Snowboard Typen
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Snowboard Typen

25.10.2013 | Wolfgang Ahrens Hotelier.de
Seit 1998 ist Snowboarden eine olympische Disziplin und wird mit Halfpipe, Boardercross und Dual Slalom durchgeführt. Seit den 80er Jahren gewinnt die Sportart immer mehr Anhänger. Wir geben Anfängern und Profis Tipps zu den Boards
Winterspaß ist seit 3 Jahrzehnten ohne Snowboard Fun undenkbar. Waren noch in den 80er Jahren nur 10 % der Wintersportler Snowboard Fahrer, so sind es heute über 35%. Quelle Statistika

Snowboarden im Winter
ist also hipp und angesagt. Dass bedeutet aber auch, dass man sich mit dem Material auseinander setzen muss. Hier die wichtigsten Snowboard Arten.

Allround-Board
Der Name Allround-Board sagst schon: mit diesem Fun-Board kann alles gemacht werden.
Das Allround-Board verteilt das Gewicht über eine spezielle Konstruktion mehr auf die Kanten. Man benötigt weniger Kraft als beim Freestyle-Board (siehe unten). Das Board wird nach unten im Querschnitt circa etwa drei bis vier Millimeter breiter. Ein solches Board ist optimal für Anfänger, die noch nicht wissen, wie sie sich entwickeln.

Ein Allround-Board ist ähnlich aufgebaut wie das Freestyle-Board.

Alpin-Board
Alpin-Board ist ein Board  für das so genannte Carving, bei dem speziell auf der Kante gefahren wird. Das Alpin-Board gehört zu den Carving-Boards.

Carving-Boards wurden nur für das Carven, also zum fahren auf der Kante konzipiert. Mit diesen Boards wird ein sehr  dynamisches Carven ermöglicht. Dies wird durch hohe Vorspannung der Bretter erreicht. Sie sind hinten selten abgerundet und vorn nicht allzu hoch aufgebogen, um eine möglichst lange effektive Kantenlänge zu erreichen.

Es gibt sowohl sehr schmale Carvingboards, mittelbreite Carvingboards bis 20 cm Breite  sowie fürs Extremecarven breitere Carvingboards bis 23 cm Breite. Carving-Boards sind aggressiver als Raceboards (siehe unten) zu fahren.

Freeride-Board

Freerideboards sind hauptsächlich für das Tiefschnee fahren vorgesehen. Mit dem Freerideboard lässt sich aber auch auf der Piste carven oder kleinere Tricks machen. Das Tail (Heck) ist aufgebogen, um Rückwärtsfahren (fakie) zu ermöglichen.

Freeride-Boards werden in der Regel mit Softbindungen gefahren.

Freestyle-Board

Freestyle-Boards sind weich, nicht besonders lang (140–160 cm)  und Heck und Spitze sind gleich geformt. Freestyleboards sind zum Springen, Landen und zum Rail-Fahren konstruiert. 

Ein Longboard ist ca. 2 Meter lang für viel Auftrieb im Tiefschnee. Die Bindung sitzt hierfür in der Boardmitte. Es wird meist mit Softboots (siehe unten) gefahren.

Rocker
Rocker sind Boards, die als Bogen geformt sind. Sie werden mit Vorspannung versehen, d.h.  das Board liegt nur am Tail (Ende) und mit der Schaufel (Tip) auf. Für Tiefschnee und  Halfpipe werden auch Rocker ohne bzw. mit negativer Vorspannung gebaut.

Snowkite-Boards
Snowkiteboards haben einen größeren Kantenradius über 20 Meter. Dazu hält der Fahrer einen Kiteschirm in der Hand, bzw. am Trapez um sich vorwärts ziehen zu lassen. Snowkiteboards sind gut im Tiefschnee zu fahren.

Splitboard
Ein Splitboard ist ein in der Länge teilbares Snowboard, bei dem Teile (zwei bis vier) stabil miteinander verbunden sind. Die Bauart und Form ähnelt Splitboards den Freeride-Boards.

Swallowtail-Boards
Eine Variante des Freerideboards sind Swallowtail (mit V-Tail) ausgestattete Freerideboards. Sie sind meist etwas breiter als Raceboards und werden in Körpergröße oder größer gefahren.

Race-Board

Ein Race-Board ist ein eher steifes Snowboard  für den Einsatz in Rennen. Das Board hat eine flache und  kurze Spitze. Race-Boards sind länger als Freestyle- oder Freerideboards.

Race-Boards werden wegen der hohen Geschwindigkeiten ausschließlich mit Hardboots und Plattenbindungen (siehe unten) gefahren. Für Sprünge mit Drehungen in der Luft ist ein Race-Board eher ungeeignet.

Snow-Skate

Snowskates oder Winterskates sind wie Skateboards ohne Rollen und besitzen keine Bindung. Mit  Snowskates  kann man Tricks machen, rückwärts fahren oder sich mit dem Board drehen. Einige dieser Boards besitzen auch ein Griptap. Das sind raue Flächen, um Tricks wie Ollies auszuüben

Swingbo

Ein Swingbo besteht aus zwei kurzen, taillierten Skiern, die über ein spezielles Gelenk mit einer Standplatte verbunden sind. Richtungsänderungen erfolgen durch Gewichtsverlagerung, ähnlich wie beim Skateboard.

Tandemsnowboard
Das Tandemsnowboard ist ein Snowboard für zwei Personen mit zwei Paar Bindungen. Die Bindungen befinden sich wie sonst auch hintereinander, allerdings stellt der Hintermann das vordere Bein zwischen die Beine des Vordermanns und umklammert ihn wegen der Sicherheit von hinten.

Hauptsächlich wird dieses Board bei Promotionen eingesetzt, damit auch Nicht-Snowboarder dieses Erlebnis genießen können.

Bindungstypen
Die Snowboard-Bindung verbindet die Snowboardschuhe des Snowboarders mit dem Snowboard. Man unterschiedet.

Plattenbindung
Eine Plattenbindung fixiert einen Hardboot an Spitze und Ferse. Sie bietet eine direkte Kraftübertragung und kommt vor allem bei Alpin- und Raceboards zum Einsatz.

Softbindung
Die Softbindung fixiert mit zwei Ratschenbändern über dem Rist und den Zehen. Sie ist die am weitesten verbreitete Bindungsart.

Flow-Bindung
Die Flow-Bindung ist eine spezielle Bindung für Softboots, die der normalen Softbindung ähnlich ist, im Gegensatz zu dieser jedoch keine Ratschen mehr verwendet.

Step-In-Bindung
Die Step-In-Bindung verbindet einen Mechanismus, um im Stehen in die Bindung einzusteigen.

Zubehör Softboots Snowboard
Boots oder Snowboardschuhe sind die Schuhe/Stiefel zum Snowboarden. Es gibt Softboots und Hardboots.

Hardboots sind wie Skihartschalenschuhe aus Plastik. Softboots haben einen höheren Komfort als Hardboots. Die Kraftübertragung ist aber indirekter und nicht so stark. Softboots werden am meisten getragen.

Tags: Allround Snowboards, Squad Rocker,

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