Gesamtübernachtungen legen um zwei Prozent zu
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Gesamtübernachtungen legen um zwei Prozent zu

10.04.2010 | Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.
Frankfurt am Main, 09. April 2010 - Der Deutschland-Tourismus nimmt wieder Fahrt auf: Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg die Zahl der Übernachtungen im Februar 2010 um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Insgesamt wurden 21,2 Millionen Gästeübernachtungen gezählt
„Natürlich darf man den Basiseffekt nicht vergessen - 2009 gingen die Übernachtungen im Februar um rund vier Prozent zurück. Dennoch ist die aktuelle Februar-Bilanz sehr erfreulich, insbesondere weil auch der Incoming-Tourismus stark zulegen konnte“, ordnet Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) die Ergebnisse ein.

Die Übernachtungen der ausländischen Gäste legten im Februar 2010 um sechs Prozent auf 3,7 Millionen zu. Damit gleichen sie das Minus aus dem stark von der Wirtschaftskrise gezeichneten Februar 2009 mehr als aus und liegen auf dem hohen Niveau von Februar 2008. Im Inlandstourismus steigerten sich die Übernachtungszahlen nach vorläufigen Angaben um zwei Prozent auf insgesamt 17,4 Millionen und bleiben damit noch leicht hinter dem Ergebnis von Februar 2008 zurück.

Differenziert nach Betriebsarten registrierte die Hotellerie, die stark von Geschäftsreisenden abhängt, mit drei Prozent plus den größten Zuwachs in den verschiedenen Segmenten. Ferienhäuser und -unterkünfte hingegen legten nur um ein Prozent zu. „Der Geschäftsreisetourismus erholt sich langsam wieder - es wird 2010 ein holpriger Aufwärtstrend bleiben, aber die Talsohle ist durchschritten“, so Hedorfer.

Vorsichtig optimistisch für Geschäftsreisen ist auch die Mehrheit des Verbandes Deutsches Reisemanagement (VDR). Einer aktuellen Umfrage zufolge erwarten 53 Prozent der VDR-Mitglieder, dass noch in diesem Jahr in ihrem Unternehmen wieder mehr gereist wird. Zwar wird bei knapp 60 Prozent der Umfrage-Teilnehmer stärker auf die Reisekosten geachtet beziehungsweise günstiger gereist als vor dem Ausbruch der Wirtschaftskrise. Doch nur noch elf Prozent der Unternehmen streichen alle nicht unbedingt notwendigen Reisen.


Weitere Informationen:
Sonja Först
Referentin Presse-& Öffentlichkeitsarbeit
Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.
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