Übersichtliche Deutschlandkarte mit Bundesländern und Städten
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Deutschlandkarte mit Bundesländern und Städten

25.12.2019 | Wolfgang Ahrens Hotelier.de

Warum man sich die Deutschlandkarte mit Bundesländern und Städten immer einmal wieder angucken sollte, liegt wohl auch den wunderschönen Destinationen, die unser Land bietet

Bild: Übersichtliche Deutschlandkarte mit Städten und Bundesländern
Bild: Übersichtliche Deutschlandkarte mit Städten und Bundesländern

Wer heutzutage über 60 Jahre alt ist und an die Kindheit denkt, kann sich noch gut erinnern: Der Nordwesten der Bundesrepublik mit Nordrheinwestfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und den Stadtstaaten Hamburg und Bremen guckte die Deutschlandkarte mit Bundesländern in den 60er Jahren etwas abfällig an, wenn der Blick auf den Süden fiel. Bayern galt als rückständig, da fuhr man für den Urlaub hin.

München mit dem Hofbräuhaus und das Allgäu, das war beliebt, aber die Moderne siedelte man im Norden an. Der Bundesfinanzausgleich pumpte das Geld dann auch in diese Region Deutschlands und das war gut so. Heute wird das West-Ostgefälle beklagt und in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen fühlt man sich abgehängt. Tatsächlich wurden Fehler gemacht, speziell beim Verkehrsanschluss in grenznahen Gebieten.

Und wenn man die Deutschlandkarte betrachtet, ist es nachvollziehbar, dass besonders Sachsen hiervon betroffen ist. Doch auch im Westen sind Mankos zu beklagen. Städte wie Bochum und Oberhausen haben nun inzwischen diverse Strukturwandlungen hinter sich und dies wohl auch kaum unbeschadet. Aber wo Schatten ist, gibt es auch Licht. Die großen Profiteure von weniger Industrie und damit Schadstoff-Emissionen ist die Natur und damit der Tourismus.

Deutschlandkarte mit Bundesländern

Sehen wir uns doch einmal die ganze Deutschlandkarte mit der Liste der Bundesländer an:

Der Deutsche Tourismusverband e.V. betreibt das Marketing für diese Destinationen und kann wohl zu Recht stolz sein auf einen Boom des Inlandstourismus. Doch so ganz ‚selbstverschuldet‘ ist dieser Erfolg nicht ganz. Steigende Bedrohungen und Anschläge in südländischen Tourismuszielen halten viele Deutsche davon ab, den Urlaub im Ausland zu verbringen. Weiterhin ist Deutschland zu einer großen Tagungsnation geworden: Im Jahr konnten 2017 konnten insgesamt rund 405 Millionen Teilnehmer von Tagungen, Kongressen und Events in Deutschland begrüßt werden gemäß dem Meeting- & EventBarometer von 2017/2018.

Dieser Wachstumsmarkt wird von der Zielgruppe der Geschäftsreisenden und Event-Besucher eben auch wegen eines gesunden Environments gebucht. Objekte wie Hotels und die Umgebung der Natur sollen perfekt harmonieren. Doch der schöne Schein zeigt Risse, und zwar durch den sogenannten 'Overtourism' und den Landschaftsfraß durch immer mehr Gewerbegebiete. Letzteres hat jetzt sogar die CSU in Bayern unter Druck geraten lassen  - zu Recht.

Nach wie vor lieben aber die Deutschen ihre Heimat, die Natur und ihren Urlaub. Im Norden ist da im Ranking von oben nach unten die Nordsee, Ostsee, die Lüneburger Heide, das Weserbergland und der Harz zu nennen. Im Süden natürlich der Schwarzwald, der Bayerische Wald und der Frankenwald, um nur einige Destinationen zu nennen, wenn wir die Deutschlandkarte mit Bundesländern mit einer Beliebtheitsskala des Traumurlaubes versehen müssten.

Die Deutschlandkarte mit Städten verdeutlicht die vielen wunderbaren Destinationen

London, Paris, natürlich, das sind die touristischen Top Highlights Europas, gleich gefolgt von Berlin. Doch kaum ein anderes Land auf unserem Kontinent kann mit so vielen Metropolen und Großstädten aufwarten. Hamburg im Norden, Köln und Düsseldorf im Westen, Frankfurt am Main in der Mitte, Dresden im Osten und München im Süden rangeln sich, wer den Gästen mehr zu bieten hat.

Der ganz große Schatz sind aber die vielen Städte auf der Deutschlandkarte, die 20.000 – 90.000 Einwohner aufweisen und somit nicht zu den Großstädten zählen. Ob Flensburg im Norden, Passau im Süden oder Kaiserslautern in Rheinland Pfalz – alle diese Städte haben so viel Geschichte, Kunst und Kultur zu bieten, dass man es im Leben nicht schafft, dies alles kennenzulernen. Lesen Sie hier die Liste der Städte, die über 100.000 Einwohnen haben und so zu dem Kreis der Städte zählen, die sich per Definition in Deutschland Großstädte nennen dürfen.

