Beste Cafes in Wien: Aida Cafe - Wiener Kaffeehaus Sperl - Cafe Anzengruber - Cafe Hummel
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Beste Cafes in Wien: Aida Cafe - Wiener Kaffeehaus Sperl - Cafe Anzengruber - Cafe Hummel

30.09.2013 | Wolfgang Ahrens Hotelier.de

Zu einem Wien Besuch gehört es auch, die Wiener Kaffeehauskultur zu genießen. Wir haben uns auf eine Rundreise begeben und Wiener Kaffeehäuser abgeklappert, die der Schriftsteller Joachim Lottmann in seinem Roman 'Hundert Tage Alkohol' erwähnt. Sein 'bestes Kaffeehaus', das Cafe Anzengruber, darf nicht fehlen

Das berühmte Cafe Sperl Wien, Bildquelle Wolfgang Ahrens
Das berühmte Cafe Sperl Wien, Bildquelle Wolfgang Ahrens

"Wieder oane Eszerhazy-Torten, dea Herr Doktor?" - wenn auch Sie einmal wirklich wienerisch von einer tschechischen Kuchenfrau so befragt werden wollen, müssen Sie nur nach Wien reisen wollen, Genuss inklusive. Jedenfalls wurde Joachim Lottmann diese Frage gestellt im Aida Cafe.

Geschichte der Aida Cafes

1913: Im Jahre 1913 kaufen Rosa und Josef Prousek den Konditoreibetrieb Bonsaing in der Porzellangasse 47 im 9. Wiener Gemeindebezirk. Sie nehmen die Umgründung der Firma Bonsaing in die Firma Chocolaterie u. Gross-Konditorei „AIDA” Prousek & Co mit Standort in der Porzellangasse im 9. Bezirk vor. Die Aida Cafes sind zwar eine Cafekette, das Aida in der Kaiserstraße tut sich gemäß dem Schriftsteller Lottman wie folgt hervor: Ich mochte das Cafe, es war so klein, wie für Kinder. Nur ganz alte Menschen, die sich im Millimetertempo bewegen, konnten sich hier aufhalten....

Man muss hier gewesen sein, dann liebt man die Moccatassen, die Urgemütlichkeit, die kleinen viereckigen Tischchen.

1070, Kaiserstraße 37
Telefon: +43-1-890 89 88-214
Öffnungszeiten: Mo-Fr 07.00-20.00; Sa 09.00-20.00, So+Feiertag geschlossen

Bestes Cafe mit in Wien: das 'Anzengruber'

Das Cafe Anzengruber ist nicht unbedingt ein traditionelles Kaffeehaus, aber sehr gemütlich und ähnlich einer Mischung aus italienischer Trattoria und einer deutschen Kneipe. Es ist eher ein klassisches, gehobenes Beisl mitten im Freihausviertel von Wien. Das Viertel, das von den Bewohnern gerne als das neue Soho beschrieben wird, wird von gut verdienenden Menschen bewohnt und  ist von der Kunst angehaucht. Die Bewohnerstruktur des Viertel spiegelt die Besucherstruktur des Anzengrubers wieder.

Peter Lottmann beschreibt das Anzengruber wie folgt: .... Es ist dunkel, hat tiefbraune, sehr hohe Wände, die seit 1928 keine frische Farbe mehr gesehen haben. Über den Köpfen und Rauschwaden - in Österreich durfte noch geraucht werden - hing ein überdimensionales Ölbild aus dem 19. Jahrhundert, das den Lokalgründer darstellte: Ludwig Xaver Anzengruber. Tipp: Kroatische Küche.

Cafe Anzengruber
Schleifmühlgasse 19
1040 Wien
Stadtviertel: Wieden, Freihausviertel

Telefon: 0043 01 5878297

Cafe Hummel Wien

1935 von Karl Hummel aus dem Café Parzival gegründet. 1967 übernahm Sohn Georg Hummel mit seiner Gattin Elisabeth die Geschäftsleitung. Mit neuen Ideen wurde das beliebte Lokal zu dem Café Restaurant Hummel mit seinen 30 Mitarbeitern, wie man es heute kennt.

Seit 2005 führt Christina Hummel nun in der 3. Generation das „Hummel” und sie und ihre Mitarbeiter haben es sich zur Aufgabe gemacht, den „Treffpunkt der Wiener Lebensart” täglich mit aktueller Gastronomie zu betreiben.

