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18.06.2025 | Guide Michelin

Der von Andre Michelin im Jahre 1900 ins Leben gerufene Guide Michelin ist heute ein anerkannter Restaurantführer in der Haute Cuisine. Lesen Sie hier die gesammelten Neuigkeiten des Standardwerks

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Gericht in Oswalds Gourmetstube / Bild Copyright: Annette Sandner: Oswalds Gourmetstube
Gericht in Oswalds Gourmetstube / Bild Copyright: Annette Sandner: Oswalds Gourmetstube

Guide Michelin zeichnet gleich zwei neue 3-Sterne-Restaurants aus

Michelin präsentiert seine neue Ausgabe des Guide Michelin Deutschland. Mit gleich zwei neuen 3-Sterne-Restaurants kann der Gourmetführer mit einem seltenen Highlight aufwarten. Zuletzt verzeichnete die Auswahl 2008 mehr als einen Neuzugang auf dem kulinarischen Gipfel. 2025 kommen in Hamburg das Haerlin und in München das Tohru in der Schreiberei dazu.

Die mittlerweile 341 Sternerestaurants bestätigen, dass das Niveau der deutschen Gastronomie unvermindert zunimmt. Zwölf 3-Sterne-Restaurants (darunter zwei neue), 47 2-Sterne-Restaurants (darunter fünf neue) und 282 1-Stern-Restaurants (darunter 30 neue) sind Beleg für eine bemerkenswerte Entwicklung der deutschen Gastronomie.

Gwendal Poullennec, Internationaler Direktor des Guide Michelin sowie das gesamte Team an Inspektoren zollen den hiesigen Gastronomen vollen Respekt. „Ihr hoher Qualitätsanspruch ist ungebrochen, ebenso der Ideenreichtum und die Passion. Immer bestrebt, sich ganz am Gast zu orientieren, entwickeln oftmals junge Küchenchefs neue unprätentiöse, zugängliche und verständliche Konzepte.

Dabei setzt sich der Trend zu pflanzenbasierter Küche fort. Während bei der Produktwahl Regionalität und Saisonalität nach wie vor eine immense Bedeutung zukommen – 80 Grüne Sterne beweisen das eindrucksvoll –, zeigen sich die Küchenteams bei Kochtechniken und Einflüssen weiterhin sehr weltoffen.“

Zwei neue 3-Sterne-Restaurants

Insgesamt zählt die neue Selektion zwölf 3-Sterne-Restaurants. Mit jeweils einem neuen und einem bestätigten 3-Sterne-Restaurant bilden Hamburg und München die deutsche Gastro-Spitze. In Hamburg hat Christoph Rüffer die Küche des Haerlin im Laufe von 20 Jahren von 1-Stern- auf 2-Sterne-Niveau weiterentwickelt und sie nun in den gastronomischen Olymp gehoben.

„Mit perfekten Kompositionen aus Topprodukten in hervorragender Balance sind hier drei Sterne zweifelsfrei verdient“, loben die begeisterten Inspektoren. Dagegen hat – ebenfalls in der Hansestadt – Kevin Fehling mit seinem Counter-Restaurant The Table Kevin Fehling mit einzigartiger weltoffen-kreativer Aromen-Fusion bereits im zehnten Jahr die drei Sterne bestätigt.

Gleich zwei höchstdekorierte Restaurants auch in München: Tohru Nakamura, in der vorherigen Selektion mit zwei Sternen ausgezeichnet, hat es mit dem Tohru in der Schreiberei nun in die 3-Sterne-Liga geschafft. „Mit eigener Handschrift und feinfühliger Stilistik gelingt ihm eine äußerst spannende Verbindung von japanisch inspirierter und klassisch-französischer Küche“, sind sich die Inspektoren einig. Er teilt sich die gastronomische Spitze in der Stadt mit Jan Hartwig, der in seinem bereits mit drei Sternen ausgezeichneten JAN immer wieder aufs Neue eine grandiose Liaison aus Klassik und Kreativität schafft.

47 2-Sterne-Restaurants – darunter fünf neue

Auch im 2-Sterne-Bereich hat der Guide Michelin Deutschland 2025 Neues zu verkünden. Unter den 47 2-Sterne-Restaurants findet sich mit dem neu aufgenommenen ATAMA by Martin Stopp in Sankt Ingbert ein Highlight. Martin Stopp leistet hier Großartiges: Mit seinen beiden Menüs – eines reduziert-produktorientiert, das andere unbeschwert-kreativ – liegt er bereits kurz nach der Eröffnung des Restaurants auf 2-Sterne-Niveau.

