H-Hotels verlängert die Sponsorenverträge mit den 2 Bundesligavereinen
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H-Hotels verlängert die Sponsorenverträge mit den 2 Bundesligavereinen

14.09.2018 | Hotelier.de

In der Sommerpause werden nicht nur neue Spieler verpflichtet. Die Vereine stellen sich auch häufig neu auf. Neben der Veränderung vereinsinterner Strukturen gilt es, Sponsoren zu finden oder die Verträge mit den aktuellen Sponsoren des Teams zu verlängern

Die Fußball-Bundesliga als Werbeträger großer Firmen; Bildquelle Hotelier.de Sascha Brenning
Die Fußball-Bundesliga als Werbeträger großer Firmen; Bildquelle Hotelier.de Sascha Brenning

So wurde kürzlich bekannt, dass H-Hotels im Sommer die Sponsorenverträge mit Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen verlängerte. Die Verträge, die zu Beginn der letzten Saison abgeschlossen wurden, laufen somit bis mindestens Ende der Saison 2018/19. Als offizieller Ärmelsponsor sind die Verträge für die Teams durchaus lukrativ. Der Borussia aus Mönchengladbach zahlt H-Hotels etwa 1.5 Millionen Euro im Jahr. Mit dem Verein aus Nordrhein Westfalen steht H-Hotels in besonders enger Beziehung, da sie auch das Hotel am Borussia Park, der Heimspielstädte der „Fohlen“ betreiben. Dieser Deal wurde aber separat abgeschlossen und steht in keiner Beziehung zum aktuellen Sponsoring.

Das Sponsoring der Gladbacher könnte sich dieses Jahr besonders auszahlen, da viele Experten mit der Mannschaft rechnen

Es wäre keine Überraschung, wenn sich die Borussia lange in der Spitze der 1. Bundesliga hält und am Ende einen der ersten vier Plätze, und somit die Qualifikation für die Champions League erreicht. An den ersten zwei Spieltagen haben die „Fohlen“ durchaus überzeugt und stehen zu Recht auf Tabellenplatz 5.

H-Hotels ist mit dem Sponsoring der Gladbacher und Bremer das einzige Unternehmen aus der Reise- und Freizeitbranche, das zwei Bundesligaklubs unterstützt

Im internationalen Vergleich sind diese Deals aber als klein zu bezeichnen, da manche Konkurrenten von H-Hotels Dutzende Millionen Euro jährlich für Sponsoring im Fußball ausgeben. Am bekanntesten ist wohl der Deal zwischen Emirates und dem FC Arsenal. 2012 einigten sich die arabische Fluglinie und der Premier League Klub auf einen Sponsorenvertrag mit einem Volumen von rund 150 Million Pfund.

Dabei ist Emirates nicht nur Trikotsponsor, sondern auch Namensträger des Stadions von Arsenal in London, dem Emirates Stadium. Zudem hat die Airline 2013 bwin als Trikotsponsor von Real Madrid abgelöst und soll dafür jährlich etwa 70 Millionen an die Königlichen überweisen. Im Vergleich zu diesen großen Deals sind die Summen, die bei den Vertragsverlängerungen von H-Hotels mit den beiden Bundesligaklubs ausgehandelt wurden, fast als Kleingeld zu betrachten. Für das hessische Reise- und Freizeitunternehmen sind sie dennoch sehr wichtig, um in der Öffentlichkeit präsent zu bleiben. Und auch für die beiden Teams aus der obersten deutschen Spielklasse sind dies durchaus lukrative Abmachungen, wenn man den Etat der Teams genauer betrachtet.

So wird das jährliche Budget von Werder Bremen auf etwa 40 Millionen geschätzt

Im Vergleich dazu kann man sich die Zahlen von Madrid vor Augen führen, deren Etat auf fast 700 Millionen Euro geschätzt wird. Solche schwindelerregende Summen stehen den Bundesligisten natürlich nicht zur Verfügung. Der Etat des FC Bayerns liegt nur bei etwa der Hälfte von dem der Madrilenen und der mit Abstand größte der Bundesliga. Dabei nehmen die Bayern auch deutlich mehr als der Rest der Liga durch das Sponsoring ein. Schon alleine der Ärmelsponsor aus Katar soll etwa 10 Millionen Euro jährlich überweisen.

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