Reise lieber ungewöhnlich - Reisetrends 2018
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Reise lieber ungewöhnlich - Reisetrends 2018

16.01.2018 | SPANESS - business meets paradise

Von 'Over Tourism' über 'Slow Travel'

Eine andere Art von 'Slow Travel' / Bildquelle: SPANESS
Eine andere Art von 'Slow Travel' / Bildquelle: SPANESS

Schauen wir uns die Reiseentwicklung der letzten Jahre an, so lässt sich ganz deutlich ein Trend bei Reisewünschen, Ideen und der Planung abzeichnen. Deutschland ist ganz klar, immer noch das Lieblingsurlaubsland der Deutschen. Darauf reagiert die ITB - die weltweit größte Tourismusmesse - 2018 mit Mecklenburg Vorpommern als Partnerland. Doch auch der Wunsch nach Wellnessreisen wächst - wenn hier auch zu beobachten ist, dass Wellness mittlerweile längst nicht mehr nur Wellness ist.

Viele Wellnesshotels und Regionen haben sich längst auf Themen und Anwendungen spezialisiert, denn auch die jeweilige Region spielt bei der Wahl der Touristen und zukünftigen Urlaubern eine große Rolle. Authentisch soll das Reiseziel und Erlebnis sein und an Wichtigkeit gewinnt auch die Frage nach der Nachhaltigkeit. Auf alle Fälle dann, wenn wir uns eher das Reiseverhalten der Familien in der Mittelschicht anschauen. Das Bewusstsein für den Erhalt der Natur und der Umwelt, gerade für die nächste Generation, wächst enorm.

Zusätzlich rücken auch Reiseziele in den Fokus, die vor ein paar Jahren doch noch sehr ungewöhnlich erschienen. Rufen wir uns kurz die Top Reiseziele aus 2017 in Erinnerung: Japan, Botswana, Polen, Lettland, Grönland oder auch Transilvanien in Rumänien, um nur mal ein paar Länder und Regionen zu nennen. Doch was sind die Schlagwörter in Sachen Urlaubstrends der Deutschen, mit denen sich die Touristiker in den nächsten Jahren auseinandersetzen müssen?

Over Tourism - Wenn Tourismus "Überhand" nimmt

Die Spitze des Reise-Eisberges ist längst erreicht. Viele touristisch überlaufene Orte und Städte - wie z. B. Mallorca, Venedig oder auch Dubrovnik - denken längst für Besucher-Obergrenzen nach oder auch über Baustopps für Hotels, Ferienwohnungen etc. Aktuell sprechen wir schon von über 1 Milliarde Touristen pro Jahr. Bis 2030 soll das auf fast 2 Milliarden steigen.

Der Tourismus ist ein wichtiger Zweig in der weltweiten Wirtschaft - schon jetzt sprechen wir hier von rund 10 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung und viele Jobs und Arbeitsplätze, die der Tourismus bietet - Tendenz steigend. Doch trotzdem müssen wir natürlich dringend darüber nachdenken, was der Übertourismus für Einheimische, Natur und Kulturgüter bedeutet und wie man den Touristenströmen für die Zukunft "Einhalt" gebieten kann.

Slow Travel - Die Kunst des langsamen Reisens

Unsere Zeit wird immer schnelllebiger, die technischen Errungenschaften immer rasanter. Auch dadurch wächst wohl der Wunsch nach dem Ursprünglichen, dem "einfach mal Abschalten" und dem großen Verlangen dem Stress einfach mal zu entfliehen. Slow Travel bietet dabei einen sehr attraktiven, alternativen Reisetrend.

Denn hier geht es darum, sich während einer Reise auch einfach mal treiben zu lassen. Nicht zu "Müssen" aber zu "Können". Ein Reiseziel in sich aufzunehmen, Menschen und Kultur vor Ort zu erleben und nicht einfach "abzuhaken". Wer langsam reist, bevorzugt auch oft die etwas "anderen" Reiseziele und Reiseländer. Praktisch könnte man somit auch sagen "Slow Travelling" ist eine echte Gegenbewegung zum "Über-Tourismus".

Mikroabenteuer - Das Abenteuer vor der Haustür

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Erleben und spannende Reisen sind nicht immer eine Frage des Budgets. Sondern eher eine Frage der Einstellung und der Ideen! Denn aufregende Abenteuer kann man auch direkt vor der eigenen Haustür erleben. Das heißt eben auch - auf Reisen im Heimatland - in der Tat sogar im Heimatbundesland.

"Augen auf" und los geht's! Wie wäre es mit einer Nacht unter freiem Himmel oder aber mit einer Wandertour durch die Lüneburger Heide? Einem Roadtrip entlang der Mecklenburgischen Seenplatte und auf sagenhaften Spuren des Spreewaldes zu wandern?

Nachhaltiger Tourismus wird immer wichtiger

Zugegeben, der nachhaltige Tourismus ist sicherlich noch nicht in aller Munde. Doch nimmt das Thema "nachhaltig Reisen" für immer mehr Menschen eine wichtige Rolle ein. Immer mehr Menschen möchten die Wunder der Natur und die Umwelt auch für nachfolgende Generationen erhalten. Doch das geht aber nur, wenn wir uns mehr Gedanken um Nachhaltigkeit und Umweltschutz machen.

Im Umkehrschluss heißt das z. B. weniger Kreuzfahrten, weniger Flüge und mehr umweltbewusste Reiseziele. Auch der Tourismus, Reiseregionen und Hotels müssen hier eine Verantwortung übernehmen und in neue Technologien und Maßnahmen investieren.

Gesundheitstourismus gewinnt an Bedeutung

Die Menschen werden immer älter und sie wollen im Alter fit und gesund bleiben. Um genau diesen Effekt zu erreichen, sind die Menschen bereit, in die eigene Gesundheit zu investieren. Vor fast 30 Jahren startete der Wellnesstourismus mit diesem Bedürfnisch durch. Mittlerweile haben sich die Wellnesshotels und Regionen längst spezialisiert. Man könnte das Ganze vielleicht auch als Kur 2.0 bezeichnen.

Der Reisetrend dazu heißt Gesundheitstourismus. Zugegeben, hier gibt es sicherlich viele sinnvolle Angebote aber auch unnütze Gesundheitsreise-Specials. Aktuell liegen besonders im Trend, auf dem touristischen Gesundheitsmarkt: Yogareisen in allen Varianten, Detox-Wochen und Fastenkuren. Doch Begriffe wie "Achtsamkeit" oder auch "Retreats" gewinnen an Bedeutung. 

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