Ebenso erwähnenswert ist das Pietsch in Wernigerode, in dem sich Robin Pietsch und Luis Hendricks in ihrem Menü bestens auf Umami und Weltoffenheit verstehen und es damit in die 2-Sterne-Liga geschafft haben. Inhaber Robin Pietsch betreibt gleich nebenan auch das 1-Stern-Restaurant Zeitwerk. Auf zwei Sterne gesteigert hat sich auch Oswald’s Gourmetstube in Teisnach mit der präzisen, produktorientierten Küche von Thomas Gerber.

Ebenso das Intense in Wachenheim an der Weinstraße, in dem Benjamin Peifer seine spezielle Fusion aus Pfalz und Japan in legerem Ambiente zum Besten gibt. Verdient ist auch der zweite Stern für das Gotthardt‘s by Yannick Noack in Koblenz, in dessen offener Küche Yannick Noack und sein Team seit letztem Dezember eine neue Wirkungsstätte gefunden haben.

30 neue 1-Stern-Restaurants

Unter den 282 1-Stern-Restaurants der Selektion 2025 befinden sich 30 neu ausgezeichnete Restaurants. Hervorzuheben ist das Loumi. In dem kleinen Eckrestaurant in Berlin-Kreuzberg steht mit Karl-Louis Kömmler ein Autodidakt am Herd und bietet einen Mix aus japanisch-asiatisch und französischer Küche. Luftig, einladend und freundlich ist die Atmosphäre im Sommerfeld in Frankfurt am Main.

In der offenen Küche wird saisonal, charakterstark und abwechslungsreich gekocht. Angenehm unkompliziert ist das Hawara in Freiburg mit seiner stark regional-saisonal orientierten Küche, die für ihre verantwortungsvolle Philosophie zudem mit dem Grünen Stern gewürdigt wird.

Ein neues 1-Stern-Restaurant der besonderen Art ist das GLORIE in Hamburg (unter einem Dach mit dem ebenfalls von Thomas Alfons Imbusch betriebenen 100/200 Kitchen), das mit seinem reinen À-la-carte-Angebot eine willkommene Alternative für Gourmets darstellt. Mit dem Heiderand in Dresden wandelte sich ein traditionsreicher Familienbetrieb vom Café mit Tanztee zum Restaurant, das nun mit modern-internationaler Küche auf Sternniveau überzeugt.

14 neue Grüne Sterne für verantwortungsvollen Genuss

Bemerkenswerte 80 Grüne Sterne zählt die diesjährige Selektion insgesamt, darunter 14 Neuzugänge. Der Grüne Stern zeichnet Restaurants aus, die in der Branche eine Vorreiterrolle einnehmen, wenn es um verantwortungsvolle Praktiken geht – Restaurants, die kulinarische Exzellenz mit Initiativen verbinden, die darauf abzielen, ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu minimieren.

Diese Restaurants sind eine Inspirationsquelle sowohl für begeisterte Feinschmecker als auch für die gesamte Gastronomiebranche. Seit seiner Einführung im Guide Michelin Deutschland 2020 sind sich immer mehr Gastronomen ihrer Verantwortung gegenüber Ressourcenschonung und Respekt vor Natur und Umwelt bewusst und setzen diese in ihren Küchen – und auch darüber hinaus – beispielhaft um.

Das Engagement ist vielfältig: von der Verwendung saisonaler und regionaler Produkte – gerne in Bio-Qualität – über Fleisch aus artgerechter Tierhaltung und „Nose to tail“-Verarbeitung, die Vermeidung langer Transportwege und Recycling, bis hin zur Sensibilisierung der Mitarbeiter und der Information der Gäste. Allesamt zukunftsweisende Initiativen, die bestens mit Qualität und Genuss vereinbar ist.

Fünf Michelin Special Awards für wahre Meister ihres Fachs

Gleich fünf Awards werden in diesem Jahr für besondere Leistung vergeben. Geehrt werden damit Professionals in den Rubriken Service, Young Chef, Mentor Chef, Sommelier und Cocktail.

