Neue Jennerbahn am Königssee eröffnet
Kostenlose Anfragen an unsere Lieferanten stellen und Preisinformationen erhalten

Neue Jennerbahn am Königssee eröffnet

15.06.2019 | Kunz PR GmbH & CO. KG.

Sie ist nahezu geräuschlos, energieeffizient und barrierefrei – die neue Jennerbahn, mit der Gäste ab sofort in geräumigen und bis zum Boden verglasten 10er-Kabinen zur Bergstation (1800 m) hoch über Schönau am Königssee schweben. Insgesamt wurden 56 Millionen Euro investiert

Blick auf Königssee / Bildquelle: Alle Bilder Jennerbahn
Blick auf Königssee / Bildquelle: Alle Bilder Jennerbahn
Jennerbahn
Jennerbahn
Restaurant Halbzeit, Jenner
Restaurant Halbzeit, Jenner
Blick auf den Jenner vom Campingplatz Grafenlehen / Bildquelle: Hotelier.de
Blick auf den Jenner vom Campingplatz Grafenlehen / Bildquelle: Hotelier.de

Kernstück ist die neue Bahn selbst, die ihre Vorgängerin aus dem Jahr 1953 ersetzt. Das Gesamtprojekt, zu dem zwei neue Restaurants an Mittel- und Bergstation sowie moderne Skidepots und ein Sportgeschäft an der Talstation gehören, wurde in Abstimmung mit den Nationalpark Berchtesgaden realisiert. Nachdem der erste Bauabschnitt bis zur Mittelstation bereits im vergangenen Sommer fertig war, können Urlauber jetzt auch wieder den legendären Königsblick von ganz oben genießen. Sogar (standesamtliche) Hochzeiten sind möglich.

Der Jenner gilt als Tor zum Nationalpark Berchtesgaden. Hier hat man die beste Aussicht auf Watzmann und Königssee. Um das überwältigende Bergerlebnis wirklich allen zu ermöglichen, war weitgehende Barrierefreiheit ein vorrangiges Ziel. So gibt es Rampen und Aufzüge statt Treppen, breite Türen, sogar eine eigene Zustiegsspur für Monoskifahrer. „Doch unser kleines, aber feines Skigebiet wird ein Geheimtipp bleiben“, meint Franz Moderegger, Vorstand der Berchtesgadener Bergbahn AG.

Trotz der wesentlichen Verbesserungen für den Winterbetrieb wird aber der Schwerpunkt weiterhin klar auf dem Sommer liegen. Viele Urlauber kommen einfach nur zum Schauen, Staunen und Genießen, andere unternehmen vom Jenner aus gemütliche Hüttenwanderungen oder brechen sogar zu Tages- oder Mehrtagestouren durch den Nationalpark Berchtesgaden auf, der eine neue Infostelle für Besucher des Schutzgebietes in der Bergstation eingerichtet hat.

Apropos Genuss: Die beiden neuen Restaurants folgen dem „alpine Lifestyle“ und beglücken Urlauber mit junger und moderner Küche, frisch und regional, selbstverständlich auch mit Veggie-Spezialitäten. Während das „Halbzeit“ an der Mittelstation mit charmantem Bistro-Charakter punktet, speisen Gäste in der „Jenneralm“ an der Bergstation im wahrsten Sinne des Wortes in gehobenem Ambiente. Je nach Wetterlage drinnen – oder draußen auf den Sonnenterrassen.

Für die Tourismusverantwortlichen im Berchtesgadener Land ist klar: „Die Existenz einer Seilbahn kann entscheidend für die Wahl des Urlaubsortes sein. Von den Gästen profitiert die gesamte Region, der Einzelhandel oder auch im Winter die Skischulen. Mit der neuen Jennerbahn haben wir ein Vorzeigeprojekt mit Strahlkraft,“ so Peter Nagel, Geschäftsführer der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH.

„Zeitgemäße Serviceorientierung für jedermann war einer unserer Leitgedanken“, führt Franz Moderegger aus. Zur vorbildlichen Infrastruktur gehören auch die Depots an der Talstation, in denen Wanderer und Skifahrer jetzt ihre Ausrüstung verstauen können. Wer mag, stöbert im Sportgeschäft nebenan und bringt das persönliche Equipment auf den neuesten Stand. Parkplätze für Menschen mit Beeinträchtigungen stehen ebenso zur Verfügung wie Strom für Elektro-Autos.

Die neue Jennerbahn selbst verfügt über ein umweltbewusstes „direct drive“-Antriebssystem: Der Elektromotor sitzt direkt an der Seilscheibe, sodass kein Getriebe nötig ist. Somit spart man im ersten Schritt Öl und vermeidet im zweiten Schritt Umweltbelastungen durch Altöl.

Die kuppelbare 10er-Kabinenbahn hat eine Beförderungskapazität von 1600 Personen pro Stunde und lässt schon die Fahrt zum Erlebnis werden. Denn die geräumigen Gondeln sind bis zum Boden verglast und ermöglichen einen herrlichen Rundumblick, während man nahezu geräuschlos dem Gipfel entgegen schwebt. Eine der insgesamt 60 Kabinen wurde übrigens speziell für Drachenflieger konzipiert: Sie bekommen ihre fünf Meter langen Fluggeräte jetzt auch ohne Auseinandernehmen und lästiges „Kurzpacken“ auf den Berg. Getreu dem Motto „Alles geht am Jenner“, mit dem die Berchtesgadener Bergbahn AG in die Zukunft gestartet ist.

Die Preise: Berg- und Talfahrt mit der neuen Jennerbahn kosten 27,50 Euro für Erwachsene, 22 Euro für Jugendliche, Kinder zahlen 11 Euro.

Links

Andere Presseberichte