Urlaub mit Nervenkitzel: Die schönsten Casino-Ziele der Welt
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Urlaub mit Nervenkitzel: Die schönsten Casino-Ziele der Welt

22.12.2017 | Hotelier.de

Der Umgang mit dem Glücksspiel ist weltweit verschieden. In manchen Ländern ist es komplett verboten, in anderen Ländern dagegen weitestgehend akzeptiert. Gerade in diesen Ländern boomen große Hotelcasinos, die zahlreiche Urlauber über die Grenze locken. Auch an deutschen Touristen geht dieser Boom nicht spurlos vorbei: Sie begeistern sich immer mehr für Ziele, an denen sie ihr Glück versuchen können

Glitznerndes Las Vegas mit Riviera Hotel
Glitznerndes Las Vegas mit Riviera Hotel

Streng regulierter Casino-Markt in Deutschland

In den meisten europäischen Ländern unterliegt das Glücksspiel einer strikten staatlichen Kontrolle. In Deutschland reguliert beispielsweise der Glücksspielvertrag, wer wann welche Glücksspiele anbieten darf. Bei den meisten lizensierten Spielbanken handelt es sich um altehrwürdige Einrichtungen in Kurstädten wie Wiesbaden, Aachen und Baden-Baden, in denen sich die gutbetuchten Gäste bereits im 19. Jahrhundert die Zeit vertrieben. Den meisten Glücksspielern ist die Atmosphäre in diesen Spielbanken jedoch zu steif, dazu werden sie von zahlreichen Verboten, wie dem Rauchverbot und dem Werbeverbot, gegängelt: Die Folgen sind bereits deutlich zu spüren: Glücksspieler wandern scharenweise in lässigere Spielbanken hinter der Grenze ab oder gleich zu den vielen neuen Online-Casinos im Internet. Hier lässt es schließlich ganz besonders bequem von der heimischen Couch in der Jogginghose bei Roulette einen Einsatz wagen oder mit Gleichgesinnten Poker spielen. Daneben entdecken immer mehr Reisende die Verlockungen der bunten Casino-Welt jenseits der westeuropäischen Grenzen.

Sin City war gestern: Las Vegas im Wandel

Keine andere Stadt der Welt ist so eng mit dem Glücksspiel verbunden wie Las Vegas im US-amerikanischen Wüstenstaat Nevada. Doch obwohl die schillernde Hotelmeile "The Strip" noch immer zahllose Urlauber aus aller Welt anlockt, hat sich die Stadt in den letzten zwei Jahrzehnten enorm gewandelt. Die sagenhafte Sin City von Frank Sinatra, Dean Martin und Elvis gehört der Vergangenheit an. Stattdessen dominieren bunte familienfreundliche Attraktionen wie Achterbahnen und Ritterfeste und harmlose Unterhaltungsshows von Celine Dion bis Cirque du Soleil. Mittlerweile versucht sich die Stadt sogar als Alternative zum Silicon Valley zu etablieren und zahlreiche Tech-Start-Ups anzusiedeln.

Doch Las Vegas ist längst nicht die einzige US-Stadt, in der gezockt werden darf. An der Ostküste lässt sich beispielsweise eine Reise nach New York mit einem Besuch von Atlantic City verbinden. Täglich fahren zahlreiche Busse und Züge in die Glücksspielstadt am Meer, die seit der von ihrer Vergangenheit erzählenden Fernsehserie "Boardwalk Empire" einen kleinen Boom erlebt. Noch weitgehend unbekannt im Ausland ist das riesige Foxwoods Casino in Ledyard/Connecticut auf halber Strecke zwischen Boston und New York. Inmitten der traumhaft schönen Landschaft Neu-Englands entstand hier einer der größten Casino-Komplexe mit Hotels, Restaurants, 350 Spieltischen und mehr als 5.000 Automaten. Die Hintergründe sind kurios: Das Casino entstand auf dem Land der Mashantucket Pequot-Indianer, die argumentierten, dass die Gesetze des US-Staates Connecticut in ihrem Reservat ungültig seien. Daher ist hier nicht nur das Glücksspiel erlaubt, sondern auch das Rauchen. Allerdings wurde dieses aufgrund der vielen Beschwerden von Gästen mittlerweile eingeschränkt.

Glücksspielparadies Asien: Macau und mehr

Die asiatischen Nationen haben ein ähnlich kompliziertes Verhältnis zum Glücksspiel wie Europa. Einerseits ist es offiziell oft verboten, andererseits blickt das Glücksspiel auf eine lange Tradition zurück. Größter Profiteur ist die chinesische Sonderverwaltungszone Macau in der Nähe von Hong Kong. Bis 1999 war Macau eine portugiesische Kolonie, in der das Glücksspiel bereits seit 1962 legal war und Millionen Besucher vom chinesischen Festland und der benachbarten britischen Kolonie Hong Kong anlockte. Seit dem Fall des Glücksspielmonopols 2002 erlebte Macau einen wahren Bauboom mit Casino-Anlagen der Superlative, die Las Vegas weit in den Schatten stellen. Nach den einheimischen chinesischen Glücksspielern entdecken auch immer mehr ausländische Besucher die reizvolle Mischung aus modernsten Casinos und portugiesischer Kolonialarchitektur für sich. Dazu kann eine Macau-Reise perfekt mit dem benachbarten Hong Kong kombiniert werden. Ein Eindruck von Macau:

Macau ist jedoch nicht die einzige Stadt für Glücksspieler in Asien. Gezockt wird beispielsweise auch im Stadtstadt Singapur, wo 2010 mit dem Resorts World Sentosa das erste Casino öffnete. Kurz darauf folgte das Marina Bay Sands, dessen Hotel vor allem für seinen einzigartigen Swimming Pool auf dem Dach bekannt ist. Wer damit noch nicht genug hat, fährt mit dem Zug oder Bus ins benachbarte Malaysia: In der Nähe der Hauptstadt Kuala Lumpur befindet sich in den Genting Highlands ein riesiger Komplex mit Casinos, Hotels und einem Freizeitpark für die ganze Familie. Zuletzt sei noch Süd-Korea genannt. Hier konzentrieren sich die Casinos auf die Hauptstadt Seoul und die Ferieninsel Jeju vor der Südküste. Sie ist bei den Einheimischen als Wochenendziel sehr beliebt und überrascht mit allerlei bizarren Sehenswürdigkeiten wie dem Love Land-Park.

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