Mit dem Service Award wird in diesem Jahr Daniela Oos aus dem Wein- und Tafelhaus in Trittenheim gewürdigt. Ausgesprochen sympathisch und mit österreichischem Charme versprüht sie in dem rundum verglasten eleganten Restaurant echte Herzlichkeit und erklärt den Gästen kompetent das mediterran beeinflusste Menü ihres Mannes Alexander Oos. Angenehmer könnte die erneut mit einem Stern ausgezeichnete Küche kaum begleitet werden.

Gewinner des Young Chef Awards ist Luis Hendricks, Küchenchef des modernen Counter-Restaurants Pietsch in Wernigerode. Mit ihm hat Inhaber Robin Pietsch einen überaus talentierten Koch an seiner Seite, der hier in jungen Jahren Großes vollbringt: ein kreatives Menü voller Umami, intensiver Aromen und asiatischer Einflüsse und mit einer ganz eigenen Handschrift. Eine fantastische Leistung, die dem Restaurant den zweiten Stern beschert hat.

Als Mentor Chef gekürt wird Claus-Peter Lumpp, seit März 1992 Küchenchef im Restaurant Bareiss in Baiersbronn und bekannt für seinen klassisch-französischen Kochstil. Ihm ist es zu verdanken, dass das elegante Gourmetrestaurant des Bareiss’schen Familienbetriebs nun bereits das 18. Jahr in Folge mit drei Sternen ausgezeichnet ist.

Claus-Peter Lumpp hat sich in all den Jahren mit großem Engagement um den Nachwuchs am Herd verdient gemacht und mit seinem reichen Erfahrungsschatz und Know-how das Talent zahlreicher Köche gefördert. Verliehen wird der Award in Kooperation mit der Schweizer Uhrenmanufaktur Blancpain.

Den Sommelier Award erhält Marie-Helen Krebs aus dem IKIGAI bei Krün. Mit fundiertem Fachwissen und auf angenehm ungezwungene, natürliche Art empfiehlt sie die passenden Weine zur kreativen, asiatisch-japanisch beeinflussten Küche von Christoph Rainer, die in diesem Jahr erneut mit zwei Sternen ausgezeichnet ist. Die charmante Sommelière ist stets präsent, ohne aufdringlich zu sein – gerne geht sie auf Fragen ein und glänzt dabei mit Expertise. Gesponsert wird der Award vom französischen Champagnerhersteller Perrier-Jouët.

Zum ersten Mal wird auch der Cocktail Award in Deutschland vergeben. Besonders hervorgetan mit seinen spannenden Kreationen hat sich Michele Heinrich im YALDY in Frankfurt am Main. Die hochwertigen Cocktails sind eine echte Alternative zu Wein und passen bestens zum trendig-coolen Konzept dieses auf „Sharing“ ausgerichteten Restaurants im Bahnhofsviertel, das neu in die Selektion aufgenommen und mit dem Bib Gourmand ausgezeichnet ist.

15 Restaurants erhalten den Bib Gourmand neu

Vor zwei Wochen hat der Guide Michelin 15 Restaurants neu mit dem Bib Gourmand ausgezeichnet. Diese beliebte Auszeichnung geht an Restaurants mit einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis, ganz unabhängig vom Küchenstil. Damit zählt der Guide Michelin nun 156 Restaurants mit dem Bib Gourmand, die sich über das ganze Land verteilen und in Großstädten ebenso zu finden sind wie auf dem Land. Was alle gemeinsam haben: Gerichte zu erschwinglichen Preisen, die keine Kompromisse bei Sorgfalt, Geschmack und Produktqualität machen.

Der Guide Michelin Deutschland 2025 auf einen Blick:

  • 12 Restaurants mit drei Sternen (davon 2 neu)
  • 47 Restaurants mit zwei Sternen (davon 5 neu)
  • 282 Restaurants mit einem Stern (davon 30 neu)
  • 80 Restaurants mit Grünem Stern (davon 14 neu)
  • 56 Restaurants mit Bib Gourmand (davon 15 neu)

  • Die vollständige und aktuelle Michelin Sterneliste finden Sie im Michelin Newsroom, auf der Website des Guide Michelin und in der App, die kostenlos für iOS und Android verfügbar ist.
  • Der Guide Michelin Deutschland 2025 ist ab dem 24. Juli für 29,95 Euro in Deutschland und 30,80 Euro in Österreich im Handel erhältlich. Auf 480 Seiten empfehlen wir Ihnen mehr als 1.240 Restaurants.

