Route Nationale 7- Die Straße der Sehnsucht
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Route Nationale 7- Die Straße der Sehnsucht

01.04.2018 | ff.k Public Relations GmbH

Ein großer Teil führt durch die vielfältigen Landschaften der Côtes du Rhône, entlang steiler Weinberge im Norden bis zu den Lavendelfeldern im Süden

Je ro me Ubassy Avignon / Bildquelle: Inter Rhône
Je ro me Ubassy Avignon / Bildquelle: Inter Rhône

Hamburg/ Avignon, im März 2018. „On est heureux nationale 7“, singt Charles Trenet 1959 in seinem Chanson über die berühmte Ferienroute der Franzosen und beschreibt das Glück und die Sehnsucht auf der Reise in den Süden. Seit über 100 Jahren zieht der Sommerhimmel der Côte d’Azur die Massen aus Paris und Umgebung an.

Zwischen 1950 und 1960 gab es kaum einen Franzosen, der nicht den Weg ans Mittelmeer während der Sommerferien auf sich nahm, um schon nach den ersten Kilometern im Stau zu stehen. Die Kultroute „Nationale 7“ zieht sich von Paris bis zu der italienischen Grenze bei Menton. Die 1824 angelegte Überlandstrecke folgt der nach Rom führenden Route „Impériale 8“.

Was macht die fast 1000 Kilometer lange „Route Bleue“ so einzigartig?

Wie die „Route 66“ in den USA hat die „Route des Vacances“ mit der Zeit einen hohen Bekanntheitsgrad erlangt. Durch den Ausbau vierspuriger Schnellstraßen, wichen Urlauber dem hohen Verkehrsvorkommen der „Nationale 7“ aus, doch auch heute noch erliegen Nostalgiker ihrem Charme. Zwischen alten Rastplätzen, Gasthäusern und Tankstellen entfaltet sich eine naturbelassene Schönheit.

Die Hauptstadt und Metropole Frankreichs ist der „Point Zero“. Spätestens hinter Lyon, auf der Fahrt Richtung Süden verändert sich die Landschaft und das Klima mit jedem Kilometer. Ab Côte-Rôtie nach Tain-l’Hermitage verändert sich die Landschaft merklich. So thronen über dem Ufer der Rhône die Weinberge. Diese Lagen über der nördlichen Rhône und die Weinreben an den Steilhängen bieten ein spektakuläres Bild.

Auf der gegenüberliegenden Seite der Rhône ist das Schloss Tournon zu sehen, das heute der Geschichte des Rhônetals gewidmet ist und bekannte Werke von einheimischen Künstlern zeigt. Je südlicher, desto flacher wird die Landschaft. Die Reise führt weiter in Richtung Bollène, vorbei an der neuen Côtes du Rhône Villages-Appellation Suze-la-Rousse, wo der Duft von Lavendelfeldern in die Nase steigt und Olivenbäume das mediterrane Flair untermauern.

Zahlreiche Studenten aus der ganzen Welt besuchen die große Weinuniversität auf dem einstigen Anwesen der Prinzen von Oranien. Vorbei an prunkvollen Schlössern der Grafschaft Venaissin und Dauphiné führt die N7 über die alte römische Stadt Orange mit ihrem gut erhaltenen Amphitheater und dem antiken Triumphbogen weiter nach Avignon. Eine Rast in der Künstlerstadt lohnt sich allemal.

Der imposante, gotische Papstpalast und die für ihr Lied weltbekannte Brücke Pont Saint Bénézet sind die Hauptattraktionen der altertümlichen Stadt. Mit dem neueröffneten Weinzentrum Carré du Palais rücken die Weine der Côtes du Rhône immer mehr in den Fokus. Avignon ist das Zentrum der Côtes du Rhône und vor allem im Sommer während der Festspiele sehr belebt.

Der lange Weg ans Meer über die N7 hat seinen ganz persönlichen Charme und verspricht eine kulinarische Reise durch die spannenden Weinberge und facettenreiche Landschaft des zweitgrößten Anbaugebietes Frankreichs. Von hohen Bergen bis zu duftenden Lavendelfeldern, das Rhône-Tal bietet eine große Vielfalt an Sehenswürdigkeiten. Es lohnt sich nicht nur für Nostalgiker, den Spuren der „Nationale 7“ zu folgen, sondern auch jedem den die Sehnsucht nach der Sonne treibt.

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