Deutschland: Höchstes Übernachtungsaufkommen in Europa
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Deutschland: Höchstes Übernachtungsaufkommen in Europa

05.03.2010 | Deutscher Tourismusverband e.V.

Fast 344 Millionen Übernachtungen in gewerblichen Betrieben (ohne Touristik-Camping und Privatunterkünfte) machen Deutschland zur Nummer eins in Europa. Diese Zahl präsentierte Reinhard Meyer, Präsident des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV), im Vorfeld der am 10. März 2010 startenden Internationalen Tourismus-Börse ITB Berlin 2010. Damit verzeichnet Deutschland im zweiten Jahr in Folge vor Spanien und Italien die meisten Übernachtungen in gewerblichen Betrieben in Europa

„Wir freuen uns, dass sich Deutschland trotz der Finanz- und Wirtschaftskrise auf dem internationalen Tourismusmarkt behauptet hat”, so Meyer. „Deutschland ist und bleibt das Reiseziel Nummer Eins der Deutschen. Die deutschen Destinationen konnten gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten von der stabilen und großen Inlandsnachfrage profitieren.” Meyer stützt sich dabei auf die Ergebnisse des „Sparkassen- Tourismusbarometers Deutschland 2009” des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV).

Das Sparkassen-Tourismusbarometer ist eine Positionsbestimmung des Deutschlandtourismus im nationalen und internationalen Vergleich. Danach dominiert in Deutschland die Binnennachfrage wie in keinem anderen europäischen Land. „Der Tourismus ist in allen Regionen Deutschlands ein großer Wirtschaftsfaktor, allerdings mit unterschiedlicher Gewichtung”, so Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis, Geschäftsführende Vorstandsmitglied des DSGV.

Während die europäischen Nachbarn — mit Ausnahme der Niederlande und Schweden — in 2009 Rückgänge bis in zweistelliger Höhe zu verkraften hatten, verzeichnet Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mit 343,6 Millionen Übernachtungen in gewerblichen Betrieben und 25,1 Millionen im Touristik-Camping nur einen minimalen Rückgang von 0,2 Prozent. Zusätzlich wurden in 2009 bundesweit 87,0 Millionen Übernachtungen in Privatunterkünften (unter 8 Betten) laut Angaben der dwif Consulting GmbH gezählt. Damit zählte Deutschland insgesamt fast eine halbe Milliarde Übernachtungen.

Alle Tourismussegmente — vom klassischen Urlaub über die Kurzreise bis hin zum Gesundheitstourismus — waren stark nachgefragt. Und trotz der Rückgänge im nationalen sowie internationalen Geschäftstourismus ist und bleibt Deutschland als Messestandort weiterhin weltweit führend.

Städte und Küstenregionen liegen im Trend
In 2009 konnten vor allem wieder die Städte sowie die Küstenländer an Nord- und Ostsee punkten. Die Metropolen Berlin und Hamburg hatten im letzten Jahr Zuwächse von plus 6,2 bzw. 6,0 Prozent in gewerblichen Betrieben und im Touristik-Camping. Zu den regionalen Gewinnerdestinationen zählten Mecklenburg-Vorpommern mit plus 3,3 Prozent sowie Schleswig-Holstein und Niedersachsen mit je plus 1,9 Prozent.

Deutschland zählt in Europa nicht nur zu den dynamischsten, sondern auch hinsichtlich des Marktvolumens zu den führenden Destinationen rund um das Thema „Urlaub an und auf Seen”. Dahingegen haben die deutschen Mittelgebirgsregionen deutliche Einbußen zu verzeichnen. Letztere blieben in den letzten neun Jahren unter ihrem Übernachtungsvolumen von 2000 (Minus 5,9 Prozent), während der Deutschlandtourismus in diesem Zeitraum insgesamt um 6,2 Prozent zulegte.

Allein im Übernachtungstourismus werden nach einer aktuellen Studie der dwif Consulting GmbH Umsätze in Höhe von 53 Milliarden Euro erzielt. Jeder Übernachtungsgast gibt im Durchschnitt 116,-- Euro am Tag aus. Die Brandbreite der Ausgaben in den Reiseregionen ist enorm. Die gewichteten Durchschnittwerte über alle Betriebstypen reichen von 73,50 Euro pro Kopf und Tag im Hunsrück bis 212,20 Euro in München.


Der DSGV
Der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) ist der Dachverband der Sparkassen-Finanzgruppe. Das sind 431 Sparkassen, acht Landesbank- Konzerne, zehn Landesbausparkassen, zwölf öffentliche Erstversicherergruppen und zahlreiche weitere Finanzdienstleistungsunternehmen. Das Sparkassen- Tourismusbarometer des DSGV gibt Aufschluss über die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus, analysiert die Tourismusentwicklung im Vergleich zu Mitbewerbern und entwickelt nützliche Vorschläge und Empfehlungen für die am Tourismus beteiligten Akteure.


Für nähere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Deutscher Tourismusverband e.V.
Nicole Habrich
Tel. 02 28 / 985 22 -14
habrich@deutschertourismusverband.de">habrich@deutschertourismusverband.de

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