Winter in der Sonne: Auch in den kalten Monaten ist ein Sommerurlaub möglich
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Winter in der Sonne: Auch in den kalten Monaten ist ein Sommerurlaub möglich

17.10.2014 | Markus Müller

Der Winter in Deutschland ist meist kalt und fast immer regnerisch und ungemütlich. Kein Wunder, dass es viele Menschen in dieser Zeit ins Warme zieht, darüber hinaus sorgt außerdem das wenige Licht für schlechte Laune oder gar die bekannte Winterdepression. Allerdings gibt es heutzutage eine Vielzahl von Möglichkeiten, um dem grauen Wetter zu entkommen und vielleicht sogar Weihnachten unter Palmen zu verbringen. Und dabei muss es gar nicht zwangsläufig teuer werden, denn viele sonnige Urlaubsorte befinden sich lediglich ein paar Flugstunden entfernt, sodass es nicht unbedingt die Reise in die Karibik sein muss

Traumhafte Sonnenuntergänge auch im Winter erleben... / Foto © Sascha Brenning - Hotelier.de
Traumhafte Sonnenuntergänge auch im Winter erleben... / Foto © Sascha Brenning - Hotelier.de

Beliebte Urlaubsziele, die nicht weit entfernt liegen

1. Madeira
Nach Madeira, der Frühlingsinsel im Atlantik sind es lediglich 4 Stunden, wobei die Temperaturen sich fast immer konstant über 20 Grad befinden. Der Atlantik mag zwar noch zu kalt für ein erfrischendes Bad sein, dafür können Urlauber sich im Frühjahr jedoch an einer riesigen Blütenpracht erfreuen, die die Insel in Farbe taucht.

2. Marokko
An Marokkos Atlantikküste scheint die Sonne an über 300 Tagen im Jahr, die Chancen stehen also gut, dass auch ein Ausflug in den Wintermonaten viele Sonnenstunden verspricht. Empfehlenswert sind jetzt beliebte Ferienorte wie Mohammedia oder Agadir, in denen neben durchschnittlichen 22 Grad auch günstige Vorsaisonpreise genutzt werden können.

3. Tunesien
Auch Tunesien kann in den Winter- und Frühjahrsmonaten überzeugen, denn an der Mittelmeerküste bietet das subtropische Klima bereits angenehme Temperaturen ab 20 Grad.

Besonders optimal ist die Zeit, wenn nicht nur in der Sonne gebraten, sondern auch kulturell einiges entdeckt werden soll - so bietet sich das Klima nun beispielsweise perfekt dafür an, das Landesinnere zu erkunden und Highlights wie die Ruinenstadt Karthago zu inspizieren.
Denn dafür ist es im Hochsommer viel zu heiß. Urlauber müssen darüber hinaus lediglich 3 Stunden im Flieger sitzen, um ihr Ziel zu erreichen.

4. Gran Canaria
Die Kanaren sind der Klassiker, wenn es schnell einmal in die Sonne gehen soll. An der Playa del Ingles auf Gran Canaria können im Winter noch entspannte 22 Grad genossen werden, die sich auf bis zu sieben Sonnenstunden täglich verteilen. Mit rund 4,5 Stunden Flugzeit geht die Reise außerdem verhältnismäßig schnell.

5. Zypern
Zypern und Kreta gelten als sonnigste Mittelmeerinseln, in denen bereits im März rund 8 Sonnenstunden pro Tag genossen werden können. Zum Sonnen und Entspannen bietet sich ein Abstecher auf die gerade einmal 3,5 Stunden entfernte Insel also durchaus an, wenngleich das Wasser mit durchschnittlichen 20 Grad noch ein wenig zu kalt zum Schwimmen ist.

Neben der Auswahl des richtigen Reiseziels sollten Urlauber außerdem im Blick haben, wie der Urlaub darüber hinaus besonders preiswert gestaltet werden kann. Das beginnt zunächst sicherlich bei der Frage, ob sich Frühbucher-Angebote oder doch ein Last-Minute-Flug eher lohnen.

