Wenn mich was speziell ärgert wo ich einen Impuls verspüre werde ich auf jeden Fall jetzt immer versuchen Ich muss jetzt nicht reagieren, dass wir uns jetzt nicht gelöst werden.
[00:49:38] Das können wir morgen oder übermorgen besprechen wenn es rational besprochen werden kann.
[00:49:43] Das ist eine Sache die in meinem Rucksack ist.
[00:49:47] Dann gut ich habe ja im Sales gearbeitet das ist ein Beziehungsjob.
[00:49:51] Ein Sales Manager im Hotel ist viel auf Networking Events.
[00:49:54] Es ist glaube ich auch meine große Stärke, dass ich relativ begeisterungsfähig bin und relativ schnell andere Menschen auf von Sachen Begeistern kann, wovon ich selbst begeistert bin.
[00:50:03] Dann gibt es aber natürlich im Sales auch noch so das große Thema Reporting also zu zeigen was man alles gemacht hat und da sehr akribisch zu sein.
[00:50:13] und Da hat er mir auch sehr gute Tipps gegeben wie Ich dieses Thema Reporting ohne großen Aufwand, ohne mich groß zu verstellen vernünftig runterbrechen kann.
[00:50:26] Das ist ein Vorgesetzten direkt informiert was ich gemacht habe.
[00:50:30] das muss sich schon lernen weil wie gesagt es war vor vier Jahren war mir der Salesmanager-Job in der Hotellerie fremd.
[00:50:40] Ich wusste jetzt nicht ganz genau, was man da macht und Reporting gehört auf jeden Fall dazu und das ist schon so eine fachliche Eigenschaft.
[00:50:47] Thema Reporting, Thema Zahlenorientierung die er mir schon wirklich sehr sehr mitgegeben hat Und dass es jetzt in der neuen Rolle, die ich habe, was sehr zahlenbasiert ist und zahlenorientiert ist Das ist auf jeden fall ein Punkt den ich mitnehme Und das hat er
[00:51:07] ja
[00:51:08] gemacht, wie kein zweiter Vorgesetzter die Kunst einem Menschen Feedback zu geben und diejenige Personen dann aus dem Büro oder aus dem Gespräch motiviert rausgeht.
[00:51:20] Mit dem Gefühl alles klar jetzt mache ich es besser anstatt demotiviert rauszugehen und zu sagen ich habe keinen Bock mehr auf den ganzen Mist hier.
[00:51:29] diese Feedback Kultur die er geprägt die habe ich vorher nicht kennengelernt und ich hatte schon mehrere Vorgesetze, nicht nur in der Medienwelt sondern auch in der Hospitality.
[00:51:40] Und zu keinster Weise, auch wenn das Feedback kritisch war, nur weil wir ein sehr freundschaftliches Verhältnis haben, war es nicht so dass ich da machen konnte was ich wollte, sondern er hat meine Arbeit auch natürlich gelobt aber auch in ganz vielen Momenten kritisch gesehen.
[00:51:55] Da bin ich ihm auch sehr dankbar drum!
[00:51:57] Und diese Kritik, die er geäußert hat, war immer auf so wertschätzenden Niveau Und so möchte ich in meiner neuen Funktion noch mehr, wie es eigentlich auch vorher schon gemacht habe, auch agieren.
[00:52:12] Das ist ein Vorbild.
[00:52:14] Toll!
[00:52:16] Ja... Also freut mich dass ich ihn erreicht hab und dass er diese Frage gestellt hat.
[00:52:21] Jetzt ging's nochmal zum Einstieg und da war ja so mit einem Bewerbungsgespräch was du über ihn gedacht hast.
[00:52:29] Ich hab gelesen das du Sebastian, das schlechteste Bewerbungsgespräch hingelegt hat.
[00:52:35] Was er je geführt hat, hat er gesagt.
[00:52:37] so und mit dem Hintergrund ist natürlich seine Frage was du nach dem Bewerbsgesprich über ihn gedacht hast und was sich bestätigt hat interessant
[00:52:47] Da ich einen Linkenpost zu gemacht habe.
[00:52:49] Das schlechteste Bewerbungsgespräch muss man kurz erklären, das war vom technischen Setup her.
[00:52:54] Das war von dem zweit Gespräch, also letztendlich das letzte Gespräch mit Patrick und ich war damals im Urlaub in Kroatien in Dubrovnik und es hat die ganze Zeit extremst geregnet.
[00:53:04] wir waren da in Dubrovnik nirgendwo ein Café mit einer vernünftigen Internetverbindung.
[00:53:10] dann ist der Akku für mein iPad auch noch leer gegangen.
[00:53:12] gut das ist meine eigene Schuld.
[00:53:14] Und dann musste ich tatsächlich in einem Restaurant mit meinen mobilen Daten des Vorstellungsgesprächs führen.
[00:53:21] Es hat total geruckelt, der Kellner ist ständig gekommen und hat gefragt ob er noch was trinken möchte weil nebenan noch zwei Jungs waren die sich da ein wie nach dem anderen reingekriegt haben.
[00:53:32] Ich war es
[00:53:33] nicht, habe ich geschrieben als Kommentar.
[00:53:35] Genau vom technischen Set-Up wirklich das schlechteste Vorstellungenes Gespräch.
[00:53:38] Dann hat er aber ja schon auch mich gelobt.
[00:53:42] Trotz dieses schlechten Set-Ups hatte ich ja offensichtlich irgendwas, was ihn überzeugt hat.
[00:53:48] Und seine Frage war ja, was mein Gedanke war über ihn, das ich zum ersten Mal gedacht habe als ich ihn gesehen hab.
[00:53:56] Unabhängig von diesem digitalen Vorstellungsgespräch habe ich ihn eigentlich im Neni zum ersten mal bei der Vertragsunterschrift richtig gesehen.
[00:54:07] Und da habe ich, muss wirklich auch wenn es extrem oberflächlich ist.
[00:54:10] Da habe ich gedacht ah das ist Patrick und der ist aber klein!
[00:54:16] Ich hoffe er nimmt ihr jetzt nicht übel.
[00:54:18] Er hat glaube ich die Größe von Lionel Messi viel größer als Lionell Messi glaube ich auch nicht.
[00:54:24] Aber das gleiche... er ist auch Portugiese.
[00:54:27] Also es gibt ja glaube ich keine großen Portugiesen.
[00:54:30] Dann der zweite Gedanke ist oh der ist gut gekleidet.
[00:54:34] und das habe ich die ganzen Vierneinhalb Jahre Immer gedacht, krass ist dieser Mensch gut gekleidet.
[00:54:40] Und dann muss ich aber auch sagen was ich nicht gedacht habe sondern was ich gespürt hab.
[00:54:46] es gibt ja Menschen die betreten einen Raum und sie haben eine Aura.
