Insolvenz
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Insolvenz

Aktualisiert am: 13.03.2014

Was bedeutet Insolvenz?

Der Begriff Insolvenz kommt aus dem lateinischen Sprachbereich von solvente =  nicht einlösend und bedeutet Zahlungsunfähigkeit, die sich aus nicht bezahlten Verbindlichkeiten ergibt. Das Insolvenzrecht gehört zum Zivilrecht.

Insolvenz Definition gemäß juristischer sowie natürlicher Personen

Es gibt in Deutschland die Insolvenz juristischer sowie natürlicher Personen. Bei einer juristischen Person (Personenvereinigung aufgrund gesetzlicher Anerkennung wie die Aktiengesellschaft, GmbH, eingetragene Genossenschaft, eingetragener Verein e.V.) muss bei einer Zahlungsunfähigkeit das so genannte Insolvenzverfahren eingeleitet werden. Für natürliche Personen ist eine Privatinsolvenz anzuwenden. 

Ein Insolvenzverfahren muss bei juristischen Personen unbedingt initiiert werden, wenn  Rechnungen nicht mehr bezahlt werden können, die in einem Zeitraum von 3 Wochen auflaufen. Wird die Insolvenz dann nicht angemeldet, kann dies ein Strafverfahren wegen Insolvenzverschleppung nach sich ziehen.

Insolvenz in Deutschland und Schweiz

In Österreich und der Schweiz wird die Insolvenz offiziell als Konkurs (kommt aus dem lateinischen Sprachbereich von concursus = Zusammenlauf (der Gläubiger) bezeichnet. In Deutschland sind umgangssprachlich für Insolvenz die Begriffe Bankrott (italienische Herkunft), Konkurs und Pleite (jüdische Herkunft) im Umlauf.

Wie melde ich Insolvenz an?

Eine Privatinsolvenz darf nicht ohne Dritte eingeleitet werden. Sie wird nur dann öffnet, wenn vorher ein außergerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren durchgeführt wird. Das Schuldenbereinigungsverfahren muss über einen Anwalt oder die Schuldnerberatung eingeleitet werden.

Insolvenz Anmeldungen, auch Gastronomie

Firmeninsolvenz beantragen

Eine Insolvenz muss beantragt werden, wenn eine Firma ihren Gläubigern gegenüber den Verpflichtungen dauerhaft oder auch nur teilweise nachkommen kann. Dabei ist zu beachten, dass man immer die Rechnungen der nächsten 3 Wochen bedienen kann - ist das nicht der Fall und man meldet keine Insolvenz an, ist der Tatbestand der Insolvenzverschleppung erfüllt. Die Firmeninsolvenz kann auch von ein em Gläubiger beim Amtsgericht eingreicht werden.

Tipp: Legen Sie sich für alle Fälle eine 'Kriegskasse' an, um sich im Fall der Fälle einen Anwalt zu leisten, denn es gibt genug Fallstricke, die während einer Firmeninsolvenz lauern.  Einen Anwalt benötigen Sie bei einer Firmeninsolvenz nicht aus rechtlichen Gründen. Eine Firmeninsolvenz ist - seltsamerweise - einfacher zu machen als eine Privatinsolvenz.

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Insolvenz - ein Begriff der Rubrik Recht

Tags: Insolvenz Übersetzung, deutsch, Was ist eine Insolvenz, Gastronomie, Insolvenzbekanntmachungen Deutschland