Hier veröffentlichen wir einen Überblick über die Entwicklung der internationalen
Hotelzimmerpreise ab 2008. Das Jahr 2008 wird noch ganzjährig betrachtet, ab 2009 halbjährig. Die Zahlen sind aus HRG-Hotelstudien.
2008
Um Kosten zu sparen, haben
Geschäftsreisende in 2008 ihre Business-Trips deutlich gestrafft. Während die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in 2007 bei 1,9 Nächten lag, betrug sie 2008 nur noch 1,5 Nächte. Doch die
Hotelaufenthalte wurden nicht nur kürzer. Viele Firmen buchten in 2008 eine günstigere Hotelkategorie als 2007.
Im
Ranking der weltweit teuersten Hotelstädte führte weiterhin Moskau, gefolgt von New York, Paris, Mumbai und Abu Dhabi. In Dubai waren die Preise erstmals seit vielen Jahren gefallen, weil viele Hotels neu eröffnet wurden und das Angebot größer war als die Nachfrage. Hotelaufenthalte in
Deutschland sind nach wie vor relativ günstig.
Frankfurt liegt auf Platz 15,
München und
Berlin auf den Plätzen 22 und 31.
Quelle:
http://www.hotelier.de/news/2009/
1. Halbjahr 2009
Rund um den Globus spürte die
Hotelbranche die Auswirkungen des rauen
Wirtschaftsklimas. Im ersten Halbjahr 2009 fielen die Hotelpreise gemessen in den jeweiligen Landeswährungen in fast allen
Regionen - und zwar deutlich. Das Bestreben von Unternehmen, verstärkt
Reiserichtlinien umzusetzen und mit den Hotels günstigere Konditionen auszuhandeln sowie kürzer zu verreisen, zeigt Wirkung.
Am stärksten gingen die Hotelpreise in New York und Dubai mit 24 Prozent zurück. Moskau belegt zwar weiterhin Platz eins unter den Städten mit den höchsten Hotelpreisen; allerdings fielen die Preise erstmals seit Aufnahme der russischen Hauptstadt in die HRG Erhebung im Jahr 2005 um zehn Prozent. Abu Dhabi rückt auf Rang zwei der weltweit teuersten Städte vor.
In der Liste der Top Ten-Städte überwiegen weiterhin europäische Städte. Mit Moskau, Paris, Mailand, Genf, Kopenhagen und Rom entfallen sechs der zehn Städte mit den höchsten Hotelpreisen auf Europa. London rutschte im Zuge der Finanzkrise weiter ab und fiel vom 16. auf den 23. Platz.
Quelle:
http://www.hotelier.de/news/2009/
2. Halbjahr 2009
Zum fünften Mal in Folge rangiert Moskau bei den Städten mit den höchsten Preisen für Hotelübernachtungen an erster Stelle. Der jährlich erstellten Hotelstudie des Geschäftsreisedienstleisters HRG zufolge kostete im vergangenen Jahr eine Übernachtung in Russlands Hauptstadt durchschnittlich 317 Euro.
Das sind zwar 13 Euro weniger als 2008, aber immer noch deutlich mehr als in Abu Dhabi, das mit 256 Euro pro Übernachtung auf Platz zwei folgt. Dahinter liegen New York (233 Euro), Paris (226 Euro) und Bahrains Hauptstadt Manama (217 Euro).
In den Top Ten der teuersten Hotelstandorte ist keine einzige deutsche Stadt. In Frankfurt lag der Durchschnittspreis bei „nur“ 196 Euro. Das ist ein Rückgang von vier Prozent gegenüber 2008. Insgesamt gingen in den meisten Städten weltweit die Hotelpreise in den Keller. Am stärksten fiel das Minus in New York aus (minus 23 Prozent), gefolgt von Dubai und Dublin (jeweils minus 21 Prozent) sowie Zürich und Hongkong (jeweils minus 18 Prozent). Keine Stadt konnte sich gegen den Abwärtstrend stemmen.
Quelle:
http://www.hotelier.de/news/2010/
1. Halbjahr 2010
Im ersten Halbjahr 2010 hat sich der Hotelmarkt in Europa und den USA stabilisiert, während die Übernachtungspreise im arabischen Raum weiterhin fielen. Mit 309 Euro pro Nacht führt Moskau zum sechsten Mal in Folge die Rangliste bei den durchschnittlichen Hotelpreisen an, auch wenn dies einem Einbruch von zwölf Prozent in lokaler Währung gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht.
Die Hälfte der zehn teuersten Hotelstandorte weltweit liegt in Europa, mit Genf (240 Euro) auf Platz zwei, Paris (227 Euro) an vierter Stelle sowie Zürich (226 Euro), Stockholm (221 Euro) und Oslo (211 Euro). Hong Kong hat mit 238 Euro die dritthöchsten Übernachtungspreise, die damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 13 Prozent gestiegen sind.
In Deutschland ist weiterhin Frankfurt am Main die Stadt mit den teuersten Hotelzimmern, liegt jedoch mit 185 Euro deutlich unterhalb der Spitzengruppe.
Quelle: http://www.hotelier.de/news/2010/
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