Süd-Thailand - Urlaubsparadies für Aktiv- und Natur-Touristen
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Süd-Thailand - Urlaubsparadies für Aktiv- und Natur-Touristen

19.10.2015 | Tanja Klindworth

In der Zeit vom 9. Oktober bis 13. Oktober 2015 fand in der Region Phang Nga der größte Media-Famtrip seit der Tsunami-Katstrophe vor einigen Jahren statt. Elf Jahre ist es jetzt her, das die große Welle genau über diese Region gerollt ist. Doch nur bei einem genauen Blick, sind noch Zeugen der Katastrophe zu entdecken

Der James Bond Felsen in Süd-Thailand / Bildquelle: Spaness
Der James Bond Felsen in Süd-Thailand / Bildquelle: Spaness

Tourismus Region Phang Nga: Besucherzahlen steigen kontinuierlich

Die Hotelanlagen erstrahlen in neuem Glanz, wurden harmonisch in die Natur eingebettet und wirken dadurch wohl auch entspannter als je zuvor. Und auch der Blick über das Meer zum Sonnenuntergang lassen die Erinnerungen an den Tsunami schnell verblassen.

Bei der Nachfrage, ob die Touristen hier Angst vor einer erneuten Katastrophe haben, erhält man in der Regel ein Kopfschütteln und Aussagen wie beispielsweise "Naturkatastrophen können doch heute überall passieren" oder "Nein, eigentlich mache ich mir über solche Dinge keine Gedanken wenn ich hier bin". 

Tatsächlich scheint das Paradies in der Region Phang Nga "zum greifen nah". Seit 2011 steigt die Anzahl der Touristen daher auch kontinuierlich stark an. Alleine aus den deutschsprachigen Ländern ist, im Vergleich zum Vorjahr, ein Touristen-Zuwachs von bis zu über zwölf Prozent zu verzeichnen.

Die Kraft der Natur - der neue Tourismus-Trend in Südthailand

Die Region rund um Khaolak in Südthailand setzt nach dem einschneidenden Erlebnis 2004 auf eine neue Art von Tourismus. Die Not wurde hier zur Tugend gemacht und anscheinend zu einer Neuorientierung genutzt. Die Natur rückt hier in den Mittelpunkt. Das Motto "Phang Nga - the power of nature". Gleich 79 Nationalparks sind auf dem Festland und im Meer in Thailand zu finden.

Die Gesamtfläche beträgt fast 30.000 Quadratkilometer. Hier sind exotische Pflanzen und Tiere zu finden. Wer mag, kann auch einen Blick in eine der Auffangstationen für Meeresschildkröten werfen und sogar Patenschaften für die putzigen Meeresbewohner übernehmen. Die übrigens in den Auffangstationen nur kurz verweilen, bis sie ihre große Reise zurück ins Meer antreten.

Wer in der Region unterwegs ist, der sieht auch verstärkt Touristen, die auf dem Fahrrad unterwegs sind oder aber den Wanderrucksack aufgeschnallt haben, um einen Streifzug durch die Natur zu unternehmen. Bootsfahrten mit dem Kanu oder Kajak und kleinen Ausflugsschiffen durch die Mangrovenwälder sind ebenfalls beliebte Möglichkeiten, um in die Natur zu starten.

Überall sind Hinweisschilder zu entdecken, die eine Müllentsorgung in Gewässer oder eben inmitten der Natur untersagen. Wer dabei erwischt wird, läuft Gefahr, eine satte Strafe zu zahlen. Doch gerade viele der Einheimischen nehmen diese Warnungen leider offenbar noch nicht ernst und entsorgen das ein oder andere Müllteil auf Schritt und Tritt. Doch auch an diesem Prozess wird verstärkt gearbeitet, wurde uns glaubhaft versichert.

Regionale Anbaugebiete und Lieferanten haben die Nase vorn

Ganz Thailand wirkt aus europäischer Sicht, schon alleine durch die Vegetation und das Klima, wie ein großes Gewächshaus. Verstärkt werden in der Region Phang Nga nun auch Früchte und Gemüsesorten angebaut und in der Region genutzt. Auch die Zucht der Meeresfrüchte und Meerestiere wird nun verstärkt in der Region betrieben. Das sorgt nicht nur für kurze Transportwege, was wiederum die Umwelt schont, sondern auch für mehr Arbeitsplätze und Einkommenssicherung der einheimischen Bevölkerung.

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