Eine Hotelbuchungsplattform ist eine Internetseite über die Zimmer eines Hotels in der Regel elektronisch gebucht werden. Das Hotel wird nach der Buchung per E-Mail oder Fax über die Buchung informiert, Anbieter und Gast erhalten eine Kopie des Vorgangs. Die Reservierung kann aber auch über eine Schnittstelle im Hotelprogramm des jeweiligen Hotels eingespeichert werden.
Themen
- Wie der Vertrieb von Hotelbuchungsportalen funktioniert
- Technik der Hotelbuchungsportale
- Welches sind die besten Hotelbuchungsportale?
- News und mehr
Hotelbuchungsplattformen bzw. Hotelbuchungsportale in Deutschland
Der Betreiber der Hotelbuchungsplattform tritt als Vermittler (siehe Reisevermittler und Reiseveranstalter) auf. Er erhält eine Provision für seine Dienstleistung. Die Beherbergungsbetriebe zahlen den Vermittlern eine Provision, die zwischen 5 % und 15 % der gebuchten Leistungen betragen.
Die Betreiber der Hotelbuchungsplattform verfügen über sogenannte Affiliate Programme, mit der andere Firmen die Software der Hotelbuchungsplattformen auf ihre Internetseite einbinden können. Mit den Programmen werden von den 5 % - 10 % Provision wiederum bis 3 % Provision bei erfolgreicher Buchung an den Affiliate-Nehmer weiter gereicht. Diese Affiliate Programme funktionieren nur über elektronische Schnittstellen.
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Hotelbuchungsportale Vergleich hinsichtlich der Technik
Diese Hotelbuchungsplattformen werden als Internet Distribution System betrieben, man spricht auch kurz von den OTA. Werden neben Hotelleistungen auch Mietwagen etc. als Leistungsbausteine angeboten, geschieht dies technisch über das sogenannte Dynamic Packaging. Weltweite Systeme ergeben zusätzliche Buchungen, die aber nicht über den Endverbraucher vor Ort, sondern nur über Buchungsmasken der Reisebüros erreicht werden. Diese Systeme werden kurz als GDS bezeichnet.
Heutzutage ist die Buchung eines Zimmers über das Internet unkompliziert. Im Jahr 2000 war das noch nicht der Fall - Hoteliers berichteten von Gästen, die anreisten, ohne dass eine Reservierung im Hotel vorlag. Ein eventueller Schwachpunkt beim Hotelier ist die sogenannte Sperrdatenpflege oder Kontingentpflege - vergebene Zimmer müssen vom verfügbaren Kontingent sofort abgezogen werden, sonst kann dies in gut gebuchten Zeiten (Messe) zu großen Problemen kommen.
Große Hotels arbeiten in der Regel mit einem Channel Management System, das diesen Umstand verhindern sollte - das funktioniert in der Regel nur mit Software, die nicht von verschiedenen Unternehmen zur Verfügung gestellt werden, da es hier sind zu Problem mit Schnittstellen kommen kann.
Beste Hotelbuchungsportale (Internet) in Deutschland
Als bestes Hotelbuchungsportal aus der Kundensicht hat sich in den letzten Jahren seit 2017 aus der Sicht des Gastes bzw. Privatkunden wegen guter und vor allen übersichtlicher Funktionsweise booking.com herauskristallisiert. Das Hotelbuchungsportal besteht diesen Test bei den Hoteliers nicht, obwohl auch sie diesen OTA in ihren Vertriebswegen einbauen.
Weiterhin gehört zu den beliebtesten Hotelbuchungsportalen bei den Gästen Ehotel wegen der günstigen Preise. Booking.com bietet mit Genius ein starkes Treueprogramm. Ehotel hingegen wartet mit günstigsten Preisen auf besonders bei Geschäftsreisen.
Weitere Favouriten sind Check24 und HRS. Hier Links zu den großen Plattformen:
Hotelbuchungssoftware Firmen
Hotelbuchungsplattformen News
Tipps
- Hotelnews lesen
- Hotels über Hotelbuchungsportal HRS günstig buchen. z.B. in Berlin
- Stiftung Warentest Hotelbuchungsportale
Hotelbuchungsplattform - ein Fachbegriff der Hotellerie
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Nachrichtlich: Ranking der Hotel-Buchungsportale 2008
Die wichtigsten Buchungsportale ergeben sich gemäß einer Erhebung von TOP Hotel (Befragung von 250 Hotelmanagern, Angaben in %) aus dem Jahr 2008.
- 1. HRS.de - 92 %
- 2. hotel.de - 85 %
- 3. booking.com - 77 %
- 4. expedia.de - 51 %
- 5. hotels.com - 46 %
- 6. ehotel.de - 30 %
- 7. tui-hotels.de - 29 %
- 8. opodo.de - 24 %
- 9. ebay.de - 22 %
- 10. worldres.com - 20 %
Die Buchungsportale der Hotels verfolgen ihre Umsatzziele oft mit ziemlich rüden Methoden. Die Zahl der relevanten Online-Buchungsportale nimmt tendenziell ab und der Einfluss einzelner Buchungsvermittler auf die zugrunde liegenden Geschäftsbedingungen stark zu.
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