Ein Interview mit dem Weihnachtsmann in Himmelpfort/Brandenburg
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Ein Interview mit dem Weihnachtsmann in Himmelpfort/Brandenburg

10.11.2013 | Tourismus-Marketing Brandenburg GmbH
"Vom Nordpol direkt nach Brandenburg"
Briefe an den Weihnachtsmann / Fotonachweis: Deutsche Post
Briefe an den Weihnachtsmann / Fotonachweis: Deutsche Post
Dass der Weihnachtsmann in Brandenburg wohnt, weiß inzwischen fast jedes Kind. Im idyllisch gelegenen Ort Himmelpfort zwischen Stolpsee, Sidowsee, Moderfitzsee und Haussee hat er seit dem 7. November wieder seine kleine Stube bezogen. Sie hat die einprägsame Adresse: An den Weihnachtsmann, Weihnachtspostfiliale, 16798 Himmelpfort.

Tagtäglich wächst der Berg von Briefen an ihn, mit unzähligen Wünschen von Kindern. Sie alle warten sehnlichst auf den 24. Dezember und hoffen mit leuchtenden Augen darauf, dass möglichst all ihre Wünsche in Erfüllung gehen werden. Bis zum Heiligabend hat der Weihnachtsmann in Himmelpfort daher noch viel zu tun. Doch wir konnten ihn trotzdem kurz sprechen und ihm ein paar Antworten aus seinem weißen Rauschebart entlocken.

Welche Wünsche sind die häufigsten und welcher Wunsch war der bislang ungewöhnlichste?

Viele Kinder wünschten sich Handys, Spielkonsolen, Computerzubehör, MP3- und DVD-Player. Aber ebenso die traditionellen Geschenke wie Barbiepuppen, Piratenboote, Feuerwehr-/Polizeiautos, Bagger, Kräne und Fahrräder stehen auf den Wunschzetteln. Oft erreichen mich auch immaterielle Wünsche wie Frieden für alle Kinder dieser Welt und Gesundheit für ihre Familie.

Sprichst du alle Sprachen der Welt und aus wie vielen Ländern bekommst du von den Kindern Post?

Meine Engel und ich sprechen neben Deutsch 17 weitere Sprachen. Mit denen können wir uns bestens mit allen Kindern verständigen. Im vergangenen Jahr erreichten uns rund 292.000 gemalte, gebastelte und geschriebene Briefe aus rund 70 Ländern.

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Vor fast 30 Jahren bist du nach Himmelpfort versetzt worden: Gefällt es dir hier eigentlich und was machst du nach Feierabend?


Kinder in aller Welt wissen, dass ich von der Postfiliale der Deutschen Post in Himmelpfort aus ihre Briefe beantworte. Die Landschaft drum herum mit dem großflächigen Wald und den Seen gefällt mir sehr gut. Da fühlen sich auch meine Rentiere wohl.

Und bei den Menschen in der Region bin ich sehr willkommen, ebenso wie die rund 20.000 Kinder, die mich jedes Jahr besuchen. Deshalb ist in der Vorweihnachtszeit das brandenburgische Himmelpfort mein zu Hause. Das ist eine so wunderbare Tradition wie das Zimtsterne-Essen in diesen Wochen. Die genieße ich jeden Abend mit meinen Engeln. Dabei erzählen wir uns von ganz besonders schönen Briefen. Oft singen wir auch zusammen Weihnachtslieder.

Wie stellst du eigentlich fest, ob ein Kind lieb gewesen ist oder nicht, dass dir einen Wunschzettel geschrieben hat?

Der Weihnachtsmann wäre nicht der Weihnachtsmann, wenn er diese wichtigen Details nicht wüsste. Woher ich dieses Wissen habe, das kann ich natürlich nicht verraten.

Wo bist du eigentlich das ganze Jahr über, nachdem Weihnachten wieder vorbei ist - am Nordpol?

Genau. Ich bin oft und gerne am Nordpol. Ich reise aber auch viel und schaue mir die Länder in Ruhe an, die ich zu Weihnachten in Windeseile durchfahre.
Danke dir lieber Weihnachtsmann für das Gespräch.

Hintergrund:
Himmelpfort ist die einzige Weihnachtspostfiliale in den neuen Bundesländern. 2012 erreichten mehr als 292.000 Briefe aus aller Welt den Weihnachtsmann in Brandenburg. Nicht nur Kinder aus Deutschland schreiben nach Himmelpfort, auch rund 20.000 Kinder aus dem Ausland schicken Wunschzettel, Grüße oder schildern ihre Sorgen und Nöte. Nach dem Start im Jahr 1984 hat der Weihnachtsmann inzwischen 20 Assistenten, die ihn tatkräftig bei seiner Arbeit unterstützen.


Tags: Himmelpforten

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