Die Rolle von Dekoration für Interior Design und Visual Merchandising
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Die Rolle von Dekoration für Interior Design und Visual Merchandising

18.03.2015 | abama.de

Die "Verkaufsfläche" ist eines der wichtigsten Elemente in Bezug auf die Kundenwahrnehmung und die Kundenzufriedenheit. Die Inszenierung der Verkaufsfläche trägt in hohem Maße zur Umsatzgenerierung bei. Zu den Kerndisziplinen bei der professionellen Gestaltung und Präsentation zählen das Interior Design und auch das Visual Merchandising. Mit wenigen aber effizienten Regeln aus beiden Disziplinen kann man maßgeblich zur Optimierung der Verkaufsfläche beitragen

Alle Sinnesorgane ansprechen mit Dekoration

Der Schlüssel für eine positive Wahrnehmung liegt in der Schaffung einer eingreifenden, immersiven und harmonischen Wahrnehmung, also einer multi-sensorischen Erfahrung auch bekannt unter dem Begriff "sensorisches Branding”.

Hierbei geht es darum ein Design Konzept auf alle fünf Sinne auszurichten und aufeinander abzustimmen — eine ganzheitliche harmonische Erkennungsmarke zu etablieren.

Die Kommunikationsstrategie im Einzelnen

  • 1. Sehen, die visuelle Wahrnehmung mit den Augen
  • 2. Hören, die auditive Wahrnehmung mit den Ohren
  • 3. Riechen, die olfaktorische Wahrnehmung mit der Nase
  • 4. Schmecken, die gustatorische Wahrnehmung mit der Zunge
  • 5. Tasten, die taktile Wahrnehmung mit der Haut

Die Kommunikationsstrategie legt fest, welche Farben als psychologische Auslöser verwendet werden sollen, wie die Nutzung von Beleuchtung zur Schaffung von Symmetrie, Balance, Kontrasten und Fokussierung eingebettet werden kann. Die Auswahl von bestimmten Materialen um die taktile Wahrnehmung anzusprechen ist ebenfalls Teil des sensorischen Brandings — beispielsweise grobe Textur von Oberflächen versus einer weichen Oberfläche. Düfte die zum Designkonzept passen sind ebenso elementar und gleichberechtigt. Ein aufeinander abgestimmtes Konzept ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen und nachhaltigen Designkonzept, welches Emotionen bei Kunden hervorruft.

Die Regel der magischen Drei

Beim visuellen Marketing werden die meisten (Dekorations-) Arrangements mit drei Hauptelementen gebildet. Das bedeutet, dass bei der Anordnung einer Anzeige, Displays oder Dekoration mit drei Schwerpunkten gearbeitet wird.

Beispiel: Wenn man mit Vasen dekorieren möchte, sollte man drei Vasen verwenden, welche sich voneinander in Bezug auf Form, Material, Farbe und Größe unterscheiden.
Der Grund für dieses Denken ist, dass unsere Augen am ehesten in Bewegung bleiben und sich umschauen, wenn sie auf etwas Asymmetrisches treffen. Diese Regel gilt auch für das "Pyramiden Prinzip", bei welchem Sie eine Position an der Spitze fokussieren, alle anderen Elemente einen Schritt nach unten angeordnet werden, das Auge den Mittelpunkt prüft und sich dann nach unten arbeitet.

Eine unterstützende Beleuchtung kann hierbei eine große sensorische und verstärkende Rolle spielen. Nutzen Sie die Beleuchtung aktiv für die Steuerung von Emotionen. Helle Strahler rücken beispielsweise Objekte in den Vordergrund, warme, gedimmte Beleuchtung entspannt die Szenerie.

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Tags:  Interior Design, Visual Merchandising

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