Die Bergischen Drei: Stadt-Land-Fluss!
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Die Bergischen Drei: Stadt-Land-Fluss!

27.05.2018 | Bergisches Land Tourismus Marketing e.V.

Wir haben uns richtig was vorgenommen: Rund 23 Kilometer werden wir durch eine Region wandern, die wir eigentlich gar nicht so richtig kennen. Remscheid, Solingen, Wuppertal, die Städtenamen haben wir natürlich schon mal gehört. Aber die Landschaft dazwischen? Werden und wollen wir jetzt kennenlernen, denn schließlich wohnen wir nur 30 Kilometer nördlich - im Ruhrgebiet

Brückenpark Müngsten / Bildquelle: Kristine Löw
Brückenpark Müngsten / Bildquelle: Kristine Löw

Startpunkt ist am frühen Morgen Solingen Gräfrath mit seinen schwarz-grauen Schieferhäusern und leuchtend grünen Fensterläden, engen Gassen und einem kleinen belebten Marktplatz mit Cafés. Wir laufen quer durch den historischen Ort über das alte Kopfsteinpflaster bis zu einem Bahndamm. Da ist sie: Die alte Korkenziehertrasse, auf der vor vielen Jahrzehnten Züge mitten durch die Stadt fuhren. Die Trasse windet und dreht sich fast ohne Steigung über Brücken, Dämme und durch Tunnels. Diese Windungen veranlassten die Solinger, sie liebevoll Korkenziehertrasse zu taufen. Heute zeigt sich hier allen Spaziergängern mit Hunden, allen Skatern und Fahrradfahrern die Stadt „backstage“. Man schaut von hinten, unten oder oben auf sie und ist doch immer im Grünen.

Für unsere Wanderung müssen wir die Trasse irgendwann verlassen, passieren den ehemaligen botanischen Garten (ein wunderschöner ruhiger Flecken für eine kleine Pause!), kleine Waldstücke und kommen auf eine Anhöhe mit Kuhweiden und Feldern. Luftholen! Durchatmen! Schauen! Hier zeigt sich das Städtedreieck mit einer besonderen Qualität: dem Blick bis zur nächsten Stadt auf einem der Nachbarberge. Von dort oben geht es auf einem schmalen Damm durch den tiefen Wald steil bergab. Kühle, frische Luft schlägt uns entgegen, die Wadenmuskeln werden ein bisschen gefordert, aber es ist zu verkraften. Kaum zu glauben, dass eine Schmalspurbahn hier einmal Personen beförderte.

Aber wir haben uns fest vorgenommen, sie zu sehen, und sie steht ganz unten: eine gigantische, über 100 Jahre alte stählerne Eisenbahnbrücke, heute noch in Betrieb und Wahrzeichen der einst erstarkenden Industrie in der Region: Die Müngstener Brücke überspannt in einem eleganten Bogen in 107 Metern Höhe die Wupper. Darunter befindet sich ein Park am Fluss – mit Wiesen und Restaurants. Wir rasten auf der Wiese am Wupperufer. Endspurt: Über eine Schwebefähre mit Hebel-Antrieb – also selbstgemacht – gelangen wir über die Wupper und weichen ihr auf breiten Waldwegen nicht mehr von der Seite, das Sonnenlicht blinzelt durch die Bäume und bringt das Wasser zum Glitzern.

Wir haben ein erhabenes Ziel: Schloss Burg, das wir 45 Minuten später erreichen. Die mittelalterliche, wiederaufgebaute Burg thront zufrieden auf einem kleinen Berg. Feierlich weht eine Fahne auf ihrem Dach. Wir erreichen den Gipfel der Burg bequem mit einer Seilbahn. Wir werden den steilen Hang lautlos hinaufgezogen, unter uns die Wupper und eine Wiesen mit Ziegen. Oben geht alles: Eintauchen in die Geschichte des Bergischen Landes, kunsthandwerkliches Shoppen, Aussicht genießen, Bergfried besteigen oder Bergische Waffeln genießen.

Die Bergischen Drei:

Das sind die Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal und die bergig-waldige, flussreiche Landschaft dazwischen. Diese Region will entdeckt werden!! Sie liegt im Herzen von Nordrhein-Westfalen, 30 Kilometer entfernt von Düsseldorf, 40 Kilometer von Köln, im Norden grenzt das Ruhrgebiet an – ideal für Menschen aus den großen Ballungszentren, die einen Ausflug oder einen Wochenendtrip planen. Natur- und Stadterleben sind direkte Nachbarn in dieser Region mit ihren Spuren der frühen Industrialisierung inmitten einer flussreichen Natur – das sind die besonderen Merkmale dieser Region.

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