[00:54:50] Das liegt nicht an der Körpergröße das liegt einfach an der Charakterstärke an dem Typ Mensch und diese Aura bringt Patrick auch mit wenn er In ein Hotel kommt, wenn ich ihn quasi im Hotel... Also mehr im Hotel nicht bei uns in Büro.
[00:55:05] Ich finde Büro immer so'n bisschen langweilig aber wenn ich ihm im Hotel hab gesehen habe ich immer gemerkt krass dieser Mensch hat wirklich eine Aura und der versprüht immer eine Gelassenheit obwohl ich mit Sicherheit weiß dass er auch extrem Druck verspürt weil es ist ja auch nicht bei TWENTY FIVE alles Friede Eierkuchen diesen Druck hat den nie an uns weitergegeben abgefangen und immer wertschätzt mit und geredet.
[00:55:32] Und das war wirklich, was ich gedacht habe krasse Aura coole personality und wenn er dann gereded hat auch immer menschlich und immer in den richtigen Turm getroffen.
[00:55:45] also er war lustig wenn man lustig sein konnte und er war nicht mehr lustig, wenn es auch nicht lustig war.
[00:55:52] eigentlich normal aber es kann nicht jeder wie wir
[00:55:54] beide
[00:55:55] wissen.
[00:55:58] Ich überlege gerade, ob wir jetzt noch mal zu Starbucks zurückgehen.
[00:56:02] Wir machen das mal ruhig.
[00:56:04] Also Juli-Zwurzwanzig war es so plötzlich beim vier Jahre Zeit in Hamburg tätig aber nicht in diesem sondern nebenan im Starbucks als Store Manager.
[00:56:15] Da habe ich dann eine Frage zugeschrieben was ist denn das wieder für ein cooler Move?
[00:56:18] Aber hat er auch seinen Grundformler so gekommen?
[00:56:21] Ja, voll.
[00:56:22] Das war genau der Wechsel im Jahr zwei Tausend neunzehn und zweitausend zwanzig.
[00:56:27] Eigentlich war der Plan bevor ich zu Starbucks gegangen bin das sich ein Wechsel von Tui zur Tochtergesellschaft Robinson mache.
[00:56:34] Ich hatte wurde auch schon eingearbeitet auf Volteventura Im Handi Applier Und wollte dann zum Robinson Club gehen.
[00:56:41] Ich wurde da Weihnachten eingearbeitete.
[00:56:43] Auch eine coole Anekdote!
[00:56:44] Ich war in diesem Tower.
[00:56:46] Handia Player Volte Ventura Robinson Club ist glaube ich ein Adels Only Club.
[00:56:49] also da gerade In dieser Weihnachtszeit geben sich da auch viele Prominente die Klinke in die Hand.
[00:56:56] Und ich als großer Fußballfan und du natürlich auch als großer Footballfan, mit wem habe ich Weihnachten und Silvester- dem aktuellen Trainer vom FC Barcelona mit Hansi Flick.
[00:57:09] Nein!
[00:57:09] Damals war er bei Bayern München und der war da auf einmal im Hotel, und ich fand es in diesem Robinson Club so krass, das hat irgendwie gar keinen interessiert.
[00:57:18] Also ich habe den gesehen.
[00:57:18] also das war jetzt nicht irgendwie mit Verlaub gesagt nur nach fünfzehn Bundesliga-Trainer sondern der war Trainer von Bayern Münchern.
[00:57:24] damals war glaube ich auch schon ein bisschen ein Gespräch dass der Nationalmannschaftstrainer wird, der war Weltmeister.
[00:57:30] also das was jetzt nicht irgendein Trainer.
[00:57:33] Und das fand ich schon mega cool.
[00:57:35] Und habe dann aber im gleichen Moment auch so eine Push-up Nachrichtigung auf meinem Handy bekommen, dass irgendein Virus ausgebrochen ist.
[00:57:42] Genau es war Corona und dann war relativ schnell klar das diese Verträge bei Robinson nicht zustande kommen werden.
[00:57:48] Das sind alle Saisonverträge also nichts mit Kurzarbeit oder so.
[00:57:50] die wurden einfach eingestampft weil die Clubs einfach nicht mehr geöffnet haben.
[00:57:55] Ich wollte diesen Ja, dieses Tourismus-Leben ja eigentlich dann auch irgendwann verlassen.
[00:58:01] Ich war damals schon Anfang dreißig und die Entscheidung ist mir dann abgenommen worden weil... ...war dann halt so dass nichts mehr aufgemacht wurde und ich habe meine damalige Freundin jetzt die Frau da mal hatten wir waren ja auch schon zusammen mit uns bei Tui auf Mallorca kennengelernt genau und sie kommt gebürtig aus Bremen und wir sind uns in ganz vielen Dingen uneinig Sehr unterschiedliche Menschen, aber wir waren uns einig, dass wenn wir Sessaf werden, das wir nach Hamburg wollen.
[00:58:29] Und dann haben wir auch Ratzfahrts während Corona...
[00:58:31] Von wem aus eine wesentliche Verbesserung, wenn ich das anmerken darf?
[00:58:35] Das lassen wir jetzt sehen!
[00:58:37] Da bin ich aber bei dir und... Und dann sind wir mit den zweiten Lockdown oder so haben wir die Schlüsselübergabe bekommen und haben dann hier eine Dachgeschosswohnung in Hamburg bezogen.
[00:58:51] Ja, ein Job braucht ich da natürlich auch!
[00:58:54] Alles was mich interessiert hat Hotellerie, Hospitality und so war ja dicht... Und dann bin ich irgendwie auf Starbucks gekommen, weil der Store am Jungfernstieg da auf einer Ecke ist.
[00:59:03] In den vier Jahreszeiten ist auch die Außenallster, wo viel spaziert gegangen wird.
[00:59:09] Das durfte man ja?
[00:59:10] Genau!
[00:59:10] Was macht man als Hamburger?
[00:59:13] Man nimmt sich natürlich einen Kaffee-to-go mit und dementsprechend ist dieser Store fast explodiert.
[00:59:19] Der damalige Store Manager hat dann auch aufgehört und die haben jemanden gesucht.
[00:59:25] Ich habe mich da beworben, wurde dann innerhalb von sechs Wochen vom Barista zum Store Manager ausgebildet.
[00:59:32] also ich hab bis dahin noch nie mit einer Siebträgermaschine gearbeitet hatte dann auf einmal twenty-fünf Leute im Zielen Und vor allen Dingen diese fünfundzwanzig leute hatten auch ein Privatleben.
[00:59:41] Also das ist ja was anderes wenn man irgendwie auf AIDA oder bei TUI Mitarbeiter hat die nur da sind um zu arbeiten.
[00:59:48] Da hatte Probleme, Dienstplan gestaltung.
