Der Frankenwald, das Vollweib:  Besoffene Jungfern, Bier aus Brüsten und die Kunigundenmaß
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Der Frankenwald, das Vollweib: Besoffene Jungfern, Bier aus Brüsten und die Kunigundenmaß

22.10.2010 | segara.de
Bier, das aus Brüsten fließt, Jungfern, die besoffen sind und eine Maßeinheit, die Kunigunde heißt – das alles gibt es im Frankenwald. Mitten im nordbayerischen Wanderparadies findet sich so manche kulinarische Kuriosität auf dem Teller und im Glas
Jungferkättl Weißenbrunn, Rechte Frankenwald Tourismus Service Center
Jungferkättl Weißenbrunn, Rechte Frankenwald Tourismus Service Center
Wer im Frankenwald unterwegs ist, der begibt sich auf eine spannende kulinarische Reise, denn hier wird die bodenständige, herzhafte Küche noch großgeschrieben. Besonders das Bier zählt zu den Grundnahrungsmitteln und darf bei fast keiner Mahlzeit fehlen. Weitere Informationen beim Frankenwald Tourismus Service Center unter 09261 6015-17 oder unter www.frankenwald-tourismus.de.

Ein besonderes Bier-Highlight für die Herren der Schöpfung findet sich in Weißenbrunn. Dort kommt der goldenen Gerstensaft an besonderen Feiertagen nicht aus dem Fass, sondern direkt aus dem Dorfbrunnen, genauer aus den Brüsten der steinernen Figur Jungferkättl. Und auch in der Lucas Cranach-Stadt Kronach trinkt man lieber ungewöhnlich: Passionierte Biertrinker haben das uralte Kunigundenmaß, das 1 1/8 Liter Bier entspricht, wieder ins Leben gerufen. Dies dürfte Bierliebhaber nicht nur um des Genusses Willen freuen, sondern auch der Geldbeutel wird beim Genießen der Kunigundenmaß geschont: die Spezialeinheit kostet nämlich mit fünf Euro genauso viel wie eine normale Maß. Wenn der Kellner nach all dem Bierkonsum dann zu „Besoffenen Jungfern“ rät, bedeutet das nicht, dass man zu tief ins Glas geschaut hat.

Vielmehr möchte er den Gast von einer fränkischen Spezialität überzeugen, die hier nach altem Rezept seit Jahrhunderten gebacken wird: Besoffene Jungfern, die es so nur im Frankenwald gibt, sind feine Teigküchlein, die in heißem Wein und mit Weinbeeren serviert werden und mittlerweile auch Einzug in die Gourmetküche gehalten haben. Traditionell vom Rezept und kurios vom Namen her ist auch das fränkische Schlamperkraut, das es jedes Jahr im Januar während der Aktion „Wie es Oma kochte und Opa mochte“ gibt.  Mit schlampig hat dies allerdings nichts zu tun. Der Name steht für feinste Hausmannskost, nämlich Sauerkraut, das man im Frankenwald mit Knöchla, dem fränkischen Eisbein, genießt.

NEU: Für Wanderer und Feinschmecker hat Frankenwald Tourismus pünktlich zur Herbstwandersaison eine neue Wanderbroschüre herausgebracht. Sie ist kostenfrei im Frankenwald Tourismus Service Center erhältlich. Die Broschüre beinhaltet 33 Tourenvorschläge innerhalb des über 4.000 Kilometer umfassenden Wegenetzes des Frankenwaldes sowie zahlreiche Einkehrtipps.

Info Frankenwald
Der Naturpark Frankenwald ist eine seit Jahrhunderten gewachsene Kulturlandschaft, die in starkem Maße von Forstwirtschaft, Flößerei, Holzverarbeitung, Bergbau, Eisenerzverarbeitung, Schieferabbau sowie Textil- und Porzellanproduktion geprägt wurde.

Der Frankenwald ist ein bis auf 794 Meter Höhe ansteigendes, waldreiches Mittelgebirge im nördlichen Bayern (Höchster Berg ist der Döbraberg). Das markierte Wanderwegenetz ist nahezu 4000 Kilometer lang. Das Bild des Frankenwaldes dominieren Fichten.

Naturparkfläche 102.250 Hektar
Einwohner ca. 139.000

Die größte Stadt im Gebiet des Frankenwaldes ist Hof mit ca. 50.000 Einwohnern, gefolgt von Kulmbach mit ca. 30.000 Einwohnern und Kronach mit ca. ca. 20.000 Einwohnern.

Hotels in Franken und im Frankenwald ab 28 Euro finden

Kontaktadresse:
Frankenwald Tourismus
Service Center
Adolf-Kolping-Straße 1
D-96317 Kronach

Telefon +49 (0) 9261 6015-17
mail@frankenwald-tourismus.de">mail@frankenwald-tourismus.de

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