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Frühere Guide Michelin Sterne News

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Meldung vom 27.03.24

340 Michelin Sterne - so erleuchtet der gastronomische Himmel über Deutschland

ES:SENZ ist Neuzugang in der 3-Sterne-Liga / „Opening of the year“: Münchner Restaurant springt direkt auf zwei Sterne / Zuwachs an Michelin Grünen Sternen: Genuss auf nachhaltige Art boomt Michelin präsentiert seine neue Ausgabe des Guide Michelin Deutschland. Auch in diesem Jahr zeigt die deutsche Gastronomie eine bemerkenswerte Entwicklung – wirtschaftlich schwieriger Zeiten zum Trotz.

Mit kulinarischer Vielfalt und unvermindert hohem Niveau macht die Restaurantauswahl 2024 Lust aufs Essengehen. Eindrucksvoll die Zahlen: Von insgesamt 340 Sternerestaurants erhält eines neu die 3-Sterne-Auszeichnung, drei Restaurants steigen in die 2-Sterne-Liga auf und 32 Restaurants erhalten einen Stern.

Ein neues 3-Sterne-Restaurant

Eine wirklich herausragende Entwicklung hat Edip Sigl vom Restaurant ES:SENZ im oberbayerischen Grassau vollzogen. Vor zwei Jahren gerade erst mit zwei Michelin Sternen ausgezeichnet, ist das geschmackvolle Restaurant im luxuriösen Hotel „Das Achental“ nun ganz an die Spitze der internationalen Gastronomie aufgestiegen.

Mit seiner kontrastreichen und zugleich harmonisch umgesetzten kreativen Küche sorgt Edip Sigl bei den Inspektoren für wahre Begeisterung: „Eine ganz großartige Leistung. Hier stechen die absolute Top-Qualität der Produkte und die ganz persönliche Stilistik von Herrn Sigl heraus!“ Dem Niveau der Küche stehen auch der überaus professionelle, aufmerksame und bestens eingespielte Service samt versierter Weinberatung sowie das modern-elegante Ambiente in nichts nach.

50 2-Sterne-Restaurants – drei davon sind neu

Mit insgesamt 50 Restaurants hält der 2-Sterne-Bereich im Vergleich zum Vorjahr seinen bemerkenswert hohen Stand. Drei Restaurants sind in der Selektion 2024 neu hinzugekommen. Unter ihnen nimmt das KOMU in München eine besondere Position ein, so schafft das schöne Restaurant mitten in der City schon kurz nach seiner Neuaufnahme in den Guide direkt den Sprung in die 2-Sterne-Liga. Verantwortlich für diese außergewöhnliche Leistung ist Patron und Küchenchef Christoph Kunz (bekannt aus dem Münchner „Alois“), der hier mit seinen modernen Menüs begeistert.

Ein Aufstieg von einem auf zwei Sterne gelingt dem Team des Berchtesgadener PUR. Mit einem fantastischen Degustationsmenü voller geschmacklicher Balance bringt Küchenchef Ulrich Heimann dem geradlinig-schicken Restaurant des „Kempinski Hotel Berchtesgaden“ in wunderbarer Panoramalage den zweiten Stern ein.

Das dritte im Bunde der neuen 2-Sterne-Restaurants ist das SEO Küchenhandwerk in Langenargen. In dem kleinen, hochwertig designten Restaurant im „Seevital Hotel“ am Bodensee geben Küchenchef Roland Pieber und Souschefin Kathrin Stöcklöcker in einem 8-Gänge-Überraschungsmenü ihre kreative Ader zum Besten. Auch hier schafft man den Sprung von einem auf zwei Sterne.

32 neue 1-Stern-Restaurants

Unter den 280 1-Stern-Restaurants der Selektion 2024 des Guide Michelin befinden sich 32 neu ausgezeichnete Restaurants. Hervorzuheben seien beispielsweise das Restaurant Residenz Heinz Winkler in Aschau im Chiemgau. Hier führt ein neues Küchenteam einen echten Klassiker der deutschen Gastro-Szene zurück in die Sterne-Liga – unter der Leitung von zwei wohlbekannten Köchen: Stefan Barnhusen und Daniel Pape.

Nicht minder interessant ist das Kölner Le Moissonnier Bistro: Nach Schließung des „Le Moissonnier“ schafft es das bewährte Team um Liliane und Vincent Moissonnier sowie Küchenchef Eric Menchon nun mit neuem anspruchsvollem Bistro-Konzept direkt unter die 1-Stern-Restaurants. Ein weiterer „alter Bekannter“ und nun neu besternt ist das Schwingshackl ESSKULTUR. Nach Umzug von Bad Tölz nach Bernried setzen Erich und Katharina Schwingshackl nun hier ihre anspruchsvolle klassische Küche fort.