Cafe-Restaurant Hummel
Josefstädter Straße 66
A-1080 Wien

Email: theke@cafehummel.at?subject=Anfrage%20%C3%BCber%20Hotelier.de">theke@cafehumtheke@cafehummel.at?subject=Anfrage%20%C3%BCber%20Hotelier.de">mel.at
Tel.  0043 405 53 14
Fax  0043 405 53 14 — 22

Das beste Cafes in Wien - das Kaffeehaus Sperl

Jakob Ronacher eröffnet das von Gross und Jelinek erbaute und eingerichtete spätere Kaffeehaus Sperl im Jahr 1880. Von Januar bis Februar 1929 ist der so genannte Katastrophenwinter: die Kaffeehäuser einschließlich Sperl schließen wochenweise wegen Unheizbarkeit und eingefrorenen Wasserleitungen. 

  • 1. September 1945 - Die Franzosen übernehmen den VI. Bezirk als Zone von den Russen.           
  • Um 1950: Das "Espresso" hält in Wien Einzug; durch wenig Aufwand und Personal billige Konsumentenpreise. Dadurch Konkurrenz für die traditionellen Cafés.          
  • 1968: Manfred Staub übernimmt das Café Sperl. Die ehemaligen Besitzer wohnen weiterhin im Gebäude.           
  • Dezember 1997 - Der Mokka klein mit Obers kostet beim Sperl öS 11,-, Mocca groß ös 19,- und die Melange 16 Schilling.           
  • 1983: Große Restaurierung des Sperl im Sinne von Denkmalpflege und Erhaltung der in hundert Jahren gewachsenen Atmosphäre. U. a. auch Entfernung des auf den Original-parkettboden verlegten Turnsaalbelages.           

Wien feierte 1983 auch das Jubiläum "300 Jahre Wiener Kaffeehaus" traditionell mit dem Datum der Beendigung der 2. Türkenbelagerung. Das Sperl wurde als bestes Café Österreichs von dem engl. Gastrokritiker Roy Ackerman augezeichnet. Er wählte es unter 200 europäischen Kaffeehäusern zum "Coffee of the Year  1998 of Austria".        

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 7 bis 23 Uhr, Sonntag von 11 bis 20 Uhr fgeöffnet (Juli und August sonntags geschlossen).
         
Café Sperl
Gumpendorfer Straße 11
A - 1060 Wien

Telefon/Fax:
0043 - 1 - 586 41 58
Email:
melange@cafesperl.at  

1988 gibt  es in Wien

    530 Kaffeehäuser
    650 Kaffeerestaurants
    1060 Espressos
    250 Kaffeekonditoreien und 120 Stehkaffeeschenken

 Verwandte Begriffe im Lexikon


Tipps

Buchtipp: »Kaffeehäuser in Wien« ist die Bestandsaufnahme der Wiener Kaffeehauskultur. Der Band beschreibt die schönsten, wichtigsten und skurrilsten Kaffeehäuser der Stadt. »Kaffeehäuser in Wien« huldigt dem traditionellen Kaffeehaus mit imperialem (oder resopalem) Schick vergangener Zeiten ebenso wie es die besten und bemerkenswertesten Cafés im neuen Design vorstellt. Als Bonus liefert es Empfehlungen für Coffeeshops (coffee to go), Konditoreien und Kaffeeröstereien, wo die Bohne für zu Hause gekauft werden kann.

Christopher Wurmdobler gibt nicht nur Auskunft über Einrichtung, Speise- und Getränkeangebot, aufliegende Zeitungen und Klientel, Preise und Öffnungszeiten von über 100 Kaffeehäusern — er versteht es auch, die Atmosphäre und das besondere Etwas der ausgewählten Lokale auf das Eindrücklichste zu beschreiben. Kongeniale Ergänzung des Textes sind die Fotos von Gerhard Wasserbauer, bei deren Anblick der ganz spezielle Kaffeehaus-Duft förmlich zu riechen ist und die Lust auf eine Kaffeehaus Neu- oder Wiederentdeckung machen. Den Einstieg in das Wiener Kaffeehausleben liefert ein kleines Kaffeehaus-Abc von A wie Arbeitszimmer bis Z wie Zeit. Im praktischen Register finden sich die Kaffeehäuser sowohl nach den Namen wie nach den Bezirken geordnet, so dass gezielt gesucht, wiederentdeckt und neugefunden werden kann.

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