[00:59:51] Da hat mein Hamster Geburtstag, da ist dies das.
[00:59:53] dann wurden die auch krank.
[00:59:54] Das war irgendwie auf Aida und Tui Niederfall.
[00:59:58] und ja da habe ich nicht nur viel über Teamführung noch mal gelernt nochmal ganz anders sondern auch über Kennzahlen was alles möglich ist wenn man sich gut aufgestellt hat wieviel Umsatz man mit Kaffee machen kann und wenn man auch noch eine sehr starke Brand im Rücken hat mit unglaublich tollem Marketing sind die Leute auch bereit, acht Euro für einen kleinen Kaffees zu bezahlen.
[01:00:22] Und wenn man da ein bisschen Karamell rein spritzt nennt man das ganze Ding Caramel Macchiato und dann ist der nicht nur acht Euro mehr sondern zwölf!
[01:00:29] Unglaubliche tolle Zeit.
[01:00:31] habe dann aber auch für mich gesagt Wenn jetzt irgendwann die Tore wieder geöffnet werden in der Hotellerie Dann gucke ich mich damals um Und so war es dann ja auch, soweit das sich ein bisschen erholt hat.
[01:00:46] Die Hotels wieder geöffnet haben wurden ziemlich viele Stellen ausgeschrieben und entlassen wurde.
[01:00:52] Und dann war eigentlich der Einstieg in die... Ja,
[01:00:55] in Lassen oder halt gegangen sind.
[01:00:56] Oder
[01:00:56] gegangen sind?
[01:00:57] Genau!
[01:00:57] Oder gegangen
[01:00:58] waren auf jeden Fall alle die Kasse und so weiter.
[01:01:00] Genau,
[01:01:01] viel Fluctuation auf dem Markt.
[01:01:04] Der war sehr dynamisch und das war ein ganz guter Zeitpunkt in die Hotel-Saleswelt reinzukommen.
[01:01:09] Okay, kurz zur Starbucks Geschichte.
[01:01:12] Das finde ich immer spannend.
[01:01:13] Der erste Starbucks zu öffnete.
[01:01:14] Dein neunzehnten und siebzig am kanadischen Ziertel.
[01:01:17] Den gibt es immer noch.
[01:01:18] Der Name stand vom Steuermann Starbucks aus dem weltbekannten Roman
[01:01:22] Moby Dick.
[01:01:23] Genau!
[01:01:24] Und damit sollte an die Seefahrer Tradition der ersten Kaffeehändler erinnert werden.
[01:01:29] und heute ist Starbucks einer der größten Röster- und Anbieter von Kaffeespezialitäten in der Welt.
[01:01:35] Das kann sich ein Hotel und Gastobetrieb von Starbucks abschauen.
[01:01:39] Boah, Effektivität also... unglaublich hohe Qualität in unglaubliche hoher Geschwindigkeit.
[01:01:48] Man muss es wirklich sagen, der Kaffee... ich bin nach wie vor Fan davon!
[01:01:53] Ich mag die Drinks, die wir da gemixt haben wenn man zu schön sagt.
[01:01:57] Auch wenn du weißt wie sie entstehen?
[01:01:58] Auch
[01:01:58] wenn ich weiß wie sie entstehen kann ich wirklich unterschreiben.
[01:02:02] Die sind unglaublich lecker und die kann man auch ohne Bedenken
[01:02:05] trinken.
[01:02:07] Effektivität operativ aufgestellt waren.
[01:02:11] Also da gab es tatsächlich Playbooks, wenn wir... Wir hatten ja ein High Volume Store und da waren tatsächlich mit... Was ist das?
[01:02:22] ...Playbook wie wir aufgestellt sind.
[01:02:23] High Volume?
[01:02:24] High Volume store bedeutet dass das ein Flagship Store war.
[01:02:26] also so viele Umsatz wie der Starbucks Store am Jungeverstieg macht natürlich nicht jeder aber ich glaube wahrscheinlich zahlt auch nicht jeder so viel Pacht wie wir damit sind.
[01:02:35] Das
[01:02:35] will ich wohl machen!
[01:02:36] Genau Und da war teilweise an einem Samstag, wo wir gefühlt fünftausend Kaffees in einer Stunde verkauft haben.
[01:02:45] War wirklich einer nur dafür verantwortlich die Milch aufzuschäumen.
[01:02:48] Also so einen Nachdrang hatten wir dass einer nur fürs Aufschäumen der Milch verantwortliche und eine gute Milch braucht ja für zwanzig Sekunden und es war wirklich Fließbandarbeit aber auch höchsten Niveau.
[01:03:01] das hat natürlich jetzt nichts mit einem hohen Servicegedanken zu tun.
[01:03:07] Das ist schon Kaffee-Fliesbandarbeit, aber Schnelligkeit, hohe Qualität und dies gekoppelt.
[01:03:15] manchmal denke ich mehr in Hotels wo krass.
[01:03:18] hier könnte man aber gerade in der operativen vielleicht zwei drei Sachen verändern dann gäbe es auch nicht diese dieser Personaldiskussion weil eine Person wenn man sie ein bisschen anders einsetzt Könnte auch zwei, drei Aufgaben mehr übernehmen?
[01:03:34] Ja, twenty-five hours.
[01:03:35] Jetzt springen wir da wieder hin!
[01:03:37] Also zur Geschichte nochmal der Twenty-Five Hours Hotels.
[01:03:40] Die wohnen im Jahr two-thausend.
[01:03:41] drei als Pondant zu normalen Kettenhotellerie von Kai Holmann Christoph Hoffmann Stefan Gerhardt und Adi Goldmann gegründet.
[01:03:48] mit Kai Holman habe ich daher auch ein Podcast darüber gemacht.
[01:03:51] ganz spannend wird immer noch richtig gut angehört und ab Mitte zwanzig übernimmt Aqua nach und nach alle Anteile von twenty five
[01:04:00] hours.
[01:04:01] Dein Einstieg, den hatten wir jetzt schon mit dem guten Patrick.
[01:04:07] Customer Journey zum Beispiel war ein Ziel für die zwei Häuser Altershafenamt und Hafencity in Hamburg.
[01:04:14] da hast du gearbeitet Und diese Customer Journey.
[01:04:18] wurde das erreicht?
[01:04:19] Die Optimierung?
[01:04:20] und wenn ja welches waren die Schritte bis dahin?
[01:04:23] Ja also erst mal bin ich natürlich zu einer Zeit gestartet bei Twenty-Five, wie es kaum besser hätte laufen können.
[01:04:31] Also ich hatte das Momentum schon bei mir weil die Hotellerie hat gerade eben erst wieder geöffnet.
[01:04:36] Du die Zweiundzwanzig da ging's dann wieder?
