Click Collect im Handel - Besseres Corona-Management gefordert
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Click&Collect im Handel - Besseres Corona-Management gefordert

06.01.2021 | IHK München und Oberbayern

BIHK: „Verlängerter Lockdown erfordert besseres Corona-Management“ - Sasse: Schnell Hilfen auszahlen, impfen und testen - Click&Collect kleiner Lichtblick für Handel

BIHK Logo, Bildrechte BIHK
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München – Die Verlängerung des Lockdown ab kommenden Montag ist ein erneuter herber Schlag für viele Betriebe im Freistaat. „Große Teile des Einzelhandels und viele Dienstleister bleiben bis 31. Januar dicht. Die bereits Anfang November angeordnete Schließung der Gastronomie besteht ebenfalls fort“, sagt Eberhard Sasse, Präsident des Bayerischen Industrie- und Handelskammertags (BIHK).

„Die Entscheidung der Politik muss aber angesichts der Infektionslage akzeptiert und mitgetragen werden. Je schneller wir die Pandemie unter Kontrolle bringen, umso eher können alle zu einem normalen Leben zurückkehren“, so Sasse. Daher seien jetzt höchste Anstrengungen für schnelle und konzertierte Maßnahmen bei Impfungen und Testungen notwendig.

Wo Click&Collect überall möglich ist

Der BIHK-Präsident begrüßt ausdrücklich die neue Möglichkeit des „Click&Collect“-Einkaufs im stationären Einzelhandel, die nach Ankündigung der Bayerischen Staatsregierung ab 11. Januar möglich sein wird. „Diese Abholmöglichkeiten für Kunden im lokalen Einzelhandel sind ein kleiner Lichtblick für viele bislang stark durch Corona gebeutelte Geschäfte und daher eine überfällige Maßnahme“, unterstreicht Sasse. Der BIHK hatte sich gemeinsam mit dem Handelsverband Bayern im Vorfeld für diese Lösung stark gemacht, die bereits in 13 anderen Bundesländern genutzt wurde.

Zur weiteren finanziellen Unterstützung der Selbstständigen und Unternehmen sei entscheidend, dass der Bund bis Ende dieser Woche endlich eine funktionsfähige Software zur Antragsbearbeitung der Novemberhilfe bereitstellt, fordert Sasse mit Nachdruck.

Für die Novemberhilfe sind bereits 46.000 Anträge für im Umfang von 800 Millionen Euro eingegangen. 220 Millionen Euro Novemberhilfe wurden bereits als Abschlagszahlungen an Soloselbstständige und Unternehmen geleistet.

Im Rahmen der Überbrückungshilfen 1 und 2 hat die für ganz Bayern zuständige IHK für München und Oberbayern bereits mehr als 510 Millionen Euro Zuschüsse an über 32.000 Antragsteller bewilligt. Für die Dezemberhilfe liegen bis dato rund 10.000 Anträge, deren Bearbeitung laut Bundeswirtschaftsministerium ab Februar möglich sein soll.

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