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Gastronomie und Hotellerie - das Dreamteam des Tourismus

09.09.2019 | Wolfgang Ahrens Hotelier.de

Die Branche des Tourismus macht jedes Jahr dreistellige Milliardenumsätze und besonders erfolgreich in Gastronomie und Hotellerie, allein mit Übernachtungen wurden 32,1 Milliarden Euro eingefahren (Quelle aller Zahlennennungen Statista). Wir recherchieren die Trends, die sich aus den aktuellen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ereignissen für die Branche ergeben

Die Hotelbar - wenn Gastronomie und Hotellerie die schönste Symbiose eingehen
Die Hotelbar - wenn Gastronomie und Hotellerie die schönste Symbiose eingehen

So vielfältig sich die Gastronomie und Hotellerie auf deren französische Herkunft bezieht, so vielfach hat sie in den letzten 200 Jahren ihre individuellen, internationalen Ableger entwickelt. Die Kennzahlen für die deutsche Gastronomie und Hotellerie sprechen für sich. Im Jahr 2016 konnte das Gaststättengewerbe 44,7 Milliarden € Umsatz verbuchen, die Caterer nahmen noch einmal 8,7 Milliarden € ein.

Der stetige Anstieg seit 2008 konnte nur mit immer mehr Beschäftigten gestemmt werden. So stieg allein die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Branche der Beherbergung in Deutschland von 2012 bis 2018 von 150.000 auf 183.000 an. Jobs in der Gastronomie und Hotellerie gibt es also reichlich - und für die Anwerbung von Fachkräften muss man sich der Unternehmer mehr und mehr etwas einfallen lassen, als gleichzeitig die Legislative die Grenze zum Ruhestand senkte.

Arbeitsmarkt der Hoga und 'Deutsch in der Gastronomie und Hotellerie'

War noch vor 10 Jahren das Schlagwort ‚Englisch für Gastronomie und Hotellerie' ein gemeinsamer Nenner für die Weiterbildung in der Hoga, so ist es heute auch ‚Deutsch in der Gastronomie und Hotellerie', denn der Ausländeranteil in verschiedenen Berufsgruppen war in Deutschland am 30. Juni 2017 mit 25,6 % am dritthöchsten in den Tourismus-, Hotel- und Gaststättenberufen und wurde nur noch von der Lebensmittelherstellung und -verarbeitung mit 29,3 % und der Reinigungsbranche mit 31,3 % übertroffen (Quelle Statista).

Dazu wurden im Jahr 2015 deutsche Manager der Reiseindustrie befragt, inwieweit sie der Aussage zustimmen, dass die Flüchtlinge, die in Deutschland blieben, möglicherweise auch eine gute Nachricht für den Arbeitsmarkt und auch in der Hotellerie und Gastronomie seien. 51 % der befragten Manager stimmten zu, 2 % nicht. (Quelle Statista).

Das größte Problem bleibt der junge Nachwuchs mit einer guten Ausbildung und Deutschkenntnissen, denn schon die zu langen Arbeitszeiten in Gastronomie und Hotellerie schrecken Azubis ab.

Die Jobsuche in der Hotellerie & Gastronomie ist denn auch wesentlich geringer als das Angebot. Hier gewinnen die Querdenker, die zum Beispiel Senioren in den Focus nehmen. Am besten noch ist es, talentierte Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden, damit Stellenanzeigen gar nicht erst für Jobsuche geschaltet werden müssen. Das Zauberwort heißt Umsatzbeteiligung und bringt beste Ergebnisse für Firmen, die modern denken.

Management in der Hotellerie und Gastronomie

Der Erfolg in der Hotellerie und Gastronomie fällt oder steht mit einem entsprechenden Management. Dabei ist die Wahrnehmung einer verantwortungsvollen Planung das A&O bei einer Existenzgründung. In der Hotellerie ‚klein einzusteigen', also mit wenig Kapital und Risiko, ist nur mit ganz wenigen Geschäftsmodellen wie z.B. beim Bed & Breakfast möglich. Die internationale Hotellerie u.a. in den Vereinigten Staaten ist immer noch ein guter Ideengeber.

Da bietet die Gastronomie schon wesentlich mehr Möglichkeiten wie in den Metropolen, z.B. von Berlin. Pop-Up-Bars mit Hotel- und Gastronomiebedarf zum Ausleihen bieten die Lösung für den Branchenneuling, der sich noch ganz sicher mit der Branche ist. Doch auch hier gilt: ohne eine Ausbildung in der Gastronomie oder Hotellerie schaffen es nur Selfmademan mit dem sicheren Händchen für das kaufmännische und erfolgreichen Ideen.

Hotellerie und Gastronomie Trends

‚Der hatte aber einen guten Riecher', heißt es dann immer so schön, wenn das Geschäft gut läuft. Das kommt auch vor, die erfolgreichen Manager blicken aber tief in Zukunftskugel für ein nachhaltiges Geschäft. Eines ist ganz sicher: Der Faktor der echten Ruhe und Entspannung wird zur Mangelware auf unserem Planeten. Ergo wird ein sich verkappendes Angebot immer mehr abgefragt und das u.a. im Hotel- und Gastronomiegewerbe. Es muss ja nicht immer auch gleich das sogenannte Cocooning sein. Wie letzte Woche die 'Great Hotels of the World' meldeten, will der Geschäftsmann nach seinem beruflichen Aufenthalt die Reise für eine Erholung nutzen. Und auch die Apartmentanbieter wissen zu berichten, dass Lebens-, Arbeits- und Freizeitphasen flexibel von ihren Gästen genutzt werden wollen.

Auch in der Ausstattung liegt das im Trend, was natürlich ist. In der Innenraumgestaltung wie beim Bad setzen sich matte Farben durch. Die Gastronomie Trends sind so vielfältig deren Wertschöpfungen. Die User, die ihnen auf den Grund gehen wollen, nutzen die Gastro-Messen. ‚Nägel mit Köpfen' macht dann derjenige, der den Markt und seine Zielgruppen genau analysiert, wie dies über Schmitz Marketing möglich ist. Die Recherche kostet Geld und Zeit, zahlt sich bei der Ausarbeitung eines konsequenten Businessplans mehr als aus!

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