[01:04:38] Genau
[01:04:38] wieder hoch also... Die Firmen haben wieder Geschäftsreisen unternommen Tagungsräume waren wieder gefragt die Menschen konnten sich auf jeden Fall wieder physisch treffen und Das war wirklich so ein Aufschwung.
[01:04:55] und genau in dem Moment habe ich angefangen.
[01:04:58] Diese ganze schwierige Zeit mit den Lockdowns, Hygienemaßnahmen
[01:05:01] usw.,
[01:05:02] die habe ich ja Gott sei Dank skippen können.
[01:05:03] Gut da war ich dann bei Starbucks oder was jetzt auch nicht ganz so toll mit diesen ganzen Hygiene Vorschriften aber das hab' ich jetzt alles bei Twenty Five skippem können.
[01:05:13] Ich konnte quasi den Sales Bereich, das war ja wirklich so eine Nullstunde also wieder komplett neu aufbauen.
[01:05:21] Als Junior Sales und Marketing Manager angefangen, also Marketing war damals dann auch noch komplett bei mir drin Und ich habe diesen Sales Shop eigentlich so interpretiert dass ich alles dafür geben muss um twenty five hours sichtbar zu machen.
[01:05:37] Und ich habe das so gemacht, ich bin wirklich zu jedem Networking-Event hier in Hamburg hingerannt.
[01:05:42] Weil ein Hotel am Ende braucht nur Sichtbarkeit!
[01:05:45] Ich muss es nicht erklären – das sage auch immer wenn ich auf meine LinkedIn in Anführungsstrichen Karriere angesprochen werde Es reicht einen Hotel sichtbar zu machen weil jeder weiß was in einem Hotel was man da machen kann.
[01:05:57] Man kann da essen trinken schlafen tagen und Wenn ich mich sichtbarmach auf LinkedIn oder bei Networking Events dann ist es gleichzeitig auch unser Hotel Und jede Branche braucht irgendwann ein Hotel oder einen sei es ein Geschäftsessen-Tisch in unserem Nenio, im Restaurant Heimat.
[01:06:15] Oder ein Tagungsraum, ein Zimmer.
[01:06:17] und das war wirklich mein Ziel, dass ich mich sichtbar mache und in dem Zuge dann auch die Spendifive Hours Hotels sichtbaren mache.
[01:06:24] Ich habe da die ersten zweieinhalb Jahre unglaublich viel Gas gegeben und hab gemerkt okay nur weil ich jetzt einmal auf einem Networking event war heißt das nicht, dass direkt ständig Anfragen reinkommen.
[01:06:33] Das ist ein Marathon.
[01:06:36] Ehrnze konnte ich dann zwei Jahre später sehen, also diese Einfahren.
[01:06:40] Das was ich da gesehen habe, konnte ich erst einfahren und das hat für meine Begriffe unglaublich gut funktioniert und wir haben ja richtig coole Sachen entwickelt!
[01:06:51] Also wir haben in dem Jahr zum ersten Mal seit Corona wieder Abgehalten mit achthundert geladenen Gästen, Friends Day bedeutet nicht nur unsere Kunden wurden eingeladen sondern auch unsere Partner und Lieferanten.
[01:07:04] Wir haben eine riesengroße Party gefeiert so als juhu Corona ist zu Ende Lockdowns sind vorbei wir dürfen uns endlich wieder treffen und haben dann eine große Party gefeit und in dem Zuge Hat jeder Kunde dann auch unser Hotel noch mal erlebt, hat ein tolles Momentum da gehabt.
[01:07:21] Und diesen Friendsday haben wir jährlich wiederholt und der wird immer besser!
[01:07:24] Und jetzt am fünften Elften ist er glaube ich zum sechsten Mal wieder...
[01:07:27] Ich bin auch immer eingeladen.
[01:07:28] Du bist
[01:07:28] auch immer eingeladen?
[01:07:29] Ich schaff's immer leider nicht.
[01:07:30] das kollidiert jetzt auch wieder mit einem Hotelcamp.
[01:07:35] Das ist wirklich schade weil das verkörpert einfach diesen twenty-five hours Gedanken dass man dass jeder willkommen ist, also das wir wirklich die Leute zusammenbringen.
[01:07:46] Dass wir nicht nur uns auf die Fahne schreiben Wir sind ein Neighborhood Hotel Brand Sondern dass wir auch unsere Nachbarschaft einladen und was für eine Nachbarschacht tun.
[01:07:56] Das hat mich so unglaublich begeistert Und mir hat es so viel Spaß gemacht weil ich auch soviel Freiraum bekommen habe.
[01:08:03] Ich bin schon ein kreativer flexibler Mensch.
[01:08:06] Wenn man mir den freiraum gibt dann weiss ich den auch zu nutzen und weiß auch, den nicht zu auszunutzen.
[01:08:13] Das ist übrigens... also ich konntest du dazu später noch.
[01:08:16] aber das ist wir haben so viele Parallelen.
[01:08:17] genau das habe ich auch immer gesagt.
[01:08:20] Ich hab dann auch bei rotejde in fünfzehn Jahre unter Wolfgang gearbeitet und genau das gleiche habe ich Auch immer gesagt dass sich das Nicht-Ausnutze für mich sondern halt wie die Firma Und deshalb ist es bei uns das so wie's jetzt is mit rote jde.
[01:08:34] Deshalb stehts aus gut da Wolfgang, mein Hintergrund.
[01:08:38] Ich dann vorne raus und fahre ich das auch immer genau wie du.
[01:08:42] Deshalb muss ich da jetzt sofort einspringen weil ich das genauso immer erzähle und es ist auch so.
[01:08:49] Das kann ja auch nicht jeder was wir da so veranstalten und so hat auch nicht wieder Bock drauf gemacht.
[01:08:56] Definitiv und am Ende Freiraum hinterher müssen natürlich die Zahlen auch stimmen, also man wird natürlich auch an dem Umsatz gemessen was jetzt meine Corporates oder meine Firmenkunden oder ich in meinem Verantwortungsbereich zahltechnisch liefere.
[01:09:12] darum geht es natürlich dann am ende auch und die haben ich kann sie so sagen ohne irgendwelche Interner zu verraten.
[01:09:18] die haben immer gestimmt Und dementsprechend war der Weg, den Patrick da mit mir eingeschlagen hat.
[01:09:22] Definitiv für beide Seiten noch der Richtige!
[01:09:24] Ich konnte mich persönlich unglaublich weiterentwickeln, fachlich weiter entwickeln und wenn ich besser werde in meinen Job profitiert ja auch das Hotel... ...und diese Denkweise ist in den beiden Twenty Five Hours an der Hamburger Hafensteam auf jeden Fall sehr verinnerlicht.
[01:09:41] Jetzt lass uns doch nochmal recht mit dem Punkt jetzt rausgenommen habe, Customer Journey wie die sich entwickelt hat
[01:09:48] Die Kundenreise?
