Tarifvertrag der Gastronomie in Bayern: Verhandlungen auf unbestimmte Zeit vertagt
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Für Entgelttarifvertrag Gastronomie Bayern keine Einigung

08.11.2021 | Wolfgang Ahrens Hotelier.de

Die Tarifverhandlungen wurden in der zweiten Verhandlungsrunde auf unbestimmte Zeit vertagt

Voilà!
Voilà!

Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern sowie die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) konnten sich heute in München nicht auf einen neuen Entgelttarifvertrag für Bayerns Hotellerie und Gastronomie einigen.

Der Solidarpartner NGG forderte in der Spitze mehr als 33 Prozent Lohnerhöhung. Die Arbeitgeberkommission des DEHOGA Bayern wies dies in einer für uns alle sehr schwierigen Zeit als unseriös zurück. Derartige Forderungen sind in anderen Bereichen der NGG nicht annähernd gestellt worden. Die Arbeitgeberseite sah sich daher nicht imstande, ein angemessenes Angebot zu unterbreiten.

Der DEHOGA Bayern als Arbeitgeberverband hat zu jeder Zeit Gesprächs- und Verhandlungsbereitschaft signalisiert, sobald eine realistische Forderung vorliegt.

Der DEHOGA Bayern bedauert im Sinne der Arbeitnehmer zu keinem Abschluss gekommen zu sein.

Meldung vom 04.10.21

Die Entgelttarifverhandlungen im bayerischen Gastgewerbe zwischen dem Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern und der Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) wurden heute vertagt, nachdem die Gewerkschaft entgegen den bisherigen Gepflogenheiten weder im Vorfeld noch im Laufe der ersten Verhandlungsrunde konkrete Forderungen gestellt hat

Die Tarifverhandlungen finden dabei in einer außergewöhnlich schwierigen wirtschaftlichen Situation des Gastgewerbes statt. Als eine der hauptbetroffenen Branchen bedeutet die Corona-Pandemie für Hotellerie und Gastronomie die schwerste wirtschaftliche Krise seit dem Zweiten Weltkrieg.

Erst seit vier Tagen dürfen alle Betriebssparten wieder öffnen, und dies mit deutlichen Mehrauflagen. Angesichts der monatelangen Betriebsschließungen mussten viele Unternehmen in den vergangenen eineinhalb Jahren nicht nur hohe Kredite, sondern teils sogar die persönliche Altersvorsorge in den Erhalt ihres Betriebes sowie dessen Arbeitsplätze investieren.

Zudem handelt es sich beim Gastgewerbe um eine Branche, die in einer Krise weder vorgezogene Geschäfte noch Nachholeffekte kennt. Trotz dieser prekären Situation steht die Tarifkommission des DEHOGA Bayern nach wie vor für Entgelttarifverhandlungen bereit.

Historische Meldung vom 18.05.18

Die Mitglieder der Hoga dürfen sich freuen zur Tarifeinigung im bayerischen Gastgewerbe: Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern (Quelle der News) und die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) haben sich gestern, am 17.05.2018, auf einen neuen Entgelttarifvertrag für Bayerns Hotellerie und Gastronomie geeinigt

(München) Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA Bayern e.V. sowie die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten NGG haben sich überraschenderweise nach einer langen und zähen ersten Verhandlungsrunde auf einen neuen Entgelttarifvertrag geeinigt.

Nach einem Leermonat im Mai 2018 steigen die Entgelte im bayerischen Gastgewerbe mit Wirkung zum 1. Juni 2018 um 2,8 Prozent bei einer Laufzeit bis 30. April 2019. Ab 1. Mai 2019 werden die Gehälter um weitere 2 Prozent angehoben bei einer Laufzeit bis 30. April 2020.

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Die Vergütungen der Auszubildenden werden ab 1. Juni 2018 im 1. Ausbildungsjahr um 20 Euro, im 2. um 30 Euro und im 3. um 40 Euro angehoben. Eine weitere Anhebung der Ausbildungsvergütung greift ab 1.5.2019 um 20 Euro in jedem Ausbildungsjahr.

Der neue Entgelttarifvertrag hat damit eine Laufzeit von 24 Monaten und bietet den Betrieben Planungs- und Rechtssicherheit, auch in der Systemgastronomie. Nach schwierigen Verhandlungen wurde eine gute und faire Lösung gefunden. Einerseits kann sich die Branche über stabile Umsätze erfreuen, andererseits steigen die Kosten kontinuierlich durch bürokratische Belastungen und Auflagen.

Tipps

Hinweise zum Tarifvertrag der Gastronomie


Historische Meldung vom 21.03.2016

Obige Parteien haben sich im Sinne einer erfolgreichen Gastronomie auf einen neuen Entgelttarifvertrag geeinigt. Für die Monate Februar, März und April 2016 wurde eine Einmalzahlung in Höhe von 40 Euro im April 2016 vereinbart. Ab dem 01. Mai 2016 steigen die Entgelte für die Mitarbeiter im bayerischen Gastgewerbe mit Wirkung zum 1. Mai 2016 um 3 Prozent bei einer Laufzeit bis 30. April 2017.

Ab 1. Mai 2017 werden die Gehälter um weitere 2 Prozent angehoben bei einer Laufzeit bis 30. April 2018. Die Vergütungen der Auszubildenden werden entsprechend angehoben. Der neue Entgelttarifvertrag hat damit eine Laufzeit von 27 Monaten und bietet den Betrieben Planungs- und Rechtssicherheit.

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Historische Meldung vom 12.09.2014

(Quelle der Zahlen Gewerkschaft NGG):  Die Löhne erhöhen sich ab 01. September 2014 um 3,0 Prozent. Weiterhin wurde eine Einmalzahlung in Höhe von 35 Euro brutto für den Monat August 2014 vereinbart. Bei den Auszubildenden einigten sich die Verhandlungspartner gleichfalls auf eine Erhöhung um 3,0 Prozent ab 01. März 2015.

Der Tarifvertrag für das Gastgewerbe in Bayern hat eine Laufzeit bis zum 31. Januar 2016. Somit umfasst der neue Entgelttarifvertrag eine Gesamtlaufzeit von 18 Monaten, bei den Azubis von 11 Monaten.


Historische Meldung vom 1. April 2013

Rückwirkend erhöht wird zum 1. April 2013 der Lohn um 4,0 Prozent mit einer Laufzeit bis zum 31. Juli 2014. Es wurde eine Einmalzahlung in Höhe von 45 Euro vereinbart, die im April 2013 auszuzahlen ist. Die Auszubildenden erhalten eine Erhöhung von 40 Euro für den Zeitraum vom 1. April 2013 bis 31. März 2014 und eine weitere Erhöhung um nochmals 40 Euro für den Zeitraum vom 1. April 2014 bis 28. Februar 2015. Ab dem 1. Februar 2014 wird nicht mehr „unter” und „über 18 Jahre” differenziert. Der neue Entgelttarifvertrag hat eine Gesamtlaufzeit von 17 Monaten bei einer effektiven Gesamterhöhung von 2,8 Prozent.

Synonym: Tarifvertrag Gastronomie Bayern, Tarifvertrag Bayern Gastronomie, Tarifvertrag Hotel und Gaststätten Bayern, Manteltarifvertrag Gastronomie Bayern 2022

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