Trinkgeld: Was in verschiedenen Ländern angemessen ist
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Trinkgeld: Was in verschiedenen Ländern angemessen ist

21.02.2017 | Wolfgang Ahrens Hotelier.de

In den meisten Ländern ist Trinkgeld eine höfliche Geste, jedoch keine Pflicht. Im Allgemeinen wird jedoch immer gern Trinkgeld gegeben, auch aus traditionellen Gründen. Trinkgelder erhalten neben Kellnern, Barkeepern und Frisören auch Zimmermädchen, Toilettenreinigungskräfte und Taxifahrer. Üblich sind in den meisten Ländern zwischen fünf und zehn Prozent. Erfahren Sie mehr beim Trinkgeld-Knigge auf cardelmar.de

Was gibt man an Trinkgeld?
Was gibt man an Trinkgeld?

In Schweden, Österreich und England gelten mit zehn Prozent ähnliche Trinkgelder wie in Mitteleuropa. In Dänemark, Norwegen und Finnland können Sie auch einfach aufrunden.

Frankreich

In Frankreich sollten Sie mindestens zehn Prozent geben. Besser sind aber 15 Prozent. Zuerst zahlen Sie hier den genauen Rechnungsbetrag. Bevor Sie gehen, legen Sie das Trinkgeld auf den Tisch und bedanken sich.

Spanien und Italien

In Spanien ist zum Teil gar kein Trinkgeld üblich, jedoch sind die Kellner in Spanien und Italien auf Extrageld angewiesen. Dieses Extrageld nennt sich Coperto. Dabei handelt es sich um das Gedeck mit Teller, Besteck, Tischdecke und vielleicht auch einem Brotkorb. Manchmal wird der Brotkorb aber auch extra abkassiert für zirka einen Euro. Das Coperto kostet zwischen einem und zwei Euro und war früher üblich, weil Bauern, Händler und Handwerker zum essen ihr eigenes Geschirr und Besteck dabei hatten und wer dies aber nicht dabei hatte, musste Coperto zahlen. Diese Tradition hat sich bis heute fortgesetzt. Umso besser für die Restaurantbetreiber, denn heute bringt kaum jemand mehr sein eigenes Geschirr mit.

Weltweit: Trinkgeld im Hotel

Vor allem in Top Hotels ist das Tragen der Koffer von den Angestellten üblich. Wenn Sie sich im Hotel ihre Koffer auf das Zimmer bringen lassen, sollten Sie pro Gepäckstück einen Euro zahlen. Für das Zimmermädchen ist auch etwa ein Euro pro Tag fällig. Das Geld kann persönlich überreicht werden oder in einem Umschlag mit der Aufschrift Room Service am Ende des Aufenthalts.

Außerhalb von Touristenorten in China und Japan

Mit Ausnahme von ein paar westlichen Hotelketten, kennen die Chinesen kein Trinkgeld. In China und Japan wird das eher als Beleidigung aufgefasst. Die Chinesen sind zufrieden mit ihrem Lohn, den sie für die Arbeit erhalten.

Thailand

In Imbissen und kleinen, normalen Restaurants wird in Thailand kein Trinkgeld erwartet. In gehobener Preisklasse sowie in Hotels und Restaurants ist wie in Deutschland ein Trinkgeld von zehn Prozent üblich. Das sollte jedoch erst nach dem Zahlen des Rechnungsbetrages separat auf den Tisch gelegt werden.

USA

Wer viel Geld ausgeben möchte, muss nicht unbedingt in eines der zehn teuersten Resturants der Welt. Es reicht schon ein Besuch in einem US-amerikanischen Restaurant. Denn: In den USA ist Trinkgeld ein Muss. Zehn Prozent werden als Beleidigung aufgefasst. Geben Sie mindestens 15, oder besser noch 20 Prozent. Auch wenn in einer Bar eine Band spielt, sollten Sie das Portmonee zücken und Extrageld in das Glas mit der Aufschrift Tip werfen. Sänger und Musikgruppen sind dort oft auf das Trinkgeld angewiesen.

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