US-Touristen zieht es nach Europa
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US-Touristen zieht es nach Europa

23.01.2017 | Söllner Communications AG

Choice Hotels, eine der weltweit größten Hotelketten, veröffentlicht die Ergebnisse der jährlichen Umfrage unter Reisenden aus den Vereinigten Staaten. Demnach planen US-Amerikaner in diesem Jahr deutlich mehr Geld für Reisen auszugeben und haben dabei die Top-Reiseziele Europas im Fokus

28 % der Befragten geben an, 2017 Europa einen Besuch abzustatten, 72 % ziehen es zumindest in Erwägung. Hauptgründe dafür sind bei 75% Sehenswürdigkeiten, 43 % möchten hingegen in die europäische Kultur eintauchen und weitere 42 % sind an europäischer Kulinarik interessiert.

Bei knapp einem Viertel (23 %) steht ein Besuch von Familie und Freunden auf dem Programm. 44 % planen einen Aufenthalt von einer Woche, während weitere 44 % eine längere Reise beabsichtigen.  Europäisches Top-Ziel unter den Befragten ist Paris, gefolgt von London und Rom.

Brexit beeinflusst die Reisepläne kaum

Die Entscheidung der Briten, die Europäische Union zu verlassen, hat kaum Auswirkungen auf das Reiseverhalten der US-Amerikaner. 45 % der Befragten geben an, dass ihre Reisevorhaben unberührt von dieser Entscheidung blieben, nur für 8% verliert eine Europareise dadurch an Attraktivität. Das durch die Brexit-Entscheidung geschwächte Britische Pfund macht das Vereinigte Königreich für 73 % aufgrund der gesteigerten Kaufkraft sogar noch attraktiver.

Mark Pearce, Senior Vice President International Division, begrüßt die Ergebnisse: „Ich bin begeistert davon, dass Paris das europäische Top-Reiseziel für US-Amerikaner ist, denn Paris ist eine Stadt, die Reisende mit offenen Armen empfängt. London ist natürlich diesbezüglich ebenso attraktiv, vielleicht sogar mehr denn je dank des günstigen Wechselkurses für den amerikanischen Dollar. Wohin auch immer die Reise in Europa geht:

Wir verfügen über nahezu 500 europäische Hotels, die vom anspruchsvollen Boutique-Erlebnis bis zum Budget-Segment und von Metropolen bis zu Ferienzielen am Meer reichen. Und geografisch gesehen, bilden wir vom nördlichen Polarkreis bis zur türkischen Küste die ganze Vielfalt der europäischen Destinationen ab.”

Amerikanische Touristen sind beschäftigt, aber spendabel

Aufgrund voller Terminpläne geben Amerikaner an, 2017 dreimal zu verreisen, was dem Ergebnis von 2016 entspricht. Ein Fünftel macht den überfüllten Terminkalender dafür verantwortlich, in den vergangenen zwölf Monaten keine Reise unternommen zu haben — das entspricht einem Zuwachs von 144 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Reisebudgets für Privatreisen liegen dafür um 42 % über denen von 2016 und entsprechen einem Anstieg von 3.572 US-Dollar auf 5.063 US-Dollar, was umgerechnet 4.850 Euro entspricht.

Internationale Top-Ziele hoch im Kurs

Nach den internationalen Traumzielen gefragt, antworten 63 % mit Australien, 38 % mit Südamerika und 27 % mit Kuba. Für eine komplett bezahlte Reise zum Traumziel würden US-Touristen einige überraschende Einschränkungen akzeptieren:

  • Über die Hälfte (57 %) würde auf den täglichen Kaffee verzichten
  • Wiederum mehr als die Hälfte würde dafür sogar sämtliche Weihnachtsgeschenke eintauschen
  • Nahezu ein Viertel (23 %) geht so weit, in Kauf zu nehmen, den Geburtstag des eigenen Kindes oder die Hochzeit des besten Freundes zu verpassen (24 %)

Überraschende Erkenntnis: Fast zwei Fünftel (39 %) der Befragten würde für ein erstes Date sogar verreisen. Die Choice Hotels Umfrage 2017 wurde von Newlio (www.Newlio.com) in einer repräsentativen Gruppe von 1070 volljährigen US-Amerikanern durchgeführt, die für 2017 mindestens eine private Reise mit Übernachtung planen. Zur Teilnahme an der Online-Befragung wurden sie per E-Mail eingeladen.

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