Frühbucher Vorteile

  • Die Wahl des Reiseziels und der Preis stehen bereits früh fest, zusätzlich wird außerdem gegenüber den Katalogpreisen gespart.
  • Für die Reisevorbereitungen ist genügend Zeit, was auch für Familien mit Kindern sehr praktisch ist.
  • Frühbücher haben die Chance auf die besten Zimmer. Denn wer kurz nach Erscheinen des Katalogs bereits bucht, kann davon ausgehen, dass noch viele Suiten und Apartments verfügbar sind.
  • Auch bezüglich der Flugzeiten haben Urlauber meist eine größere Auswahl und können sich so oftmals genau den Flug auswählen, der ihnen zeitlich am besten passt.


Frühbucher Nachteile

  • Sollte es letztendlich doch dazu kommen, dass der Flug storniert werden muss, so ist dies in der Regel mit hohen Kosten verbunden. Diesbezüglich lohnt sich aber der Abschluss einer Reiseversicherung, um dieser Gefahr vorzubeugen.
  • Insgesamt günstiger sind meist doch die Last-Minute-Angebote, sofern wirklich nur der Preis berücksichtigt wird.


Last-Minute Vorteile

  • Mittlerweile bieten zahlreiche Internetportale eine große Auswahl, zudem gestaltet sich die Suche sehr komfortabel und einfach. Spezialisierte Anbieter wie lastminute.de ermöglichen beispielsweise die Einschränkung in vielerlei Hinsicht wie Preis, Zimmeranzahl oder Ort.
  • Besonders attraktiv an Last-Minute ist die Tatsache, dass Urlauber ganz spontan verreisen können, da alles kurzfristig verfügbar ist.
  • Im Vergleich zu den Katalogpreisen besteht eine Ersparnis von bis zu 50%.


Last-Minute Nachteile

  • Gerade für Familien, die durch Arbeit oder Schule viele Termine und Zeitpläne berücksichtigen müssen, ist die Nutzung entsprechender Angebote oftmals schwierig.
  • Die Auswahl ist zwar groß, dafür in der Regel jedoch meist qualitativ weniger hochwertig - denn die besten Angebote wurden bereits von den Frühbuchern genutzt.
  • Urlauber müssen flexibel sein, was das Abreisedatum angeht. Insbesondere dann, wenn noch eine Impfung oder ein Visum notwendig sind, kann es schnell stressig werden.


Beliebte Sommerinseln leiden unter dem Wintergeschäft
Nicht nur Urlauber müssen sich in der Winterzeit übrigens besonders intensiv mit ihren Reisevorbereitungen beschäftigen, auch die Urlaubsorte und -inseln sehen sich in dieser Zeit mit verschiedenen Problemen konfrontiert. So hat beispielsweise Mallorca schon seit fast 30 Jahren damit zu kämpfen, dass der Ganzjahrestourismus einfach nicht funktionieren will.

Lediglich 19 der 216 Hotels im Gemeindegebiet empfangen den ganzen Winter über Gäste, zudem hab der Hotelierverband Mallorcas FEHM bekannt gegeben, dass mehr als 60 Prozent der Hotels bereits ab Oktober geschlossen haben und erst wieder im April für Gäste bereitstehen. Zwar gibt es stetige Bemühungen, um diesem Trend entgegenzuwirken, doch auch Werbeaktionen wie der Slogan "Palma de Mallorca 365" konnten den Tourismus nicht beflügeln.

Erst vor wenigen Tagen titelte auch das Mallorca Magazin: "Noch nie so viele Hotels dicht." Grund dafür sollen vor allem die geplanten Bau- und Modernisierungsvorhaben der Hotelbetreiber sein, was aus Sicht der Insel durchaus als Vorteil zu betrachten ist.

Denn im kommenden Sommer wird es dann erstmals mehr Vier- als Drei-Sterne Hotels am Strand von Palma geben. Ein weiterer Grund sei aber auch der Rückgang des staatlich geförderten Sozialtourismus für spanische Rentner, der vor der Wirtschaftskrise noch etliche Hotels füllte.

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