[01:09:49] Ja.
[01:09:50] Wie meinst du
[01:09:51] das jetzt?
[01:09:51] Also stand ja bei dir drin oder hast du mir geschickt, enge zusammen mit Marketing Operations zur Optimierung der Customer Journey.
[01:09:58] und da wir alle über diese Kundenreisen ständig sprechen ist natürlich interessant, wenn ich weiß, wann das gut funktioniert, was war dafür von Nöten?
[01:10:08] Ich habe die Customer Journey, so die Kundenreisere auf Neudeutsch immer so interpretiert Wenn ich mit meinen Ansprechpartnern spreche reden wie auch von Kunden Sobald die im Hotel sind.
[01:10:20] vom Kunden werden sie zu gästen bei uns und von Gästen Im Idealfall.
[01:10:26] wenn wir dann operativ performen werden Sie zu Fans Beziehungsweise Stammkunden und kommen immer wieder.
[01:10:34] Und das haben wir in den vier Jahren auf jeden Fall im Geschäftsbereich auch im Ledger Bereich definitiv geschafft weil Wir einfach alle zusammen gearbeitet haben.
[01:10:45] In der Hotellerie hat man ja ganz oft diese Sido denken administrativer gegen operative sales gegen marketing oder Küche ist der beste freund vom käler auch immer.
[01:10:58] also diese silo denken haben wir komplett aufgebrochen und haben quasi alle abteilung für ein endergebnis motiviert.
[01:11:06] es geht nicht darum, dass die operative denkt herr basti der sales manager sitzt ja nur bei uns und trinkt kaffee.
[01:11:13] das ist das was sie sehen.
[01:11:15] aber wir haben wir sind so viel in den austausch gegangen mit der operativen und haben gesagt ja ich trinke grad Kaffee aber nicht mit meinen Freunden, sondern natürlich sollen die Kunden auch das Gefühl haben dass es meine Freunde sind.
[01:11:26] Aber da sind alles Geschäftspartner und die kommen dann irgendwann mit ihren Mitarbeitenden zu uns ins Restaurant.
[01:11:32] also was der Hintergrund ist von diesen ganzen Networking-Events, von diesem ganzen Kaffeedrinken, vom ganzen Landstates usw.
[01:11:40] Und das haben wir richtig gut geschafft weil sobald die Menschen ein Verständnis dafür haben sehen sie das auch ganz anders.
[01:11:46] Auch Sales & Marketing, natürlich war ich mich meiner Kollegin Sophie, die jetzt übrigens meine Nachfolgerin ist.
[01:11:52] Nicht immer einig aber wir haben immer das Gesamtergebnis gesehen und wir haben nicht gesagt hey das ist dein Bereich, dass es mein Bereich!
[01:11:59] Und so hat sich das wirklich durchs ganze Hotel gezogen und das muss man wirklich sagen auch wenn ich den jetzt schon des öfteren erwähnt habe... Das ist auch ein Verdienst von Patrick weil Das ist auch eine Floskel, aber der Fisch fängt vom Kopf an zu stinken.
[01:12:15] So ist es nun mal positiv
[01:12:17] und negativ.
[01:12:17] Genau!
[01:12:18] Und wenn die Position des General Managers nicht gut besetzt ist dann zieht sich das durchs ganze Hotel und wenn sie gut besetzt ist, dann zieht sich das auch durchs Ganze Hotel.
[01:12:28] und so ist es bei uns auch bezüglich der Customer Journey, die du gerade angesprochen hast dass sie so gut funktioniert hat.
[01:12:35] Kurz bevor du da eingetreten bist wurde dir vier Tage Arbeitswoche verbindlich eingeführt.
[01:12:41] Die Mitarbeiter können zwischen vier Tagen und der klassischen fünf Tage Woche wählen, hast du da einen Einblick wie das genutzt wird?
[01:12:49] Ja, also ich glaube die meisten entscheiden sich für die vier Tage Woche.
[01:12:52] Ich glaub ein zwei Personen.
[01:12:53] unser technischer Leiter der hat glaube ich die fünf Tage Woche gemacht weil es vom Arbeitsweg ein bisschen günstiger für ihn war.
[01:13:01] ansonsten vier Tage woche bedeutet bei twenty five hour thirty-six stundenwoche.
[01:13:05] Also die tage sind auf neun Stunden arbeitszeit plus fünf vierzehn Minuten pause reglementiert.
[01:13:11] in der operativen sind die tag da natürlich ziemlich lang muss man wollen Aber hat auch einen zusätzlich freien Tag, gerade je nachdem wo man in Hamburg wohnt.
[01:13:20] Wenn man nicht direkt um die Ecke wohnt sind es auch einmal Hinfahrt und einmal Rückfahrt erübrigt sich dann.
[01:13:27] Bei mir im Sales war es manchmal ein bisschen verschwommelnder Und es war mehr Vertrauensarbeitszeit weil es gab Tage da War nach sechs Stunden nichts mehr zu tun.
[01:13:37] Dann gab's aber Tage da war ich bei Abendveranstaltung bis tiefe in die Nacht hinein mit drin und habe vierzehn Stunden natürlich nicht offiziell aber schon gearbeitet Und deshalb war es ein bisschen verschwommener, aber schon habe ich auch vier Tage gearbeitet und Freitags war meistens mein freier Tag.
[01:13:54] Weil Freitag ist auch bei meinem BitoB Bereich der Freitageunternehmen ja auch manchmal so ein bisschen auf Sparflamme und da hat sich für mich strategisch am besten angefühlt den Freitagnach frei zu machen als wenn ich jetzt mitten in einer Woche Dienstag oder Mittwoch wo dann noch viele Themen auf dem Tisch sind freimache.
[01:14:10] Fand ich super cool!
[01:14:12] unglaublicher Mehrwert den TWENTYFIVE HOURS dafür die Mitarbeiter geschaffen hat und gerade in der Personalfindung, es ist ja die Branche schreit ja nach Jobs eigentlich.
[01:14:23] Also das ist nicht so dass jeder da arbeiten in einer Hotellerie arbeiten will.
[01:14:27] Das ist auf jeden Fall ein Benefit was sich rumgesprochen hat und das auch einen großen Mehrwert haben.
[01:14:31] Wobei allgemein wird schon, das habe ich ein paar mal davon gesprochen wenn die internen Umfragen gemacht haben in anderen Hotelketten, zwanzig Prozent wollen das ungefähr diese vier Tage Woche.
[01:14:42] Nichts belastbare, keine belastbarer Zarbe.
[01:14:44] Das habe ich öfter gehört.
[01:14:45] so und das heißt halt du musst es mit anbieten.
