Sechs Knigge-Tipps fürs Reisen von Jan Schaumann
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Jan Schaumann: Gutes Benehmen zahlt sich aus

13.10.2020 | Meininger Hotels

Hände waschen, Maske tragen und Abstand halten – das sind die wichtigsten Maßnahmen, die man auch als Hotelgast in Zeiten einer Pandemie einhalten sollte. Doch welche Tipps und Tricks gibt es noch, wenn man sich im Hotelurlaub sicher bewegen möchte? MEININGER Hotels weiß Rat und stellt zusammen mit dem Stiltrainer und Knigge-Experten Jan Schaumann sechs hilfreiche Tipps für den nächsten Hotelaufenthalt vor

Knigge-Experte Jan Schaumann / © Christine Thomas
Knigge-Experte Jan Schaumann / © Christine Thomas
Bildquelle: Meininger Hotels
Bildquelle: Meininger Hotels

Ausreichend Masken dabeihaben

Mit der Maske schützen wir vor allem unsere Mitmenschen. Der positive Nebeneffekt dieser Rücksichtnahme ist, dass wir uns dadurch auch selbst schützen können. Jan Schaumanns Tipp für den Urlaub: „Immer ausreichend viele Masken dabeihaben. Wer zu Hause im Alltag eher Stoffmasken verwendet, sollte bedenken, dass man die im Hotel nicht immer richtig waschen und desinfizieren kann – sei es durch nicht gegebene Möglichkeiten oder durch das Vermeiden von unnötigen Begegnungen in den Selfservice-Waschräumen. Deswegen gehören unbedingt auch Einmal-Masken ins Gepäck. Ein Fläschchen Desinfektionsmittel schadet übrigens auch nicht.“

Antizyklisch reisen und Rushhour an der Rezeption meiden

Gelassenheit ist das Wort der Stunde. Sei es am Gepäckband oder in öffentlichen Verkehrsmitteln – wenn es zu voll wird, ist Rückzug angesagt. Lieber den Andrang abwarten und ein paar Minuten später drankommen. Der Knigge-Experte rät: „Wenn es sich zeitlich einrichten lässt, ist antizyklisches Reisen eine gute Option: Statt am Freitag ins verlängerte Wochenende zu starten, einfach mal von Samstag bis Montag planen. Auch Museums- oder Restaurantbesuche kann man abseits der Hauptbesuchszeiten legen. Und: Rufen Sie doch vorab mal im Hotel an und fragen nach, wann an der Rezeption am wenigsten los ist. Dann müssen Sie beim Check-in nicht länger anstehen als nötig.“

Öfter mal den Aufzug stehen lassen und die Treppe nehmen

Im Hotel nimmt man meist den Aufzug, um ins Zimmer zu gelangen. Doch dieser kann vor allen Dingen in der Ferienzeit schnell überfüllt sein – Anstehen und Warten vorprogrammiert. „Wer nur mit Handgepäck reist, kann ruhig mal die Treppe nehmen und den Aufzug älteren Menschen oder Gästen mit schwerem Gepäck überlassen. Gesund ist das auch noch“, empfiehlt Schaumann. „Und wenn man zum Beispiel zum Frühstück das Zimmer verlässt, lohnt sich ein Blick in den Flur – sind gerade viele Leute unterwegs, wartet man vielleicht besser noch mal fünf Minuten im Zimmer und geht dann. Ist Stau vor dem Fahrstuhl angesagt, könnte es beim Frühstück oder Check-out eng werden.“

Fenster auf, wenn man das Zimmer verlässt

Ein Gebot in Zeiten der Pandemie ist: lüften. Am besten bereits am Morgen das Fenster öffnen und die frische Luft reinlassen. Schaumann sagt: „Nach dem Lüften, wenn man das Zimmer verlässt, sollte man das Fenster auf kipp stellen. Dann hat das Reinigungspersonal schon saubere Luft, sobald es den Raum betritt. In den MEININGER Hotels werden die Zimmer während des Aufenthalts aktuell nur auf ausdrücklichen Wunsch der Gäste betreten und gereinigt.“

Masken und andere Habseligkeiten wegräumen

„Im Zimmer sollte man nichts herumliegen lassen, was das Reinigungspersonal während der Zimmerreinigung – sofern sie vom Gast gewünscht ist – wegräumen muss, um richtig sauber machen zu können“, findet der Experte. „Also: Koffer auspacken und verstauen. Und ganz wichtig: Keine getragenen Masken offen liegen lassen.“ Und auch im Bad kann man sich zurzeit dem Personal gegenüber rücksichtsvoll verhalten, indem man möglichst wenige Tuben und Tiegel stehen lässt und lieber alles zurück in den Kulturbeutel räumt. Denn auch hierbei gilt: je weniger Kontaktpunkte, desto besser.

Frühstück auf dem Zimmer einnehmen

Abstand halten ist nicht immer einfach. Vor allem morgens, wenn alle gleichzeitig frühstücken und ihren Tag starten wollen. „Am besten erkundigt man sich an der Rezeption, wann im Frühstücksbereich am wenigsten los ist und richtet sich danach. Oder: Man nimmt das Essen einfach mit aufs Zimmer und genießt sein Frühstück dort in aller Ruhe“, rät der Knigge-Fachmann. „In einigen MEININGER Hotels gibt es das Frühstück als ‚Grab and Go‘-Option, sodass man sich Sandwich, Kaffee, Obst und Joghurt einfach aus der Lobby holen kann.“

Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen in den MEININGER Hotels

In allen 29 MEININGER Hotels werden Hygiene und die Sicherheit der Gäste sowie des Personals großgeschrieben. „Aufgrund von Covid-19 haben wir zusätzliche Reinigungs- und Sicherheitsmaßnahmen ergriffen und alle unsere Mitarbeiter*innen intensiv geschult“, sagt Doros Theodorou, CCO der MEININGER Hotels.

Neben der freien Verfügbarkeit von Desinfektionsmitteln in den öffentlichen Bereichen wurden an den Rezeptionen Plexiglasscheiben als Tröpfchenschutz installiert, Laufrouten und Bodenmarkierungen helfen bei der Einhaltung lokaler Abstandsregeln und sowohl das Ein- als auch Auschecken kann in einigen Hotels völlig kontaktlos an eigenen Self-Check-in-Terminals vorgenommen werden.

„Unsere beliebten Mehrbettzimmer belegen wir aktuell nur gemäß den lokalen Vorschriften. Sie sind momentan vor allem bei Familien und Freundesgruppen beliebt“, sagt Theodorou. Im Frühstücksraum stehen die Tische in mindestens 1,5 Meter Abstand und in einigen Hotels gibt es das Frühstück nur zum Mitnehmen aufs Zimmer oder für unterwegs.

„Grundsätzlich empfehlen wir unseren Gästen, sich vor ihrer Reise über die aktuellen Regularien im jeweiligen Zielort zu informieren“, so Doros Theodorou weiter. „Diese sind ja meist schon von Bundesland zu Bundesland, aber vor allem natürlich von Land zu Land unterschiedlich.

Auf unserer Website gibt es eine extra Seite zu Covid-19, auf der man sich über die aktuellen Regelungen je nach Land informieren kann. Dort findet man auch unser aktuelles Hygiene- und Sicherheitskonzept zum Nachlesen sowie unsere gelockerten Stornierungsbedingungen: Gäste können bei uns auf Wunsch bis 18 Uhr am Tag der Anreise stornieren. Auch für Gruppen bieten wir in diesen Zeiten besonders flexible Buchungskonditionen.“

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