EU Fluggastrechte durchsetzen und einfordern
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EU Fluggastrechte durchsetzen und einfordern

03.03.2018 | Wolfgang Ahrens Hotelier.de

Fluggastrechte gab es schon immer. Doch erst seit dem Wirksamwerden der EU Fluggastrechteverordnung (FluggastrechteVo) können Privatpersonen Fluggastrechte verlässlich durchsetzen und einfordern

Flug annulliert, was tun?
Flug annulliert, was tun?

Entstehung der EU Fluggastrechteverordnung (EU Fluggastrechte VO)

Seit dem Aufkommen der Luftfahrt und der Beförderung von Privatpersonen in den 20er bis 30er Jahren des 20. Jahrhunderts gibt es durch diese Beförderungsart Ansprüche von Personen gegenüber Airlines wie z.B. der Lufthansa wegen Flugverspätungen, verspäteten Anschlussflügen oder Flugstornierungen.

Eine rechtliche Handhabe bietet aber erst die EU Fluggastrechteverordnung seit dem Jahr 2004. Die Bestätigung der EU Fluggastrechte-Verordnung durch den Europäischen Gerichtshof im Jahr 2006 räumte letztendlich alle Zweifel aus, ob diese EU Richtlinie auch wirklich justitiabel wird. Doch gemäß dem Motto ‚Wo kein Kläger, da kein Richter‘ konnten sich die Fluggesellschaften noch jahrelang sicher fühlen, dass nicht allzu viele Klageverfahren auf sie zukamen. Denn kaum jemand kannte damals die Fluggastrechteverordnung, die mit Artikel 7 ganz konkrete Ausgleichsansprüche im Schadensfall definiert.

Die wirtschaftsorientierte Regierung und deren Durchsetzungsorgane in Deutschland, unter anderen und federführend vertreten durch das Luftfahrt-Bundesamt, maßregelten die Fluggesellschaften bei Verstößen bis zum Jahr 2011 nur ungenügend, wie die ‚Kleine Anfrage 17/5157‘ der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag aus dem Jahr beweist. Erst in den letzten Jahren seit ca. 2013/2014 ist es hier zu einem Wandel gekommen, nicht zuletzt die Verbreitung besagter EU Richtlinie durch Medien und Portale für Rechtsnormen.

Fluggastrechte geltend machen

Damit Fluggastrechte rechtlich geltend gemacht werden können, hat die EU ein ‚Formular für Fluggastrechte‘ eingerichtet, dass die (Zitat): ‚Fluggastrechte im Fall von Nichtbeförderung, Beförderung in einer niedrigeren als der gebuchten Klasse, Annullierung oder großer Verspätung des Fluges gemäß Verordnung (EG) Nr. 261/2004‘ benennt. Ob Fluggastrechte und Entschädigungen vom Privatmann hier richtig aufgehoben sind, scheint im Licht der rechtlichen Durchsetzungsfähigkeit und der Komplexität des Themas eher fragwürdig. Das Formular bemüht sich allerdings um Transparenz - ein Vorteil, der zu Gunsten demokratischer Rechte und EU Rechtskonformität aufgezählt werden muss.

Fluggastrechte vom Rechtsanwalt regeln lassen - Alternativ Fluggastrechte einfordern und durchsetzen

Natürlich kann man Fluggastrechte über einen Anwalt für Fluggastrechte einklagen. Aber nicht nur bei einem Fachanwalt liegen die Anwaltskosten im Vergleich zu den monetären Erfolgsaussichten in einem schlechten Verhältnis. Der Aufwand, der so betrieben wird, ist in vielen Hinsichten risikoreich. Eine Alternative ohne Kostenrisiko bietet sich hier über flightright.de GmbH aus Berlin/Potsdam an, die bei hohen Erfolgsaussichten und bester Reiserechtanwendung bis dato für über 100 Mio. Euro Entschädigung gesorgt haben.

Fluggastrechte bei Annullierung des Fluges - Flug gestrichen/storniert

Bei einer Annullierung des Fluges bzw. einem Flugausfall durch Überbuchung oder Umbuchung auf einen anderen Flughafen stellt sich schnell die Frage: Flug annulliert, was tun? Alternativ kann man sich den Flugpreis erstatten oder eine andere Beförderung anbieten lassen. Eine Entschädigung wird gezahlt, wenn der Flug weniger als 14 Tage vor Abflug annulliert wurde. Dabei kann die  Entschädigung zwischen 125 bis 600 Euro pro Person liegen.

Die Entschädigung bei Verspätung gemäß Fluggastrechten

Ab wieviel Verspätung Flug Geld zurück? Auch diese Frage hat sich wohl schon so mancher Geschädigte gestellt. Wie viel Geld z.B. nach 3 oder 4  Stunden Verspätung gezahlt wird, zeigt wieder der Artikel 7 der Fluggastrechteverordnung. Dito: bei einem verspäteten Anschlussflug weisen die Fluggastrechte Entschädigungen auf und zwar ab 3 Stunden Verspätung am Endziel.

Fluggastrechte Verjährung

Die Fluggastrechte im Fall von Nichtbeförderung, Annullierung oder großer Verspätung des Fluges gemäß Verordnung (EG) Nr. 261/2004' gehen nicht auf eine bestimmte Frist ein, in der die Klage erhoben werden muss bzw. Ansprüche auf Ausgleichszahlungsansprüche verjähren. Der Bundesgerichtshof urteilte am 10. Dezember 2009 mit dem Aktenzeichen Xa ZR 61/09, dass hinsichtlich der Verjährung der Fluggastansprüche das deutsche BGB und somit eine Frist von 3 Jahren zur Anwendung kommt.

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