[01:14:49] Schlicht und weg wenn's möglich ist und hier ist ein Benefit der von vornherein da ist und bei anderen Hotels und Hotelketten musst du es möglichst mitanbieten, die Teilzeit
[01:15:00] usw.,
[01:15:00] dass du dann möchtest die ganze Range hast damit jeder so sein Sein Ding findet.
[01:15:06] Ja, wobei also teilt das etwas anderes?
[01:15:08] Wir haben ja eine vier Tage Woche bei voller Bezahlung.
[01:15:10] Ich meine aber als Alternative, dass du diese Alternativen hast, die möglichst alles anbietest wenn es denn geht.
[01:15:17] Ja gut bei diesen Umfragen ist es halt so.
[01:15:18] man kann ja nichts vermissen was man nicht kennt.
[01:15:20] Wenn man noch nie nach vier Tagen Woche gearbeitet hat dann würde ich vielleicht auch sagen ja gut Dann halt vielleicht nicht.
[01:15:25] Vielleicht kommt so die zwanzig Prozent zustande wenn man einmal mal in der Vier Tage Woche geararbeitet hat Dann muss schon wirklich was passieren, um diesen Benefit zu verlassen.
[01:15:36] Aber ich habe ihn ja auch verlassen.
[01:15:37] also in meinem neuen Job arbeite ich auf dem Tag.
[01:15:39] Siehst du?
[01:15:39] Toll!
[01:15:40] Super Argument.
[01:15:43] Vor fünf Monaten gab die nach eigenen Angaben Deutschlands bekannte Celine Influencerin Celine Flores Willers etwas bekannt?
[01:15:52] Vor fünf Monaten?
[01:15:53] Mein Gott den Corporal Influenzer auch wie hier?
[01:15:56] Ja Ja, der sitzt ja vor dir.
[01:15:59] So ging es auch los dass hier ein Influencer vor mir sitzt.
[01:16:03] Erzähl mal über den Wettbewerb und wie so der Ablauf dieses Awards war.
[01:16:10] Genau also es wurde der Corporate Influencer auf die Hier mittlerweile zum zweiten Mal gesucht.
[01:16:16] in sechs Kategorien.
[01:16:18] in der Corporate Influencer, oft wie hier Kategorie habe ich dann tatsächlich gewonnen.
[01:16:25] Wie läuft das ab?
[01:16:25] Also man bewirbt sich oder man wird vorgeschlagen... Ich nehme die Dinge immer gerne selbst in die Hand und warte nicht darauf dass mich da irgendjemand vorschlägt sondern ich hab mich da selber beworben mit drei LinkedIn-Beiträgen und mit einem Motivationsschreiben Und dann wurden aus ich glaube über fünfhundert Bewerbungen In jeder kategorie die besten zehn raus gesucht und die wurden dann quasi bei LinkedIn veröffentlicht und sollten ihre Community dazu animieren, für jemanden zu voten.
[01:16:56] Also ich war dann daneben neun anderen in meiner Kategorie nominiert und habe dann versucht alle Menschen zu akquirieren für mich zu votten.
[01:17:06] Und die besten fünf also mit den meisten Stimmen wurden dann nach Köln eingeladen und da wurden die besten drei noch mal gekürt Und ich habe meine Community überzeugt.
[01:17:17] Also, ich bin unter die letzten fünf gekommen und hab dann die Einladung nach Köln bekommen.
[01:17:21] Hab dann im schönen Train-E-Five-Hours Hotel El De Cirque.
[01:17:23] Die Schleichwerbung hier noch übernachtet.
[01:17:26] Ich bin mit meinem Kollegen Jeremy aus der Marketingabteilung dorthin und er hat das ein bisschen bildtechnisch begleitet Und dann war das wirklich so aufgebaut wie eine Oscar-Verleihung.
[01:17:39] Also da gab es auch die ersten drei Plätze, die haben alle einen Pokal bekommen und da war dann so ne Riesen-Mleinwand aufgebaut wo dann von der Celine Flores immer gesagt wurde unser Corporate Influencer of the Year und dann wurden verschiedene Bilder ein Würfel eingeblendet und irgendwann wurde ein Standbild gesetzt und dann war dann das Foto von der jeweiligen Person Als meine Kategorie dran gekommen ist.
[01:18:04] Also das war wirklich so.
[01:18:05] die letzte Kategorie, wenn man es auf die Oscar Nominierung oder Verleihung bezieht.
[01:18:10] Das waren wirklich die Hauptdarstellerinnen und Hauptdarstellern.
[01:18:13] Es schon, muss ich sagen, war echt ein cooler, cooler Abend.
[01:18:16] Das haben sie richtig gut inszeniert.
[01:18:17] also man hat sich danach wirklich geführt als wenn man einmal in Hollywood war Und dann ja war der dritte Platz Der zweite Platz war auch nicht, auch ich nicht.
[01:18:28] Dann habe ich gedacht okay dann bin ich halt Viertausendfünfter geworden und Jerry meinte auch so boah jetzt sind wir ja extra hingefahren und jetzt passiert hier noch nichtmals was?
[01:18:38] Und ich hab ihm eigentlich am Anfang gesagt so ja ich glaube wenn ich da jetzt unter die letzten fünf komme dann habe ich ganz gute Chancen weil das ist eine unabhängige Jury.
[01:18:46] Das ist eine Unabhängigen Jury die das entscheidet.
[01:18:48] wer da jetzt Platz eins zwei und drei bekommt
[01:18:52] Das ist unter anderem Philipp Westermayer.
[01:18:53] Ja,
[01:18:54] Philipp Westermeyer genau von der OMR.
[01:18:56] Den geben wir natürlich Emma die Spiegel Bestseller-Autoren jetzt auch einen Podcast noch mal gelauncht hat also wirklich Menschen vom Fach und Redakteur vom Handelsblatt also wirklich er war schon Fachexpertise dabei.
[01:19:08] ja und auf einmal war dann Platz eins und mein Foto wurde da angezeigt.
[01:19:13] und ja dann würde ich nach vorne gebeten dann durfte sich ein bisschen was sagen habe aber leider nichts raus bekommen weil Das war auch sehr emotional für mich, weil ich gerade zum zweiten Mal Papa geworden bin.
[01:19:27] Unser Sohn war damals glaube ich drei Wochen alt.
[01:19:30] Meine Frau musste alleine mit den beiden Kindern zu Hause verweilen, weil Ich sie überredet habe dorthin fahren zu dürfen und Sie meinte dann ja ich lasse dich da auf jeden Fall hin aber da musst du
[01:19:42] auch gewinnen.
[01:19:44] Dann hab' ich auch gewonnen.
[01:19:46] Ja, das war ein cooler Abend und ich muss auch sagen... Ein bisschen stolz bin ich da schon drauf weil hinter Linkt entsteckt natürlich auch schon Arbeit die ich neben meiner Hauptarbeit gemacht habe.
