Kleidermotten effektiv bekämpfen!
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Wie man Kleidermotten im Hotel effektiv bekämpft

25.07.2020 | Terra-Codes GmbH

In unseren Haushalten haben wir mehr Untermieter an unsere Seite, als wir wahrnehmen. Denn ganz unbemerkt schleichen sich die einen oder anderen Plagegeister und Ungeziefer in unsere Räume, Zimmer und Gemächer und schon fühlen sie sich pudelwohl, wenn sie unentdeckt bleiben. Der Vermehrung steht nichts im Wege und schon wachsen ganze Invasionen an Ungeziefer heran, deren man nur noch schwer Herr werden kann. Motten sind hier mit von der Partie und begleiten uns Menschen schon immer

Die gewöhnliche Kleidermotte (lat.: (Tineola bisselliella) 'in ihrem Element'
Die gewöhnliche Kleidermotte (lat.: (Tineola bisselliella) 'in ihrem Element'

Sie sind in Lebensmitteln zu Hause, wie aber auch in der Kleidung. Und besonders hier sind sie zunächst nur schwer zu erkennen und schier unsichtbar für uns. Schon bald geben sich die kleinen Plagegeister als herumfliegende, kleine und völlig harmlos wirkende Motten zu erkennen. Bis sie flügge sind, frisst sich die Larve durch die Kleidung und hinterlässt hässliche Fraßspuren und etliche Löcher. Erkennen wir dies, ist es im Prinzip schon zu spät. Hier ist dringend Handlungsbedarf vonnöten und erst recht dann, wenn es sich um einen gewerblichen Betrieb wie z.B. eine Hotellerie handelt. Bleiben sie unentdeckt oder werden sie nicht als Plage ernst genommen, entwickelt sich das Ganze sehr schnell zu einer Herausforderung, deren Größenordnung nicht mehr überschaubar bleibt.

Den Motten an den Kragen gehen

Die gefürchteten und lästigen Kleidermotten bekämpfen und dabei ganz effektiv und vor allem auch nachhaltig vorzugehen, ist eine Kunst für sich und Bedarf Präzision und Genauigkeit von A bis Z. Denn lässt man nur winzige Ecken und Fugen bei der Bekämpfung der Mottenplage aus, hat man am Ende nichts erreicht und eine neue Brut Motten kann so ungestört heranwachsen und weiterhin Schäden anrichten. Erste Hinweise, wie Fraßspuren, die sich besonders in Kleidungsstücken aus Wolle abzeichnen, sollten alarmierend sein. Denn wenn man sie ignoriert und dies als Einzelfall ansieht, ist die Bekleidung im nächsten Frühjahr dahin und völlig zerfressen. Desto ungestörter sich die Larven der Motte dort aufhalten und satt fressen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass alle Larven dick und rund genährt durch den Winter kommen und als entpuppte Motten schlussendlich wieder nur darauf aus sein werden, selbst wieder für Nachwuchs zu sorgen.

Was liebt die Motte?

Die Kleidermotte fliegt meist im Halbschatten und auch im Dunkel in Zimmern und Schränken schnurstracks die Bekleidungsstücke und auch alles an, was in irgendeiner Forma aus Stoff ist. Bevorzugt wird dabei alles, was mit Wolle zu tun hat. Handelt es sich dabei beispielsweise um Produkte aus Schurwolle, fühlt sich die Kleidermottenlarve wie die Made im Speck. Natürlich will die Motte das Ziel anvisieren, welches nicht ständig in Bewegung ist. Deshalb finden wir oftmals Motten in Schränken und Klamotten, die schon lange liegen und hängen. Im Hotelbereich sind das Tischdecken wie auch Wolldecken, Bettlaken und Bezüge. Aber auch in Hotelzimmern besonders dort, wo diese Wäschestücke liegen und lange nicht angerührt wurden. Hier sind beispielsweise die obligatorischen Wolldecken in den Schränken für die Gäste der perfekte Ort zum Verstecken und sich satt fressen. Für den Hotelier, der davon nichts ahnt, kann das ein nicht gerade schönes Licht werfen, wenn die Gäste sich die Decke über die Beine auf der Terrasse legen und sich darin noch jede Menge Mottenlarven genüsslich durchfressen, oder die Spuren der Mottenlarven deutlich zu erkennen sind und womöglich die komplette Decke mit Löchern und Fraßspuren übersät ist.

So gibt sich der Mottenbefall zu erkennen

Als eindeutiges Indiz für einen Kleidermottenbefall sind zunächst sicherlich die umherfliegenden Motten zu erkennen. Allerdings können diese schon längst ihre Eier in einem ganz anderen Ort, Zimmer, Raum oder Hotel abgelegt haben. Dort suchen sie dann einen Partner für die Befruchtung. Der Kot der Mottenlarven ist ein weiteres Indiz. Denn er besteht aus winzig kleinen schwarzen Kügelchen. Die Larven selbst liegen oftmals umgeben von einer Art Gespinst und Spinnengeflecht. Nach zwei Wochen schon schlüpfen die Larven aus den Eiern der Motte. Die Larven selbst können sich ganz schön durch die Bekleidung durchfressen und dies tun sie bis sie zur Motte heranwachsen rund 60 Tage und je nach Nahrungsangebot kann sich das mehrere Monate hinziehen.

Effektive Bekämpfung

Für den Hotelier kann der Mottenbefall, wenn er durch die Hotelgäste an die Öffentlichkeit gerät recht ärgerlich und auch kostspielig sein. Desto schneller also gehandelt wird, umso besser. Der effektivste Schutz ist Hygiene und Sauberkeit. Denn Motten bevorzugen getragene Kleidung und auch Wäsche, die nicht gewaschen und regelmäßig gereinigt wird. Am besten alles vorbeugend immer wieder durchwaschen. Auch Wolldecken sollten regelmäßig gereinigt werden. Luftdichtes Verpacken der Kleidung und der Wäsche ist sinnvoll und schützt. Das regelmäßige Saugen unter den Betten, der Matratzen und auch in den kleinsten Winkeln und Ecken der Räume sorgt dafür, dass die Motte nicht auch dort auf dem Teppich ihre Eier ablegen kann.

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