Tipps

  • Hotels in Deutschland
  • Diese Deutschlandkarte wurde für Kinder im Kindergarten, in der Schule und im Elternhaus gestaltet. Auf der Karte können viele Dinge entdeckt und gelernt werden: die Bundesländer und ihre Hauptstädte - die Wappen der Bundesländer - die typischen Wahrzeichen der Regionen - die Gebirge - die Flüsse - die Buchten - die angrenzenden Länder und die Länderflaggen
  • Aktualisierter Deutschlandatlas ist online - 56 Karten stellen Deutschland Verschiedenheit anschaulich dar

    Seit dem 15.07.2020 ist der aktualisierte Deutschlandatlas als interaktive Website unter https://www.deutschlandatlas.bund.de/ abrufbar. Insgesamt 56 Deutschland-Karten bilden die wichtigsten Fakten über das Leben in Deutschland ab und erlauben detaillierte Vergleiche zwischen den Regionen. Die Karten illustrieren räumliche Strukturen und regionale Ungleichgewichte in wichtigen Lebensbereichen der Menschen vor der Corona-Pandemie, von Infrastruktur und Demografie bis hin zu Gesundheitsversorgung und Sicherheit.

    Der aktualisierte Deutschlandatlas zeigt für verschiedene Bereiche wiederkehrende Muster: Ost-West, Nord-Süd, Stadt-Land, Zentrum-Peripherie. Die Muster überlagern sich, aber es gibt immer wieder Ausnahmen. Im Gegensatz zu anderen Ländern, wo die Hauptstadtregion die Entwicklung dominiert, hat Deutschland viele Groß- und Mittel- und Kleinstädte, die Strahlkraft für das Umland haben und Motoren der regionalen Entwicklung sind.

    Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner: „Deutschland ist Vielfalt - jede Region ist anders, hat ihre Besonderheiten, auch Herausforderungen. Wichtig ist mir aber: Diese regionalen Unterschiede dürfen nicht zu Nachteilen werden für die, die dort leben. Überall müssen Grundvoraussetzungen erfüllt sein, damit Bürger frei entscheiden können, wo und wie sie sich niederlassen. Es geht um wohnortnahe Kitas, Schulen und Ärzte, um gute Verkehrsanbindung und Nahversorgung, schnelles Internet, um Arbeitsplätze. Das gilt gerade für die ländlichen Regionen.
    Der interaktive Deutschlandatlas gibt hier einen wichtigen Überblick. Und er zeigt, wo welcher Handlungsbedarf besteht. Das Wissen um die Gegebenheiten vor Ort ermöglicht es uns, passgenau und nach Bedarf zu fördern. Das ist entscheidend, um gleichwertige Lebensverhältnisse überall in Deutschland zu erreichen. Und wo es sich gut leben lässt, hat auch die Wirtschaft einen guten Standort. Damit schaffen wir gleichsam eine Aufwärtsspirale.“

    Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat, Horst Seehofer: „Der interaktive Deutschlandatlas macht sichtbar, wie es um die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in Deutschland bestellt ist. Er ist damit wichtige Informationsgrundlage, um die Attraktivität von Regionen gezielt zu fördern. Ich möchte, dass die Menschen auf Dauer dort leben können, wo sie leben wollen. Das erreichen wir, wenn die Infrastruktur stimmt und sich vor Ort Zukunftsperspektiven bieten. Nur wer sich wohl fühlt und gute Lebenschancen für sich und die Familie sieht, bleibt auf Dauer in der Region.“

    Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Mit dem interaktiven Deutschland-atlas kann sich jede und jeder – egal ob Bürgermeisterin, Schülersprecherin oder Rentner – ohne lange Suche über Zahlen und Statistiken konkret vor Ort informieren. Auch wenn es ein längerer Prozess bis zum Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse sein wird, haben wir schon einiges erreicht: etwa die Errichtung der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt, die aktuell ihre Arbeit aufnimmt und tatkräftige Unterstützung für Engagierte anbieten wird. Auch die weitere finanzielle Unterstützung des Bundes für eine gute Kinderbetreuung auch über das Jahr 2022 hinaus wird zu mehr gleichwertigen Lebensverhältnissen beitragen.“

    Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) haben – in ihrer Funktion als Vorsitzende der Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ – den Deutschlandatlas gemeinsam konzipiert. Er wurde erarbeitet und weiterentwickelt vom Statistischen Bundesamt, dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), dem Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG) und dem Thünen-Institut für Ländliche Entwicklung (TI).

    Der Deutschlandatlas schafft eine amtliche Datenbasis für die Politik für gleichwertige Lebensverhältnisse. Die Karten werden zweimal im Jahr aktualisiert. Der Deutschlandatlas macht Veränderungen in Deutschland sichtbar und zeigt auf, in welchen Bereichen und Regionen noch Handlungsbedarf zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse besteht. Die Bundesregierung hat den Deutschlandatlas erstmals im Juli 2019 vorgestellt.

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