[01:19:57] Und dieser Preis hat mir dann doch auch schon die eine oder andere Tür geöffnet.
[01:20:04] Du hast dich ja auch gegen starke Wettbewerber durchgesetzt wie Sebastian Förster vom Konsum, Güter- und Klebstoff Riesenhenkel?
[01:20:12] Oder Florian Schittig Ich hoffe, ihr habt das richtig ausgeschwunden vom deutschen Heiners-Utternehmen Bräuninger für Luxus Fashion und Beauty & Lifestyle Produkte.
[01:20:21] Da hast du dich durchgesetzt.
[01:20:22] was ich damit sagen möchte dass die Hotellerie stets sich ja immer nicht so gut da.
[01:20:27] aber das ist jetzt ein Ergebnis.
[01:20:29] Ja, das war jetzt bei LinkedIn Aber dann muss man auch entsprechend irgendwie... Du hast es geschafft unter die besten fünf zu kommen, ne?
[01:20:37] So war das!
[01:20:37] Da musst
[01:20:39] du ja auch etwas hinterstecken.
[01:20:40] Also muss die Hotelerie auch Das finde ich schon bemerkenswert.
[01:20:48] und dass man dann von dieser hochwertigen Jury auch noch ausgewählt wird, spricht ja auf natürlich für dich aber auch für unsere Branche.
[01:20:55] Vorall definitiv!
[01:20:56] Und ich finde unsere Brange sollte sich auch auf linken gar nicht verstecken weil das ist eine ganz tolle Plattform gerade in der Hotellerie sich sichtbar zu machen, weil Hotels sind keine erklärungsbedürftigen Produkte.
[01:21:07] Man hat da im BtoB Bereich, wenn man es aus der Sales-Perspektive jetzt nochmal betrachtet unglaublich viele Möglichkeiten die richtigen Entscheider anzusprechen oder zumindest sich sichtbar zu machen und somit auch das Hotel.
[01:21:19] Und das ist keine Nische weil jeder der da ist er braucht irgendwie entweder ein btb Bereich irgendwann mal ein hotel oder aber auch in btc Bereich.
[01:21:26] also Es muss ja man muss Ja gar nicht Die Leute die meine postings lesen Wenn Sie jetzt nicht irgendwie den Tagungsraum brauchen, sondern wollen einfach einen schönen Städtetrip machen hier in Hamburg.
[01:21:36] Dann haben die ja auch twenty five hours mit mir verknüpft und sehen das!
[01:21:40] Das ist natürlich dann wieder die andere Kehrseite.
[01:21:43] Das kann man natürlich nicht hundertprozentig tracken.
[01:21:46] Also wie viele jetzt durch mich inspiriert wurden, zu buchen.
[01:21:51] Aber da sichtbar zu sein... Ich bin ein großer Verfechter und ich würde auch immer die Fahne für die Hotellerie hochhalten sich da wirklich präsenter zu zeigen Und man muss ja nicht immer Corporate Influencer auf der Hier werden um erfolgreich zu sein sondern es reicht einfach mal anzufangen
[01:22:08] Kannst ja auch sehen, wie wir das aufgebaut haben.
[01:22:10] Nicht dass ich es aufgebaut habe jetzt insgesamt zwanzigtausend Follower über die drei Kanäle.
[01:22:15] Das ist ja auch welcher auch viel darauf angesprochen ist.
[01:22:17] entsprechend dann auch was Positives für die Hotellerie und manche andere machen sie auch richtig gut.
[01:22:24] Jetzt geht's ab dem ersten Oktober.
[01:22:27] da wollen wir auch kurz drüber sprechen Auch wenn wir da schon unseren.
[01:22:31] Deshalb die schlaue Einführung, dass der zweite der Erste uns sowieso ist.
[01:22:35] Da haben wir ja schon in unserem Speed Podcast drüber gesprochen, das du jetzt ab ersten Oktober bei Hollidoo anfängst.
[01:22:42] Erzähl kurz was du da machst und was die machen!
[01:22:44] Und dann habe ich noch eine Frage für dich.
[01:22:46] Noch einer?
[01:22:47] Ja, genau!
[01:22:48] Ich fange am ersten Seten bei Hollidoo an.
[01:22:50] Letztendlich verlasse ich auch die Hotellerie und bleibe aber der Reisebranche tätig.
[01:22:56] Ich bin Teamleiter im Account & Sales Management.
[01:23:00] Bin für die Ostsee-Region verantwortlich.
[01:23:03] Hat zehn Leute im Team Und ich habe noch nicht angefangen, deshalb kann ich auch noch gar nicht so viel dazu sagen.
[01:23:09] Aber letztendlich was macht Hollidoo?
[01:23:11] Letztendlich ist es eine Buchungsplattform wo man Ferienwohnungen mit buchen kann im europäischen Markt expandieren aber sehr schnell und sehr stark.
[01:23:23] Das andere Geschäftsmodell ist das Hollido ein PMS entworfen hat welches Ferien-Wohnungsbesitzer oder Hodes dabei unterstützt einen komplettes Paket zu haben, um ihre Ferienwohnungen zum Beispiel auf den ganzen OTA vernünftig zu platzieren.
[01:23:42] Aber einfach eine unglaublich große Hilfe ist einem Host dabei zu unterstützen ein Ferien-Wohnung auch profitabel zu machen.
[01:23:51] und da bringe ich dann mein Hotelerie Wissen mit ein.
[01:23:54] Ich finde es aber unglaublich spannend diese Travel in die Travel Tech Industrie zu Zwitschern, weil ich glaube da gibt es ganz viele Synergien.
[01:24:03] Ich glaub wir als Hoteliers können auch ganz viel von den Ferienwohnungsbesitzern, Ferien-Wohnungsmarkt lernen und umgekehrt natürlich auch.
[01:24:12] Und ich bin super gespannt auf die Aufgabe!
[01:24:14] Ich freue mich da unglaublich drüber.
[01:24:16] Ich kann nur sagen dass der Bewerbungsprozess mit Abstand der Professionellste war, den ich jemals absolviert habe... Ja, weil
[01:24:23] du nicht in Dubrovnik warst?
[01:24:24] Weil ja, ich glaube wenn ich in Dubravnik gewesen wäre.. Ob ich dann angefangen werden dürfen.
[01:24:32] Also wirklich ganz cool, ich freue mich da unglaublich drauf und vielleicht habe ich ja irgendwann nochmal die Möglichkeit wenn ich dann auch richtig gestartet habe davon ein bisschen mehr zu erzählen.
[01:24:40] Auf jeden Fall!
[01:24:40] Und was ich noch dazu sagen wollte das haben wir auch in dem anderen Podcast erwähnt Das hatte jetzt gar nichts mit TWENTYFALF auszutun sondern hat private Gründe dass du jetzt etwas anderes machen möchtest.
