Objektausstattungen und Hotelinterior
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Objektausstattungen und Hotelinterior

24.03.2014 | Wolfgang Ahrens Hotelier.de

Objektausstattungen: Der Begriff hört sich für den Laien etwas geheimnisvoll an. Hinter diesem Begriff versteckt sich die ganze große Welt der Raumausstattung und des Hotel Interiors (Interieur, von franz. intérieur ‚das Innere' = Raumausstattung). Die Raumausstattung wird oft durch kleine Familienbetriebe durchgeführt, während Objektausstatter auch Großkunden wie Hotels ausrüsten. Wie viel Umsatz wird mit Objektausstattungen in der Hotellerie gemacht, wer sind die Big Player und welche Ausstattungen werden am meißten gekauft?

Die 'STUE Suite' im gleichnamigen Berliner Hotel mit kompletter Objektausstattung; Fotoquelle Sascha Brenning - Hotelier.de
Die 'STUE Suite' im gleichnamigen Berliner Hotel mit kompletter Objektausstattung; Fotoquelle Sascha Brenning - Hotelier.de
Lounge des Falkensteiner Hotel Wien Margareten mit Bar Nepumuk und Lampengestaltung von Mattheo Thun, Bildquelle Hotelier.de
Lounge des Falkensteiner Hotel Wien Margareten mit Bar Nepumuk und Lampengestaltung von Mattheo Thun, Bildquelle Hotelier.de
Adlon Berlin: 382 Zimmer bedeuten 382 Hotelbetten, 764 Nachttische, 1146 Stühle, 382 Schreibtische etc., allein auf den Hotelzimmern. Bildquelle Sasche Brenning
Adlon Berlin: 382 Zimmer bedeuten 382 Hotelbetten, 764 Nachttische, 1146 Stühle, 382 Schreibtische etc., allein auf den Hotelzimmern. Bildquelle Sasche Brenning
Objektausstattung einer Suite im Adlon: Teppich, Sessel,  Couchtisch, Sekretär, Stuhl Beistelltische, Lampen, Vorhänge, Wandgestaltung; Bildquelle Sascha Brenning
Objektausstattung einer Suite im Adlon: Teppich, Sessel, Couchtisch, Sekretär, Stuhl Beistelltische, Lampen, Vorhänge, Wandgestaltung; Bildquelle Sascha Brenning

Umsatz der Hotel Lieferanten mit Objektausstattungen und Hotelinterior

Die Hotellerie investiert jährlich ca. 10 Milliarden Euro in Deutschland. 955 Millionen Euro* wurden 2013 dabei für neue Hotels oder Hotelaufkäufe ausgegeben, ca. 400 Millionen Euro von der Branche selbst (Schätzung Hotelier.de nach den Angaben maßgeblicher Hotelmakler).

50 - 60 % davon, also ca. 5,23 Milliarden Euro, werden für Gastro Bedarf ausgegeben, 4,27 Milliaden Euro für Objektausstattungen in Hotels. Dieses Geschäft teilen sich untere Firmen mit den aufgeführten Segmenten der Objekt Ausstattungen.

Objektausstattungen beziehen sich auf

  • Polstern und Bespannen von Möbeln für Hotelzimmer und Konferenzräume und/oder liefern dieser Ausstattung
  • Verlegen von textilen oder elastischen Bodenbelägen
  • Fertigen von Dekorationen, speziell Fensterdekorationen und Wandbekleidungen wie Tapezierungen
  • Herstellung und/oder Montage von Sicht-, Licht- oder Sonnenschutzvorrichtungen
  • Objekttextilien anbringen/liefern
  • Bespannung von Objektausstattung mit Soffen einschließlich Skirtings
  • Beleuchtungskörper im Hotelfoyer und Bars

Die Objektausstattung definiert sich also über alles, was einen Raum unten, oben und seitlich begrenzt und darauf steht außer der eigentlichen tragenden Konstruktion sowie Türen. In der Hotellerie betrifft dies die Hoteleinrichtung und der Hotelbedarf für Zimmer und Bäder, Lobby, Housekeeping und Room Service.

Vor der Lieferung der Möbel (Stühle, Betten, Schränke, Tische etc.) erfolgt eine Beratung, um individuelle Gestaltungskonzepte für das geplante oder renovierungsbedürftige bzw. neu auszustattende Hotel zu entwerfen, oft auch in Zusammenarbeit mit Innenarchitekten. Bei der Projektierung von Hotels der gehobenen Klasse (ab 4 Sterne) wird vom Gast heutzutage ‚Luxury Hotel Interior' gefordert, dass nicht mit mehr ‚von der Stange' geliefert werden kann. Hier sind Einrichtungskonzepte gefragt, bei der zum Beispiel Schlafgelegenheiten wie Betten, Bedheads, Nachttische und Lampen eine einheitliche und doch exklusive Komplettlösung bietet.

Meist verkaufte Möbel bei den Objektausstattungen bzw. Hotelinterior

Bei Hotel unter 3 Sternen erfolgt die Lieferung von Hotelinterior auch durch Lieferanten, die reine Wiederverkäufer sind und die Objektausstattung vom Möbelgroßhandel oder Möbelherstellern (z.B. aus Polen) beziehen.

Bei einfachen, übersichtlichen Maßnahmen kann man die Einrichtung für das Hotel auch selber planen. In der Regel spart aber ein beauftragter Innenarchitekt  Geld, denn er kann Preise professionell über Ausschreibungen einholen und Vorschläge machen. Eventuell auch mit Dreiklang, die individuelle Hotelkonzepte mit Charakter entwerfen.

In den Tipps unten stehen Ihnen Links zu kostenlosen Möbelplanern zur Verfügung.

Räume für Objektausstattungen

Weitere Ausstattung des Objekts/Raumes

Big Player der Objektausstattungen bw. Hotelinterior

Exklusive Objektausstatter

Objektausstattungen für bestimmte Bereiche

Firmenverzeichnisse Objektausstattungen als Übersicht

Tipps für  Objektausstattungen Planung und Finanzierung

Berufsbezeichnungen früher und heute - Östtereich, Schweiz
Deutschland Raumausstatter, früher Polsterer-Dekorateur, Tapezierer-Dekorateur, heute: Handwerker im Bereich der Gestaltung von Innenräumen. Österreich heute: Tapezierer und Dekorateur, Schweiz heute Innendekorateur. Im Gegensatz zur handwerklichen Ausstattung bzw. zu deren Ergänzung wird die künstlerische Ausgestaltung von Innenräumen als dekorative Kunst bezeichnet.

Tipps  zur Hotellerie Deutschland

* Quelle: Hotelinvestment 2013 stärkstes Jahr seit 2007

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