Grüner Urlaub liegt im Trend
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Grüner Urlaub liegt im Trend

04.09.2012 | TUI Deutschland GmbH
Ökobilanz Sommer 2012: Zahl der TUI Urlauber in Hotels mit Umweltsiegel um 30 Prozent gestiegen – 15 bis 20 Prozent der Gäste von Dorfhotel und Iberotel zahlen freiwillig eine Klimaspende – Energiesparen im Wert von 130.000 Bäumen – Klima-Spartipps für Urlauber und Verbraucher
Die Iberotels in Deutschland wie beispielsweise das Iberotel Fleesensee ermöglichen seit diesem Jahr einen komplett klimaneutralen Urlaub. Überdies zahlen bis zu 20 Prozent der Gäste eine freiwillige Klimaspende  / Bildquelle: TUI Deutschland
Die Iberotels in Deutschland wie beispielsweise das Iberotel Fleesensee ermöglichen seit diesem Jahr einen komplett klimaneutralen Urlaub. Überdies zahlen bis zu 20 Prozent der Gäste eine freiwillige Klimaspende / Bildquelle: TUI Deutschland
Straßenlaternen mit LEDs, Strom aus erneuerbaren Energien und Klima-Unterricht bei der Kinderbetreuung sind die ersten Zeichen für den Wandel: Die Nordseeinsel Juist möchte weltweit Vorbild sein und bis zum Jahr 2030 das erste klimaneutrale Urlaubsziel der Welt werden.

Biogas, Windkraft und Erdwärme sollen dazu beitragen, den CO2-Ausstoß der ostfriesischen Insel zu senken. Ähnliche Ziele verfolgen auch die Tourismusmanager auf Pellworm, wo bis zum Jahr 2020 der Energiebedarf komplett aus erneuerbaren Energien gedeckt werden soll. Pellworm und Juist sind indes nur zwei Beispiele für den Trend zum nachhaltigen Tourismus.

„Ein Kurs, der von den Urlaubern honoriert wird“, bestätigt Michael Franke, Chef der TUI Hotelmarken Dorfhotel und Iberotel. „In unseren deutschen Hotels zahlen dank umfangreicher Aufklärungsarbeit bereits 15 bis 20 Prozent der Urlauber eine freiwillige Klimaspende, um den CO2-Verbrauch während ihres Aufenthalts zu kompensieren und ihren Teil zum Klimaschutz beizutragen.“ Pro Tag und Zimmer soll ein Euro gespendet werden, so die Empfehlung.

Ziel: 30 Prozent weniger Energie
Mit ihrer Spende ergänzen die Gäste das umfangreiche Klima-Engagement der Hotels, denn kompensiert wird jede Übernachtung zu 100 Prozent, auch unabhängig von einer Spende. Franke: „Als erste Anbieter ermöglichen wir so seit diesem Jahr einen komplett klimaneutralen Urlaub. Unsere Vorgabe lautet: vermeiden, reduzieren oder kompensieren.“

Sprich: Der Hotelbetreiber investiert in Umweltschutz- und Klimaprojekte, um die Belastungen aus den Treibhausgasen auszugleichen. Die Gelder fließen – genau wie die freiwilligen Spenden der Gäste – an die Schweizer Stiftung MyClimate, die weltweit Projekte initiiert. Dazu zählt beispielsweise eine Anlage mit Windkrafträdern in der Türkei.

„Allerdings ist die Kompensation der CO2-Belastung nur die drittbeste Lösung. Priorität hat für uns, den Energieverbrauch durch LED-Lampen und Energiesparschalter zu senken oder Ökostrom einzusetzen“, ergänzt Franke. Ziel sei es, den CO2-Ausstoß innerhalb von fünf Jahren um 30 Prozent zu senken. „Um diese Menge CO2 auf natürlichem Wege zu absorbieren, wären rund 130.000 Bäume nötig.“

Jeder achte Gast steuert umweltfreundliches Hotel a
Fokus auf umweltfreundliche Hotels: Auch im TUI Konzern zahlt sich das Engagement für nachhaltigen Tourismus aus. „Im Sommer 2012 ist die Zahl der Gäste, die in einem besonders umweltfreundlichen Hotel übernachten, um rund ein Drittel gestiegen“, zieht Professor Harald Zeiss, Leiter des TUI Deutschland Nachhaltigkeitsmanagements, Bilanz. Insgesamt zeichnet Deutschlands größter Veranstalter in diesem Sommer 137 Hotels als sogenannte Umwelt Champions für ihr Engagement aus, 47 Anlagen tragen überdies die Auszeichnung EcoResort.

Wichtigste Stellschraube für die Ökobilanz eines Hotels ist laut Zeiss der Energieverbrauch: „Es wird noch immer viel verschwendet, ohne dass der Gast einen Vorteil davon hat. Umgekehrt gilt: Die Gäste honorieren alle Anstrengungen, sofern der Komfort gewährleistet ist.“ Beispielsweise haben viele Hotels eine aufwendige Beleuchtung der Lobby und an anderen öffentlichen Bereichen, die selbst am Tag brennt.