[01:24:52] Ja genau korrekt Ich hab dich schon gerade erwähnen ich bin leidenschaftlich gerne Papa von zwei kleinen Kindern.
[01:24:58] Hotel Sales ist nun mal sehr viel Präsenz, sehr viel Networking.
[01:25:01] Viel außer Haus und normaler Arbeitstag ist dann noch wirklich zehn Stunden nicht zu Hause.
[01:25:07] Und die in meinem neuen Geschäftsfeld kann ich die Position auch hybride ausüben.
[01:25:13] Also ich kann auch aus dem Home Office ausarbeiten.
[01:25:15] Das ist für meine jetzige private Situation das Beste.
[01:25:20] Da läuft übrigens meine Frau mit unserem kleinen Sohn am Campingwagen hier... Die sieben uns nicht.
[01:25:27] Am Wohnmobil, mein Gott!
[01:25:28] Jetzt sag ich schon wieder.
[01:25:29] Siss!
[01:25:30] Wollt ihr mal gucken ob du wirklich hier bist?
[01:25:32] Genau, genau.
[01:25:32] Sie kontrolliert mich.
[01:25:36] Zum Schluss haben wir noch einmal, weil wir jetzt bei diesem Punkt sind, mit Hotel für ihren Wohnung kommt noch eine Beraschungsfrage und zwar Katja Debour.
[01:25:50] Katja Debourg ist Young Talents Recruiting bei Dr.
[01:25:53] Edgar.
[01:25:54] Hallo lieber Sebastian, hier ist Katja!
[01:25:57] Ganz ganz spannend deine aktuelle berufliche Veränderung und daher meine Frage an dich.
[01:26:03] Bist du eher Team Hotel oder Team Ferienhaus?
[01:26:07] Ferienwohnungen wenn du Urlaub machst jetzt mit deinem Wechsel von twenty-five aus Hotels zu Hollywoodu?
[01:26:14] eine spannende Frage an Dich an dieser Stelle.
[01:26:17] Ganz liebe Grüße.
[01:26:19] Das finde ich auch und passt zum Schluss doch wunderbar.
[01:26:22] Ja, richtig stark!
[01:26:23] Also ich muss wirklich sagen... Ich war sonst immer Teamhotel.
[01:26:26] Ich muss jetzt tatsächlich wieder die Familien-Situation mitbringen weil wir haben gemerkt wenn man ein Hotelzimmer hat und ein Kind schläft im Hotelzimer ist der Tag für alle gelaufen.
[01:26:37] Man kann dann nichts mehr machen Weil man kein Rückzugtsort mehr hat.
[01:26:41] Dementsprechend kann man entweder sich ein sehr großes Hotelzimmers buchen Mit mehreren Zimmern gestehen, sprengt dann auch unser Reisebudget.
[01:26:52] Dementsprechend bin ich aktuell immer Team Ferienwohnung weil man dort einfach die Möglichkeit hat von einem dritten oder zweiten Schlafzimmer wo man die Kinder ins Bett legen kann und man selbst als Eltern noch ein bisschen Zeit hat ohne ganz leise zu sein und irgendwo im Dunkeln mit dem Handy eine Serie zu gucken.
[01:27:11] Dem entsprechend aktuell immer team ferienwohnung.
[01:27:15] Deshalb hast du da eure Angefangen.
[01:27:17] Und deshalb habe ich auch angefangen, genau!
[01:27:19] Ich wäre ja blöd wenn ich etwas anderes sage.
[01:27:21] Aber nee... Also ich muss wirklich ganz klar sagen Team Ferienwohnung.
[01:27:27] Vielen Dank liebe Katja und Sharif.
[01:27:29] auch nochmal herzlichen Dank hatte ich nicht gesagt.
[01:27:31] Patrick sowieso.
[01:27:33] Ja das sind eineinhalb Stunden selbst wenn ich die zwei drei Sachen die ich versenzt habe habt ihr gar nicht gehört.
[01:27:41] Das ist trotzdem ein richtig schöner langer Podcast.
[01:27:45] Ich hab noch keinen gehabt, der so viele verschiedene Sachen durchgezogen hat oder auch festgestellt hat dass das nichts für ihn ist und trotzdem daraus so viel gezogen hat.
[01:27:53] Bin total begeistert darüber also auch schon in der Vorschau wo ich das alles recherchiert habe Und es hat mir unfassbar viel Spaß gebracht und ich hab doch einiges mitgenommen, ich denke ihr auch drückt dir ganz fest die Daumen, lasst bei Holy Doom Dass da wieder neuer Schritt kommt, der dich weiterbringt an dem du Spaß hast.
[01:28:14] Und vielleicht, das ist ja doch auch mal, hab ich auch noch gelesen bei dir.
[01:28:19] Vielleicht wird es ja doch nochmal General Manager irgendwann in einem Hotel ...
[01:28:23] Ja oder meinen eigenen Campingplatz?
[01:28:26] Da sind wir dann wieder zu sagen!
[01:28:28] Oder wir machen ihn zusammen.
[01:28:29] Wir machen einen eigenen Campingsplatz genau und... Da habe ich
[01:28:32] jetzt ganz ehrlich, dass ist wirklich irgendwo Quatsch.
[01:28:34] aber da habe ich schon manchmal drüber nachgedacht.
[01:28:36] Das wäre cool.
[01:28:37] hier meine ihr Freundin macht schön Das Essen?
[01:28:43] Ja, also wir haben gerade wieder so einen Running Gags irgendwie.
[01:28:49] Das würde auch passen und wenn du da soweit bist dann sag noch mal Bescheid keine Ahnung.
[01:28:54] Definitiv!
[01:28:54] Also ein Campingplatz ob man dann General Manager sind oder Camping Platzbesitzer völlig egal.
[01:29:00] doch das ist so eine Sache.
[01:29:02] ich bocke drauf was machen wir zusammen?
[01:29:04] ganz lieben Dank lieber Basti.
[01:29:05] gerne habe ich auch Spaß gemacht.
[01:29:07] ja tatsächlich
[01:29:08] ja voll muss
[01:29:09] jetzt auch noch sagen
[01:29:10] Es hat mir auch wirklich sehr, sehr viel Spaß gemacht.
[01:29:13] Wir sind Szenar!
[01:29:14] Ja genau
[01:29:15] hier bei strahlendem Sonnenschein in bei Phipps Junior zu sitzen.
[01:29:19] Nein wirklich ohne Witz das hat mich ja super viel Spaß gemacht.
[01:29:21] Schön dass du mich hier in Volkstorf versucht
[01:29:23] hast.
[01:29:23] Vielen Dank und wir sagen Tschüss.
[01:29:40] Tschüss!