Definition Wasser
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Wasser Definition, Kohlensäure, Sodawasser

Aktualisiert am: 27.05.2020
Wasser - Ursprung allen Lebens / Bildquelle: Sascha Brenning - Hotelier.de
Wasser - Ursprung allen Lebens / Bildquelle: Sascha Brenning - Hotelier.de

Was ist Wasser?

Wasser ist eine chemische Verbindung H2O aus den Elementen Wasserstoff (2 Atome) und Sauerstoff (1 Atom).

Gebühren für Wasser - Wasserpreise Deutschland

In Deutschland kostet ein Kubikmeter Wasser im Durchschnitt ca. 1,90 € inkl. gesetzlicher MwSt. Damit liegt Deutschland  in Europa an der Spitze (Vergleich Frankreich 1,27 €). Die Preise schwanken regional in Deutschland stark von ca. 0,50 € bis 4,00 € inkl. gesetzlicher MwSt.

Kohlensäure 

Was ist Kohlensäure? Kohlensäure entsteht aus der Reaktion von Kohlendioxid (chemisches Zeichen CO2) mit Wasser (H2O) und ergibt sich chemisch zu der Formel H2CO3. Wie kommt die Kohlensäure ins Wasser? Beim Versickern des Wassers durch die Erd- und Gesteinsschichten sammelt es Mineralien und nimmt Kohlensäure auf. Gleichzeitig wird es dabei gefiltert und gereinigt. Mineralwässer aus Gegenden mit vulkanischem Gestein sind besonders reich an natürlicher Kohlensäure.

Kohlensäure und Gesundheit: Kohlensäure sorgt für eine bessere Durchblutung der Mundschleimhaut - unterstützt die Verdauung - wirkt appetitanregend - regt das Nervensystem an - bringt den Kreislauf in Schwung - 

  • ist ein Magenfüller – bei Diäten schwindet das Hungergefühl
  • in größeren Mengen kann ein Völlegefühl eintreten
  • Sportler bevorzugen deshalb kohlensäurearme Mineralwässer

Kohlensäure in der Gastronomie: Kohlensäure ist aus den Erfrischungsgetränken und anderen Getränken wie Bier und Sodawasser nicht wegzudenken.

Quellwasser - Was ist Quellwasser?

Quellwasser wird per Definition auch aus unterirdischen Ressourcen gefördert und muss den anderen Anforderungen, die an Mineralwasser ansonsten gestellt werden, nicht entsprechen. Weitere Arten siehe Mineralwasser.

Wissenswertes über Körperwasser und informatives über Quell-, Leitungs-, Mineralwasser sowie Umkehrosmose, Destillation, Levitation, Belebung oder andere Aufbereitungsverfahren
Unteres Buch beinhaltet unter anderem Informationen über das richtige Wassertrinken, die Kennzeichen von Wassermangel oder wie Sie eine Dehydrierung erkennen, um den daraus folgenden Konsequenzen entgegenwirken zu können. Darüber hinaus wird das Thema Wasseraufbereitung ausführlich behandelt, indem Vor- und Nachteile der marktgängigen Systeme angeführt sind. Die eigenen Erfahrungen des Autors zum Thema runden die Ausführungen ab.

Mehr Information: https://www.welltec-wasser.de/de/ratgeber/lesen/was-ist-quellwasser.html 

Sodawasser

Was ist Sodawasser? Sodawasser und Tafelwasser wird in erster Linie aus Trinkwasser produziert. In Deutschland darf es nur aus bestimmtem Wasser bestehen: Mineralwasser, Trinkwasser, natürliches salzreiches Wasser oder aufbereitetes Meerwasser.  Tafelwasser mit mehr als 570 mg/l Kohlensäure wird als Sodawasser bezeichnet. Sodawasser Tipp für die GastronomieAperol Likör mit Sodawasser - der perfekte Aperitif und Cocktail für den Somme

Trinkwasser

Trinkwasser ist Wasser für den menschlichen Gebrauch und Genuss und muss deshalb in Deutschland den Anforderungen der Trinkwasserverordnung entsprechen. Alle Kennzahlen zum Thema Trinkwasser lesen Sie unten im Eintrag Wasser. Reines Wasser, das überlebenswichtige Element, ist heute zu einem knappen Gut geworden.

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Institut Fresenius - Ihr Partner für Trinkwasseranalysen

Nur mit ausreichender Flüssigkeitszufuhr kann der Organismus wichtige Stoffe im Körper verteilen und Abbauprodukte des Stoffwechsels hinausbefördern. Hier werden die unterschiedlichen Wasserqualitäten vorgestellt, man erfährt, wie Wasserwerke arbeiten, welche Werbeaussagen eher kritisch zu beurteilen sind und wie jeder reines Wasser selbst gewinnen und dessen Qualität verbessern kann.

Das richtige Wasser ist neben der gesunden Ernährung grundlegend für unsere Gesundheit und bereits in der Vorsorge von größter Bedeutung. Eng verknüpft damit ist ein ausgeglichenes Säure-Basen-Gleichgewicht. Viele Krankheitssymptome sind auf einen übersäuerten Körper zurückzuführen. Wie der Säure-Basen-Haushalt funktioniert, wie man Übersäuerung messen und was jeder dagegen tun kann, welche Belastungszustände zu berücksichtigen sind und welche Lebensmittel hier optimal gegensteuern können, zeigt der Ratgeber

Trink­wasser wird über­wiegend aus Grund­wasser gewon­nen/Trinkwasserquellen Deutschland

Wie Destatis am 05.02.2013 meldete, haben die öffentlichen Wasserversorgungsunternehmen im Jahr 2010  in Deutschland etwa 5 Milliarden Kubikmeter Wasser gewonnen, von denen knapp 3,6 Milliarden Kubikmeter an Haushalte und Kleingewerbe abgegeben wurden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, handelte es sich bei dem gewonnenen Wasser überwiegend um Grund- und Quellwasser (70 %). 30 % der Trinkwasserversorgung erfolgte mit Oberflächenwasser. Dazu zählen See- und Talsperrenwasser (12 %), angereichertes Grundwasser (9 %) und Uferfiltrat (8 %).