Auch läuft in allen Zimmern die Minibar, ein großer Stromfresser, selbst wenn der Gast keine Getränke wünscht oder diese teilweise gar nicht gefüllt sind. Auf der anderen Seite können auch Urlauber einen erheblichen Beitrag leisten: Duschen statt baden, Strandtücher wiederverwenden, Klimaanlage und Licht beim Verlassen des Zimmers ausschalten. Im Prinzip ist es wie daheim: Wasser und Energie mit Augenmaß verbrauchen.

Nachhaltige Speisekarte
Gefragt sind aber längst nicht mehr nur Umweltthemen: „Zunehmend geht es auch um Themen wie die Einbindung der lokalen Bevölkerung bei Entscheidungen und soziales Engagement vor Ort“, so Zeiss. „Auch ein nachhaltiges kulinarisches Angebot gewinnt an Bedeutung.“

Ziel müsse sein, möglichst viele Lebensmittel lokal einzukaufen. Zugleich sollten bestimmte Gerichte nicht mehr angeboten werden, wenn darin beispielsweise vom Aussterben bedrohte Fischarten enthalten sind. So könnten langfristig Rotbarsch und Garnelen aus dem Angebot verschwinden oder nur Fische aus zertifizierter Zucht angeboten werden.

Flugzeuge mit weniger als drei Liter Kerosin je 100 Kilometer
Auf weniger Energieverbrauch setzen neben den Hotels vor allem auch die Fluggesellschaften. Beispiel TUIfly: Dank moderner Flugzeuge und vieler Einzelmaßnahmen ist der Verbrauch pro Passagier auf 2,8 Liter Kerosin je 100 Kilometer Flugstrecke gesunken.

„Allein eine neuartige Methode der Triebwerkwäsche spart pro Jahr 70 Tonnen Kerosin pro Flugzeug, der CO2-Verbrauch sinkt dadurch um 220 Tonnen je Jahr – das entspricht rund zwölf Flügen von Deutschland nach Mallorca“, erläutert Harald Zeiss. Überdies können auch Flugpassagiere ihren CO2-Verbrauch durch eine freiwillige Klimaspende kompensieren. Bislang liegt die Zahl der Klimaspender im unteren einstelligen Prozentbereich – der Wert steigt jedoch kontinuierlich“, so Zeiss.

Tipps zum CO2-Sparen – nicht nur im Urlaub
 
Tipp 1: Für Frischluftfans
Dicke Luft im Zimmer? Dann bitte kurz Stoßlüften statt die Fenster dauerhaft auf Kipp stellen.
Ersparnis: ca. 500 kg CO2 pro Jahr

Tipp 2: Für Einheizer
Drehen Sie die Heizung etwas runter und senken Sie die Zimmertemperatur um 1 Grad Celsius.
Ersparnis: ca. 300 kg CO2 pro Jahr
 
Tipp 3: Für Energiebündel
Stecker nicht vergessen: Trennen Sie Laptop & Co nach dem Gebrauch vom Stromnetz.
Ersparnis: ca. 270 kg CO2 pro Jahr
 
Tipp 4: Für Saubermänner
Ob Duschgel, Shampoo oder Spülung – stellen Sie beim Einseifen die Dusche aus.
Ersparnis: ca. 190 kg CO2 pro Jahr

Tipp 5: Für Waschbären
Wärmstens zu empfehlen: Waschen Sie Hände und Gesicht so oft wie möglich mit kaltem Wasser.
Ersparnis: ca. 190 kg CO2 pro Jahr

Tipp 6: Für Bewegungsmuffel
Tun Sie etwas für Ihre Fitness: Nehmen Sie zwei Mal am Tag nicht den Fahrstuhl, sondern die Treppe.
Ersparnis: ca. 6 kg CO2 pro Fahrt

Tipp 7: Für Blechfreunde
Lassen Sie ihr Auto stehen und erkunden Sie die Hotelumgebung mit dem Rad.
Ersparnis: ca. 115 kg CO2 pro Jahr

Tipp 8: Für Fleischfresser
Verzichten Sie einen Tag in der Woche auf Fleisch. In Hotelrestaurants werden auch schmackhafte fleischlose Gerichte angeboten.
Ersparnis: ca. 200 kg CO2 pro Jahr

Tipp 9: Für Schlafmützen
Halten Sie an kalten Nächten die Vorhänge im Zimmer geschlossen. Somit kann keine Wärme nach außen gelangen und es bleibt schön warm im Raum.
Ersparnis: ca. 160 kg CO2 pro Jahr
 
Tipp 10: Für Haartrockner
Während der warmen Monate im Jahr ist ein Fön nicht unbedingt notwendig. Lassen Sie Ihr Haar doch an der gesunden Urlaubsluft trocknen.
Ersparnis: ca. 70 kg CO2 pro Jahr

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