Naturpark Frankenwald: Blöchla, Knöchla, Gänsla & Co - Winterküche im Frankenwald
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Naturpark Frankenwald: Blöchla, Knöchla, Gänsla & Co - Winterküche im Frankenwald

25.10.2011 | segara.de
Was verbirgt sich wohl hinter dem Blöchla, dem Gänsla, dem Schwellenhupfer und dem Knöchla? Die kulinarische Antwort gibt’s im Frankenwald, denn hier ist die Winterküche alles andere als gewöhnlich.Ausgefallene kulinarische Spezialitäten heizen Urlaubern im Naturpark in der kalten Jahreszeit ein
Herbstlandschaft im Frankenwald, alle Bilder Frankenwald Tourismus
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Die Bratwurst - der Klassiker im Frankenwald
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Panoramablick auf die Berge Lauensteins
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Blöchla, Seelenspitzen, Blaue Zipfel, Schwellenhupfer mit Knöchla oder Gänsla und Lebkuchenbier: Die kulinarischen Köstlichkeiten, die zur Winterzeit im Frankenwald auf den Tisch kommen, sind alles andere als gewöhnlich. Urlauber, die im nordbayerischen Wintersportparadies Schneeschuhlaufen, Wandern oder Langlaufen, genießen somit nicht nur die Natur, sondern gleichzeitig die bodenständige regionale Küche.

Diese basiert auf Rezepten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden und teilweise viele hundert Jahre alt sind. In zahlreichen Wirtshäusern werden traditionelle Spezialitäten angeboten, die so nur im Naturpark zubereitet werden. Weitere Informationen gibt es beim Frankenwald Tourismus Service Center unter der Telefonnummer 09261-6015-17 oder unter www.frankenwald-tourismus.de.

Das Blöchla ist eine fränkische Besonderheit, die nur an Festtagen und somit auch an Weihnachten in Handarbeit gefertigt wird. Das röhrenförmige Aussehen des Schmalzgebäcks erinnert an die Baumstämme, die die Flößer über Jahrhunderte vom Frankenwald aus bis nach Rotterdam geflößt haben. In die Rührschüssel kommen Eier, Rahm, Mehl und Butter; der fertige und in Stücke geschnittene Teig wird dann um ein „Blöchlaeisen“ gewickelt, um beim Ausbaden im heißen Fett die typische Röhren- oder Baumstammform zu erreichen. Genauso kalorienreich und köstlich sind die Seelenspitzen – kleine Zöpfe aus feinem Blätterteig – deren Rezeptur bis ins Mittelalter reicht.

Für echte Männer gibt es im Naturpark und speziell in der mittelalterlichen Stadt Kronach die Blauen Zipfel. Dahinter verstecken sich Fränkische Bratwürste, die aber nicht in der Pfanne brutzeln, sondern in einem Wein-Essigsud mit Zwiebeln köcheln. Wer in der Winter- und Weihnachtszeit auf Tradition setzt, der sollte in den Wirtshäusern im Frankenwald echte Schwellenhupfer ordern. So werden die fränkischen Klöße genannt, die im Gegensatz zu Kloßsorten anderer Regionen nicht zerfließen, sondern prall und fest sind. Was dem Chinesen der Reis und dem Franzosen das Baguette, das ist dem Frankenwäldler sein Kloß. Und diesen genießt er in der kalten Jahreszeit am liebsten mit Sauerkraut und einem knusprigen Gänsebraten, dem Gänsla oder einer Haxe, dem sogenannten Knöchla.

Das Gänsla wird im Naturpark heute noch so zubereitet wie vor Hunderten von Jahren, nämlich mit Beifuß und Majoran gewürzt und mit Zwiebeln angebraten. Da der Frankenwald auch die Region des goldenen Gerstensaftes ist – nirgendwo auf der Welt ist die Brauereidichte so hoch wie in Oberfranken – werden traditionelle Gerichte häufig mit Bier verfeinert. So auch das Knöchla, das mit dem kühlen Blonden übergossen wird, während es im Ofen vor sich hin brutzelt. Wer den Gerstensaft auch im Glas mag, der probiert das Lebkuchenbier im Bayerischen Brauereimuseum in Kulmbach, das dort jedes Jahr zur Adventszeit den Besuchern eingeschenkt wird. Es enthält 5,5 Prozent Alkohol und eine Stammwürze von 12,7 Prozent. Seinen Lebkuchengeschmack erhält das Bier durch die Zugabe von Rauchmalz.

Über den Frankenwald  im Lexikon lesen


Kontaktadresse:
Frankenwald Tourismus
Service Center
Adolf-Kolping-Str. 1
D-96317 Kronach

Telefon +49 (0) 9261 – 6015 17
mail@frankenwald-tourismus.de">mail@frankenwald-tourismus.de

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