Äußerst geringe Bedeutung hatte Flusswasser mit einem Anteil von 1 %. Regional variierte die Herkunft des Wassers für die öffentliche Trinkwasserversorgung stark. In Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein und dem Saarland erfolgte fast die gesamte öffentliche Trinkwasserversorgung mit Grund- und Quellwasser. In Sachsen hingegen trug Oberflächenwasser, das in diesem Bundesland größtenteils aus Seen und Talsperren stammt, mit 73 % zum gewonnenen Wasser bei.

Diese und weitere detaillierte Informationen über die Situation der öffentlichen Wassergewinnung und Wasserverwendung finden sich in der Fachserie 19, Reihe 2.1.1 „Öffentliche Wasserversorgung 2010”.

Verbrauch von Wasser (Statistik)

Gemäß Statistischen Bundesamtes (Destatis) haben im Jahr 2007 die Wasserversorgungsunternehmen in Deutschland 3,6 Milliarden Kubikmeter Trinkwasser an Haushalte und Kleingewerbe abgegeben. Diese Menge entspricht einem durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauch von 122 Litern pro Tag. Damit setzte sich der langjährige Trend zur Reduzierung des Wasserverbrauchs weiter fort.

Im Jahr 2004 verbrauchte jeder Einwohner in Deutschland noch durchschnittlich 4 Liter pro Tag mehr. Im Vergleich zum Jahr 1991 hat sich der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch um 22 Liter reduziert. Insgesamt waren 99,2% der Bevölkerung im Jahr 2007 an die öffentliche Trinkwasserversorgung angeschlossen.

Die Betriebe der öffentlichen Wassergewinnung haben im Jahr 2007 insgesamt 5,1 Milliarden Kubikmeter Wasser gefördert. Dies ist gegenüber dem Jahr 2004 ein Rückgang um 200 Millionen Kubikmeter. 70% des in Deutschland gewonnenen Trinkwassers stammt aus Grund- und Quellwasser, 22% der Wassermenge wurde aus Oberflächenwasser entnommen und 8 % stammt aus Uferfiltrat.

Was Wasser in der Hotellerie und Gastronomie ausmacht

In der Hoga ist Wasser in erster Linie als Trinkwasser sowie Mineralwasser und im Bereich der Wellness von Bedeutung und muss deshalb der Trinkwasserverordnung entsprechen. Kostenloses Wasser wird ungern ausgeschenkt und ist gesetzlich auch nicht vorgesehen. Aber Wasser hat auch seine Gefahren z.B. für Armaturen. Diesen kann man mit Kalkschutzgeräten vorbeugen.

Wasser sparen aber wo?

Die Wiederbenutzung von gewerblichem Schmutzwasser spielt im Rahmen der Nachhaltigkeit auch in den Hotels eine immer größere Rolle. Lesen Sie hierzu unseren Eintrag Grauwasser.

Wassersprudler

Wassersprudler erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Das Schleppen der lästigen Kisten wird im wahrsten Sinne des Wortes überflüssig und der Trinkgenuss wird billiger. Aber ist es auch mit Gefahren verbunden? Die Geräte neueren Datums sind sicher und da das Leitungswasser noch besser kontrolliert wird als Mineralwasser, ist so ein Gerät zu empfehlen. Wassersprudler versetzen Trinkwasser mit Kohlenstoffdioxid bzw. Kohlensäure - so wird ein Getränk erzeugt, das den Kauf teuren Mineralwassers vermeidet. Eine Gaskartusche sollte ca. 500 Gramm Ladung enthalten und für etwa 100 Liter Trinkwasser reichen.

Wassersprudler sind auch für Gastronomie eine Alternative, wenn Sie Ihr Geschäft in einem Gebiet betreiben, in dem gutes Wasser gefördert wird. Hartes Wasser hat einen hohen Anteil von Calcium- und Magnesiumionen sowie in Spuren Strontium- und Bariumionen und ist wegen seiner Mineralien sehr gesund, muß aber nicht unbedingt gut schmecken. Von hartem Wasser spricht man, wenn ihr Wasser mehr als 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter enthält.

Fragen Sie in Ihrem Wasserwerk (in der Regel die örtlichen Stadtwerke) nach der Wasserhärte oder ermitteln Sie diese selbst. Hartes Wasser führt zur Verkalkung von Haushaltsgeräten und kann den Geschmack und das Aussehen von Heißgetränken oder Speisen. Fordern Sie einen kostenlosen Wasserhärte-Teststreifen über BRITA an und produzieren Sie Ihr eigenes Wasser - Ihre Gäste werden staunen, wenn Sie als Wasser-Sommelier mit Wissen glänzen!

Den Vergleich der Wassersprudler lesen Sie im Bericht 'Wassersprudler Test'.

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Wasser - ein Begriff der Rubrik Ökologie

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