Als Neuzugang im Guide wird auch das Jacobi in Freiburg im Breisgau auf Anhieb mit einem Stern ausgezeichnet. Das Besondere ist hier neben dem hohen Niveau und dem Ideenreichtum der Küche auch die strikt regionale Ausrichtung, was dem Restaurant zudem einen Grünen Stern einbringt.

Ebenfalls erwähnenswert ist das von zwei Brüdern geleitete Restaurant St. Andreas im sächsischen Aue - Bad Schlema, das mit der Aufnahme in den Guide Michelin auch gleich mit einem Stern gewürdigt wird. Auch das Tipken’s by Nils Henkel im Hotel „Severin’s Resort & Spa“ in Keitum auf Sylt erhält für seine gemüsereiche Küche – von Namensgeber Nils Henkel inspiriert – einen Stern.

Zehn neue Grüne Sterne für Nachhaltigkeit ohne Verzicht auf Genuss

77 Grüne Sterne zählt die diesjährige Selektion insgesamt, darunter zehn Neuzugänge. Seit der Einführung des Grünen Sterns im Guide Michelin Deutschland 2020 sind sich immer mehr Gastronomen ihrer Verantwortung gegenüber Umwelt und Natur bewusst und setzen sich in ihren Betrieben für Ressourcenschonung und einen respektvollen Umgang mit Lebensmitteln ein.

Zu ihren vielfältigen Initiativen zählen etwa die Verwendung von saisonalen, regionalen und lokalen (Bio-)Produkten sowie Fleisch aus artgerechter Tierhaltung, „Nose to tail“-Verarbeitung, Vermeidung langer Transportwege oder Müllvermeidung. All das trägt zu einer zukunftsorientierten Gastronomie bei, die sich auch bei den Gästen enormer Beliebtheit erfreut. Dabei bestätigen die Michelin Inspektoren immer wieder, dass die nachhaltige Ausrichtung der Restaurants in keinerlei Widerspruch steht zu kulinarischem Anspruch und Genuss.

Drei Awards als Würdigung besonderer Professionals

Mentor Chef, Sommelier und Young Chef sind die drei Awards, die der Guide Michelin in diesem Jahr vergibt. Der Mentor Chef Award geht an Sven Elverfeld aus dem langjährigen 3-Sterne-Restaurant Aqua in Wolfsburg. Seit 2000 als Küchenchef im Haus, hat er zahlreiche Köche an seinem wertvollen Erfahrungsschatz teilhaben lassen, reichlich Know-how weitergegeben und sich damit um den gastronomischen Nachwuchs verdient gemacht. Verliehen wird der Award in Kooperation mit der Schweizer Uhrenmanufaktur Blancpain.

Als Sommelier geehrt wird Stéphane Gass aus dem legendären 3-Sterne-Restaurant Schwarzwaldstube in Baiersbronn. Mit seinem fundierten Weinwissen ist der gebürtige Elsässer – bereits seit 1991 Chef-Sommelier im Hause Finkbeiner – ein Garant für die passende Begleitung zu den klassisch-modernen Menüs des Küchenteams um Torsten Michel. Der Sommelier Award wird in Kooperation mit dem französischen Champagnerhaus Perrier-Jouët vergeben.

Mit dem Young Chef Award gewürdigt wird Cédric Staudenmayer, der in seinem Restaurant Cédric in Weinstadt als noch junger Küchenchef überaus erfolgreich ist. So wird er nun mit gerade einmal Mitte zwanzig für seine regional-saisonal beeinflusste moderne Küche mit einem Stern ausgezeichnet.

15 Restaurants erhalten den Bib Gourmand neu

Vor zwei Wochen hat der Guide Michelin 15 Restaurants neu mit dem Bib Gourmand ausgezeichnet. Diese beliebte Auszeichnung geht an Restaurants mit einem besonders guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Damit zählt der Guide Michelin nun 199 Restaurants mit dem Bib Gourmand. Diese genießen bei den Lesern des Restaurantführers hohes Ansehen, bieten sie doch Gerichte zu erschwinglichen Preisen, die keine Kompromisse bei der Qualität der Küche und der verarbeiteten Produkte machen.

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