Die Geschichte der schillernden Perle Las Vegas
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Der Entertainment-Hotspot der Welt: Glitzermetropole Las Vegas

27.05.2018 | Hotelier.de

Eine Stadt in der Wüste, nicht trocken und grau, sondern faszinierend lebendig, kunterbunt und abenteuerlich! Las Vegas ist eine echte Ausnahme-Location, der Ruf dieser Metropole reicht bis weit über den amerikanischen Kontinent hinaus. Unzählbar viele Spielbanken reihen sich hier aneinander, sie locken nicht nur mit dem ganz großen Geld, sondern mit vielen spannenden Attraktionen

Let's have fun in Vegas!
Let's have fun in Vegas!

Wer seinen Weg mit dem Auto durch die Wüste von Nevada bahnt und die Stadtgrenze von Las Vegas überquert, der spürt, dass etwas Besonderes in der Luft liegt: Die flirrende Hitze mischt sich mit einem Hauch von Glamour und Abenteuer. Feine Villen, jede mit eigenem Pool im Garten, beherrschen die Vorstadt, während im Kern der City die prächtigen Fassaden der großen Casinos dominieren.

Die berühmte, gigantische Wasserorgel des Bellagios zeigt mehr als deutlich den Sieg der Menschen über die staubtrockene Wüste. Schräg gegenüber erhebt sich der Eiffelturm wie eine Fata Morgana aus dem Erdboden, er kennzeichnet das Paris Las Vegas Hotel. Wenn sich die Nacht über Las Vegas senkt, kehrt nicht nur noch mehr Action, sondern auch eine wohltuende Kühle ein, die die Touristen aus den Queensize-Betten der Hotels auf die Straße lockt.

Die Geschichte einer schillernden Perle

Die erste feste Handelsstation entstand auf diesem Grund und Boden im Jahr 1855, sie wurde bald schon durch ein trutziges Fort geschützt. Doch der Goldrausch spülte die ersten Bemühungen, mit den Indianern Handel zu treiben und die Landwirtschaft zu etablieren, fort. Zahlreiche Abenteurer strömten von nah und fern herbei, und das nicht immer mit guten Absichten. Große Mienengesellschaften erschlossen allmählich das Gebiet, erste Arbeitersiedlungen gründeten sich. Im 19. Jahrhundert kam schließlich die Eisenbahn in die Wüste und sorgte dafür, dass die neue Stadt von außen viel leichter erreichbar war.

Die eigentliche Stadtgründung erfolgte im Jahr 1905, zu diesem Zeitpunkt lebten und arbeiteten bereits etwa 70.000 Menschen auf diesem glühend heißen Stück Land. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts erfolgte ein weiterer wichtiger Schritt zum Aufbau einer Metropole, die bislang mit relativ wenig Wasser auskommen musste: Der gigantische Hoover-Staudamm wurde errichtet und dient seitdem als zuverlässiger Trinkwasser- und Stromversorger für die gesamte Großregion.

Vom Gangster-Pfuhl zur Touristenattraktion

Die Bevölkerungszahl wuchs seit jenen fernen Tagen erheblich an, doch zu Anfang handelte es sich hauptsächlich um junge, schwer arbeitende Männer, die sich zu Feierabend gern entspannen wollten. Bars und Nachtclubs schossen wie Pilze aus dem Boden, und auch die Casinos mehrten sich wie von selbst - schließlich handelte es sich hierbei um extrem einträgliche Geschäftsmodelle.

Doch wo Geld ist, da tummeln sich automatisch auch die finsteren Gestalten: Gangsterbosse und mafiöse Strukturen beherrschten in den 30er und 40er Jahren die Straßen der Wüstenstadt, bis durch unnachgiebiges polizeiliches Handeln endlich wieder Ruhe einkehrte.

Von diesem Zeitpunkt an entwickelte sich die Wüstenstadt zu dem Ort, den wir heute kennen. Ein neues Spiel eroberte in diesem Zusammenhang das blutjunge Las Vegas, das zum wachsenden Wohlstand der Wüstenstadt beitragen sollte: Blackjack. Aufgrund der Legalisierung dieser Art von Spielen im Bundesstaat Nevada fand der Klassiker eine enorm schnelle Verbreitung und zog das spielfreudige Publikum in seinen Bann.

Der Mathematiker und Autor Edward O. Thorp entwickelte 1962 das Kartenzählen beim Blackjack und läutete damit eine neue Ära des Katz-und-Maus-Spiels zwischen Spieler und Bank ein, welches bis heute anhält - auch wenn die Sicherheitstechnik inzwischen augenscheinlich kaum noch zu überlisten ist.

Heute strömen etwa 40 Millionen Gäste jedes Jahr nach Las Vegas, aalen sich zu Bestpreisen in luxuriösen Hotels und tummeln sich in den faszinierend prunkvollen Spielhallen, um eine Partie Poker oder Roulette zu wagen. Mit dem Ceasars Palace verfügt das moderne Amerika des 21. Jahrhunderts tatsächlich über einen antiken römischen Palast, gigantisch in seinen Ausmaßen und natürlich nur nachgemacht, nicht ein einziger Stein ist echt!

Die Außenwerbung kündigt zahlreiche abendliche Shows und Attraktionen an, die Promi-Szene steht Schlange, um die gewinnbringenden Bühnen für sich zu erobern. 9 Milliarden Dollar sollen die Casinos insgesamt jedes Jahr verdienen! Da lohnt es sich, günstige Übernachtungen anzubieten, um eine möglichst breite Zielgruppe in die Stadt und in ihre Resorts zu locken.

Die Zielgruppe: alle, die glamouröse Unterhaltung lieben

In alten Zeiten war es genau andersherum: Die finanziell weniger gut betuchte Klientel war vor Ort bereits vorhanden, darum eröffnete 1932 mit dem berühmten Apache Hotel das erste Luxusdomizil der Stadt seine Pforten. Die Reichen sollten die Geldmaschine noch mehr in Schwung bringen - und sie tun es bis heute, gemeinsam mit all den vielen Normalo-Touristen, die ihren Urlaub an diesem speziellen Ort versüßen möchten.

Die Casinobesitzer buhlen geradezu um die Gunst ihrer Gäste, mit immer neuen Attraktionen, großen Stars, spannenden Spielen und noch mehr Glamour. In den weiten Hallen verlieren sich die Menschenmassen: In dieser Stadt ist genug Platz für alle!

Inzwischen lebt Las Vegas zum großen Teil vom Gesamtpaket Entertainment: Was früher primär Casino-Einnahmen waren, sind inzwischen Clubbing-, Restaurant-, Spa-, Show- und Spielbank-Profite. Ein zukunftsträchtiger und gesunder Mix, so hat sich Las Vegas immer wieder neu erfunden.

Am Beispiel von Las Vegas wird klar ersichtlich: Das Hotelgewerbe lebt in enger Symbiose mit seinem Umfeld und den dort vorhandenen Attraktionen. Manchmal erschafft und unterhält es die Highlights sogar selbst, die schlussendlich den Gästestrom in Gang setzen.

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